Gastgewerbe Gedankensplitter


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Samstag, Oktober 22, 2005

Digitale Kuhglocke.

Michael Müller, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordetenhaus will angeblich durchsetzen, daß Beschäftigte in der Berliner Gastronomie für jedermann sichtbar eine Chipkarte tragen müssen, die den Namen, das Geburtsdatum, die Sozialversicherungsnummer und ein Passbild des Mitarbeiters enthalten. Mehr in dem Beitrag "Mit der Chipkarte gegen die Schwarzarbeit", in: Süddeutsche Zeitung vom 21. Oktober 2005.

Betroffen wären auch Mitarbeiter von Cateringunternehmen, die an einem anderen Standort gemeldet sind.

Vielleicht sollte man besser Abgeordnete verpflichten, sich derart auszuweisen. Dann könnte man sie auf dem Strich und bei der Entgegennahme von Bestechungsgeldern leichter identifizieren....

Kommentare:
Hier noch ein paar zusätzliche Informationen zu diesem Thema:

http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/10/25/titel/787805.html

Wer Wettbewerbsvorteile durch die Beschäftigung von Schwarzarbeiter hat, dem sollten doch hier Schranken gesetzt werden.

Man kann sich darüber streiten, ob nun, diese Chipkarte sichtbar gezeigt werden soll.

Letztlich geht es doch darum wieder ein fairen Wettbewerbsbedingungen herzustellen.

Ein bisschen schwanger gibt es auch in der Gastronomie nicht.
 
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