Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Krieg um Budweiser-Import. » | Premiere Sportsbar Plus: Neues Komplett-Paket fuer... » | Erfahrungsberichten ueber die Lohn-/Gehaltsabrechn... » | Schloss Blog. » | PR-Blogger: In 999 Tagen um die Blog-Welt. » | Mitmachen: Im Dienst der Gesundheit. » | Mittagstischangebot per RSS-Feed. » | Icesecco. » | Concept Bars von Illycaffé. » | Schlagfix. »


Dienstag, Oktober 11, 2005

Flammkuchen-Flatrate.

All-You-can-eat-Angebote erinnern mich an die Vorstellung eines Schlaraffenlandes, etwa in der Darstellung eines gleichnamigen Gedichtes von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874). Gemeint ist damit ein Angebot zu einem pauschalen Preis für eine unbegrenzte Produktmenge oder Produktkombination in einer begrenzten Zeitspanne, etwa eine "bodenlose Tasse", das ist eine unbegrenzte Menge Kaffee zum Frühstück, wie in vielen amerikanischen Restaurants üblich.

Gerd's Flammkuchen in Rastatt bietet z.B. ein All-You-Can-Eat-Angebot mit 25 verschiedenen Flammkuchen. Siehe dazu auch einen euphorischen Erfahrungsberichtes eines Gastes in fewe's personal blog. Auf der Website von Fred's Flammkuchen wird dieses Angebot wie folgt angepriesen:
"Wir servieren jeweils einen Flammkuchen nach dem andern, heiss aus dem Ofen - bei freier Auswahl - zum Schluss als Dessert den Süssen - bis alle satt sind!... Essen satt ... das ist unser Renner: Jeder Gast zahlt ? 9,90 und kann essen soviel er mag, bei freier Auswahl von Nr. 1 bis Nr. 25."
Ein paar Details würde ich mit bei einem solchen Angebot überlegen:
  • Es könnte befristet gelten, also nur bis zu einem bestimmten Datum. Das verstärkt den Kaufdruck. Man kann ja die Frist später verlängern oder nach kurzer Zeit eine weitere Aktion starten.
  • Man könnte das Angebot stärker eingrenzen. So könnte man einzelne Produkte mit besonders hohem Wareneinsatz aus dem Angebot nehmen oder dafür einen Aufpreis verlangen.
  • Man könnte das Angebot auch in bezug auf den Wochentag oder die Tageszeit, in der man es nutzen kann, begrenzen. Dies schont Öffnungszeiten, die ohnehin gut ausgelastet sind.