Gastgewerbe Gedankensplitter



Montag, Januar 31, 2005

Nationalmannschaft der Koeche: Ronny Pietzner ist neuer Teammanager.

Die Nationalmannschaft der Köche des Verbandes der Köche Deutschlands e.V. (VKD) formiert sich neu: Mit Ernennung des Teammanagers Ronny Pietzner (27) fällt der Startschuss für die Neuformation eines Teams, das in den nächsten Monaten bereits sein Können unter Beweis stellen soll.

Der neue Teammanager der Deutschen Nationalmannschaft der Köche heißt Ronny Pietzner. Trotz seiner erst 27 Jahre kann der gebürtige Brandenburger bereits eine mehrjährige Erfahrung im Mannschaftskochen vorweisen. Der World Culinary Cup auf der Expogast in Luxemburg und die Kochkunstschau in Österreich im Jahr 1998 waren für Pietzner der Auftakt seiner internationalen Ausstellungs-"Karriere". Diese ersten Erfahrungen im Regionalteam Berlin-Brandenburg kamen Pietzner zugute, als er zwei Jahre später in das A-Kader der Deutschen Nationalmannschaft der Köche berufen wurde. Mit zum Teil gewagten Kreationen im Fingerfood-Bereich machte der damals 22-Jährige auf sich aufmerksam und erreichte mit der Mannschaft einen guten siebten Platz in der Gesamtwertung. Von einer Teilnahme an einer Olympiade hatte Ronny Pietzner übrigens schon als Auszubildender geträumt, als er 1996 tagelang der Berufsschule fernblieb, um den damaligen Koch-Olympioniken in Berlin über die Schulter zu schauen. Auf Erfurt 2000 folgten zahlreiche Einsätze mit der Nationalmannschaft im In- und Ausland, darunter der Culinary World Cup in Luxemburg 2002 sowie die American Culinary Classics 2003 in Chicago, bei der das deutsche Nationalteam den Wettbewerb als Zweiter hinter den USA und damit als Vizeweltmeister beendete. Im "olympischen Jahr" 2004 verbesserte sich die Mannschaft um einen Platz und belegte in Erfurt Platz sechs. Turnusgemäß wurde die Mannschaft, die unter Leitung des langjährigen Teammanagers Karlheinz Haase (48) stand, nach Teilnahme an der 21. IKA/Olympiade der Köche aufgelöst.

Sein Nachfolger im Ehrenamt, Ronny Pietzner, ist seit Mai 2002 Geschäftsführer seines eigenen Unternehmens, Gastronomie Management GmbH, und war als solcher u.a. Gastronomischer Direktor im Elysée Hotel Hamburg. Ronny Pietzner sammelte außerdem Erfahrungen als Fernsehkoch in der ARD-Sendung "Musikantenscheune"; er arbeitet als kulinarischer Berater, u.a. für REWE Großverbraucher-Service, und ist als Gastdozent sowie ehemaliger Trainer der erfolgreichen Studentenmannschaft der amerikanischen Kochuniversität Johnson & Wales University in Providence, Rhode Island, sehr verbunden.

Zu seinen bisherigen beruflichen Stationen zählen weiterhin das Krongut Bornstedt bei Potsdam, das Hotel Sophienhof in Königs-Wusterhausen, das Schlosshotel Deutsches Haus in Rheinsberg, das Ringhotel Ratskeller Vetschau und das Turmhotel Lübbenau (beide im Spreewald) sowie das Hotel Bayrisches Haus in Potsdam. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Ronny Pietzner im Hotel Hakeburg nahe Potsdam. Mit seiner Partnerin Manuela und Sohn Maximilian (1) lebt Ronny Pietzner heute in Roseburg zwischen Hamburg und Berlin.

In den kommenden Wochen und Monaten wird es nun die vorrangige Aufgabe des neuen Teammanagers sein, die Nationalmannschaft sowie die Jugendnationalmannschaft zusammenzustellen und zu formen. Dazu wird es keine öffentliche Ausschreibung geben, sondern aus dem Kreis des bisherigen Jugendnationalteams und vorliegenden Bewerbungen rekrutiert. Nach Komplettierung der Mannschaften werden diese voraussichtlich im März der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt. (Quelle: Pressemitteilung des VKD).

Rauchverbot in norwegischen Gaststaetten.

Einem unserer Leser verdanke ich die Information, daß ein seit Juni 2004 in Norwegen geltendes Rauchverbot in Gaststätten nicht zu den befürchteten Pleiten geführt hat. Im letzten Jahr überlebten im Gastronomiesektor Norwegens 3,6% mehr Einrichtungen als im Jahr 2003. Die Zahl der landesweiten Pleiten sank von 386 auf 372 - während es in Oslo genausoviele Bars & Pubs wie vor dem Rauchverbot gab, erhöhte sich die Zahl der Restaurants, die überlebten, sogar. Quelle: "Fewer businesses bust after smoking ban", in: Aftenposten Norway vom 31. Januar 2005.

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Edings relauncht.

Karina Matejcek und Markus Stolpmann haben ihr Blog edings relauncht.

Beiden verdanke ich nicht nur viele Tipps und Anregungen für Inhalte des Blogs, das Sie gerade lesen:
  • Markus Stolpmann hat mich Anfang 2002 überhaupt erst auf die Idee gebracht, ein Blog zu betreiben (mittlerweile sind fuenf Blogs daraus geworden).
  • Die Wienerin Karina Matejcek hält mich auf dem Laufenden, was sich in Österreich so tut. In ihrem im Jahre 2000 erschienen Buch "Newsletter und Mailinglisten. Marketing per E-Mail" habe ich viel über Newsletter und Mailinglisten gelernt. Auf ein neues Buch von ihr über Newsletter, das im Werden ist, freue ich mich schon.
Was beide letztlich bei uns bewirkt haben, kann sich sehen lassen:
  • Immerhin hat unser, gemeinsam mit dem Bayerischen Gastronomie-Report herausgegebener Newsletter Gastro News bereits über 11.500 Abonnenten,
  • in der Mailingliste Gastro-Einsteiger fragen und antworten fast 700 Existenzgründer, erfahrene Gastronomen und Berater.
  • Bereits 231 Menschen bekommen neue Beiträge des Blogs "Gastgewerbe Gedankensplitter" täglich per Bloglet.
  • Und an mehrere Hundert Gäste und Interessenten unseres Bamberger Café Abseits versenden wir Wochenspeisepläne und monatlich wechselnde Bierkarten.

Notfall-Slips aus dem Automaten.

Burkhard Schneider berichtet im MEX Blog, in zwei Szenekneipen in Stuttgart würden Automaten hängen, in denen man Slips ziehen könne, genannt "Slip-O-Mat": "Geschäftsidee: Slip-O-Mat". Ich hoffe doch, neue und nicht gebrauchte Slips wie in Japan.

Der Link zum Anbieter: www.nightdelight.net.

Wer sich das mal anschauen will: Die Automaten hängen in den Damentoiletten der Bars libero und rohbau in Stuttgart. Jedem String in den Größen S, M und L ist ein Päckchen Zahnputztabletten beigelegt.

Die Automaten sind eigentlich nur ein Werbegag für einen im letzten Jahr eröffneten Dessous-Laden, aber angeblich liegt bereits eine Anfrage aus Berlin für den Slip-O-Maten vor.

Die Gastronomie in Darmstadt hat zu kaempfen.

Uwe Niemeier ist der schwierigen Lage der Gastronomie in Darmstadt nachgegangen: "Eine Lektion für die Wirte", in: Echo Online vom 16. Januar 2005.

Essen war seine Lieblingsspeise.

Der am 29. Januar 2005 verstorbene Satiriker Ephraim Kishon hat auch zahlreiche Geschichten über Erlebnisse beim Essen, auch in Restaurants, veröffentlicht. Eine Auswahl erschien, zusammengefaßt unter dem Titel "Essen ist meine Lieblingsspeise", im März 1997.

Warum essen Kinder nicht gerne Spinat? Wie kann man verhindern, am Gemüsestand über's Ohr gehauen zu werden? Welches Restaurant soll man wählen? Wie kann man verhindern, daß einem alte Backwaren untergeschoben werden? Um solche existentiellen Fragen werden humorvoll beantwortet. Am meiste habe ich mich über die Geschichte "Das ist nicht mein Tisch!" amüsiert, wo ihm die Bedienung in einem Restaurant beharrlich verweigert wird, eine Situation, die ja im wirklichen Leben niemals vorkommt, oder?

Shopblogger.

Auch wenn dieses Blog dem Gastgewerbe gewidmet ist, möchte ich auf folgenden Surftip nicht verzichten, auch weil der Einzelhandel vieles mit dem Gastgewerbe gemeinsam hat, etwa den direkten Kontakt zu Kunden und die überragende Bedeutung zufriedener und freundlicher Mitarbeiter für den Erfolg eines Outlets. Nicht zuletzt verwischen sich die Branchengrenzen.

Björn Harste betreibt seit fünf Jahren selbständig einen SPAR-Supermarkt in Bremen. Als Vollkaufmann, der täglich mit 1000 Kunden, 25 Mitarbeitern, 15000 Artikeln und dutzenden Lieferanten zu tun hat, erlebt er viele ungewöhnliche und unterhaltsame Dinge, von denen er in seinem Blog berichtet: Er ist der Shopblogger.

Ob dieser Supermarkt mehr Umsatz macht, weil der Chef bloggt, glaube ich nicht. Aber wenn ich in Bremen wohnen würde, würde ich ab und zu mal bei Björn Harste einkaufen.

Neue Sachbezugswerte.

Mit der Sachbezugsverordnung wird für jedes Kalenderjahr der Wert der Sachbezüge für Verpflegung und Unterkunft festgelegt, die Beschäftigte als Arbeitsentgelt erhalten. Die aktuellen Werte (PDF) wurden jetzt z.B. von der Barmer veröffentlicht.

Sonntag, Januar 30, 2005

Teeblog.

Demmers Teehaus in Wien betreibt als Ergänzung zum eigentlichen Geschäft ein Teeblog (via Kulinarische Notizen für Genießer).

Mord in Giesing.

Am Stand des Bayerischen Gastronomie-Reports wurde auf der HOGA 2005 in Nürnberg wurde der Mord in Giesing vorgestellt, der "erste Münchner Kneipen-Krimi", der am 5. November 2004 in der Zeit von 19.00 Uhr bis 2.00 Uhr aufgeführt worden ist.

"Murder Mystery"-Veranstaltungen in einzelnen Gaststätten oder anderen Locations, bei denen die Teilnehmer einen gespielten Mord aufklären dürfen, sind nichts Besonderes mehr. Die greene entertainment in München bot bereits im Jahre 2003 "Murder Mystery Dinner" in München, Nürnberg, Köln, Hannover und Hamburg an. In den USA sind sie seit vielen Jahren gang und gäbe, siehe z.B. eine Linksammlung in unserem Artikel über "Dinner-Theater".

Was ist das Besondere an "Mord in Giesing"? Man könnte es so ausdrücken, daß die Idee des Honky-Tonk-Festivals und der diversen Me-Toos, nämlich Live-Musik in diversen Kneipen anzubieten und Gäste zu locken, einige, wenn nicht sogar alle, Gaststätten an einem Abend zu besuchen, kombiniert wird mit der Idee einer solchen Murder-Mystery-Veranstaltung.

Beim "Mord in Giesing" konnten die Teilnehmer an 13 Tatorten Spuren, die der "Mörder" hinterlassen hatte, suchen. Hinweise und Indizien gibt es genug: Mal raunt der Barkeeper vertrauliche Informationen zu, mal gilt es, ein geheimnisvolles Dokument zu fidnen. Zur Ablenkung gibt's in jedem Lokal Veranstaltungen, die nicht nur die Herzen echter Krimi-Fans höher schlagen lassen: Lesungen, Konzerte, Kurzfilme, Tango, Movieoke und vieles mehr...

Die Presse ist jedenfalls aus dem Häuschen gewesen. Es handelt sich um ein attraktive Idee, einsetzbar für das Stadtmarketing oder als Marketingidee einer Gruppe von Gastronomen, wobei man Einzelhändler, Museen oder Bibliotheken usw. nicht ausschließen muß.

Finanziert wird eine solche Verantaltung durch Sponsoring und Eintrittserlöse (in Giesing z.B. 13 Euro pro Teilnehmer mit Eintrittsberechtigung zu allen 13 Veranstaltungsorten).

Flix Buffet-Systeme.

Am Stand der All-Clad Switzerland GmbH auf der HOGA 2005 in Nürnberg habe ich mir Flix Buffet-Systeme angeschaut. Sie sind seit 2004 auf dem Markt und in Deutschland nur über den Fachhandel erhältlich.

Dieses Buffet-System ist modular aufgebaut und läßt sich mit wenig Mühe den inidividuellen Anforderungen vor Ort flexibel anpassen. Zum Aufbau wird nur ein Mitarbeiter benötigt. Ein Buffet für 100 Personen läßt sich mit diesem System nach Angaben des Herstellers in nur 10 Minuten aufbauen im Vergleich zu 60 Minuten mit anderen Systemen. Wobei die Beleuchtung sogar schon integriert ist. Zudem sieht das System gut aus, so daß man eventuell an der Dekoration sparen kann. Zumindest muß man nicht, wie bei improvisierten Lösungen Dekoration verwenden, um unschöne Ecken verschwinden zu lassen.

Verwendet werden Leichtmetall, edle Hölzer und transparente Glaselemente. Die Hölzer sind, so sagte man mir auf Nachfrage, jedoch nicht witterungsbeständig. Man muß im Freien also überdachen oder dem Wettergott vertrauen.

Der Platzbedarf bei Transport und Lagerung beträgt bei einer Lösung für 100 Personen nur 0,6 Kubikmeter, bei anderen eher das Doppelte. Das ganze Buffetsytem passt in ein rollbares Case (ca. 1990x450x750mm). Tischwäsche, Skirtings und Dekoration sind überflüssig.

Der Grundflächenbedarf in aufgebautem Zustand beträgt für 100 Personen nur 4,2 Quadratmeter im Vergleich zu 7 Quadratmetern bei anderen Lösungen.

Das System besteht aus nur zwei Grundelementen: Pfosten und Trägern. Die Träger können wahlweise mit Holzkomponenten oder mit Glasschalen oder -platten bestückt werden. Man kann aber auch Chafing-Dishes, Kühlplatten, Frühstückselemente oder Induktionsplatten einlegen. Die Beleuchtung - eingebaut in die Pfosten und durch Unter-Glas-Spots - erfolgt wahlweise per Netzanschluß oder per eingebautem Akku.

Die Systeme werden individuell gefertigt. Sie können auch geleast werden.

Technologien der Luftreinigung.

Logo HOGA 2005 in NürnbergAuf der HOGA 2005 in Nürnberg habe ich mir am Stand der Firma RaumLuftKonzept Schroeder & Schroeder GbR aus Peiting unterschiedliche Technologien und Ausstattungsvarianten bei den Luftreinigungssytemen, die mit elektrostatischen Filtern arbeiten, erklären lassen:
  • In herkömmlichen Systemen, von der befragten Firma als "BasicSystem" bezeichnet, wird die Luft lediglich gereinigt. Eine Kontrolle des Sättigungsgrades beim elektrostatischen Filter erfolgt nciht. Die Filterzellen müssen in regelmäßigen Abständen überprüft und gereinigt werden. Sie werden von vielen Herstellern angeboten, empfehlen sich aber nur etwa in Luftschleusen, welche sowieso regelmäßig komplett gereinigt werden.
  • Das "A.F.C.System" bedeutet "automatische Filterkontrolle". Die Luft wird ebenfalls in einer elektrostatischen Fitlerzelle gereinigt. Zusätzlich jedoch sorgt ein Mikrozensor für die Kontrolle des Wirkungsgrades der Filtration und paßt die elektrische Spannung in den Filterzellen dem Grad der Verschmutzung an. Die Filterleistung bleibt deshalb bis zur vollständigen Sättigung konstant. Bei etwas 85% Sättigung wird optisch signalisiert, daß es bald an der Zeit ist zu reinigen.
  • Die effektivste Ausstattungsstufe bei den Luftreinigungssystemen von Expansion Electronic ist das sogenannte "NatureSystem". Hierbei steuert ein weiterer Mikropressor den Anteil negativer Ionen, welche in Impulsen der gereinigten Luft zugeführt wird. Der Impuls ist je nach Einsatzgebiet einstellbar. Zusätzlich kann zwischen Tag- und Nachtbetrieb umgeschaltet werden. In der Nachtfunktion oder wenn der Raum unbenutzt ist, wird auf konstante "Ionenberieselung" umgeschaltet. Dies hat zur Folge, daß sich statisch aufgeladene Partikel an der Einrichtung, an Vorhängen, Teppichen, technischen Geräten usw. lösen, mit der Luftzirkulation zum Luftreiniger transport und dort eingefangen werden. Dadurch können Energie-, Reinigungs- und Renovierungskosten gesenkt werden. Es muss weniger gelüftet, gereinigt und renoviert werden.
Man sagte mir, daß mittlerweile das "NatureSystem" am meisten nachgefragt werde. Es sei besonders empfehlenswert in Räumen mit erhöhter Tabakrauchbelastung sowie in Büroräumen mit elektrischen Geräten.

Konditoren praesentieren auf der INTERNORGA ihre Handwerkskunst.

Es duftet nach frisch gebackenen Lübecker Torten, raffinierten Trüffeln oder leckeren Kopenhagenern - das Gastronomische Forum im Foyer Süd des Hamburger Messegeländes wird während der INTERNORGA vom 4. bis 9. März eine Hochburg süßer Köstlichkeiten sein. Konditoren aus ganz Norddeutschland geben dann Kostproben ihrer Handwerkskunst und nutzen die 79. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien als Leistungsschau.

Die Fachbesucher der INTERNORGA können Meistern, Gesellen und Auszubildenden des Konditorenhandwerks bei der Arbeit über die Schulter schauen. Hautnah erleben sie mit, wenn in der "Gläsernen Konditorenstube" Köstlichkeiten aus Marzipan entstehen, Schokoladentrüffel hergestellt oder Baumkuchen gebacken werden. "Erstmals werden wir einen Kuchentresen einrichten, an dem wir während der Messe täglich die frischesten Produkte aus der Konditorei anbieten", kündigt Dierk Eisenschmidt, Obermeister der Hamburger Konditoren-Innung, an. In die "Gläserne Konditorenstube" wird nach seinen Worten mit Unterstützung des Hamburger Kaffee-Handelshauses J. J. Darboven diesmal auch ein kleines Café mit etwa 30 Sitzplätzen integriert, wo die Fachbesucher die Köstlichkeiten bei einer Tasse Kaffee probieren können.

Gleich gegenüber der Konditorenstube präsentieren die Meister der süßen Handwerkskunst im Gastronomischen Forum Zeugnisse ihrer Fertigkeiten: In einer Vitrinen-Leistungsschau stellen sie besonders kunstvoll gestaltete Torten, neueste Kuchen- und Gebäckkreationen sowie andere eindrucksvolle Beispiele für die Innovationsfreudigkeit der Konditoren aus. Bereits am Eröffnungstag der INTERNORGA 2005, am Freitag, 4. März, veranstalten die Konditoren einen außergewöhnlichen Wettbewerb. "Lehrlinge werden dort unter den Augen der Fachbesucher die 'Besondere Torte' backen", erläutert Dierk Eisenschmidt. Ihre Aufgabe: Sie sollen einen Baumkuchen aus Marzipan modellieren und herstellen.

"Wir wollen die INTERNORGA 2005 dazu nutzen, die hohe Qualität unserer Produkte stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken", erklärt Hamburgs Obermeister Eisenschmidt. Er betont, dass die Konditoren unter dem Einfluss des wachsenden Konkurrenzdrucks gehalten sind, die Qualität ihrer Erzeugnisse stets zu überprüfen und laufend zu verbessern. Der Hamburger Konditoren-Innung gehören nach Angaben von Eisenschmidt mehr als 50 Betriebe an, die noch selbst produzieren. 70 Prozent der Innungsbetriebe führen ein eigenes Café. In den Unternehmen, so Eisenschmidt, werden derzeit rund 100 Nachwuchs-Konditoren und Fachverkäuferinnen ausgebildet.

Die INTERNORGA 2005, 79. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 4. bis 9. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 900 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 21 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 9 Euro. Die Angebote für Bäcker und Konditoren finden sich konzentriert in den Hallen 3 EG, 4 und 5. (Quelle: Pressemitteilung der Hamburg Messe).

Um kleine Brauereien mache ich mir keine Sorgen.

Über die Aussage von Michael Scherer, beim Kunden müsse erst mühsam die Erkenntnis entwickelt werden, dass Bier ein Qualitätsprodukt ist und kleine regionale Brauereien natürlich auch in der Lage seien, ein hochwertiges Produkt anzubieten (siehe "Zielgruppe junge Konsumenten: Neue Vielfalt bei Bier-Mixgetraenken"), habe ich mich köstlich amüsiert. Zumindest ist das Vergnügen größer gewesen als beim Konsum eines der Industriebiere, für die sich Herr Scherer so stark ins Zeug legt. Und das scheint nicht nur mir so zu gehen.

Wenn man z.B. in der Region Bamberg sich bei einem Getränkemarkt erkundigt und dort erfährt, daß von einem der vielbeworbenen "Marktführer" 2004 nur noch 50 Kisten abverkauft worden sind, also weniger als eine Kiste pro Woche, und von einem bestimmten Bamberger Pils über 60x mal soviel, braucht man sich um kleine, regionale Brauereien wahrlich keine Sorgen zu machen. Wenn einige Industriebierhersteller ihre Marken nicht durch Werbekostenzuschüsse, die bezogen auf die abverkaufte Menge gigantisch sind, in den Getränkeshops festkleben würden, wären sie vielerorts gar nicht mehr gelistet.

Zielgruppe junge Konsumenten: Neue Vielfalt bei Bier-Mixgetraenken.

"Deutschlands Brauer müssen stärker um junge Konsumenten kämpfen". Eine These von Bier-Experte Michael Scherer, Geschäftsführer der Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände und Verhandlungsführer und Verhandlungsführer in der Tarifkommission seiner Branche, im Vorfeld der INTERNORGA. Scherer freut sich besonders auf die 79. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien vom 4. bis 9. März auf dem Hamburger Messegelände, weil die Brauwirtschaft dort wieder stark vertreten sein wird.

Für die Brauwirtschaft, die der INTERNORGA einen "sehr hohen Stellenwert" beimesse, gehe es in Hamburg weniger um Verkäufe und Abschlüsse, dafür umso mehr um die Präsentation von Neuheiten und die Kundenbetreuung. Scherer, der auch Mitglied im INTERNORGA Ausstellerbeirat ist: "Wir treffen dort sehr viele Gastronomen, Fachhändler, Kunden aus dem Einzelhandel. Die Kundenpflege ist sehr wichtig."

Nicht rosig sieht Scherer die Gesamtsituation der Brauwirtschaft in Deutschland: Wir haben weiterhin Überkapazitäten am Markt, einen nach wie vor sinkenden Pro-Kopf-Verbrauch und keine vernünftige Preisentwicklung." Durch die zunehmende Konzentration - Übernahmen von mittleren Brauereien durch in- und ausländische Brauereigruppen - habe sich der Arbeitsplatzabbau in den vergangenen zwei Jahren von einem Durchschnittswert von 600 bis 800 Stellen auf 1.600 Stellen beschleunigt. Dabei brauchen deutsche Brauereien laut Scherer in Sachen Qualität keine ausländische Konkurrenz zu fürchten. Vielmehr bringe nicht zuletzt der Zwang zu energie- und personalintensiven Mehrweg-Systemen zusammen mit dem hohen Lohnniveau deutliche Kostennachteile für die deutsche Brauwirtschaft.

Im Gegensatz zu so manch anderem Industriezweig könne die Masse der deutschen Brauer mit ihrer Produktion nicht einfach in Billiglohnländer ausweichen: "Das ist einerseits eine Frage der Lieferwege. Zudem sind viele Marken ortsgebunden. Man kann allein schon aus juristischer, besonders aber aus werblicher Sicht nicht einfach ein Krombacher oder Hasseröder Bier im Ausland herstellen."

Unbefriedigend sei auch die derzeitige Preissituation: "Die gesamte Branche hat wegen der Dosenbepfandung erheblich in neue Mehrweggebinde und Kästen investiert. Das waren nicht eingeplante Zusatzinvestitionen, die die Ergebnisse mindern." Die großen Brauereien haben laut Scherer im Jahr 2004 Preiserhöhungen nicht mitgetragen. Das gehe zu Lasten mittelständischer Anbieter, deren "Markenstrahlkraft" bei ungünstigerer Kostensituation geringer sei. "Beim Kunden muss erst mühsam die Erkenntnis entwickelt werden, dass Bier ein Qualitätsprodukt ist und kleine regionale Brauereien natürlich auch in der Lage sind, ein hochwertiges Produkt anzubieten."

Ein weiteres Problem sei die demografische Entwicklung. Im Vergleich zu früheren Jahren fehlten, so Scherer, "pro Jahrgang knapp zwei Millionen Kunden." Scherer: "Es wachsen weniger Bier-Konsumenten nach, und alte Menschen trinken sowieso weniger. Der Kreis der Biertrinker unter den Verbrauchern schrumpft also." Und in der Gastronomie seien vor allem südländische Konzepte "in" - "die sind eher auf Wein als auf Bier abgestellt."

Die Brauwirtschaft müsse - so fordert Scherer ? vor allem junge Konsumenten wieder an das Bier heranführen.

Biermischgetränke beispielsweise seien eine gute Alternative zu den bei jungen Konsumenten beliebten Alkopops. "Wir sprechen bei Alkopops von Alkoholgehalten um fünf bis sechs Prozent, Biermischgetränke mit zwei bis 2,5 Prozent Alkohol kann man eher in die Kategorie von Leichtbier einordnen", erläutert Scherer. "Allerdings scheint die Vielfalt der Biermischgetränke für diese Zielgruppe noch nicht attraktiv genug zu sein."

Nicht nur im Bereich der Biermischgetränke wird laut Scherer die 79. INTERNORGA wieder zahlreiche Neuheiten zu bieten haben. Waren es im vergangenen Jahr Produkte wie "Warsteiner HiLight" (mit Zuckerentzug und rund 30 Prozent weniger Alkohol eine Art Diätbier) oder "Warsteiner Premium Orange" als Alternative zum Radler, präsentiert inzwischen beispielsweise Veltins seine erweiterte Mix-Range "V+". Biermischungen mit Wellness- und Energie-Getränken sind weiter im Kommen, außerdem Mischungen mit Fruchtsäften. Auf der INTERNORGA wird sich das Traditionsgetränk Bier also in einem vielfältigen und bunten Mix präsentieren.

Die INTERNORGA, 79. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 4. bis 9. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 900 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 21 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 9 Euro. (Quelle: Pressemitteilung der Hamburg Messe).

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Inserate in Polizei-Fachzeitschriften.

Wenn mal wieder jemand bei Ihnen auftaucht, der andeutet, er habe was mit der Polizei zu tun und Sie möchten doch bitte ein Inserat in seiner Zeitschrift schalten, lassen Sie es sein.

Ob die folgenden Verlage mit solchen Tricks Anzeigen beschaffen, weiß ich nicht:Daß die beiden sich untereinander nicht grün sind, zeigt folgende Meldung: "GdP und VDP müssen zurückrudern", in: News der Bundesvereinigung der Polizei Basisgewerkschaften vom 29. Januar 2004 (der angegebene Link führt zu einer im Internetarchiv gespeicherten Kopie).

Unabhängig von der Art und Weise der Acquise oder der Seriosität des Auftretens machen Inserate in Fachzeitschriften, die es nötig haben, das besondere Wohlwollen, das eine Berufsgruppe genießt, auszubeuten, meines Erachtens für Gastronomen in der Regel wenig Sinn. Es kommt bei Inseraten nur darauf an, ob Sie damit Ihre Zielgruppe erreichen und auf das Preis-Leistungs-Verhältnis (z.B. Tausender-Kontakt-Preis).

Samstag, Januar 29, 2005

Kitzmann Zwickel.

Wenn ich schon mal nicht selbst mit dem Auto zur HOGA 2005 nach Nürnberg fahre, kann ich auch ein Bier trinken. Von Herrn Borgner von der Brauerei Kitzmann in Erlangen habe ich mir deshalb am letzten Messetag ein Kitzmann Zwickel einschenken lassen.
Der Name Zwicklbier ist abgeleitet vom sogenannten "Zwickl", dem Probierhahn an den Lagerfässern. Er bedeutet, daß dieses Bier auschließlich naturtrüb mit feiner Hefe direkt vom Mutterfaß im Lagerkeller abgezapft wird. Aufgrund der besonderen Hopfung schmeckt das Kitzmann Zwickel ausgesprochen mild und trotz seines niedrigen Stammwürzegehalts von nur 11% vollmundig. Das Kitzmann Zwickel gibt es nur ab Brauerei in 2-Liter-Bügelverschlußflaschen und in ausgewählten Gaststätten.

Die Brautradition der Familie Kitzmann begann anno 1733. Damals wurde Thomas Kitzmann als Brauer zu Unternesselbach erstmals urkundlich erwähnt. Seither hat die Familie Kitzmann in ununterbrochener Reihenfolge das Brauhandwerk betrieben. Sie ist die einzige Erlanger Brauerei, die bis heute die große Erlanger Brautradition ohne Unterbrechung fortgesetzt hat.

Jeweils im September wird im Rahmen eines Brauerei-Hoffestes in Erlangen (Südliche Stadtmauerstraße 25) eine neue Bierkönigin inthronisiert. Ein spannender Wettstreit entscheidet, welche von den drei Finalistinnen das Amt der Bierkönigin übernimmt. Entscheidend sind Schlagfertigkeit, Ausstrahlung und Bierwissen.

Insoweit könnte Herr Borgner mal Bierkönig werden.

Neu.

Wie auf vielen Messen vorher, hat mich auch auf der HOGA 2005 geärgert, daß ich mich an vielen Ständen zu neuen Produkten oder Dienstleistungen erst durchfragen mußte. Dann wurde mitunter hektisch bei den anderen Standbetreuern nachgefragt oder es wurden Prospekte gesucht und nicht immer gefunden. Nicht selten konnte man ausgerechnet das neue Lebensmittel nicht verkosten, sonder nur Produkte, die seit langem im Sortiment sind.

Ganz toll hat es hingegen die Fa. Thomas Dörr aus Sinsheim gemacht, die Besteckpoliermaschinen und Besteckeinwickelmaschinen beworben hat, vielleicht aus purer Angst, dass der kleine Reihenstand ansonsten nicht aufgefallen wäre. Deshalb sei ihm dieses Bild gewidmet:
Ich werde wohl jedes Mal, wenn ich mal wieder aushilfsweise Bestecke polieren und einwickeln darf, an Thomas Dörr und sein Schild "Messeneuheiten" denken müssen und wenn ich einmal reich bin...

HOGA 2005: Gastronomen lernen gerne dazu.

Im Unterschied zur HOGA in München, wo - so mein Eindruck - Informationsangebote wie Workshops von den Besuchern nur zögerlich angenommen worden sind, haben die fränkischen Gastronomen gelernt, daß die HOGA keine bloße Aneinanderreihung von Messeständen ist, sondern vielmehr: ein Treffpunkt zum Sehen, Hören und Lernen.

Das folgende Bild zeigt, wie am Stand des Gastronomie-Reports am letzte Messetag gegen 15.00 eine ganze Heerschar von Messebesuchern der Präsentation der Konzepte "Restaurant der Zukunft" durch die an diesem Wettbewerb teilnehmenden Hotelfachschulen Pegnitz und Bad Wörishofen aufmerksam verfolgt hat. Diese Präsentation wurde vielfach wiederholt und jedesmal von zahlreichen Besuchern angeschaut.
Bleibt zu hoffen, daß sich dies bis zur nächsten HOGA in München vom 23. bis 26. April 2006 auch bei den "obergescheiten" Münchener Gastronomen herumspricht.

Mehrere Aussteller, die sowohl in München 2004 als auch diesmal in Nürnberg erstmals dabei gewesen sind, haben mir erzählt, wie positiv sie die Nürnberger Messe überrascht hat. Ihnen haben sowahl die vielen Besucher als auch deren großes Informationsinteresse imponiert. Daß soviele Gastronomen, aber auch Auszubildende, Fachschüler und Schulklassen aus ganz Franken gekommen sind, liegt sicherlich nicht nur an dem von der AFAG über viele Jahre ausgefeiltem Konzept, sondern auch daran, daß die fränkischen Tageszeitungen gerne über die Messe, etwa die Beteiligung von Menschen und Unternehmen ihres Verbreitungsgebietes, berichten und viele Kreisverbände der DEHOGA ihre Mitglieder herankarren.

Ich habe in einigen Gesprächen mit Ausstellern angeregt, die Chancen, welche die Foren bieten, zu nutzen und dort allein oder mit anderen Firmen Fachvorträge zu halten. Oder, wenn ihre Standfläche groß genug ist, dort Stühle aufzustelle und mehrmals am Tag Kurzvorträge zu halten oder - mit welcher Technik auch immer - Neues und Wissenswertes zu präsentieren. Ich bin davon überzeugt, daß ein solches Angebot gerne angenommen wird. Außerdem wird vermeiden, daß wegen des großen Besucherandrangs die Besucher das Gefühl haben, nur kurz abgefertigt zu werden.

Ganz in Weiss.

Zugegeben: Tischdekorationen sind nicht so mein Ding. Eine einzige aus der Vielzahl von Tischdekorationen, die von Hotelfachschulen und Hotels auf der HOGA 2005 in Nürnberg ausgestellt worden sind, habe ich deshalb im Bild festgehalten. Sie stammt von der Hotelfachschule Pegnitz. Die Sitze können in den Tisch versenkt werden, so daß ein weißes Etwas bleibt:

Ille Papier-Service GmbH.

Logo HOGA 2005 in NürnbergAuf der HOGA 2005 in Nürnberg habe ich auch den recht großen Stand der Ille Papier-Service GmbH aus Altenstadt besichtigt und mir von Wilhelm Blatz und seinen Mitarbeitern neue Produkte zeigen zu lassen.

Die Familie Blatz gründeten vor mehr als 30 Jahren eine Einzelfirma, die Bettwäsche und Tischdecken an die Hotellerie und Gastronomie vermietete. Man erkannte den großen Bedarf des Gastgewerbes an hygienischen Handtüchern und gründete 1987 gemeinsam mit dem Haniel-Konzern die Firmal "ILLE Papier-Service GmbH", benannt nach dem Mädchennamen von Frau Blatz. Statt auf Stoffhandtücher setzte man nunmehr auf Papier. Mittlerweile beschäftigt man mehr als 100 Mitarbeiter in Deutschland und koordiniert von Altenstadt in Wetterau aus bundesweit einen Montage-, Liefer- und Wartungsservice, der von Serviceniederlassungen in Deutschland, aber auch in den Niederlanden, Österreich, der Slowakei und der Tschechischen Republik unterstützt wird.
Die Genialität des ersten Produktes, das ich im Bild zeige, versteht nur, wer sich als Gastronom schon einmal wie ich über die schockierend hohen Preise für Toilettenpapiergroßrollen geärgert hat. Sie sind nützlich, weil sie nicht so schnell leer sind wie die kleinen Rollen, die in Haushalten üblich sind. Außerdem werden sie weniger gern geklaut. Aber es gibt sie anders als die Haushaltsrollen nicht bei den Discountern für Endverbrauchern zu Schnäppchenpreisen.

Bei dieser nagelneuen Erfindung befinden sich im Innern statt einer Großrolle drei handelsübliche kleine Toiletenpapierrollen. Ist die erste verbraucht, wird das Teil, auf dem sie steckt, frei und die Scheibe dreht sich eine Rolle weiter. Drei kleine Rollen reichen in den meisten Toiletten einen Tag lang, so daß ein Gast, der sie benutzt, nicht in die Lage kommt, ohne Papier zu sitzen. Und die Gaststätte braucht weder Großrollen einzusetzen noch kleinere Rollen auf Vorrat hinzulegen, die gerne geklaut oder - was noch schlimmer ist - zum Verstopfen der Toilette benutzt werden.

Das letzte Bild zeigt einen goldfarbenen Halter für Toilettenpapier. Er eignet sich nicht nur zum Schmuck von Toiletten hochpreisiger Hotels und Restaurants, sondern vorzüglich auch für ein Selbstbildnis mit Digitalkamera in Begleitung eines überaus netten Mitarbeiters der Fa. Ille.

Self-Cooking-Center.

Auf der HOGA 2005 in Nürnberg hat die Firma Rational Großküchentechnik unter anderem ihr Self-Cooking-Center (SCC) vorgestellt, das seit April 2004 auf dem Markt ist.

Es handelt sich dabei weder um einen osteuropäischen Schwarzarbeiter noch um einen Koch-Roboter sondern um eine Weiterentwicklung des Combi-Dämpfers.
Ein Self-Cooking Center (SCC) vereint zwei Geräte in einem:
  • einen Combi-Dämpfer wie gehabt.
  • das SCC, eine elektronische Steuerung, in der man das Gargut und das Wunschergebnis einstellt (z.B. eine helle Bräunung und rosa als Grad der Garung).
Die Steuerung des Combi-Dämpfers wird vom SCC automatisch erledigt. Das SCC erkennt:
  • die Größe des Garguts
  • die Beschickungsmenge
und steuert dann automatisch (was im Combi-Dämpfer ist und wie das Ergebnis aussehen soll, hat man ihm ja gesteckt)
  • Garzeit,
  • Temperatur und
  • Garraumklima.
Die Bedienkraft (um nicht von Koch zu sprechen) muß sich zwischendurch nicht mehr das Produkt anschauen und überprüfen, wie weit der Produkttionsprozess fortgeschritten ist.

Die Reinigung erfolgt ebenfalls automatisch. Man muß der Kiste nur noch Bescheid geben, sobald Feierabend ist.

"RATIONAL ist das Unternehmen der Köche. Es verfügt seit mehr als 30 Jahren über das größte Entwicklungsteam des Marktes, bestehend aus Köchen, Ernährungswissenschaftlern, Physikern und Ingenieuren." (Quelle: Pressemitteilung der Rational AG und eigene Beobachtungen).

Rainer Oehrling GmbH.

Das Unternehmen Rainer Oehrling GmbH (die "Export Division" der Krefft Großküchentechnik GmbH) wird im Solinger Tagblatt vom 29. Januar 2005 vorgestellt: "Der Salamander wärmt von oben".

Dieses Unternehmen bearbeitet die Geschäftsfelder,
  • Planung von Großküchen und Logistik des Speiseverkehrs,
  • Einrichtung und dem Verkauf von gewerblichen Küchen,
  • weltweiter Vertrieb von Küchenmaschinen.

Doener im Kraichgau.

Dem Wandel der Gastronomie in der Provinz (genau: den Kraichgau-Gemeinden) auf der Spur ist Felix Hügel: "Kebapspieß geht Hähnchen an den Kragen", in: Rhein-Neckar-Zeitung vom 29. Januar 2005.

Mehr über Döner Kebab.

IHK Neubrandenburg gibt "Fremdsprachen-Woerterbuch" für Hotellerie und Gastronomie heraus.

Nahezu 300 der in der Hotellerie und Gastronomie gebräuchlichsten Begriffe enthält ein kleines "Fremdsprachen-Wörterbuch", das die IHK zu Neubrandenburg in diesen Januar-Tagen herausgibt. Darin enthalten sind neben dem deutschen Stichwort Übersetzungen in vier weitere Sprachen ? englisch, französisch, schwedisch und polnisch.

"Mit diesem neuen Produkt zielen wir direkt auf die weitere Verbesserung der Serviceangebote im Bereich der Hotellerie und Gastronomie speziell für ausländische Gäste", so IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Hintze. Am 27. Januar will die IHK das "Wörterbuch" der Branche während eines Seminars (10 bis 16 Uhr) in Neubrandenburg vorstellen. Auf der Tagesordnung dieser Veranstaltung steht außerdem ein Vortrag zum Thema "Kundenorientiertes Management bezogen auf ausländische Gäste" sowie ein Informationsangebot zum grenzüberschreitenden Arbeitsrecht und Arbeitnehmerfreizügigkeit. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmer des Seminars als Informations- und Anwendungspaket für ihr Unternehmen eine Softwarelösung für die effektive Übersetzung zum Beispiel von Speisekarten in die Sprachen ausgewählter EU-Mitgliedsländer.

Diese neuerliche Initiative der IHK zu Neubrandenburg ist Bestandteil des EU-Förderprogramms "Gemeinsam mit Europa wachsen", dass seit nunmehr zwei Jahren in der Region umgesetzt wird. Weitere Elemente dieses Programms sind u.a. Informationsveranstaltungen zu den baltischen Staaten, die Seminarreihe "Knigge für deutsche Unternehmer in Polen", Intensivseminare zur Beratung von kleinen und mittelständischen Firmen, um deren Wettbewerbfähigkeit zu steigern, die Erarbeitung von Studien zur Leistungsfähigkeit der Biotechnologiestandorte in Finnland, im Baltikum und in Polen sowie ein monatlicher Dienst für Außenwirtschaftsinformationen. "Dieses EU-Programm ist einzigartig für Mecklenburg-Vorpommern, denn es ist uns als IHK gelungen, nahezu 250 000 Euro in Brüssel zu aquirieren. Dieses Geld ist der hiesigen Wirtschaft in Form von konkreten Aufträgen direkt zugute gekommen und hat deren Leistungskraft gestärkt", so Petra Hintze. (Quelle: Pressemitteilung der IHK zu Neubrandenburg).

Freitag, Januar 28, 2005

HKI-Fachtagung "Be- und Entlueftung von Großkuechen".

kno. FRANKFURT, 20. Dezember 2004. Ein gesundes Raumklima in der Großküche spielt vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und der Verschärfung gesetzlicher Auflagen und Vorschriften eine zunehmende Rolle. Letztlich beeinflusst "gute Luft" in der Großküche die Leistungsfähigkeit, Produktivität und Kreativität der Mitarbeiter entscheidend. Darüber hinaus sind die Qualität der Verpflegung sowie sicherheitstechnische, hygienische und arbeitsschutzrechtliche Vorschriften einzuhalten.

Eine eigenständige Norm, speziell auf die Be- und Entlüftung gewerblicher Küchen ausgerichtet, existiert in Deutschland bislang nicht. Dies wird sich mit der neuen DIN 18869 ändern: Nach ihrer Veröffentlichung Anfang 2005 werden allgemein anerkannte Regeln der Technik vorliegen, die Anforderungen an Lüftungssysteme für Großküchen und ihre Komponenten spezifizieren, Prüfmethoden festlegen und Aspekte des Brandschutzes, der Arbeitssicherheit und der Hygiene aufgreifen.

Im Rahmen der HKI-Fachtagung stellen ausgewiesene Experten der Lüftungstechnik die neue DIN 18869 vor und beleuchten folgende Punkte näher:
  • Lüftungssysteme im Brandschutzkonzept,
  • Hochdruckwassernebel als Löschsystem,
  • Brandschutztechnik für das Abluftsystem,
  • Überprüfung und Genehmigung von Lüftungsanlagen,
  • Vergleich von Lüftungshauben und ?decken,
  • Planung und Ausführung in der Praxis,
  • Schichtenströmung in gewerblichen Küchen,
  • Schalldämmdecken als Bestandteil der Küchenlüftungsdecke.
Die Fachtagung richtet sich an alle Personen und Kreise, die sich mit dem Betrieb, der Planung, Einrichtung, Ausführung und der Genehmigung von Lüftungsanlagen für Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen beschäftigen, insbesondere
  • Planer, Architekten und Behörden,
  • Anlagenerrichter,
  • Betreiber von Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung,
  • Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen.
Durch die Kombination mit der ISH / Aircontec ? als besonderes Special ist ein zweitägiger Messebesuch in der Teilnahmegebühr eingeschlossen ? können sich die Teilnehmer gleichzeitig über neue Trends und Geräte in der Klima- und Raumlufttechnik informieren.

Ideelle Mitträger der Veranstaltung sindTeilnahmegebühr: 120,- Euro zzgl. MwSt, und inklusive zwei Eintrittskartengutscheine für die ISH / Aircontec.

Weitere Informationen und Anmeldungen: HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V., Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt a. M., Tel.: 069 256268-0, Fax: 069 235964, e-mail: info@hki-online.de. Programm auch zum downloaden unter www.hki-online.de. (Quelle: Pressemitteilung des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.).

Knorr GV Stern 2005.

Die drei Köcheteams für die Endausscheidung der 12. Deutschen Meisterschaft der Gemeinschaftsgastronomie stehen fest. In einer schriftlichen Vorentscheidung konnten sich folgende Mannschaften mit je einem Teamchef, einem Koch und einem Azubi für das Finale am 7. und 8. März in Hamburg qualifizieren.

Als Vorgeschmack nachfolgend die Gewinner mit Auszügen aus ihren Wettbewerbsmenüs:
  • Ingo Süß, Achim Bermel und Mahabir Singh von Lohmeier & Deimel im Hause T-Mobile überzeugten mit folgendem Menüvorschlag: Als Vorspeise gebratene Medaillons vom Seeteufel im Dijon-Senfmantel, zum Hauptgang Kotelette vom Neuseeland-Lammrücken im Zucchini-Strudelmantel und als Dessert ein Kokos- und Pistazien-Parfait an einem Mangofrüchte-Salat.
  • Klaus Reith, Sandra Heitmann und Sascha Engelmann vom Team Selecta Deutschland im Hamburger Airbus-Casino kamen mit folgendem Menüvorschlag ins Finale: Als Vorspeise eine Kohlrabi-Lachslasagne auf Spinat, als Hauptgericht Poulardenbrust im Strudel-Lauchmantel und als Dessert eine Trilogie von Topfennockerln.
  • Patrick Ryan, Goran Dolic und Sarah Röper von Beiersdorf Catering in Hamburg kreierte folgendes Menü für den Knorr GV-Stern: Als Vorspeise ein sautiertes Rotbarschfilet auf Mango-Koriander Salsa, zum Hauptgang gebackenes Huhn im Sesammantel auf asiatischem Gemüse und als Dessert eine Joghurt-Orangen-Mousse im Bisquitmantel.
Jury bescheinigt allen Teilnehmern sehr hohes Leistungsniveau.

Bewertet wurden die Menüs von einer Fach-Jury, der u.a.angehören. "Das Ergebnis", betont Karlheinz Haase, Leiter der Knorr Küchenbrigade, "fiel äußerst knapp aus und hat uns die Entscheidung nicht gerade leicht gemacht. Es zeigt aber, wie hoch das Leistungsniveau und das kreative Potenzial der Köche in der Gemeinschaftsverpflegung insgesamt einzuschätzen ist."

Welches der drei Finalteams letztlich den diesjährigen Knorr GV Stern gewinnt, zeigt sich in der Endausscheidung am 7. und 8. März 2005 im Casino der LZ Catering GmbH, Lufthansa Basis Hamburg.

Ausgerichtet wird die 12. Deutschen Meisterschaft der Gemeinschaftsgastronomie um den Knorr GV Stern von Unilever Foodsolutions in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband mit seiner Fachabteilung Gemeinschaftsgastronomie und dem Erfa-Kreis Hamburg. Weitere Sponsoren sind Dick, LZ Catering GmbH, Lufthansa Basis Hamburg und Rösle. (Quelle: Pressemitteilung von Unilever Foodsolutions).

Heinz SqueezMe.

Logo HOGA 2005 in NürnbergEinige neue Produkte von Heinz Feinkostsaucen, die auf der HOGA 2005 in Nürnberg vorgestellt worden sind, habe ich bereits beschrieben ("Neu von Heinz Feinkostsaucen").

Jetzt hat mir Stephanie Bogs, Junior Brand Manager Foodservice von der H.J. Heinz GmbH, netterweise Abbildungen einer ganz neuen Portionsverpackung (Heinz SqueezMe) nachgereicht, die mit verschiedenen Saucen und 26 ml Volumen erhältlich sind. Im Unterschied zu den üblichen Beutelverpackungen können sie vollständig entleert werden, ohne daß man versehentlich sich selbst oder den Tischnachbarn bekleckert. Für Kinder dürfte daran reizvoll sein, daß man damit den Inhalt so gezielt auf dem Teller verteilen kann, daß junge Picassos sich herausgefordert fühlen könnten. Bei mir reicht es wohl nur zu "Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist das Mondgesicht".
Heinz SqueezeMe

Servietten falten.

Anleitungen, wie man Servietten professionell falten kann, einfach oder auch komplizierter, bietet die Website von Duni. Die Erklärungen sind zwar in englischer Sprache, aber bebildert, so daß man sie, auch ohne ein Wort zu verstehen, nachfalten kann.

Donnerstag, Januar 27, 2005

Mindestlohn.

Eine Graphik Gesetzliche Mindestlöhne in der EU 2004 (PDF) kann man sich auf der Website der gewerkschaftsabhängigen Hans-Böckler-Stiftung anschauen. Das geometrische Mittel liegt zwischen Portugal (498 Euro) und Malta (549) und hat damit noch erheblich Luft zu den deutschen Tariflöhnen im Gastgewerbe. In unseren Nachbarländern liegen Mindestöhne noch weit darunter: Tschechien (212 Euro) und Polen (180).

Die Hans-Böckler-Stiftung hat auch eine (perteiische) Linksammlung Niedriglöhne - Mindestlöhne zusammengestellt.

Typisch deutsch.

Die ZEIT-Leser haben entschieden, welche zehn Gerichte Wolfram Siebeck mit zehn deutschen Spitzenköchen zubereiten wird: Sommerseminar 2005:Grünkohl, Gulasch oder Labskaus?", in: Die Zeit vom 27. Januar 2005.

Ich kann mir trotz meiner Verehrung von Wolfram Siebeck nicht die Frage verkneifen, wieso solche Gerichte wie Gulasch oder Spaghetti mit Tomatensauce in eine Auswahl als typischste Gerichte der deutschen Küche hineingeraten sind? Entweder man verwendet als Ausscheidungskriterium die regionale Herkunft, dann haben beide nichts in dieser Liste zu suchen. Oder man nimmt als Kriterium, wie häufig Speisen in Deutschland gegessen werden, dann dürften Curry-Wurst, Pizza oder Fischstäbchen vermutlich nicht fehlen. Aber es wurden ja - den Zeit-Lesern sei Dank - nur zweifelsfrei typisch deutsche Gerichte unter die Top Ten gewählt, auf Platz 1 die Rinderroulade.

Das Bild der deutschen Küche im Ausland sieht anders aus. Die Deutschen ernähren sich - so meint man - am liebsten von Würstchen mit Sauerkraut. Etwas anders sieht dies die Japanerin Uchida Yukiko: "Typisch Deutsch?". Vieles was Deutschen in der Gastronomie als selbstverständlich erscheint, ist für Ausländer ungewöhnlich, verwirrend oder gar befremdlich. Die britische Universität in Exeter beschreibt deutsche Sitten: "Eating out in Germany".

Restaurants mit deutschen Speisen und Getränken sind auch Botschafter Deutschlands im Ausland, sind Verkaufsstellen deutscher Produkte, Anlaufstellen für Touristen aus Deutschland und deutsche Auswanderer.

HOGA 2005: Berichterstattung geht weiter.

Logo HOGA 2005 in NürnbergMich haben, nachdem ich eine Pressemitteilung HOGA Schlussbericht online gestellt habe, Anfragen erreicht, ob denn jetzt mit meiner Berichterstattung über die HOGA 2005 Schluß sei. Man habe mir doch einiges erzählt und gezeigt auf der Messe und sei auf einen Bericht darüber gespannt.

Keineswegs bin ich mit der Berichterstattung fertig. Ich werde in den nächsten Tage Gesprächsnotizen, mitgenommene Prospekte auswerten, meine Schnappschüsse bearbeiten und noch viel mehr online stellen. Zudem wollen mir viele Unternehmen, die auf der Messe vertreten gewesen sind, noch ergänzende Unterlagen schicken.

Aber während der Messe ist natürlich vieles liegen geblieben, was parallel zu erledigen ist, z.B. Fragen, die Existenzgründern auf den Nägeln brennen (Mailingliste Gastro-Einsteiger).

Außerdem bin ich ja zuallererst Gastronom und das ist gut so...

Sagasser uebernimmt Getraenke-Hilf in Burgebrach.

Wenn es jetzt sogar schon das Inside Getränke-Markt-Magazin von den Dächern pfeift, kann ich es wohl auch veröffentlichen. Unser langjähriger Getränkelieferant, Getränke-Hilf in Burgebrach, wurde von Sagasser Vertriebs KG in Coburg aufgekauft. Als Geschäftsführer kooperieren nunmehr Thomas Hilf und Peter Sagasser.

Wir sind nicht dran schuld, wir haben brav alle Rechnungen per Lastschrift sofort bezahlt... und bleiben natürlich diesem Lieferanten treu, der uns unter anderem in die Lage versetzt, unseren Gästen die beste Bierkarte weit und breit zu offerieren.

Das auch bislang schon unabhängig operierende, größere Unternehmen Getränke-Hilf in Scheinfeld, das Nikolaus Hilf, dem Bruder von Werner Hilf in Burgebrach, gehört, hat damit nichts zu tun und bleibt wie bisher selbständig.

Mehr über die Ursachen des Konzentrationsprozesses im Getränkefachgroßhandel auf unserer Seite über Getränkefachgroßhändler online.

Edutainment-Inhalte gastgewerblicher Websites.

"Gut gemachte Audio-Angebote stellen eine für viele Besucher attraktive Ergänzung zu Text-Informationen dar. Sie geben einer Online-Präsenz eine besonders persönliche Note und sorgen für mediale Abwechslung. Angesichts der wachsenden Zahl speicherstarker MP3-Player und PDAs lassen sich Edutainment-Inhalte auf diese Weise außerdem einfach 'mobilisieren' und können so während ansonsten unproduktiver Zeiten (Autofahrten, Wartezeiten) genutzt werden."
schreibt Robert Chromow in seinem Beitrag "MP3-Radio: Vom Weblog via Skype zum Podcast Dieser Tipp wurde mit 4 von 5 Sternen bewertet", in: Akademie.de vom 27. Januar 2005 und erklärt im Folgenden, wie man solche Audio-Inhalte selbst erstellt.

Im April 2003 hatte ich anläßlich einer Bergbesteigung, über die mithilfe von Audio-Dateien berichtet worden ist, auf die Einsatzmöglichkeiten im Gastgewerbe hingewiesen und zitiere mich der Einfachheit halber selbst:
"Auch für die Websites gastronomischer Betriebe stellt dies eine interessante Möglichkeit dar. Einige Beispiele:
  • Testimonials von Gästen, Kommentare von Gästen oder kleine Interviews, die man per Audiorecorder oder Handy aufzeichnet,
  • eigene Rundfunkspots,
  • redaktionelle Beiträge im Rundfunk über den eigenen Betrieb,
  • Aufzeichnungen von Live-Konzerten, Lesungen und anderen Kulturveranstaltungen im Betrieb bzw. kurze Auszüge daraus,
  • Ankündigungen von Musikveranstaltungen, z.B. eine Hörprobe, damit sich potentielle Besucher besser vorstellen können, was sie erwartet.
Da das Herunterladen der relativ großen Audio-Dateien die Nutzer eher nervt, sollte man diese Möglichkeit aber nur nutzen, wenn eine Text- oder Bildinformation weniger aussagekräftig ist."
Über Hinweise auf Beispiele auf Ihren eigenen Websites aber auch auf fremden Websites gastronomischer Betriebe würde ich mich freuen und diese gerne vorstellen.

Food Special: Abschlussbericht.

Logo Food SpecialIn Ergänzung zum Schlussbericht der HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (23.-26. Januar 05) wird im Folgenden eine ausführliche Bilanz zur FOOD SPECIAL gezogen werden, die am 24./25. Januar im Rahmen der HOGA vom Service-Bund durchgeführt wurde.

Die an zwei Tagen im Rahmen der HOGA veranstaltete 4. FOOD SPECIAL zählte zu den Höhepunkten der Nürnberger Fachmesse. "Es war die bislang erfolgreichste FOOD SPECIAL" stellte Johannes Fuchs vom veranstaltenden Service-Bund in seiner abschließenden Bilanz fest.
"Die 124 Fachaussteller der FOOD SPECIAL waren vom Ansturm der Fachbesuchern überwältigt und durften sich am Ende über volle Auftragsbücher freuen. Unsere Kunden wurden mit zahlreichen Bussen aus ganz Bayern sowie aus Hessen und Thüringen nach Nürnberg gebracht und reisten im Schnitt mit 2-3 Begleitpersonen an, die zumeist der Führungs- und Entscheiderebene zugehörig waren. Unser Konzept kommt bei den Kunden an, denn die FOOD SPECIAL ist keine reine Verkaufsmesse, sondern eine Kombination aus herkömmlicher Ordermesse, Infoforum, Ideen- und Neuheitenbörse, ergänzt durch viele Degustationsmöglichkeiten. Genau diese Mischung ist es, die den Erfolg der FOOD SPECIAL ausmacht, die mit der Fachmesse HOGA in einem idealen Umfeld stattfindet. Mit unserem Motto "Mehr Erlebnis - mehr Ergebnis" haben wir ins Schwarze getroffen und wir konnten dem Fachpublikum konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie sich die Gäste durch innovative Food-Ideen und Erlebnisangebote begeistern und die Umsätze steigern lassen. Dadurch ist eine Differenzierung zu den Mitbewerbern möglich und man kann auf diesem Weg neue Gäste gewinnen. Einige Aussteller waren das erste Mal auf einer Messe, insbesondere kleine Manufakturen, die speziell gefertigte Produkte aus den Bereichen Dessert, Fisch- und Fleischspezialitäten sowie Backwaren vorstellten. Wir konnten auch Industriepartner aus Italien, Polen, Ungarn und Tschechien auf der Messe begrüßen, d.h. die Messe diente auch der Kommunikation zwischen Kunden und Herstellern und der Erschließung neuer Märkte. Wir und unsere Aussteller sind jedenfalls sehr zufrieden und es gab zu den Vorjahren nochmals eine deutliche Steigerung";
so Johannes Fuchs vom Service-Bund.

Etwa 18-20% der vorgestellten Foodspezialitäten und Convenience-Produkte waren echte Neuheiten und entsprechend intensiv nutzten die Besucher auch die Verkostungsmöglichkeiten auf den Ständen. Ergänzend zum Angebot der Aussteller erlebten die Fachleute in der Schauküche die praxisnahe Umsetzung des Veranstaltungsmottos, indem prominente Referenten erfolgversprechende Ideen und Konzepte vorstellten.
  • Hans Haas vom Gourmettempel Tantris in München widmete sich dem Thema "Kochkurse als Gäste-Service", wodurch eine stärkere Gästebindung erreicht werden könne.
  • Frank Heppner, Pionier der euro-asiatischen Küche, präsentierte die Aktions-Idee "Asia-Fitness" für die Gemeinschaftsverpflegung,
  • Bernhard Reiser vom Restaurant Weinstein in Würzburg referierte über kreative Konzepte in der Gastronomie und zeigte auf, was um den Teller herum passiert.
  • Das Thema "Mehr Gästenähe durch Frontcooking" wurde von Bernd Trum, Leiter der Front-Cooking-Akademie, praxisnah vorgestellt.
Für die Bewirtung der vielen Gäste hatte der Service-Bund Stefan Marquard als Caterer angeheuert. Als "Junger Wilder" machte er Furore und ist heute ein erfolgreicher Caterer mit einem Faible für die italiensiche Küche. Die ca. 5000 ausgegebenen Essen pro Tag waren für ihn und sein Team eine große Herausforderung, die er jedoch erfolgreich meisterte. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Mittwoch, Januar 26, 2005

HOGA-Schlussbericht: Aufbruchstimmung im Gastgewerbe.

Logo HOGA 2005 in NürnbergNürnberg - Mit einem ihrer besten Ergebnisse ging die vom 23. bis 26. Januar 2005 zum 24. Mal durchgeführte HOGA - Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in Nürnberg zu Ende. Trotz der teilweise heftigen Schneefälle im Einzugsgebiet der Messe kamen fast 34.000 Besucher nach Nürnberg, um sich über die neusten Trends und Innovationen für die Betriebe des Gastgewerbes zu informieren und auch einzukaufen.

Als erste Branchenfachmesse des Jahres hatte die HOGA die Funktion eines Stimmungs- und Trendbarometers. Der erfreuliche Jahresabschluss, die Trendwende bei den Tourismus- und Übernachtungszahlen und die vor der Tür stehenden Megaereignisse in Bayern haben den Informationsbedarf und die Dispositionsfreude bei den Betrieben des Gastgewerbes in allen Sparten stimuliert. Dies spiegelte sich an allen vier Tagen an der guten Stimmung bei den Ausstellern und Fachbesuchern wider.

Viele Betriebe wollen und müssen investieren und suchen nach Wegen und eigenständigen Konzepten und Ideen, um im harten Wettbewerb zu bestehen und um sich von den Mitbewerbern abzugrenzen. Dazu lieferte die HOGA mit ihrem breiten fachlichen Angebot und anspruchsvollen ideellen Bereichen eine Fülle von Anregungen. Außerdem werden jetzt die Weichen für die Großereignisse der nächsten Zeit gestellt und in vielen Betrieben steht eine Renovierungswelle an.

HOGA im bundesweiten Vergleich Spitze

"Unser Konzept, für das Gastgewerbe nicht nur eine reine Produktschau, sondern eine ganzheitliche Branchenpräsentation zu inszenieren, ist voll aufgegangen", so AFAG-Geschäftsführer Heiko Könicke zum erfolgreichen Verlauf der Gastronomie-Fachmesse HOGA, bei der rund 450 Aussteller auf 40.000 qm Bruttofläche ihre Angebote und Neuheiten vorstellten. "Die HOGA hat sich im bundesweiten Vergleich einen festen Platz in der Spitzengruppe erobert und dank der hervorragenden Messebilanz 2005 ist das Interesse für die nächste HOGA 2006 in München (23. - 26. April) bereits jetzt sehr groß. Viele Firmen, die zur Premiere in München noch nicht als Aussteller dabei waren, haben sich als Besucher in Nürnberg über die vielfältigen Möglichkeiten der Fachmesse für das Gastgewerbe informiert und bereits ihr Interesse an der Veranstaltung in München bekundet".

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband BHG sieht in der HOGA das überragende Fachforum der Branche, das seit 2004 im jährlichen Turnus zwischen Nürnberg und München stattfindet. "Wir brauchen diese Messe und diesen Optimismus für die Orientierung und Erneuerung unserer Betriebe und die Motivation der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter", so BHG-Präsident Ludwig Hagn. Dr. Gerhard Engelmann, Geschäftsführer des BHG Mittelfranken, hob in seinem Fazit hervor, dass die HOGA nicht nur mit einer hohen fachlichen Qualität und einer kompakten und klar gegliederten Präsentation überzeugte. Das Fachpublikum war besonders vom Flair der Messe und der aktiven Einbindung nahezu aller Berufe des Gastgewerbes angetan. Dazu haben auch die hochkarätigen Wettbewerbe und sehenswerten Event- und Aktionsbereiche beigetragen, wie man sie nur auf der HOGA erleben kann", so Dr. Engelmann.

Einer dieser HOGA-Events war erneut der Wettbewerb "Der gedeckte Tisch ? zwischen Trend und Tradition". Den Sonderpreis "Avantgarde" vergab eine Prominenten-Jury an die Hotelfachschule Pegnitz, die bei ihrer Gestaltung einer festlich gedeckten Tafel das Thema "Zeit" kreativ in Szene setzte. Große Preise gingen an das Grand Hotel Pupp in Karlsbad, die Staatliche Berufsfachschule Wiesau, den Landgasthof Lindner-Grube in Zirndorf-Lind, Hotel Rangau in Zirndorf und die Hotelfachschule Pegnitz.

Beste FOOD SPECIAL aller Zeiten

Die im Rahmen der HOGA an zwei Tagen vom Service Bund Bayern veranstaltete FOOD SPECIAL - Fachbörse für Food & Beverage sowie Convenience-Produkte, konnte sogar ihr bestes Ergebnis seit Beginn der Veranstaltung verbuchen. "Das Motto 'Mehr Erlebnis - mehr Ergebnis' wurde praxisnah und anhand vieler konkreter Beispiele vermittelt und fand bei den Besuchern eine große Akzeptanz", so Johannes Fuchs vom Service-Bund. Die 124 Aussteller präsentierten in Nürnberg auch viele brandneue Food-Ideen, die auf großes Interesse stießen und eine rege Ordertätigkeit zur Folge hatten. Lob gab es für die Top-Organisation dieser Foodpräsentation und das begleitende Rahmenprogramm, bei dem u.a. auch Spitzenköche wie Hans Haas vom Gourmet-Tempel Tantris in München eigene Erfahrungen und Food-Konzepte an die Besucher weitergaben. Einhelliger Tenor der Aussteller: "Wir sind beim nächsten Mal wieder dabei".

Hohe Zufriedenheit bei Ausstellern

In der am letzten Messetag durchgeführten Befragung zeigte sich der Großteil der Aussteller mit den geschäftlichen Ergebnissen sehr zufrieden. Mit "sehr gut" und "gut" bewerteten 48% die Geschäfte, 36% waren zufrieden und 12% waren weniger zufrieden. Für 86% habe sich die Erwartungen erfüllt oder zumindest teilweise erfüllt, bei 4% wurden sie sogar übertroffen. Die HOGA-Besucher waren zu 43% langjährige Kunden und zu 73% neue Interessenten und Kontakte (Mehrfachnennungen möglich).

Nachstehend einige Stimmen von HOGA-Ausstellern aus unterschiedlichen Angebotsbereichen:

Firma WMF, Jochen Rau, Verkaufsleiter Deutschland-Süd: "Wir hatten an allen Tagen eine sehr gute Frequenz auf unserem Stand und sind mit den Zahlen sehr zufrieden. Das Publikum war sehr gut. Für uns ist die Messe in Nürnberg ein idealer Standort, um vor allem die Region Nordbayern intensiv zu bearbeiten".

Firma Coffema, Thomas Fink, Vertriebsdirektor: "Sowohl die Quantität als auch die Qualität der HOGA-Besucher hat gestimmt. Wir erreichten ein sehr gutes Ergebnis, wobei wir auch noch ein sehr starkes Nachgeschäft erwarten. Kaffee ist derzeit in und wir profitieren mit unseren Profi-Kaffeemaschinen von diesem Trend. Immer mehr Gastronomen erkennen, dass sie ihren Kunden die neuesten Kaffeespezialitäten anbieten müssen, weil dies der Kunde verlangt. Auf der HOGA konnten wir deshalb viele Neuinvestitionen verzeichnen".

BeGa Vertriebs GmbH, Jörg Beißer, Geschäftsführer: "Für uns als Spezialist für Einrichtungen lief die HOGA deutlich besser als vor zwei Jahren. Der frühe Termin im Januar war für uns ein großer Vorteil. Wir hatten schon am Sonntag den besten Verkaufstag seit Jahren und auch am letzten Tag kamen nochmals interessante Kunden, u.a. aus oberbayerischen Betrieben. Besonders erfreulich: auf der HOGA konnten wir einige ganz neue Projekte abschließen. Die zunehmende Investitionsbereitschaft ist deutlich spürbar".

Firma Burkhof, Herbert Schöll, Verkaufseiter Nordbayern: "Wir hatten vor der HOGA gemischte Gefühle, was den Erfolg angeht. Aber schon der Sonntag als erster Tag war überraschend gut, wir hatten Superkontakte zu bestehenden und neuen Kunden, der Umsatz und die Menge der direkt abgeschlossenen Aufträge sind besser als zur letzten HOGA 2003".

Firma Lavazza, Markus Dechand, KeyAccount Leiter Gastronomie Nordbayern: "Unser Geschäft war wie 2003, wir hatten gute Kontakte zu Kunden und konnten unsere Produktneuheiten gut vermitteln. Positiv haben wir festgestellt, dass wir viele neue Kontakte aus Baden-Württemberg bekommen haben."

Firma Nestle Schöller, Armin Häusler: "Die viel zitierte Aufbruchstimmung in der Gastronomie war für uns am Stand feststellbar. Unsere Kontakte und Verkäufe waren sehr, sehr gut, das Ergebnis von vor 2 Jahren hatten wir schon am dritten Tag übertroffen. Zusammengefasst kann man sagen - es waren die richtigen Besucher da! Die neu präsentierte Mövenpick-Range mit der Eis-Creation des Sommers Buttermilch, Maracuja, Orange war stark gefragt und kam doppelt so gut bei den Fachbesuchern an, als das Eis des Jahres 2003".

Firma Rational, Sven Stiegler, Verkaufsleiter: "Unser in Nürnberg erstmals gezeigtes Self-Cooking-Center kam sehr gut beim Fachpublikum an. Durch die kompakte Bauweise und einfache Bedienung dieses Centers konnten wir viele neue Kunden und neue Märkte wie Ganztagsschulen, Kioske und Metzgereifilialen gewinnen. Im Vergleich zu 2003 können wir ca. 20% mehr Kontakte verbuchen - die HOGA Nürnberg war ein voller Erfolg für uns."

"Internationale Kochkunstschau" begeisterte

Zu den ideellen Highlights der HOGA gehörte zweifelsohne die "Internationale Kochkunstschau". Deren Leiter Ernst Fassnacht von der Berufsschule 3 in Nürnberg lobte die Qualität der ausgestellten Arbeiten, wobei der Circle du cuisine aus Bern, eine Vereinigung von Küchenchefs, am meisten beeindruckte und mit drei Großen Preisen und einer Goldmedaille die Heimreise antreten durfte. Einen großen Erfolg verbuchte auch der Verein Nürnberger Köche 1895 e.V. mit vier Großen Preisen, 10 Goldmedaillen und 2 Silbermedaillen. Auch die Meistervereinigung Stuttgart überzeugte die Fachjury und wurde mit mehreren Großen Preisen und Goldmedaillen bedacht und am letzten Messetag setzte die Mannschaft aus Berlin-Brandenburg mit ihren Schauplatten und Tellergerichten zum Abschluss ein weiteres kulinarisches Glanzlicht, das die Jury mit mehreren Großen Preisen in Gold honorierte. Neben Teams aus Italien und Österreich nahmen auch erstmals vier Teams aus Tschechien mit Erfolg an der Kochkunstschau teil.

HOGA-Jugendpokal ging an die Berufsschule München

Bei den bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der Berufsschulen um den HOGA-Jugend-Pokal 2005 in den gastronomischen Ausbildungsberufen holte sich die Berufsschule München den Tagessieg und den Gesamtsieg vor den Berufsschulen Nürnberg und Regensburg. Den HOGA-Jugendwettbewerb der Konditoren gewann die Berufsschule Würzburg vor Nürnberg und Straubing. (Pressemitteilung der AFAG).

Berufsschule Regensburg errang Tagessieg beim Jugendwettbewerb der HOGA.

Logo HOGA 2005 in NürnbergBeim Wettbewerb um den "HOGA-Jugend-Pokal 2005", bei dem anlässlich der 23. HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in der Messe Nürnberg, der Nachwuchs aus 8 bayerischen Berufsschulen gegeneinander antritt, erreichte die Mannschaft der Berufsschule Regensburg im Leistungsvergleich mit der Berufsschule aus Bad Kissingen (2. Platz) am 25. Januar den Tagessieg.

Das siegreiche Berufsschulteam setzte sich aus der Nachwuchskoch Marco Laumbacher (1. Ausbildungsjahr) (Leerer Beutel, Regensburg), dem Koch Otto Mages im 2. Ausbildungsjahr, (Weißes Brauhaus, Kehlheim) und der Köchin Daniela Schießl im 3. Ausbildungsjahr, (Hotel am See, Neutraubling) zusammen. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten ferner die Hotelfachfrau Lena-Sophie Vogel (Hotel AVIA, Regensburg) und die Restaurantfachfrau Sabine Engel (St. Ehrhard, Kolpinghaus, Regensburg).

Die drei Köche der Siegermannschaft kochten für den Wettbewerb nach einem vorgegebenem Warenkorb das folgende 4-Gang-Menü für 12 Personen:
  • Terrine von Meerrettichschaum mit Garnelen
    Gurken-Radieschen-Salat
  • Rinderkraftbrühe mit Quarknockerl und Käsecroutons
  • Duett von der Wildhasenkeule
    Pfefferschaum
    Selleriepüree, Rosenkohl, Karotten
    Römische Nocken
  • Birnentorte und Schokoladen-Birnenmousse im Schokomantel auf zweierlei Soßen
Die Hotel- und Restaurantfachleute zeigten bei theoretischen und praktischen Aufgaben aus ihrem Beruf, z. B. dem Service am Tisch, ihr Können.

Für die Regensburger Berufsschüler (Gesamtpunktzahl: 72,21) steigen nun die Chancen, an der bundesweiten Ausscheidung teilzunehmen, für die sich in Nürnberg die Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl aus dem Wettbewerb qualifizieren. Die Entscheidung fällt erst am 26. Januar 2005, dem letzten Tag der Nürnberger Fachausstellung.

Zum zweiten Mal wird der Konditorenwettbewerb der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugend-Pokal ausgetragen. Acht bayerische Berufsschulen mit je zwei Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres müssen dabei feine, dekorative Köstlichkeiten rund um die "süße Kunst" zaubern.

Auch bei den Konditoren des dritten Wettbewerbstages waren die Berufsschüler aus Regensburg, die Siegreichen. Die Auszubildenden Olga Bittner (Naumann, Saal a. d. Donau) und Sebastian Schwarz (Schwarz, Regensburg) haben sehr knapp vor dem Team aus Bayreuth gewonnen. (Pressemitteilung der AFAG).

Kontroversieller Index.

Dr. Mikhail Gronas, Assistenzprofessor am Department of Russian Language & Literature im Dartmouth College in Hanover, Hanover, New Hampshire, hat untersucht, wie sich Bewertungen auf den Abverkauf von Büchern bei Amazon auswirken: "Amazon-Ranking zeigt Verkaufspotential", in: futurezone des ORF.

Auf den ersten Blick ist sein Ergebnis erstaunlich. Die Bücher verkaufen sich am besten, die etwa gleich viele positive wie negative Bewertungen bekommen. Man hätte eher erwartet, Bücher mit ausschließlich positiven Bewertungen oder einem starken Überhang positivr Bewertungen würden am meisten verkauft.

Läßt sich das auf Restaurantkritiken übertragen? Bei Gustav Volkenborns Restaurant Hitlisten werden Bewertungen der verschiedenen Restaurantführer gewichtet addiert. Sind vielleicht eher die Restaurants, die in verschiedenen Führern abweichend beurteilt werden, am interessantesten, weil sich der Restaurantbesucher dann die Freiheit zurückgewinnt, sich selbst ein Urteil bilden zu können?

BIOSpitzenkoeche.

Deutschlands einzige Bio-Kochvereinigung hat einen neuen Namen: BIOSpitzenköche (ehemals United Cooks of Nature).

Seit ihrer Gründung im Januar 2003 zeigen sie bei Kochshows, Veranstaltungen, aber auch in ihren eigenen Betrieben die große Vielfalt der Bio-Küche. Ab Februar dieses Jahres touren sie mit ihrer Bio-Kinderküche durch verschiedene Ganztagsschulen in Deutschland und kochen dort mit den Schülern und prominenten Bio-Paten ihre kinderleichten Bio-Gerichte.

Wettbewerb: "Das Restaurant der Zukunft".

Logo HOGA 2005 in Nürnberg"Alles rund um die Keule" - Herkuleswochen im "House of Fire"

Im "House of Fire" betritt der Gast das Lokal über einen Lavastrom und nimmt Platz in den individuell gestalteten Höhlen. In der Gaststätte "Felderwirtschaft" erleben die Besucher ein Stück Natur mitten in der City und wählen die Gerichte nach der für sie passenden Feng Shui-Speisekarte. Im "Design & Dine" ist alles (Kleider, Schuhe, Speisen & Getränke) käuflich, nur nicht das Personal. ? All diese Lokale sind (noch) keine Realität, aber trotzdem weit über das Stadium der reinen Zukunftsvision hinaus. Auf der Gastronomie-Fachmesse HOGA in Nürnberg wird die mögliche Zukunft der Gastronomie Gegenwart - beim 2. Teil des Wettbewerbes "Das Restaurant der Zukunft".

Premiere hatte dieser Wettbewerb, der von der Fachzeitschrift Gastronomie-Report initiiert worden ist, vor einem Jahr auf der HOGA München. Damals hatten Studenten der Akademie der Bildenden Künste, Lehrstuhl für Raumgestaltung, visionäre Konzepte entworfen. Vier zukunftsweisende Konzepte dieses in der europäischen Gastronomie- und Architektur-Geschichte einzigartigen Wettbewerbes werden auch auf der HOGA Nürnberg präsentiert (am Stand des GASTRONOMIE-REPORT, Halle 9, Stand 9000).

"Darüber hinaus dürfen sich die Besucher der Nürnberger Fachmesse auf eine praxisnahe Weiterentwicklung freuen", so GASTRONOMIE REPORT-Herausgeber Willy Faber. "In Kooperation mit den bayerischen Hotelfachschulen in Pegnitz und Bad Wörishofen kommen zu den Visionen jetzt knallharte Fakten hinzu." Die Aufgabe, zu jeweils einem Zukunftsentwurf ein passendes Speise- und Getränkeangebot, einen Werbe- und Marktetingplan sowie einen Businessplan zu entwerfen, haben die Schülerteams mit großem Engagement und Ideenreichtum umgesetzt.

Beispiel "Felderwirtschaft": Die Idee, den Gästen dank großer Glaszylinder, in denen saisonale Pflanzen blühen, einen Ferientag im Grünen mitten in der City zu bieten, ist vom Gastro-Nachwuchs der Hotelfachschule Pegnitz mit Leben und Fakten gefüllt worden. In ihrer Weiterentwicklung orientiert sich die Küche an der Lehre von den "Fünf Elementen". Statt einer gibt es fünf Speisekarten (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser), zwischen denen die Gäste ? nach Beratung durch die Servicemitarbeiter ? wählen können. Das ganzheitliche Gastronomie-Erlebnis wird durch das Ansprechen mehrerer Sinne erreicht. So sehen die Gäste nicht nur die Natur hinter Glas, sie können die Natur auch hören (durch Einspielungen von Wasserrauschen oder Vogelgezwitscher) und riechen (durch das Verbreiten von Felder- und Wiesengerüchen). Der Slogan lautet: Zukunft ist alles, was die Lebensqualität erhöht.

Zweites Beispiel: Beim ursprünglichen Gastro-Entwurf "Light my fire" standen die Faszination des Feuers und das Gemeinschaftserlebnis "Kochen" im Mittelpunkt. Unter neuem Namen ("House of Fire") und eigenem Logo hat ein Team der Hotelfachschule Bad Wörishofen ein detailliertes Gastro-Konzept geschaffen, das laut Businessplan für 1,2 Millionen Euro jederzeit umsetzbar wäre und innerhalb von zwei Jahren schwarze Zahlen schreiben könnte. Zu den Clous gehören individuell (mit Wandmalereien) ausgestattete Höhlen für jeweils vier bis sechs Personen und spezielle Tische, an denen die Gäste am Gasgrill ihre eigenen ?Höhlenmenüs? zubereiten können. Begrüßt werden die Gäste mit dem Aperitif "Feuerling" (einem Mix aus frisch gepreßtem Orangensaft und Passoa), in Massen angelockt werden sie durch einzigartige Aktionen wie den "Herkuleswochen", bei denen sich alles um die Keule dreht.

Insgesamt werden beim Wettbewerb "Restaurant der Zukunft", der von den Firmen AFAG Messen und Ausstellungen, afri-cola, Burkhof, Resch&Frisch, Rosenthal und Salomon unterstützt wird, auf der HOGA Nürnberg vier Gastro-Konzepte mit Powerpoint-Präsentationen ausführlich vorgestellt (bis Mittwoch, täglich um 11 Uhr und 15 Uhr am Stand des GASTRONOMIE-REPORT, Halle 9, Stand 9000).

Weitere Infos: Willy Faber, Herausgeber der Fachzeitschrift GASTRONOMIE-REPORT; Tel.: 0 89 / 448 04 09, Fax: 0 89 / 480 75 14; Handy: 01 70 / 302 17 43 Email: faber@gastronomie-report.de. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Berufsschule Regensburg errang Tagessieg beim Jugendwettbewerb der HOGA.

Logo HOGA 2005 in NürnbergBeim Wettbewerb um den "HOGA-Jugend-Pokal 2005", bei dem anlässlich der 23. HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in der Messe Nürnberg, der Nachwuchs aus 8 bayerischen Berufsschulen gegeneinander antritt, erreichte die Mannschaft der Berufsschule Regensburg im Leistungsvergleich mit der Berufsschule aus Bad Kissingen (2. Platz) am 25. Januar den Tagessieg.

Das siegreiche Berufsschulteam setzte sich aus der Nachwuchskoch Marco Laumbacher (1. Ausbildungsjahr) (Leerer Beutel, Regensburg), dem Koch Otto Mages im 2. Ausbildungsjahr, (Weißes Brauhaus, Kehlheim) und der Köchin Daniela Schießl im 3. Ausbildungsjahr, (Hotel am See, Neutraubling) zusammen. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten ferner die Hotelfachfrau Lena-Sophie Vogel (Hotel AVIA, Regensburg) und die Restaurantfachfrau Sabine Engel (St. Ehrhard, Kolpinghaus, Regensburg).

Die drei Köche der Siegermannschaft kochten für den Wettbewerb nach einem vorgegebenem Warenkorb das folgende 4-Gang-Menü für 12 Personen:
  • Terrine von Meerrettichschaum mit Garnelen
    Gurken-Radieschen-Salat
  • Rinderkraftbrühe mit Quarknockerl und Käsecroutons
  • Duett von der Wildhasenkeule
    Pfefferschaum
    Selleriepüree, Rosenkohl, Karotten
    Römische Nocken
  • Birnentorte und Schokoladen-Birnenmousse im Schokomantel auf zweierlei Soßen
Die Hotel- und Restaurantfachleute zeigten bei theoretischen und praktischen Aufgaben aus ihrem Beruf, z. B. dem Service am Tisch, ihr Können.

Für die Regensburger Berufsschüler (Gesamtpunktzahl: 72,21) steigen nun die Chancen, an der bundesweiten Ausscheidung teilzunehmen, für die sich in Nürnberg die Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl aus dem Wettbewerb qualifizieren. Die Entscheidung fällt erst am 26. Januar 2005, dem letzten Tag der Nürnberger Fachausstellung.

Zum zweiten Mal wird der Konditorenwettbewerb der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugend-Pokal ausgetragen. Acht bayerische Berufsschulen mit je zwei Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres müssen dabei feine, dekorative Köstlichkeiten rund um die "süße Kunst" zaubern.

Auch bei den Konditoren des dritten Wettbewerbstages waren die Berufsschüler aus Regensburg, die Siegreichen. Die Auszubildenden Olga Bittner (Naumann, Saal a. d. Donau) und Sebastian Schwarz (Schwarz, Regensburg) haben sehr knapp vor dem Team aus Bayreuth gewonnen. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Dienstag, Januar 25, 2005

Profilierung mit Bio in der Ausser-Haus-Verpflegung.

Logo HOGA 2005 in NürnbergIn Gastronomie und Großküche geht der Trend hin zu natürlicher Frische und Qualität. Gerichte aus ökologisch erzeugten Zutaten finden bei den zunehmend ernährungs- und gesundheitsbewussten Kunden wachsenden Anklang. Wie leicht und attraktiv der Einsatz ökologischer Erzeugnisse in der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) gestaltet werden kann, zeigt das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) auf der HOGA vom 23. bis 26. Januar 2005 in Nürnberg auf dem Messestand BMVEL-Spezial "Ökologischer Landbau und Verarbeitung" (Halle 7, Stand 7606). Neben kostenloser Fachberatung und kulinarischer Inspiration werden die Ergebnisse des 1. Bio InVision Camps 2005 präsentiert: Vertreter der gesamten Lebensmittelkette - vom Erzeuger über den Verarbeiter und Händler bis hin zum Gastronom und Verbraucher - haben ihre Visionen von der Zukunft der AHV in konkrete Projekte umgesetzt.

Nährere Informationen zur Messe als Download - Ökologisch Märkte erschließen >> Bio im großen Stil - Erfolgsrezepte für die Außer-Haus-Verpflegung (PDF, 1.400 kB). (Quelle: Oekolandbau.de).

Berufsschule Pegnitz errang Tagessieg beim Jugendwettbewerb der HOGA.

Logo HOGA 2005 in NürnbergBeim Wettbewerb um den "HOGA-Jugendpokal 2005", bei dem anlässlich der 23. HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in der Messe Nürnberg der Nachwuchs aus 8 bayerischen Berufsschulen gegeneinander antritt, erreichte die Mannschaft der Berufsschule Pegnitz im Leistungsvergleich mit der Berufsschule aus Garmisch-Partenkirchen (2. Platz) am 23. Januar den Tagessieg.

Das siegreiche Berufsschulteam setzte sich aus der Nachwuchsköchin Melanie Hertel (1. Ausbildungsjahr) (Im Gärtlein, Creußen), dem Koch Patrick Jahn im 2. Ausbildungsjahr, (Accent-Hotel, Bayreuth) und dem Koch Michael Rögner im 3. Ausbildungsjahr, (Jägerstüberl, Wunsiedel) zusammen. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten ferner die Hotelfachfrau Elena Merkel (Dorbachtal, Kulmbach) und die Restaurantfachfrau Denise Weiße (Im Gärtlein, Creußen).

Die drei Köche der Siegermannschaft kochten für den Wettbewerb nach einem vorgegebenem Warenkorb das folgende 4-Gang-Menü für 12 Personen:
  • Räucherfisch mit Meerrettich, rote Bete und Feldsalat
  • Petersilienkraftbrühe
  • Variation von der Wildhasenkeule
    Wirsing, Kohlrabi
    Brezenauflauf
  • Gefüllte Birne mit Schokoladenbiskuit und Mandeleis
Die Hotel- und Restaurantfachleute zeigten bei theoretischen und praktischen Aufgaben aus ihrem Beruf, z. B. dem Service am Tisch, ihr Können.

Für die Pegnitzer Berufsschüler (Gesamtpunktzahl: 70,20) steigen nun die Chancen, an der bundesweiten Ausscheidung teilzunehmen, für die sich in Nürnberg die Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl aus dem Wettbewerb qualifizieren. Die Entscheidung fällt erst am 26. Januar 2005, dem letzten Tag der Nürnberger Fachausstellung.

Zum zweiten Mal wird der Konditorenwettbewerb der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugend-Pokal ausgetragen. Acht bayerische Berufsschulen mit je zwei Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres müssen dabei feine, dekorative Köstlichkeiten rund um die "süße Kunst" zaubern.

Gewonnen hat am ersten Wettbewerbstag die Berufsschule Würzburg. Die Auszubildenden Jessica Hölldobler (Café Michel, Würzburg) und Luziana Spitzweg (Café Michel, Würzburg) sind die erfolgreichen Sieger ganz knapp vor dem Team aus Nürnberg. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Hot-Dog-Verkaufswagen.

Für das leibliche Wohl der Besucher der HOGA 2005 in Nürnberg sorgte unter anderem ein Tom Hot Dog-Stand in Form eines feuerroten Verkaufswagens:
Hot-Dog-Verkaufswagen

Faltbarer Kindersitz.

Die Firma Wolfgang Junge stellt auf der HOGA 2005 in Nürnberg unter anderem einen faltbaren Kindersitz dar, der sich wie dargestellt auf einem Stuhl aufsetzen läßt und an der Rückenlehne eingehängt wird. Flach zusammengefaltet kann man ihn z.B. in einer Garderobe aufhängen. Damit läßt sich das leidige Problem, daß mehr Kinderhochstühle benötigt werden als eingelagert werden können, platzsparend lösen.
Kinderstuhl

Barhocker der etwas anderen Art.

Barhocker und Bartische im Design von Männer- und Frauenbeinen, gefertigt als Vollholz, stellt die österreichische Firma Knapp aus Lembach auf der HOGA 2005 in Nürnberg vor. Sie bewähren sich auf Messen immer wieder als Magnet für die Besucher.
Barhocker der etwas anderen Art

Das Berufsschulteam Muenchen-Boxdorf errang Tagessieg beim Jugendwettbewerb der HOGA.

Logo HOGA 2005 in NürnbergBeim Wettbewerb um den "HOGA-Jugendpokal 2005", bei dem anlässlich der 23. HOGA Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung in der Messe Nürnberg der Nachwuchs aus 8 bayerischen Berufsschulen gegeneinander antritt, erreichte das Team München-Boxdorf im Leistungsvergleich mit dem Team Franken (2. Platz) am 24. Januar den Tagessieg.

Das siegreiche Berufsschulteam setzte sich aus dem Nachwuchskoch Heinrich Stephan (1. Ausbildungsjahr) (Hotel Schindlerhof, Boxdorf), der Köchin im 2. Ausbildungsjahr, Julia Rieß (Hotel Schindlerhof, Boxdorf) und dem Koch im 3. Ausbildungsjahr, Hans Heinrich Meier (Hotel Schindlerhof, Boxdorf) zusammen. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten ferner die Hotelfachfrau Daniela Böhm und die Restaurantfachfrau Lena Bock.

Die drei Köche der Siegermannschaft kochten für den Wettbewerb nach einem vorgegebenem Warenkorb das folgende 4-Gang-Menü für 12 Personen:
  • Räucherlachskuppel mit Meerrettich-Apfelmousse
    Feldsalatschaum
  • Pot au feu von der Ente mit Kräuter-Wan-Tan
    Wintergemüse
  • Wildhasenpfeffer mit Grünkohlravioli und glacierten gelben Rüben
  • Törtchen von der Birne mit Walnußgeisteis
Die Hotel- und Restaurantfachleute zeigten bei theoretischen und praktischen Aufgaben aus ihrem Beruf, z. B. dem Service am Tisch, ihr Können.

Für die Berufsschüler Team München-Boxdorf (Gesamtpunktzahl: 69,25) steigen nun die Chancen, an der bundesweiten Ausscheidung teilzunehmen, für die sich in Nürnberg die einzelnen Teilnehmer mit der jeweils höchsten Punktzahl aus dem Wettbewerb qualifizieren. Die Entscheidung fällt erst am 26. Januar 2005, dem letzten Tag der Nürnberger Fachausstellung.

Zum zweiten Mal wird der Konditorenwettbewerb der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugend-Pokal ausgetragen. Acht bayerische Berufsschulen mit je zwei Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres müssen dabei feine, dekorative Köstlichkeiten rund um die "süße Kunst" zaubern.

Gewonnen hat am zweiten Wettbewerbstag die Berufsschule Rosenheim ganz knapp vor der Berufsschule aus Ingolstadt. Die Auszubildenden Deborah Höllrich (Café Luitpold, Prien) und Katarina Reisberg (Freundl, Ebersberg) sind die erfolgreichen Sieger vor dem Team aus Ingolstadt. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Ein Blog als Rungis-Forum.

Das Insolvenzverfahren Rungis Express erhitzt die Gemüter. Das Blog von Mario Scheuermann the drink tank hat sich dank der enthaltenen Kommentarfunktion zu eine Art Forum von (ehemaligen) Mitarbeitern, Kunden und sonstigen, am Thema interessierten Menschen entwickelt.

Dies und zwei weitere Beispiele aus jüngster Zeit nimmt Theo Huesmann in seinem Blog Kulinarische Notizen zum Genießer zum Anlaß, über die veränderte Wahrnehmung der "Blogwelt" nachzudenken: "Medium Blog: eine Beobachtung".

Da paßt es gut, daß sich beide und noch mehr Blogger, darunter auch ich, auf Initiative von Thorsen Sommer am Samstag, 26. Februar 2005, ab 12:30 Uhr, im Ritz-Carlton, Autostadt, Wolfsburg, treffen: Blog trifft Gastro 2005. So ist zumindest für Gesprächsstoff gesorgt.

Dazu paßt auch ein Beitrag über das angeblich schwierige Verhältnis zwischen Bloggern und Journalisten vom Blogger und Journalisten Mario Sixtus: "Die ungleichen Brüder. Über Blogger und Journalisten", in: heute.de vom 25. Januar 2005 (via Schockwellenreiter).

Persönlich finde ich das Verhältnis zwischen Bloggern und Journalisten ziemlich entspannt. Zumindest beginnen Presseabteilungen zu erkennen, daß Blogger nicht zweitklassig sind, sondern mitunter schneller publizieren und weniger käuflich sind als manche der als Fachjournalisten getarnten Anzeigenacquisiteure. Aber ich muß zugeben, daß ich mir Visitenkarten habe drucken lassen, auf denen "Chefredakteur" steht und nicht "Bloggger". Aber die sind ja ohnehin nur fuer die da draußen in der sonderbaren Welt außerhalb des Netzes.

Warum ein Fast-Food-Restaurant aufgesucht wird.

Das Marktforschungsunternehmen ACNielsen hat einige Ergebnisse einer weltweiten Studie über die Auswahlkriterien für den Besuch von Fast-Food-Restaurants und die Besuchshäufigkeit vorgestellt: "Nur noch 14 Prozent der Deutschen verweigern sich Fast-Food-Ketten" (via the drink tank).

Die entscheidenden Vorteile von Fast-Food-Restaurants sind demnach
  • die bequem zu erreichende Lage,
  • die für eine richtige Mahlzeit fehlende Zeit und
  • das vernünftige Preis-Leistungs-Verhältnis.
Daß für die befragten Deutschen Sonderangebote und Promotions mehr noch als in anderen Ländern entscheidendes Kriterium sei, führe ich auf den späten Wegfall des Rabattgesetzes hin und eine vergleichsweise noch geringe Verbreitung von Verkaufsförderungsaktivitäten in der eher konservativen deutschen Individualgastronomie. Für Einzelgastronomen ist zudem der relative Aufwand für solche Aktionen größer als für Ketten, die betriebsübergreifende Aktionen organisieren können.

Daß der Anteil der Befragten, die niemals in Fast-Food-Restaurants essen, in den USA mit 3% viel niediger ist als in Deutschland (mit 14%) ist meines Erachtens zum einen auf den (noch) geringeren Marktanteil der Fast-Food-Ketten zurückzuführen, überwiegend jedoch darauf, daß es in den USA weniger Betriebskantinen gibt. Vielleicht hat aber auch ein Teil der Befragten tradtionelle Schnellverpflegungskonzepte wie belegte Brötchen bei Bäckern, Bratwurststände, Döner-Anbieter usw. möglicherweise nicht als "Fast-Food" angesehen werden, sondern dieser Begriff eher auf amerikanische Konzepte angewandt wird. Dazu müsste man sich aber die Untersuchung en détail anschauen.

Hinweise auf andere Studien über die Gästezufriedenheit in anderen Teilbranchen des Gastgewerbes finden Sie in unserem Beitrag "Kunden- bzw. Gästezufriedenheit in der Gastronomie".

Rabatte machen suechtig.

In der neuesten Ausgabe des empfehlenswerten Newsletter von Chuck Gohn "The F&B Manager Newsletter" vom 24. Januar 2005, schreibt Rick Hendrie, CEO der LINK Inc. über das Thema "Coupons Are Heroin".

Rick Hendrie hat neulich in einem Marketingseminar die Frage gestellt, wer Coupons und Rabatte einsetzt, und die Zuhörer haben verlegen, kleinlaut, schuldbewusst die Hände erhoben. Viele stehen solchen Preissenkungsstrategien zwiegespalten gegenüber. Coupons bringen Gäste, aber sie machen süchtig, machen abhängig, stumpfen ab und verlieren an Effektivität. Am Ende ist die Marke beschädigt. Und jeder, der den Listenpreis zahlt, fühlt sich betrogen. Als Beispiel verweist er auf das Branchensegment der Pizza-Ketten. Die versuchten jetzt, mit viel Marketingaufwand den ruinierten Ruf aufzupäppeln.

Was sind die Alternativen?
  • Personalisierung im doppelten Sinne. Die Gaeste sollen nicht in die "Pizzeria Trieste" kommen sondern zu "Luigi". Und der kennt seine Gäste und wenn doch mal nicht, freut sich jeder über den kostenlos verliehenen Doktor honoris ristorante.
  • Sich um die Stammgäste kümmern. Das heisst in den meisten Betrieben: im Restaurant anwesend sein, als Küchenchef auch mal raus zu den Gästen gehen und den Abend nicht nur noch im Fernsehen oder zu Hause vor dem Fernseher zu verbringen.
  • Die Gäste angenehm überraschen. Ein Beispiel von mir: den ersten Gast des Tages verwöhnen mit einer kostenlosen Zugabe, einem Give-Away oder ihm sogar für seinen Verzehr nichts berechnen. Bewerben müssen Sie eine solche Gratisleistung nicht, denn dann machen Sie sie zu einem Versprechen, das nach kurzer Zeit als selbstverständlich verstanden und verlangt wird. Vertrauen Sie einfach darauf, daß es sich bei den Gästen herumspricht, setzen Sie auf Mundpropaganda..
  • Fördern Sie Bindungen zwischen Ihren Gästen. Damit sind nicht nur formale Vereine gemeint oder aufwendige Lösungen mit Kundenkarten. Es geht darum, Bindungen, Bekanntschaften zwischen den Gästen zu fördern. Bieten Sie ein "schwarzes Brett", auf dem Gäste Kleinanzeigen oder Vereine Ihre Plakate anbringen können. Bieten Sie Gesellschaftspiele, Karten- und Brettspiele, damit Ihre Gäste bei Ihnen Spielpartner finden. Führen Sie Single-Frühstücke ein, an denen Singles eingeladen sind, gemeinsam zu frühstücken usw.
  • Machen Sie günstige, attraktive Angebote aber vernünftig kalkuliert, mit denen Sie und Ihre Gäste leben können. Senken Sie Ihre Kosten, indem Sie bei Ihren Produkten auf Kostentreiber verzichten, die von den Gästen vielleicht gar nicht als wertbildend geschätzt werden. Interessiert es wirklich einen Gast, daß Sie einen großartigen Weinkeller besitzen? Es gibt natürlich immer auch Ausnahmen von der Regel, Restaurants, die aus ihrem Weinkeller eine Sehenswürdigkeit machen. So z.B. der Landgasthof "Pickel" in Frensdorf, wo Ihnen die zurecht stolzen Mitarbeiter oder die Wirtsfamilie stundenlang über den sehenswerten Keller, die Tricks der Einrichtung, Geschichten vom Ausbau, über die Vielzahl edler Tropfen usw. erzählen können. Leider verschenkt man auf der eigenen Website die Möglichkeit, den Weinkeller und seine Weine (u.a. mit einem 1983er Chateau Mouton Rothschild) umfassend und sympathisch zu kommunizieren.
  • Wenn Sie doch Coupons und Niedrigpreise einsetzen, machen Sie deutlich, warum Sie das tun und warum es sich um eine Ausnahme handelt, eine einmalige Gelegenheit, z.B. weil Sie das Produkt ausgelistet haben, Sie es günstig beziehen konnten, das Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht sein wird, Sie ein neues Produkt bekannt machen wollen, das Menü vom Auszubildenden gekocht wird usw. Der Rabatt muß mit einer Minderung des Leistungsversprechens begründet werden, sonst versteht kein Gast, wieso eine perfekte Leistung den normalen Preis wert sein soll.