Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, November 01, 2005

Aktuelles Statement zur Vogelgrippe.

Sie kommt aus Asien und beschäftigt derzeit nicht nur viele Köchinnen und Köche: die Geflügelpest (auch Vogelgrippe genannt). Nach Einschätzung des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) besteht bei fachkompetenter Verarbeitung keine Infektionsgefahr.

Klaus-Wilfried Meyer, Vorsitzender im VKD-Fachausschuss für Ernährung und Gesundheit, hat einige Veröffentlichungen zum Thema Vogelgrippe und dem möglichen Infektionsrisiko durch Geflügelfleisch und Eier gesammelt. Im Fokus steht dabei die Frage: "Können Geflügelfleisch und Eier weiterhin unbedenklich verzehrt werden?" Die folgenden Auszüge aus Medien und Statements von Ministerien sowie Fachinstituten enthalten deutliche Aussagen, aus denen klar erkenntlich ist, dass bei richtiger Verarbeitung, unter Beachtung der Hygienevorschriften sowie bei fachkompetenter Zubereitung von Geflügelfleisch und Eiern keine Infektionsgefahr von Vogelgrippe besteht.
"Entscheidend und abzuwarten bleibt jedoch das Verhalten der Verbraucher und unserer Gäste, ob der Konsum von Geflügelprodukten aufgrund der Verunsicherung zurück geht"
betont Klaus-Wilfried Meyer.
"Meine Einschätzung ist, dass die allgemeine Nachfrage dieser Produkte für einen gewissen Zeitraum sinken wird."
Für weitere Fragen steht Klaus-Wilfried Meyer gern zur Verfügung. Telefon: 0521/5812060, E-Mail: klaus-w.meyer@vkd.com

Robert Koch Institut, Berlin

In Deutschland und den anderen EU-Staaten wurde zum Schutz der Verbraucher vorsorglich der Import von Geflügel, Geflügelfleisch, Geflügelfleischerzeugnissen (sofern nicht durcherhitzt) und Eiern aus den betroffenen Staaten verboten. Das Risiko einer Infektion des Menschen über Lebensmittel in den betroffenen Regionen wird als wesentlich geringer eingeschätzt als durch direkten Kontakt mit erkranktem Geflügel. Bei ausreichend erhitzten Lebensmitteln wird das Virus abgetötet. Beim Umgang mit rohem und gefrorenem Hühnerfleisch sollten die allgemeinen Hygienerichtlinien eingehalten werden.

Die WELT, Artikel vom 15. Oktober 2005

Alle im Handel erhältlichen Geflügelprodukte können bedenkenlos verzehrt werden.
"Das gilt auch für Döner und Geflügel aus türkischen Geschäften"
sagt Regina Kneiding, Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung in Berlin. Denn in Deutschland und den anderen EU-Staaten ist der Import von Geflügel, Geflügelfleisch, Geflügelfleischerzeugnissen und Eiern aus den betroffenen Staaten verboten.
"Außerdem wird das Virus beim Kochen abgetötet"
sagt Susanne Glasmacher vom Berliner Robert-Koch-Institut.
"Und Geflügelfleisch sollte ohnehin wegen der Gefahr einer Salmonellen-Erkrankung nur gut gekocht oder gebraten gegessen werden."
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL)

Empfehlung: Reisende sollten in den betroffenen Ländern Kontakt zu Geflügel meiden, auf den Besuch von Geflügelmärkten verzichten und Geflügelfleisch nur gekocht oder durchgebraten verzehren. Selbstverständlich sollten keine Produkte in die EU eingeführt werden, die entsprechenden Verboten unterliegen. Stand: 25. Oktober 2005

Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz

Fleisch von Hühnern und anderem Geflügel kann weiterhin ohne Bedenken verzehrt werden. Bis heute ist noch nie beobachtet worden, dass sich ein Mensch durch den Konsum von Geflügelfleisch angesteckt hat. Das Influenzavirus ist hitzeempfindlich und wird Kochen und Braten zerstört. Außerdem sind keine Geflügelprodukte aus den von Vogelgrippe betroffenen Ländern zu finden, da das Bundesamt für Veterinärwesen den Import aus diesen Ländern verboten hat.

(Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands).

Kommentare:
Heute ist Sie ja auch im Norden Deutschlands aufgekommen
 
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