Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Oktober 24, 2005

Heineken verzichtet in Grossbritannien auf Fernsehwerbung.

Gestern bin ich mich noch gegen Fernsehbiere hergezogen ("Krombacher jammert"). Heute lese ich im Adverblog: "Heineken says goodbye to TV ads". Verwiesen wird auf einen Artikel in der "Times", wonach Bob Marijnen, Management-Direktor von Heineken Großbritannien gesagt habe:
"The enormously cluttered environment in TV ads makes it difficult to make standout ads. It's also very expensive and it's questionable as to its effectiveness.

?I?m not saying it?s farewell to TV for ever. We will look at it again, but for the time being we need to look at other avenues, in particular by creating more visibility for the brand at the point of purchase."
Das Budget für Fernsehwerbung in Höhe von 6,5 Millionen Pfund soll nunmehr in Sportsponsoring und "point-of-sale promotions". Der Lebensmittel- und Getränkefacheinzelhandel und die Gastronomie werden Heineken dankbar sein. Werden auch in Deutschland Brauereien lieber die Gastronomie mit Aktionen und Werbekostenzuschüsen beglücken statt ihr Geld im Fernsehen aus dem Fenster zu werfen?