Gastgewerbe Gedankensplitter



Montag, Februar 28, 2005

Noah Kalina.

Noah Kalina ist auf Fotos von Inneneinrichtungen von Hotels, Restaurants, Läden usw. spezialisiert. Er hat auf seiner Website Fotos von interessanten Interieurs veröffentlicht, z.B. von der am 16. Februar 2005 eröffneten Bar Sasa in Soho. Siehe dazu auch einen Bericht über die Eröffnung: "Just Opened: Bar Sasa", in: Curved.

Aufmerksamkeitserscheischend ist auch das Spoonbread Too in der Upper West Side im Retro-Kitsch-Look.

Im Museum of Modern Art hat er den Bar Room fotografiert.

Hotel-Werbung in HotelChatter-Blog.

Die Hotelkette Starwood Hotels haben für ihre Marke W Hotels eine Online-Marketing-Kampagne im Blog von HotelChatter.com ("News" genannt) begonnen: "W Hotels Tries Blog Media Strategy", in: Marketingvox vom 24. Februar 2005 (via Business Blog Consulting). Beworben wird eine Verkaufsförderungsaktion für ein Frühlingspaket. Der Inhaber des Blogs Mark Johnson sagte dazu, sein Blog wäre besonders geeignet, weil die Verkaufsförderungsaktion der W Hotels zeitsensitiv sei. Eine messbare Anzahl von Besuchern würde den Blog täglich besuchen. Die Kampagne wurde direkt verkauft.

In der Tat eignen sich Blogs gut für schnell zu plazierende Kampagnen:
  • Sie sind so schnell (oder gar noch schneller) schaltbar wie Radiospots oder Anzeigen in Tageszeitungen,
  • einfacher und kostengünstiger zu produzieren,
  • genauer in den Zielgruppen zu platzieren und
  • erlauben eine real-time Erfolgskontrolle.
Hotelchatter.com ist eine kollobarative Webveröffentlichtung für Reisende, die nach Hoteldienstleistungen online suchen und reservieren möchten. Thematisiert wird alles rund um Hotels in der ganzen Welt:
  • Hotelkäufe und -besprechungen,
  • Hotelindustrie-Nachrichten,
  • Tipps für Online-Reservierungen,
  • Hotels, die man meiden oder aber buchen sollte und vieles mehr.
Hotelchatter.com fordert die reisenden Leser zum Mitmachen auf. Hinter der Website stehen:
  • Mark G. Johnson,
  • C. Bung aus New York,
  • John Keats aus Las Vegas,
  • Rusty Foster (Technik) und
  • Eric Eaton (Design).

Ein Treffen virtuell Bekannter.

Die Wolfsburger Nachrichten berichten heute über das Gastro trifft Blog 2005 am letzten Samstag in Wolfsburg: "Ein Treffen virtuell Bekannter" von Robert Stockamp.

Sheraton zieht in Polens VW-Stadt.

Ganz gut zu unserem Gastro trifft Blog 2005 am letzten Samstag im Ritz-Carlton in der Wolfsburger VW-Stadt paßt die heutige Meldung der Allgemeinen Hotel- und Gaststättenzeitung: "Sheraton zieht in Polens VW-Stadt".

Weingut Clauer in Heidelberg bloggt.

Seit dem 14. Februar bloggt das Weingut Clauer, zu dem auch das Restaurant Traube in Heidelberg-Rohrbach gehört: winzer.blogg.de. (via the drink tank).

Dieser Weinblog ist für das Weingut "zunächst eine experimentelle Spielwiese". "Wir alle sind sehr gespannt, was uns diese neue Art der Kommunikation bringen wird." Ich vermute mal: jede Menge Besucherverkehr sowohl auf den Seiten als auch im Weingut und im Restaurant.

Während meines Studiums in Heidelberg bin ich nur zweimal in der Traube gewesen. Als Schachsüchtiger habe ich mich lieber im Drugstore in der Heidelberger Altstadt rumgetrieben. Jetzt muß ich lesen, es sei renoviert und es gäbe jetzt auch Cocktails. Aber gottseidank wird dort noch immer Schach gespielt.

Damals hat mir der Wirt Leid getan. Ich und viele andere Schachsüchtige haben uns dort mehr aufgehalten als in unseren Betten. Alkohol haben wir selten getrunken, zum Essen keine Zeit gehabt und eine Tasse Kaffee nach der anderen hat uns beinahe umgebracht. Wir hätten dem Wirt gerne mehr Geld dagelassen, damit er überleben kann (und uns nicht rauswirft). So spielten wir, wenn sich mal ein Fremder in das Drugstore traute mit Vorliebe um Runden Sekt, damit der Wirt Umsatz machen konnte. Sekt ist teuer und enthält wenig Alkohol und hat damit ein optimales Umsatz-Promille-Verhältnis.

Zu essen gab es Sandwiches, die der 4. Earl of Sandwich im 18. Jahrhundert in weiser Voraussicht für uns erfunden hatte. Er ließ gebratenes Fleisch in Brotscheiben packen, damit er den Spieltisch nicht zum Essen verlassen mußte. Im Drugstore war kein gebratenes Fleisch zwischen den Brotscheiben, sondern Schinken oder Käse. Aber wir konnten sie sogar beim 1-Minuten-Blitzschach in der einen Hand halten und mit der anderen Hand die Schachuhr drücken und ziehen.

Ich will mal wieder nach Heidelberg!

Flensburger Gold.

Der SparBlogger ist auf der Spar Frühjahrsmesse gewesen, hat dort Fotos geschossen und kommentiert ins Netz gestellt (vielleicht gibt es irgendwann mal ein Messe-Blogger-Treffen?). Seinen kritischen Anmerkungen zur "Innovation" der Flensburger Brauerei kann ich mich nur anschließen:"Die SPAR-Frühjahrsmesse 2005 - Teil 3/10 (Flensburger Gold)".

Zwar hat Beck's sein "Gold" mithilfe verarschter Gastronomen, denen man zuerst versprochen hatte, es würde exklusiv in der Gastronomie vermarktet, erfolgreich in den Markt geschoben. Aber nicht nur daß Hinz und Kunz ein leichtes Bier in transparenter Glasflasche auf den Markt gebracht hat, im Grunde ist ja schon Beck's Gold ein Me-Too, das den mittlierweile zusammengebrochenen Hype für mexikanische Biere ausgebeutet hat.

Kriterien fuer anerkannte Fach-Blogs.

Während des Blog trifft Gastro 2005 wurde auch das Akkreditierungsproblem diskutiert. Mario Scheuermann hat das Ergebnis festgehalten: "Welchen Status haben Fach-Blogs?"

Das Problem betrifft letztlich nicht nur Messen und Veranstalter, sondern wird irgendwann, sobald politische Blogger Informationen von kommunalen und staatlichen Stellen begehren, auch eine Reform des Presserechts erforderlich machen. So unterscheidet das bayerische Pressegesetz in Artikel 6 Druckwerke, periodische Druckwerke und Zeitungen und Zeitschrften:
(1) Druckwerke im Sinn dieses Gesetzes sind alle mittels der Buchdruckerpresse oder eines sonstigen Vervielfältigungsverfahrens hergestellten und zur Verbreitung in der Öffentlichkeit bestimmten Schriften, bildlichen Darstellungen mit und ohne Schrift und Musikalien mit Text oder Erläuterungen. (2) Periodische Druckwerke sind Druckwerke, die in Zwischenräumen von höchstens sechs Monaten erscheinen. (3) Zeitungen und Zeitschriften im Sinn dieses Gesetzes sind periodische Druckwerke, deren Auflage 500 Stück übersteigt. Periodische Druckwerke, deren Auflage 500 Stück nicht übersteigt, gelten als Zeitungen und Zeitschriften nur dann, wenn ihr Bezug nicht an einen bestimmten Personenkreis gebunden ist.
Unter solche Defintionen von annodazumal lassen sich aber E-Zines, Online-Magazine, Newsletter und insbesondere Blogs nur mühsam einordnen, auch wenn dies gelegentlich versucht wird.

Die Justiz wird sich dieser Sache erst annehmen können, wenn etwa ein Streit um ein Gegendarstellungsrecht in einem Blog ansteht, ein Blogger Zutritt tu einer Stadtratssitzung oder einer Gerichtsverhandlung verlangt, für die die Öffentlichkeit zwar ausgeschlossen ist, die Presse aber zugelassen, oder wenn ein Blogger von Behörden Auskünfte verlangt, die "normalen Menschen" verweigert werden dürfen. Siehe Artikel 4 des bayerischen Pressegesetz, der sich ähnlich lautend auch in den Pressegesetzen der anderen Bundesländer findet:
(1) Die Presse hat gegenüber Behörden ein Recht auf Auskunft. Sie kann es nur durch Redakteure oder andere von ihnen genügend ausgewiesene Mitarbeiter von Zeitungen oder Zeitschriften ausüben. (2) Das Recht auf Auskunft kann nur gegenüber dem Behördenleiter und den von ihm Beauftragten geltend gemacht werden. Die Auskunft darf nur verweigert werden, soweit auf Grund beamtenrechtlicher oder sonstiger gesetzlicher Vorschriften eine Verschwiegenheitspflicht besteht.

Blog trifft Gastro 2005: Fotos.

Fotos, das vollständige Menü und seine persönlichen Eindrücke vom Gastro trifft Blog 2005 hat Oliver Wagner im augenmerk agenturblog veröffentlicht: "Blog meets Gastro 2005".

Ich muß gestehen, daß ich mich drauf verlassen habe, daß irgendjemand schon irgendwie irgendwelche Fotos machen werde, weil Fotografieren nicht unbedingt mein Ding ist. Daß bei diesem Treffen Oliver Wagner professionelle Fotos geschossen hat und zwar so professionell, daß ich es während des Treffens nicht mal mitbekommen habe, überrascht und erfreut mich ungemein.

Sonntag, Februar 27, 2005

Begleitservice.

Dem Dank von Thorsten Sommer an die Mitarbeiter von Ritz-Carlston in der Autostadt Wolfsburg kann ich mich nur anschließen. Die stoische Ruhe und Freundlichkeit, mit der unsere Sonderwünsche erfüllt wurden, hat mich tief beeindruckt. Dank auch an alle, die Champagner, Wein und Sekt beigesteuert haben.

Gerätselt habe ich über die Gründe für eine Besonderheit, die mir vorher noch nirgendwo begegnet ist: daß man zur Toilette begleitet wird. Liegt es daran, daß die Hinweissschilder auf die Aborte so dezent sind, daß sie vielleicht nicht leicht gefunden werden? Befürchtet man, daß sich Gäste verlaufen und in geschlossene Veranstaltungen platzen? Oder ist es einfach nur das Bemühen um einen perfekten Service, einem Gast, der nach dem Weg fragt, den Weg nicht nur zu beschreiben sondern ihm den Weg zu zeigen und ihn ein Stück des Weges zu begleiten, so wie es Minoru Tominaga in seinem Buch "Die kundenfeindliche Gesellschaft. Erfolgsstrategien für Dienstleister" empfiehlt?

Auf diesem Serviceniveau paßt es. Wenn hingegen meine Mitarbeiter unseren Gästen anbieten würden, sie zur Toilette zu begleiten, müßten sie mit allen möglichen Reaktionen rechnen - bis hin zu einer schallenden Ohrfeige, falls man das Angebot mißversteht.

Wein im Blut.

Bei den Lokaljournalisten, die beim Blog trifft Gastro 2005 am Samstag in Wolfsburg recherchiert und die anwesenden Gastro-Blogger interviewt haben, hat wohl Mario Scheuermann am meisten für Furore gesorgt. Als Wahl-Hamburger hatte er ein norddeutsches Heimspiel, auch wenn er eigentlich aus der Pfalz stammt und somit mehr Wein im Blut hat als Alsterwasser. Mehr über Mario Scheuermann.

Mario hat standesgemäß auch die Aufgabe übernommen, das von Küchenchef Daniel Schmidt für uns zusammengestellte Menü zu besprechen: "Kulinarisches Get together", in: the drink tank. Obwohl ich normalerweise Desserts nicht mag und Süßes nur in einem Bockbier, hat mir diesmal das Dessert (Crème brulée von der Vanille mit Portweinfeige und Kaffee-Eis) am besten geschmeckt. Auch der Kochpirat Guido Marquardt hat dieses Dessert als schlicht sensationell beschrieben.

Daniel Schmidt ist Mitglied der erfolgreichen Jugendnationalmannschaft gewesen, die im Januar 2000 den Sieg bei der Weltmeisterschaft der Jugendnationalmannschaften gewann und später den Olympiasieg. Im selben Jahr belegte Daniel Schmidt Platz 2 bei den Berufsweltmeisterschaften in Montreal und das im Alter von nur 22 Jahren. Siehe dazu: "Dreimal Gold und einmal Silber für deutsche Teams - Olympiasieger der Nationalmannschaften wurde Schweden" vom 26. Oktober 2000, in: Olympiade der Köche.

Kellermeister-Blogger.

Die Berliner Morgenpost berichtet über einige Weinblogger: Kellermeister.Blogg, u.a. über Mario Scheuermann, mit dem wir gestern noch zusammen gesessen sind.

Neu ist mir die Information gewesen, daß Philippe Causse, Inhaber des Käsegeschäfts Maître Philippe, den Blog swingcheese.blogs.com herausgibt.

Gestrandet.

Liebe Gastro-Blogger,

weil unser Zug eine Horde Wildschweine überfahren hat, er deswegen eine Stunde Verspätung hatte und wir deshalb nicht mehr nach Bamberg weiterfahren konnten, sind wir mittlerweile in Frankfurt am Main gestrandet und haben von der Bahn eine Übernachtung im InterCityHotel spendiert bekommen (mit Frühstück) - nach einiger Überzeugungsarbeit.

Jetzt geht es noch an die Bar, dann ins Bett und morgen weiter nach Bamberg. Wolfsburg - Bamberg in knapp 15 Stunden: nicht schlecht.

Mein Besuch der Biofach in Nürnberg morgen fehlt leider aus.

Grüße auch von Franziska Schumacher und Thomas Hörner an alle anderen Gastro-Blogger, die sicherlich schon lange zu Hause eingetroffen sind.

Samstag, Februar 26, 2005

Veraltete Speisekarten im Internet.

Wenn ich meinen Zug nicht verpasse, werde ich ihm in knapp sieben Stunden im Restaurant "Aqua" im Ritz-Carlton in Wolfsburg die Hand schütteln, wo wir uns beim Blog trifft Gastro 2005, das er initiiert und organisiert hat, treffen. Thorsten Sommer verweist gestern abend in seinem Speisekarten-Blog auf einen "Kommentar: Strafe für veralterte Homepages" in Computerwelt.at, wonach ein Gastronom in Neuseeland verklagt worden ist wegen unlauterem Wettbewerb, weil er seine im Internet veröffentliche Speisekarte nicht aktualisiert hat und seine wirklichen Preise mittlerweile erheblich höher sind: "Verurteilung wegen veralteter Online-Speisekarte".

In Deutschland wäre möglicherweise - ich bin kein Jurist - denkbar: Aber so richtig überzeugt mich das alles nicht.

Thomas Beisl.

Weil die Bezeichnung "Beisl" bereits im Wortklang so angenehm Wiener Atmosphäre vermittelt, hat Thomas Ferlesch, ein Küchenchef, der 20 Jahre lang sein Wiener Restaurant "Vienna '79" (in New York) auf Sterneniveau hielt (4 Sterne der New York Times), ein Objekt, das er in Brooklyn eröffnete, "Thomas Beisl" genannt. Besprechungen: "Thomas Beisl", in: The New York Times vom 3. November 2004, und "Star Power" von Tina Barry, in: go-brooklyn.com.

Wiener Beisl-Weblog.

Ob Mario Scheuermann alle Restaurants besuchen wird, die ein Blog starten, kann ich nicht vessprechen. Doch einen Besuch im Wiener Wirtshaus zum Nepomuk hat er versprochen: "Wiener Beisl Weblog". Roland Schachinger blogge seit ein paar Wochen und liefere so etwas wie das erste umfassende Beisl-Weblog in der deutschsprachigen Bologosphäre.

Roland Schachinger hat mehrere Blogs eingerichtet:Ein "Beisl" ist eine Stadtteil-Kneipe, weder Restaurant noch Bar noch Kaffeehaus, jedoch von allem ein bißchen, das zu jeder Tageszeit eine Versorgungsfunktion für die Nachbarschaft wahrnimmt, aber auch ein Ort der Kommunikation im Quartier, eine Art "Dorfgaststätte" in der Großstadt, in Frankreich würde man sagen: Bistro.

Freitag, Februar 25, 2005

Business Blog Awards 2005.

Wer sich überlegt, ein Blog für sein Unternehmen einzurichten, sollte sich die Gewinner eines Preises für (englischsprachige) Business Blogs anschauen und daraus lernen: "Winners of the Business Blogging Awards" (via Business Blog Consulting).

In der Kategorie "Best Blog by a Small Business" gewann der "The Tinbasher Blog" ("Der Blech-Fundamentalist") des britischen Familienbetriebes Butler Sheetmetal Ltd. der Brüder John and Matthew Butler, zu deren Geschäftsprinzipien es gehört, außergewöhnlich gute Beziehungen zu ihren Stammkunden zu pflegen. Ihr Blog ist seit Mai 2004 online.

Maglist Weblog.

Pünktlich zum Blog trifft Gastro 2005 hat er seinen Blog online gestellt. Thomas Hörners Maglist Weblog thematisiert das, womit er sein Geld als Berater verdient: Online-Marketing.

Gestern hat er die Biofach in Nürnberg besucht und schreibt heute darüber, wie sehr sich die Einstellung der Branche für Naturkost und Naturwaren zum Thema Internet in den letzten zehn Jahren gewandelt hat: "Bio - das Musterbeispiel des Online-Marketings".

Fronarbeit.

In der Neuen Zürcher Zeitung vom 25. Februar 2005 geht es um "Fachblogs im Internet als neue Informationsquelle": "Wissensbeschaffer im Frondienst" von Claus Settele.

Irgendwie finde ich mich da wieder - oder auch nicht:
"Auf Themen fokussierte Internet-Weblogs bieten sich immer mehr als ergänzende Informationsquelle zu Suchmaschinen, Online-Medien und kostenpflichtigen Datenbanken an. Autoren dieser Fach-Blogs sind Berufsleute, die in Fronarbeit frei zugängliches Wissen aufarbeiten. Dennoch stellt sich die Frage der Verlässlichkeit der Inhalte."
Fronarbeit?
  • Mich zwingt niemand dazu, sondern tue, was mir Spaß macht.
  • Fronarbeit klingt nach schlecht bezahlt. Stimmt halbwegs. 1998 habe ich angefangen und nichts verdient. Heute koennte ich davon leben. Und wenn ich Dinge machen würde, die man mir anträgt, die aber keinen Spaß machen, könnte ich sehr gut davon leben.
Dem Autor dieses Beitrags muß ich entgegen halten, daß nicht nur
"vor allem von Gruppen betreute Fach-Blogs die Verlässlichkeit dank der internen Kontrolle ebenso gut gewährleisten können wie Medienbetriebe".
Vielmehr sind es die typischen Eigenheiten von Blogs, nämlich daß man Einträge kommentieren und trackbacken kann, die es wahrscheinlich machen, daß zumindest bedeutsame Fehler korrigiert werden. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, der Autor habe im Grunde gar nicht verstanden, wie Weblogs funktionieren. Leider kann man die Artikel der NZZ noch nicht kommentieren...

Über den Satz
"Anders als bei Zeitungen, Fernseh- oder Radiosendern ist bei Blogs mit Arbeitspausen zu rechnen; manche verschwinden gar für immer vom Radar."
habe ich mich ziemlich amüsiert. Was wohl Harald Schmidt und Anke Engelke dazu sagen würden?

Weiter schreibt Claus Settele:
"... Blogger müssen ... die Besucherfrequenzen der Website als einzigen Lohn ihrer Arbeit akzeptieren."
Vielleicht fragt er mal jemand bei der NZZ, der den Wertschöpfungsprozeß einer Tageszeitung verstanden hat.

Erfahrungen mit einem Rauchverbot.

Die Kochlöffel-Filiale in Neumünster hat schlechte Erfahrungen mit einem generellen Verbot gemacht. Sie wurde als komplett rauchfrei ausgewiesen. "Daraufhin blieben vor allem die Gäste, die nur zum Kaffee trinken kamen, zu Hause, bis nach einigen Wochen das Verbot wieder aufgehoben wurde.". Gute Erfahrungen hat hingegen das Vitalia-Seehotel, ein Wellness-Hotel, in seinem Restaurant gemacht, wo seit drei Jahren rauchen verboten ist. Gefunden in einem Artikel der Lübecker Nachrichten vom 25. Februar 2005: "Diskussion um ein Rauchverbot - konkret auch in den Gaststätten hierzulande" von Anne Brauer.

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Neuer Schokoladenbrunnen-Service.

Über Schokadenbrunnen haben wir bereits etwas erzählt und einige Anbieter genannt. Event-Fontaene.de nennt sich ein neues Angebot von Nadja Danker in Hamburg. Man kann bei ihr Schokoladenbrunnen mieten, wenn man mag auch mit Service vor Ort. Ihre Website ist zum Teil noch im Aufbau.

Checkliste fuer Unternehmensblogs.

Wer sich Gedanken darüber macht, ob sein Unternehmen ein Blog herausgeben sollte, findet eine Zusammenstellung aller Fragen, die er sich stellen sollte, in dem Beitrag "14 Steps To Your Business Blog", in: CorporateBloggingBlog vom 16. September 2004.

Entscheidend erscheint mir die Frage 5 nach den Ressourcen. Hat das Unternehmen bzw. haben der Unternehmer und seine Mitarbeiter genügend Zeit, laufend Beiträge zu verfassen und zwar so regelmäßig und in ausreichender Anzahl, damit das Blog für Leser attraktiv ist? Beiträge externer Blogger/Autoren können helfen, diesen Engpaß zu lindern.

Meines Erachtens macht es aber nicht nur dann Sinn, Beiträge zuzukaufen, wenn die eigenen Ressourcen nicht ausreichen. Beiträge von externen Autoren können einen kritischen Blick von außen auf das eigene Unternehmen und die eigene Branche richten, neue Sichtweisen einbinden, Impulse geben und Ideen entwickeln.

Feed me better.

Feed me better ist eine Kampagne von Jamie Oliver, um gesunde Ernährung von Schulkindern zu propagieren. Junk Food soll verbannt und frische, schmackhafte und gesunde Lebesnmitteln in der Schulverpflegung (Mittagstisch) verwendet werden. Die von Poke London gestaltete Website wirbt für eine Online-Unterschriftensammlung, die bei der britischen Regierung eingereicht werden soll. Die Eltern werden aufgefordert, sich anzuschauen, was es an den Schulen zu essen gibt.

Diese Kampagne und Website ergänzt eine weitere Folge von Fernsehsendungen mit Jamie Oliver, die am 23. Februar 2005 in Großbritannien (Channel 4) beginnt. Sie heißt "Jamie's School Dinners" und spielt in der Schulküche einer Schule in Greenwich, einer Schule in der die jugendlichen Schüler mehr als eine Vierteltonne Pommes frites pro Woche essen. Außerdem verbringt Jamie Oliver einen Monat in einer Grundschule in Durham, wo die meisten der Kleinen nicht einmal die Namen von Allerweltsgemüse gekannt haben... (via Adverblog).

Siehe dazu auch: "Mittagessen in der Schule".

Kinderfreundlich, kinderfreundlicher, am kinderfreundlichsten.

Bernd Röthlingshöfer lobt in seinem Blog den "Kinder-Inder", gemeint ist Saeidi Pour-Ebrahim und sein "Micky´s Spielparadies": "Das kinderfreundlichste Restaurant Deutschlands".

Ich kann zwei keinen direkten Vergleich anstellen, aber vor einem halben Jahr habe ich mir den Jo-Jo Familienpark in Bad Kreuznach angesehen, der möglicherweise mithalten kann. Es handelt sich um einen familienfreundlichen Indoor-Kinder-Spiel- und Erlebnispark mit 1.000 qm Indoor- und 2.000 qm Outdoor und einer Gastronomie mit 350 Sitzplätzen und einem großen Außengelände (2.000 qm) mit Biergarten, Liegewiese und vielem mehr. Die Gastronomie ist in der Tat familienfreundlich, Speisen und Getränke sind kindgerecht, lecker und preiswert. Man kann sogar Essen und Trinken von zu Hause mitbringen, was aber angesichts der günstigen Preise nur wenige machen. Ideal ist die lockere Atmosphäre für Kindergeburtstagsfeiern. Die Geburtstagskinder haben freien Eintritt. Die Geburtstagsgäste zahlen 4 Euro pro Kind und 2 Euro pro Erwachsenen. Während die Kleinen toben, können es sich die Erwachsenen gut gehen lassen. Ein Wickelraum, Kinder-WC, Flaschenwärmer, Mikrowelle, Hochstühle für die Kleinsten sind selbstverständlich vorhanden.

Auch mithalten kann der Gastronomie-Bereich der Playmobil Funparks in Zirndorf und anderen Städten. Er hat neben der Versorgungsfunktion den Zweck, in der kalten Jahreszeit, oder wenn es regnet, Unterschlupf zu gewähren. Normalerweise toben die Kinder im Freien und die Erwachsenen ihnen hinterher. Seit meinem letzten Besuch in Zirndorf gibt es nebem dem Café, Bistro und Schnellrestaurant jetzt auch einen Wirtsgarten mit 900, teils überdachten Sitzplätzen.

Donnerstag, Februar 24, 2005

Open Source Bier.

In Dänemark wurde das erste Open Source Bier kreiert. Es heißt "Vores Ol" (auf deutsch: Unser Bier). Rezeptur, Name, Logo - alles unterliegt der Creative Commons License und ist damit für andere frei verwendbar (via Männerblog).

Dummerweise darf man dieses Bier, falls man es in Deutschland brauen würde, nicht als Bier bezeichnen. Es enthält nämlich Guarana. Sehr wohl dürfte man es aber in Deutschland als Bier bezeichnen, wenn man es außerhalb Deutschlands brauen und dann nach Deutschland importieren würde (verstehe unsere Bürokratie wer will.Ich habe es aufgegeben und mache mich nur noch darüber lustig).

Das wäre ja mal wieder eine Herausforderung für Stefan Fritsche von der Klosterbrauerei Neuzelle (siehe dazu: Schinderhannes-Marketing III).

Nils Potthast.

Nils Potthast ist Vorstandskoch bei Volkswagen und Mitglied der Jeunes Restaurateur, einer Vereinigung von zur Zeit 50 junger Spitzenköche. Er nimmt auch am Blog-trifft-Gastro 2005, dem von Thorsten Sommer initiierten und organisierten Treffen von Gastro-Bloggern, am kommenden Samstag in Wolfsburg teil.

In ihrem letzten, im Oktober 2004 herausgekommenem Kochbuch "Deutschlands junge Spitzenköche kochen deutsch" bekennen sich die Jeunes Restaurateurs eindeutig zur deutschen, regionalen Küche. "Sieh, das Gute liegt so nah" ? treffender hätte es selbst Johann Wolfgang von Goethe nicht ausdrücken können, was die Jeunes Restaurateurs in ihren Restaurants praktizieren: eine (Rück-)Besinnung auf regionale, deutsche Produkte und Gerichte, die selbstverständlich immer dem hohen Anspruch der Spitzengastronomie gerecht werden. "Deutschlands junge Spitzenköche kochen deutsch", das neue Kochbuch der Jeunes Restaurateurs, präsentiert eine neue deutsche Köchegeneration Kochkunst auf hohem Niveau. Dabei ist es noch viel mehr, als ein gutes Kochbuch. Mit 500 Geheimadressen für regionale Top-Produkte und ausführlichen Beschreibungen der Restaurants der einzelnen Spitzenköche ist es mit seinen 300 Seiten zugleich ein gelungener Einkaufs- und Reiseführer durch deutsche Lande. Die Rezepte sind alles andere als abgehoben und in jedem Haushalt nachzukochen. Ob also beim Kochen, Lesen oder Reisen ? mit dem sechsten Kochbuch der Jeunes Restaurateurs ist Genuss aus deutschen Landen vorprogrammiert.

Ante portas.

So unterschiedlich sind die Branchen:
  • Kassiererinnen im Einzelhandel sollen keine Handelsmarken der Konkurrenz vor den Augen ihrer Kunden verzehren ("Der Feind hinter meiner Tür", in: ShopBlogger.
  • Mitarbeiter eines Zeitungsverlages sollen keine andere Zeitung lesen neben ihrem Herrn ("Der Feind vor meiner Tür", in: Indiskretion Ehrensache, dem Blog des Handelsblatt-Redakteurs Thomas Knüwer).
  • Ich freue mich hingegen sogar darüber, wenn unsere Mitarbeiter andere Gaststätten besuchen, dort die Augen aufhalten und mir berichten, wie voll der Laden ist, welche neuen Produkte angeboten werden, welche Verkaufsförderungsaktionen gefahren werden und ob es dort Bedienungen gibt, die so freundlich und schnell sind, daß sie auch bei uns arbeiten könnten.
Siehe dazu unseren früheren Beitrag "Bewerfen Sie Ihre Gaeste mit Broetchen"

Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik 2005.

Vom 23. bis 25. Februar 2005 findet an der Universität Bamberg die 7. Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik statt. Das Rahmenthema bilden die Schlagwörter eEconomy, eGovernment und eSociety. Es geht also um die Durchdringung von Wirtschaft, öffentlicher Hand und Gesellschaft mit vernetzten Informations- und Kommunikationssystemen.

Aus der Vielzahl der Vorträge des ersten Tages seien die beiden Vorträge herausgegriffen, die im weitesten Sinne einen Bezug zum Gastgewerbe haben:Am Freitag, 25. Februar 2005, läßt sich lediglich bei einem Vortrag über die "Potenziale und Grenzen der internetgestützten Datenerhebung im Rahmen des Customer Relationship Management" von Horst Treiblmaier und Astrid Dickinger (Institut für Tourismus und Freizeitwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien) ein Bezug zur Gastgewerbe konstruieren.

Mittwoch, Februar 23, 2005

Chef Simon.

Chef Simon ist eine umfangreiche, französische Website von Sabine und Betrand Simon mit vielfältigen Informationen, z.B. einer Reihe von

Frankophile Wein-Blogs.

Laurent Bazet hat in seinem persönlichen Blog Laurent Bazet ein paar Links zu französischen Wein-Blogs zusammengestellt. Er hat auch ein paar schöne Lebensmittel-Fotos online gestellt.

Fahrlaessig Suchmaschinen spammen.

Auch gastgewerbliche Unternehmen implementieren teilweise mehrere Websites bzw. Domains mit identischen Inhalten. Gute Gründe dafür sind laut "Avoiding Search Engine Woes with Multiple Domains and Website von Grant Crowell, in: searchenginewatch.com vom 15. Februar 2005:
  • Man möchte mit weiteren Websites die Unternehmensmarke repräsentieren und bekannt machen.
  • Man möchte mit weiteren Websites für Produktmarken werben.
  • Man möchte seine Internetpräsenz in verschiedenen Regionen unterschiedlich gestalten bzw. mit verschiedenen Top-Level-Domains online sein.
Wenn diese Websites den gleichen Inhalt bieten, setzen sie sich damit jedoch der Gefahr aus, von Suchmaschinen als Spammer bestraft zu werden. Sie könnten z.B. alle Websites außer einer aus ihrem Datenbestand entfernen.

Aber auch Websites mit unterschiedlichen Inhalten signalisieren den Suchmaschinen unbedacht häufig durch eine intensive wechselseitige Verlinkung, man würde mit "Linkfarmen" zu spammen versuchen.

Selbst Inhalte, die aus technischen Gründen dupliziert werden, können unter Spam-Verdacht geraten. Etwa wenn der dynamisch erstellte Inhalt auf einer Website auf eine statische Kopie auf einer anderen Website dupliziert wird, damit nicht jedesmal, wenn ein Besucher zugreift, der Inhalt neu dynamisch generiert werden muß.

Diese Probleme lassen sich vermeiden, wenn man die Dubletten von einem Besuch der Suchmaschinen-Robots ausschließt. Wie man das macht, verrät z.B. das "Robots.txt Tutorial" von Searchengineworld.

IHM verweigert Bloggern den Pressestatus.

Fast hätte ich über die Internationale Handwerksmesse in München berichtet. Doch bei solchen Akkreditierungsrichtlinien bleibe ich draußen vor und die IHM wird einfach ignoriert.

Da lobe ich mir die Messe Nürnberg: "Internet-Presseportal der NuernbergMesse bietet mehr Komfort fuer Blogger und Journalisten".

Brandschutz am Fettbackgeraet.

Die meisten Brände an Fettbackgeräten entstehen, weil das Fett überhitzt und sich dann selbst entzündet. Das kann verschiedene Ursachen haben: technische Defekte (z.B. Ausfall des Temperaturreglers oder Temperaturbegrenzers) oder falscher Umgang mit Fett. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten hat für Sie ein paar heiße Tipps zusammengestellt, die zeigen, wie Sie einen Brand des Fettbackgerätes verhindern können.

Koch- und Grilldaempfe effektiv beseitigen.

Die Begeisterung lässt schnell nach, wenn beim sommerlichen Grillen der Wind aus der falschen Richtung kommt. Alle Grillfreunde kennen das! Obwohl in Küchen selten der Wind weht, steht Küchenpersonal vor ganz ähnlichen Problemen. Gerade die beim Grillen entstehenden thermischen Zersetzungsprodukte und Geruchsstoffe müssen effektiv erfasst und abgeführt werden. An Arbeitsplätzen werden hierzu Absaugeinrichtungen verwendet wie beispielsweise Absaughauben und Saugrohre. Die in der Regel geringe Wirkung ist bekannt.

Eine um bis zu 30 Prozent verbesserte Absaugwirkung hat die Düsenplatte, deren Funktion die BGN auf der IHM-Sonderschau "Sicherheit und Gesundheitsschutz im Handwerk" (Internationale Handwerkermesse in München vom 10. bis 16. März 2005, Halle A4, Stand 762) demonstriert. Davon können sich die Messebesucher beim "front-cooking" überzeugen. Und die für die Atemwege freundlichen Grillprodukte können sich die Messebesucher auch gleich im Anschluss schmecken lassen.(Quelle: Pressemitteilung der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten).

Alternative Weinflaschenverschluesse.

Die Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung hat ihre User befragt, ob sie alternative Verschlüsse von Weinflaschen wie Plastik, Glas oder Schraubverschluss akzeptieren. Die Teilnehmer an der Umfrage sind "Offen für alternative Verschlüsse".

Meines Erachtens sollte man etwa Glasverschlüsse, solange sie noch wenig verbreitet sind, sogar aggressiv vermarkten und als besonders gästefreundlich darstellen. Zudem haben viele einen solchen Verschluß noch nie in der Hand gehalten und würden ihn sich vielleicht gerne einmal aus der Nähe anschauen.

Wir schenken bei Volksfesten und ähnlichen Veranstaltungen gerne aus Flaschen mit Schraubverschlüssen aus. Nicht nur, daß es kein Problem mit Korkgeschmack gibt. Man vermeidet auch Korkbrösel beim ersten Einschenken und kann diese Flaschen schneller öffnen und sicherer wieder verschließen.

Mehr über "Verschlüsse für Weinflaschen" in der Infothek von Wein-Plus.de mit Links zu Anbietern von Verschlüssen und weiterführenden Informationen.

Das Verschlußsystem Vino-Lok ist ein Produkt von Alcoa, einem weltweit führenden Anbieter von Aluminium-Produkten und einer der größten Hersteller von Verschluss-Systemen und Verpackungsmaschinen für die Getränkeindustrie. Vino-Lok ist ein Glasstopfen, von der Anmutung wie ein Schmuck-Verschluss, der aber sicheren Halt in der Flaschenmündung garantiert und wiederverschließbar ist. Zur Sicherung des Glasstopfens und aus Gründen der Originalitätssicherung wurde eine formschöne Überkappe aus Aluminium in verschiedenen Farben entwickelt.

Das Vino-Lok-System basiert auf der Idee, die Flasche mit einem Verschluss zu versehen, der aus technischer und önologischer Sicht 100%ig absolut neutral ist, und der dem Verbraucher gleichzeitig emotional das bietet, was er sich als Verschluss einer guten Flasche Wein vorstellt. Vino-Lok bietet höchstmögliche ?Produktsicherheit? und geschmackliche Neutralität ohne die Risiken und Schwächen eines Korkens. Der Verschluss ist daneben vollrecyclingfähig.

Die Produktentwicklung wird von Wissenschaftlern und Wein-Experten der Fachhochschule Geisenheim und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Oppenheim/Rheinhessen mit Tests und Studien begleitet. Das Projekt wird auch vom Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt.

In der Serienproduktion wird die Verschluss-Alternative Vino-Lok nicht teurer sein als ein hochwertiger Naturkork. Zusätzlich wird es neben der Glasversion auch eine preisgünstigere Plexiglasvariante in verschiedenen Farben geben. Auch die notwendige Technik zum Verschließen von Flaschen mit Vino-Lok wird von dem Wormser Unternehmen als Service für die Weinproduzenten angeboten.

Auf der Düsseldorfer Weinfachmesse ProWein im März 2003 bescheinigte die Fachwelt der Verschluss-Alternative ?Glas auf Glas? bereits eine überwältigend hohe Akzeptanz.

Auch Gespräche mit führenden Entscheidern der Weinbranche und international tätigen Weinerzeugern auf der weltweit größten Weinfachmesse Vinexpo in Bordeaux im Juni 2003 bestätigten nochmals die hohe Bereitschaft der Branche für eine ?neue Ära in Verschluss-Sachen.? Als hätte die Weinwelt auf diese Lösung gewartet. Erste Testfüllungen mit Vino-Lok sind bereits erfolgt. Im Herbst 2003 wurden bereits größere Stückzahlen gefüllt. Die Aufnahme der Serienproduktion erfolgte 2004. (Quelle: Pressemitteilung von Alcoa Deutschland).

Menu-Bingo.

"10 Tactics for Driving F&B Sales" von Aaron Allen, in: Restaurant Report vom Februar 2005. Aaron Allen ist Gründer und CEO des Beratungsunternehmens Quantified Marketing Group in Orlando, das auf strategisches Marketing für Gastronomie und Hotellerie spezialisiert ist.

Unter seinen zehn Taktiken, mit denen man den Umsatz mit Speisen und Getränken ankurbeln kann, hat mir das "Menu-Bingo" besonders gut gefallen. Man gibt Karten auz mit 25 Feldern im Quadrat aus (5 Zeilen, 5 Spalten). In jedem Feld steht die Nummer oder der Namen einer Speise oder eines Getränks. Jeder Gast, der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (z.B. 60 Tagen) eine horizontale oder vertikale oder eine von links unten nach rechts oben oder von links oben nach rechts unten führende Reihe von 5 Produkten konsumiert hat, bekommt einen Preis (etwa ein Werbemittel, ein Kochbuch des Restaurants oder einen Geschenkgutschein).

Man kann damit
  • Gäste motivieren, in der ausgewählten Zeitspanne die Gaststätte mehrmals bzw. häufiger zu besuchen
  • Produkte forcieren, die vordergründig für den Gast weniger attraktiv sind, um sie auf den Geschmack zu bringen. Insbesondere in den vier Eckfeldern sollte man solche Produkte plazieren, die auch für den Gastronom attraktiv sind, also einen hohen Deckungsbeitrag aufweisen.
Ich glaube, das werde ich mal ausprobieren. Wenn ich Sie dazu einladen soll, schreiben Sie mir.

Dienstag, Februar 22, 2005

Club 95 Blog.

Noch sind Blogs von Gaststätten so selten, daß man hier einen Link erhält, wenn man einen startet: Club 95 in (via Rick E. Brunner's Business Blog Consulting).

Jerel Gunning, der Besitzer dieses Restaurants in Hudson im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin, bloggt selbst und zwar schon seit April 2003. Die Website wurde mit Netobject Fusion erstellt und ein Blog mithilfe von Blogger.com integriert, um Neuigkeiten, Hinweise auf Aktionen usw. zu verlautbaren.

Siehe dazu auch unseren Artikel "Websites für das Gastgewerbe - ASP-Lösungen".

Ueber den Wolken.

Burkhard Schneider stellt im MEX Blog die "Geschäftsidee: SkyMeals" vor. (Danke an Robert Chromow für den Hinweis).

Hochwertige (und hochpreisige) Speisen werden in Einzelportionen z.B. für Flugreisende geliefert, verpackt in einer Tragetasche. Preisbeispiel: Clubsandwich mit gegrillten Shrimps, Lachs, Speck, Tomaten und Salat für 28,50 US-Dollar incl. Lieferung im Großraum Los Angeles.

Das komplette Sortiment wurde so gestaltet, daß die Speisen bei Raumtemperatur gut schmecken, also weder gekühlt noch erhitzt werden müssen.

Existenzgruendungsseminar in Koblenz.

In der Hotelmanagement-Akademie in Koblenz findet am am 11. und 12. April 2005 sowie am 17. und 18. Oktober 2005 jeweils ein 2-Tages-Seminar "'Wer nichts wird, wird Wirt' ? War gestern!" statt.

Referenten sind Dipl.-Ökonom Oliver Dreber und Rechtsanwalt Christian Jensen von der janusmind unternehmensberatung o. dreber/ c. jensen mit Sitz in Frankfurt am Main. Es kostet inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung ? 279,00.-.

Das Seminar ist geeignet für
  • gründungswillige Quereinsteiger,
  • gastronomieerfahrene Existenzgründer sowie für
  • Gastronomen mit Expansionsdrang.
Es stehen nur 12 Plätze zur Verfügung.

Salatboom bei McDonald.

"McDonald's verbucht Umsatzrekord in Deutschland", in: Spiegel vom 22. Februar 2005. Salat: plus 21 Prozent; ich bin das nicht gewesen.

Da kann ich dem Kollegen Adriaan Hendrikx nur wünschen, daß er beim Salat etwas weniger zahlt als wir. Die Preise für Salat, Obst und Gemüse sind dramtisch gestiegen und werden wohl noch weiter steigen. Große Teile der Ernte in den meditteranen Anbauländern sind erforen. Siehe dazu: "Stoppt diese Apotheken-Preise!", in: Hamburger Morgenpost vom 15. Februar 2005.

Preistends usw. findet man bei der ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH. Übrigens: auf die Idee auf Kohlgemüse auszuweichen, sind andere auch schon gekommen. Die Preise für Blumenkohl z.B. sind schon angestiegen.

Corporate Blogs - Seifenblase oder Bereicherung.

In der vorletzten, der 40. Ausgabe des Online-Magazins für Medienjournalismus "Die Gegenwart" werden unter dem Generalthema "Neuer Journalismus?" gleich in mehrenen Artikeln Blogs behandelt, z.B. "Corporate Blogs ? Seifenblase oder Bereicherung?" von Tim Fischer, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Information, Organisation und Management, Lehrstuhl Prof. Dr. Dres. h.c. Arnold Picot an der Ludwig-Maximilian-Universität München.

Dieser angesehene Lehrstuhl ist keine schlechte Referenz, wenn es mal gilt, ein Unternehmen zu überzeugen, daß es sich gefälligst ein Blog zulegen oder wenigstens ein anderes sponsern sollte.

Das Online-Magazin "Die Gegenwart" wurde ausgezeichnet mit dem Grimme Online Award 2004 und dem Lead Award (Gold) 2004 als Independent-Onlinemagazin des Jahres 2004.

Gourmetblog.

Ulrich Carl ist Eventcaterer und Küchenmeister in Hamburg. In seinem neuen Gourmetblog beschreibt und kommentiert er seit dem 15. Februar 2005 seine Arbeit, stellt Rezepte und Kreationen zur Diskussion und will eine Plattform für Gourmets und Kollegen ins Leben rufen, um sich auszutauschen.

Mit großem Interesse habe ich mir z.B. seine Fotos mit Flying Buffets angeschaut.

"Flying Buffets" sind eine Stehbuffet-Variante, bei der kleine Portionen zum Gast gebracht werden, statt daß die Gäste an einem stehenden Buffet anstehen müssen. Diese Servierweise ist sehr trendig und unter bestimmten Bedingungen auch effizienter als klassische Buffets. Siehe dazu auch "Flying Catering: Das Buffet hebt ab" von der Event Company Opitz & Hasil. Weitere Fotos von Flying-Buffet-Platten bietet Chefkoch.de

Was in die Pressemappe eines Restaurants gehoert.

Lisa Ekus hat zusammengestellt, was in der Pressemappe eines Restaurants enthalten sein sollte: "Working With Press Kits", in: Ontherail. Mehr über dieses vorzügliche amerikanische Gastronomie-Portal.

Rolladen mit Restkartoffeln.

Magdi Aboul-Kheir ist Journalist und lebt in Ulm. Seine Website Kolumnen.de befaßt sich gelegentlich auch sprachkritisch mit Speisekarten, z.B. "Bindenbrusse vs. Predator: Puffkartofeln und Sardine zum ausgepolsterten Eisen" (via blog.Akademie.de).

Rauchverbot im Kanton Gallen vom Kantonsparlament abgelehnt.

Am 11. Februar haben wir darüber berichtet, daß auch im Schweizer Kanton über ein Rauchverbot in der Gastronomie nachgedacht wird ("Rauchverbots-Diskussion auch in der Schweiz."). Ähnliche Vorschläge werden im Tessin und Baselland diskutiert.

Nur hat der St. Galler Kantonsratauf auf ein generelles Rauchverbot in Restaurants und Hotels verzichtet: "St. Gallen schützt Freiheit der Raucher", in: Neue Zürcher Zeitung vom 21. Februar 2005.

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Montag, Februar 21, 2005

Erstes Bioland-Restaurant Schleswig-Hosteins.

Als erstes Restaurant in Schleswig-Holstein erhielt der Antik-Hof Bissee, ein Restaurant mit angeschlossener Antik-Möbel Ausstellung, Bauernladen und vielem anderem mehr, vom Bioland-Landesverband das Zertifikat als Bioland Restaurant (via "Notizen aus Schleswig-Holstein").

Melitta Cup 2005: Gewinner-Trio steht fest.

Die Jury hat entschieden: Nach einer spannenden praktischen Endrunde konnten sich Heiko Antoniewicz, Thomas Brunk und Johannes Goll beim neuen Wettbewerb "Kochen mit Kaffee" behaupten. Der Verband der Köche Deutschlands hatte gemeinsam mit Melitta SystemService und seiner Verbandszeitschrift KÜCHE zum Finale eingeladen.

Sechs kreative Finalmenüs, sechs festlich gedeckte Tische und 36 zufriedene Gäste: Mit einem gelungenen Abend endete am 18. Februar 2005 im Erfurter Gastro Berufsbildungwerk das spannende Finale des neuen Wettbewerbs "Kochen mit Kaffee", den der Verband der Köche Deutschlands (VKD) gemeinsam mit Melitta SystemService und seiner Fachzeitschrift KÜCHE erstmals ausgeschrieben hatte. In der bestens ausgestatteten Lehrküche waren die sechs Finalisten, mit tatkräftiger Unterstützung durch ErGaB-Schüler, aufgefordert, ihre eingereichten Menüs für jeweils sechs Gäste (zuzüglich Jury- und Foto-Teller) in die Praxis umzusetzen. Unter den kritischen Augen der Fachjury aus Klaus-Wilfried Meyer, Siegfried Schaber, Martin Öxle und Marian Schneider hatten die Finalteilnehmer dafür insgesamt vier Stunden Zeit -vom frühen Nachmittag bis zum Servicebeginn um 18 Uhr herrschte höchste Konzentration in den geräumigen "Kochkojen".

"Ein denkbar knappes Ergebnis", so Jury-Vorsitzender Klaus-Wilfried Meyer, führte zu dem abschließenden Urteil der Fachjuroren, die sich von den kreativen Leistungen der Finalisten beeindruckt zeigten.
"Es ist eine wirkliche Herausforderung, die Zutat Kaffee mit Fingerspitzengefühl und Kreativität insbesondere in einem Fisch- oder Fleischgang einzusetzen"
fasste Klaus-Wilfried Meyer zusammen. Diejenigen, die diese Aufgabe in der praktischen Endrunde am überzeugendsten lösen konnten, sind Heiko Antoniewicz (Babenhausen), Thomas Brunk (Finsterwalde) und Johannes Goll (Ortenberg). Damit behaupteten sie sich vor den weiteren starken Finalisten Sören Billhardt (Eisenach), Jens Woitzik (Großostheim) sowie Christian Zimmermann (Zirndorf) und gewinnen jeweils einen von drei wertvollen Reisegutscheinen. "Alle, die hier im Finale stehen, sind Gewinner", betonte Michael Müller, Leiter Werbung bei Melitta SystemService, in dessen Büro vor anderthalb Jahren die Idee für diesen Wettbewerb entstanden war. VKD-Präsident Reinhold Metz freute sich über die tolle Resonanz und die Tatsache, dass "ein so wertvolles, altes Produkt wie Kaffee mit diesem Wettbewerb eine besondere Anerkennung in der Küche findet". Insgesamt hatten sich mehr als 30 Köchinnen und Köche aus Europa beim Wettbewerb um den Melitta Cup beworben; die sechs besten konnten sich für die Finalrunde qualifizieren.

"Vollkommen überrascht und glücklich" war Johannes Goll, der zurzeit als Demi-chef de partie im Restaurant Dieter Müller arbeitet und im Hauptgang seines Wettbewerbsmenüs Rücken vom Eifelreh im Moccabiskuit präsentierte. Mit einem Platz unter den ersten Drei hatte der 23-Jährige nicht gerechnet: "Ich weiß noch gar nicht, wen ich auf meine Siegerreise mitnehmen soll", so der glückliche Top 3-Gewinner nach der Bekanntgabe.

Gut acht Jahre älter und um einige Wettbewerbserfahrung reicher ist Thomas Brunk vom Nachschubbataillon Zeithain, der sich u.a. mit Lammrücken in der Kruste, mit Tandoori und Kaffee gewürzt, unter die besten Drei kochte. Der 32-Jährige, der die Deutsche Nationalmannschaft der Militärköche bei der Olympiade der Köche 2004 als Teamkapitän zum Olympiasieg geführt hatte, war bestens vorbereitet und hatte im Vorfeld bereits mehrfach sein Finalmenü "durchgekocht".

Als Ältester in der Runde war Heiko Antoniewicz (39), Küchendirektor bei Kofler und Company, in Erfurt angetreten. Sein Menü zeichnete sich durch die diversen verschiedenen Kaffeesorten aus, u.a. der seltene Feigenkaffee für das Eis im Dessert. Die gute Platzierung dürfte auch seine Lebensgefährtin sehr gefreut haben. Heiko Antoniewicz: "Jetzt geht es zum Heiraten an den Ort, für den ich hier einen Gutschein gewonnen habe. Auf diese besondere Reise freuen wir uns schon heute."

Dass der Abend des praktischen Finales in Erfurt sowohl für alle Akteure in der Küche als auch für die Gäste und Gastgeber rundum positiv und entspannt verlief, dazu hatten nicht zuletzt die engagierten Lehrkräfte, Schüler und Helfer des Erfurter Gastro Berufsbildungwerk beigetragen. Unter der professionellen Leitung von Joachim Köhler sowie seinen Sous-chefs in der Lehrküche und von Frau Kallenberg mit ihrer freundlichen und motivierten "schwarzen Brigade" klappte in Küche und Restaurant alles reibungslos.

Welcher der drei besten Finalisten schlussendlich welchen wertvollen Preis entgegen nehmen und auf die Malediven, nach Mexiko oder in eine europäische Hauptstadt reisen darf, bleibt spannend. Am Abend des 8. März 2005 werden die Platzierungen im Rahmen einer Preisverleihung bekannt gegeben - stilecht und stimmungsvoll in der Kaffeebörse in der Hamburger Speicherstadt. (Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands, Foto: Verband der Köche Deutschlands).

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Panierte Elefantenohren.

Beim ShopBlogger lese ich gerade, im Magazin "Neon", dem "jungen Magazin" des "Stern", fände sich ein kleiner Artikel über einen Bremer, der einen Brötchenlieferdienst aufgemacht habe ("Der Frühaufsteher"). Online habe ich diesen Artikel nicht gefunden, aber der ShopBlogger hat ja wohl als selbständiger Einzelhandelskaufmann das Vergnügen, in vielen Zeitschriften schmökern zu können, ohne jeden Mist gleich kaufen zu müssen.

Nun ein paar Häuser von unserem Café Abseits entfernt eröffnet übermorgen ein ähnlicher Laden. Er nennt sich Bäckman und bietet im Bereich der Stadt Bamberg einen Lieferservice für Brötchen, Brot und Backwaren, Bamberger Hörnla, Schnitzelbrötchen ("panierte Elefantenohren"), überbackene Brotstangen ("heiße Seelen"), Kaffee, Pfannkuchen, Pizza und Nudelgerichte.

Siehe dazu auch unseren früheren Beiträge

Messeberichterstattung live: es geht doch.

Die Nürnberg Messe GmbH, die ich schon früher einmal wegen ihrem freundlichen, professionellem Verhalten gegenüber Bloggern gelobt habe ("Internet-Presseportal der NuernbergMesse bietet mehr Komfort fuer Blogger und Journalisten"), hatte sich bereits für die letztjährige Biofach BioFach etwas Lobenswertes ausgedacht, was sich so bewährt hat, daß es in diesem Jahr wiederholt und ausgeweitet wird. Sie hat Nachwuchsjournalisten gewonnnen, die live von der Biofach berichten und die Texte per E-Mail oder von der Messe-Website herunterladbar zur Verfügung stellen. Das Ganze ist für die Redaktionen, die diesen Service in Anspruch nehmen nicht nur kostenlos, sie können sogar selbst Themen anregen. Doch lesen Sie selbst:
Exklusiv für Sie: Junge Journalisten schreiben über die BioFach Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie brauchen Texte, die direkt vom Geschehen auf der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Produkte, berichten, können persönlich aber nicht nach Nürnberg kommen? Sie suchen Meldungen, Berichte und Interviews zu bestimmten Themen, über spezielle Aussteller aus Ihrer Region oder gezielt von Rahmenveranstaltungen? Dann könnte unser Service etwas für Sie sein. Zur BioFach 2005 bieten wir Ihnen wieder Texte, Berichte, Interviews und Reportagen aus der BioFach-Presseagentur an. Das Projekt wurde 2004 zum ersten Mal mit viel Erfolg durchgeführt und wird 2005 fortgesetzt. Für die BioFach-Presseagentur arbeitet die NürnbergMesse mit sechs jungen Kollegen von den Nachwuchsjournalisten in Bayern e.V. zusammen. Der Workshop startet einen Tag vor Messebeginn (Mittwoch, 23.2.), so dass am ersten Messetag bereits Texte zur Verfügung stehen, und läuft während des ersten Messetags (Donnerstag, 24.2.). Den Jungjournalisten stehen eigene Redaktionsräume in unmittelbarer Nähe der Messehallen zur Verfügung, so dass sie die von Ihnen bestellten Themen direkt auf der Messe recherchieren und sofort auch schreiben können. Das Redaktionsteam wird geleitet von einer Wirtschafts- und Messefachjournalistin in Zusammenarbeit mit Kollegen aus den Wirtschaftsredaktionen von dpa und den Nürnberger Nachrichten, Nürnbergs führender Lokalzeitung. Interessiert? Das freut uns sehr! Ihre Textwünsche richten Sie bitte bis spätestens 22. Februar 2005 an folgende E-Mail-Adresse: presse@nuernbergmesse.de, Stichwort: BioFach Presseagentur. Die Texte werden - exklusiv und für Redaktionen ohne zusätzlich Kosten - entweder direkt per E-Mail zugestellt oder können von der Homepage der BioFach heruntergeladen werden.

Sonntag, Februar 20, 2005

Oekobiere der Rother Braeu.

Die im Rhön beheimatete Rother Bräu stellt auf der Biofach 2005 in Nürnberg vom 24. bis 27. Februar 2005 ihre Ökobiere vor. Die Bierspezialitäten
  • "Öko Urtrunk",
  • "Öko Ur-Weizen",
  • "Öko Ur-Pils" und
  • "Öko Bier & Apfel"
werden ausschließlich aus Hopfen, Weizen und Gerstenmalz aus anerkanntem ökologischen Landbau, d.h. Verzicht auf Kunstdünger und chemische Pflanzenschutzmittel, gebraut. Das besonders nitratarme Brauwasser stammt aus dem tiefen Urgestein des Naturpark`s Rhön. Öko Urtrunk, Öko Ur-Weizen und Öko Bier & Apfel werden naturbelassen, d.h. sie werden unfiltriert mit der Bierhefe ausschließlich auf umweltfreundliche Mehrwegflaschen und Kegfässer abgefüllt. Öko Urtrunk gemischt mit Öko Apfelsaft aus dem Biosphärenreservat Rhön wird zu unserem leckeren Biermischgetränk "Öko Bier & Apfel". (Quelle: Pressemitteilung der Rother Bräu).

Grillsportverein.

Noch liegt bei uns der Schnee im Biergarten. Doch wir freuen uns schon auf den Frühjahr und den Tag des Bieres (23. April) als ungefähren Anhaltspunkt für einen denkbaren Biergarteneröffnungstermin.

Da kommt ein Linktipp gerade recht, unter dem man vieles findet zum Thema Grillen: www.Grillsportverein.de Blog. Die dazugehörige Website bietet u.a.:
  • Grillrezepte
  • einen FAQ Grillen (Fragen und Antworten zum Thema Grillmethoden, Brennmaterialien, Werkzeuge, Anzündmethoden usw.)

Senfsalon-Produkte in der Gastronomie.

Senf und Chutneys aus dem Berliner Senfsalon werden in der Gastronomie noch wenig eingesetzt (was vielleicht auch ein wenig an den Preisen liegt). Der Havelland-Expreß, ein Lieferant der Gastronomie, führt sie in seinem Sortiment.

Der Senfsalon bzw. die Geschichte der Existenzgründerin Merit Schambach hat einige Furore gemacht, nicht zuletzt weil sie von der Bundesagentur für Arbeit zur Eigenwerbung eingesetzt worden ist. Von der Kampagne "Teamarbeit für Deutschland" wurde ihr Online-Tagebuch des ersten Jahres nach der Gründung veröffentlicht. Es ist nicht nur lehrreich (für andere Existenzgründer) sondern auch amüsant zu lesen.

Zugleich kann man an der Geschichte des Senfsalons erkennen, welche Chancen für die Gastronomie darin bestehen und wieviel Arbeit dahinter steckt, Produkte herzustellen oder zu veredeln und unter eigenem Namen weiter zu verkaufen.

Samstag, Februar 19, 2005

'Schexs' in the city.

"'Schexs' in the city" nennt sich ein neuer Einkaufsgutschein des Bamberger Stadtmarketing, der in 203 Läden aller Branchen und vielen Gastronomiebetrieben eingelöst werden kann.

Aufgedruckt auf die Gutscheine im Wert von jeweils 10 Euro ist das Bamberger Rathaus. Erhältlich sind die Gutscheine mit einer Startauflage von 10.000 Stück ab sofort bei Stadtmarketing Bamberg, in der Dresdner-Bank-Filiale sowie in den Innenstadt-Kaufhäusern Karstadt und Honer. Wer einen größeren Betrag verschenken will, kauft sich einfach mehrere Gutscheine. Die Gutscheine ähneln Kreditkarten und werden mehrfach umgeschlagen, d.h. nach der Einreichung der einlösenden Betriebe beim Stadtmarketing Bamberg erneut verkauft.

Ein Verkaufsaufschlag wird nicht verlangt, die Verwaltungsgebühren in Höhe von nur 5 Prozent (6 Prozent für Nichtmitglieder des Stadtmarketing-Vereins) trägt der Betrieb, bei dem die Gutscheine eingelöst werden.

Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, daß pro Gutschein durchschnittlich 18,11 Euro umgesetzt werden.

Beworben wird der Gutschein durch
  • redaktionelle Berichterstattung in den Lokalradios
  • Teilnehmerplakate
  • Bewerbung auf Internetplattformen
  • Anzeigen in der Lokalzeitung.
  • Handzettel in der Fußgängerzone
  • Plakatwerbung in der Innenstadt
  • Hinweisschilder in den Eingangsbereiche der teilnehmenden Betriebe.
Jeder Käufer einer Gutscheinkarte erhält ein Verzeichnis aller teilnehmenden Betriebe. Fixkosten für die teilnehmenden Betriebe fallen nicht an. Am ersten Verkaufstag wurden - hat mir ein Vögelein gesungen - rund 400 Gutscheine verkauft.

Steigenberger feiert Jubilaeum - 75 Jahre europaeische Hotelgeschichte.

Steigenberger wird in diesem Jahr 75 Jahre alt. Am 1. April 1930 legte Albert Steigenberger mit dem Kauf des Europäischen Hofes in Baden-Baden den Grundstein für die Steigenberger Hotelgesellschaft. 2005 betreibt das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main 77 Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Ägypten. Das Jubiläumsjahr wartet mit zahlreichen Veranstaltungen ? unter anderem in Berlin und Frankfurt am Main ? und speziellen Jubiläumsangeboten auf.
"Mit 75 befindet sich die Steigenberger Hotel Group in ihren besten Jahren"
so Vorstandssprecher Karl Anton Schattmaier.
"Die Gesellschaft hat durch ihre erfolgreiche Geschichte und eine konsequent marktgerechte Unternehmenspolitik die Grundlage geschaffen, sich auch in der Zukunft im In- und Ausland erfolgreich zu behaupten."
Seit einem dreiviertel Jahrhundert steht der Name Steigenberger für europäische Spitzenhotellerie, für Qualität und Solidität ? ein traditionsbewusstes individuelles Familienunternehmen. Die Gesellschaft befindet sich bereits in der dritten Generation im Besitz der Familie Steigenberger.

Mit 68 Hotels in Deutschland, vier in Österreich, drei in der Schweiz sowie jeweils einem in den Niederlanden und in Ägypten, die über eine Gesamtkapazität von rund 13.000 Zimmern verfügen, ist die Steigenberger Hotels AG heute eine der führenden Hotelgesellschaften in Europa.

2005 blickt das Unternehmen auf 75 Jahre Innovationen und unternehmerischen Weitblick zurück. Neben seiner Tradition und Geschichte hat der Konzern Zukunftsorientierung und Neuausrichtung stets in den Mittelpunkt seines Handelns gestellt.

Erst 2004 modifizierte die Gesellschaft ihre Markenpolitik und passte diese den veränderten Bedingungen auf dem Markt an ? mit Erfolg. Die Konzentration von der bisherigen Vier- auf eine Zwei-Marken-Strategie brachte bereits nach wenigen Monaten positive Ergebnisse. Auch in Zukunft setzt das Unternehmen auf das erfolgreiche Markenduo Steigenberger Hotels & Resorts und InterCityHotels.

In den letzten Jahren eröffnete die Hotelgruppe unter anderem das Fünf-Sterne-Haus Steigenberger Hotel Metropolitan in Frankfurt am Main sowie InterCityHotels in Bremen, München, Düsseldorf, Halle und Hamburg.

Für die nahe Zukunft sind weitere Eröffnungen geplant, darunter das Fünf-Sterne-Haus Steigenberger Strandhotel Zingst, das Steigenberger Hotel de Saxe in Dresden sowie Ferienhotels der gehobenen Kategorie an weiteren attraktiven Standorten wie der Insel Norderney.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres stehen verschiedene Veranstaltungen auf dem Programm, unter anderem Gala-Abende im Steigenberger Hotel Berlin und im Steigenberger Frankfurter Hof für touristische Partner, Kunden, Wegbegleiter und prominente Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien.

Mit ausgefallenen Jubiläums-Packages und F&B-Angeboten laden die Hotels ihre Gäste zum Mitfeiern ein.

75 Jahre Steigenberger - Die Historie

Alles begann mit einem Waschhaus, genau gesagt mit dem Städtischen Waschhaus in Baden-Baden, in dem die Bürgerfrauen nach mittelaterlicher Sitte ihre Wäsche wuschen. Als der Kurbetrieb Baden-Badens zu florieren begann und das Schwarzwald-Städtchen zur "Sommerhauptstadt Europas" proklamiert wurde, entstand aus dem Waschhaus ein Luxushotel ? der Europäische Hof. Gekrönte Häupter gingen dort ein und aus. Die Lage vis à vis von Trinkhalle und Kurhaus bescherte gesunde Geschäfte und internationalen Ruf. In der Weltwirtschaftskrise rutschte das Hotel jedoch unversehens in die roten Zahlen und man lieh viel Geld von einem Kaufmann aus Niederbayern ? Albert Steigenberger. Als der Europäische Hof zwangsversteigert werden sollte, entschloss sich Albert Steigenberger kurzerhand, das Haus zu kaufen.

So wurde er mehr durch Zufall Hotelier und das heruntergewirtschaftete Baden-Badener Luxushotel zum Grundstein der Steigenberger Hotelgesellschaft.

Schon nach wenigen Jahren hatte der Europäische Hof wieder so viel Ertrag gebracht, dass Albert Steigenberger 1940 den Frankfurter Hof erwerben konnte ? heutiges Flaggschiff des Unternehmens. In den Nachkriegsjahren folgten das Hotel Monopol in Frankfurt, das heute nicht mehr zur Gruppe gehört, das Ritter?s Parkhotel in Bad Homburg und der Badische Hof in Baden-Baden. 1951 wurde die Gesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) umgewandelt, deren persönlich haftender Gesellschafter Albert Steigenberger war.

Nach Albert Steigenbergers Tod 1958 übernahm sein Sohn Egon Steigenberger ? ein geschäftstüchtiger Visionär ? das Unternehmen, zu dem zu diesem Zeitpunkt bereits zehn bekannte Hotels in Deutschland gehörten. Egon Steigenberger baute die Gesellschaft in den folgenden Jahrzehnten zu einer der führenden Hotelgruppen Europas aus. Sein großes Vorbild waren die USA. Von dort kam die Idee der Flughafenhotels, die er mit dem Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt 1969 erstmals umsetzte. In einem zentralen Aspekt aber wich das Familienunternehmen stets vom amerikanischen Vorbild ab: Nicht die Gleichförmigkeit der großen Hotelketten war das Ziel, sondern Individualität. Das eigene Gesicht des jeweiligen Hauses, seine unverwechselbare Tradition galten und gelten noch heute als größtes Kapital der Steigenberger Hotels.

Die Spitzenhäuser wie der Steigenberger Frankfurter Hof oder die Fünf-Sterne-Stadthotels in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart sowie die luxuriösen Ferienhotels in Deutschland, Österreich, Ägypten, der Schweiz und den Niederlanden stehen für erstklassigen Service, anspruchsvolle Freizeitgestaltung, modernen Gesundheitsurlaub und erlesenes Ambiente.

Durch Tochterunternehmen, die als Profit-Center geführt werden, wie zum Beispiel der Steigenberger Hotel Akademie in Bad Reichenhall, der Steigenberger Consulting und der Einkaufsgesellschaft HEAD stellt das Unternehmen sein Know-How und seine Leistungen dem Markt im In- und Ausland zur Verfügung.

Nach dem Tod Egon Steigenbergers im Jahre 1985 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, an der die Familie nach wie vor den überwiegenden Anteil von 99,6 Prozent hält. Die restlichen 0,4 Prozent befinden sich im Streubesitz.

Unter der Dachmarke Steigenberger Hotel Group gliedern sich heute die Marken:
  • Steigenberger Hotels & Resorts.

    Feine Hotels mit der Tradition europäischer Gastlichkeit zu führen, war der Traum des Gründers Albert Steigenberger. 2005 spiegelt sich dieser in den 49 Steigenberger Hotels & Resorts wider. Sie stehen für die gehobene Vier- & Fünf-Sterne-Hotellerie des Unternehmens. Mit ihrem Credo "Eine Welt für sich" bieten diese individuellen Häuser vielfältige Möglichkeiten für Business oder Holiday, Erholung oder Erlebnis, Kultur oder Sport.

  • InterCityHotels

    Seit der Eröffnung des ersten InterCityHotels 1991 in Frankfurt setzt Steigenberger auf das Konzept der InterCityHotel GmbH, mittlerweile 100prozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens. Insgesamt 28 InterCityHotels in Deutschland und der österreichischen Metropole Wien bieten den wachsenden Zielgruppen des zeit- und kostenbewussten Reisenden sowie kulturell interessierten Städtereisenden, ein Markenprodukt im Drei-Sterne-Bereich, das sich durch modernes Ambiente, neueste Technik und eine stets zentrale Lage direkt an den Verkehrsknotenpunkten ICE- und IC-Bahnhof sowie Flughafen auszeichnet.
(Pressemitteilung der Steigenberger Hotels AG).

WM-Wein.

Ein Lizenzvertrag, den das Deutsche Weininstitut (DWI) mit dem Fußballweltverband FIFA abgeschlossen hat, bietet Winzern die Möglichkeit, das Weltmeisterschafts-Emblem auf Weinetiketten zu verwenden. Das Weingut Hassold in Kitzingen hat diese Möglichkeit genutzt. Erzeugerweinabfüllungen aus dem Jahre 2004 wurden dafür ausgewählt und sind ab März 2005 beim Winzer und später auch im Weinfachhandel erhältlich (siehe Online-Shop des Weinguts Hassold).

Weine, die das Emblem der Fußballweltmeisterschaft tragen, sind wohl auch in der Gastronomie eine der vielen Möglichkeiten, den zu erwartenden Hype zu nutzen und die Fußballweltmeisterschaft zu thematisieren. Leider habe ich nirgends eine vollständige Liste aller WM-Weine gefunden. Eine Lizenz hat u.a. auch das Weingut der Stadt Frankfurt am Main erworben: "Offizieller WM-Wein der Stadt Frankfurt", in: News der Stadt Frankfurt am Main vom 21. Januar 2005.

Doch der Ankauf einer Lizenz durch den DWI ist vor dem Hintergrund mangelnden Interesses großer Weinkellereien durchaus umstritten: "Faszination Fußball" von Dr. Rudolf Nickenig, in "Deutscher Weinbau", Heft 22/2004.

Live von der Biofach 2005 in Nuernberg.

Wegen des zeitlichen Zusammentreffens mit dem Gastro-Blogger-Treffen in Wolfsburg kann ich leider nur einen Tag live von der Biofach in Nürnberg berichten. Ich werde am Sonntag, 27. Februar 2005, vor Ort sein. Wenn Sie als Aussteller glauben, Ihre neuen Produkte seien auch etwas für die Gastronomie, lassen Sie es wissen: messe@abseits.de.

Riedenburger historisches Emmerbier.

Auf der Biofach 2005 stellt das Riedenburger Brauhaus ihre naturbelassene, ökologische Bierspezialität "Riedenburger historisches Emmerbier" vor. Es wird gebraut aus 100% Bioland-Malz, darunter über 50 % Emmer, dazu Einkorn, Dinkel, Weizen und Gerste sowie Bioland-Naturhopfen. Die hochwertigen Urgetreide-Malze geben dem Bier den unverwechselbaren kernigen, malzaromatischen Geschmack. Das Emmerbier wird unfiltriert belassen, damit das wertvolle Eiweiß und die Mineralstoffe erhalten bleiben. Die bernsteinfarbene Kostbarkeit wird in passenden Bügelflaschen 0,5-ltr. angeboten. Alc.vol. 5,5 %.

Apfel-Cranberry-Saft.

Die Saftkellerei Voelkel GmbH stellt auf der Biofach 2005 in Nürnberg einen neuen Direktsaft Apfel-Cranberry-Saft vor. Die kleinen scharlachroten Cranberries sind wegen ihrer vielseitigen Eigenschaften sehr geschätzt. Die intensiven, leicht herben Bio Cranberries werden mit Bio Apfelsaft abgerundet. Cranberries sind zur Vorbeugung und Behandlung von Harnwegsinfektionen sehr geschätzt. Zutaten: Apfelsaft: 85%, Cranberry-Mark: 15%, beide aus kontrolliert biologischem Anbau.

Neu von der Neumarkter Lammsbraeu: Saps Drinks.

Die Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu ist auf der Biofach 2005 in Nürnberg gleich mit mehreren neuen Produkten vertreten:
  • Mit Saps Holunder gibt es von Neumarkter Lammsbräu wieder eine neue Sorte aus dem Saps-Sortiment. Zusammen mit Saps Apfelsaft und Saps Apfelschorle gibt es mittlerweile vier Erfrischungsgetränke. Dieses Sortiment erweitert Neumarkter Lammsbräu kontinuierlich. Es werden ausschließlich Rohstoffe aus ökologischen Anbau wie z.B. Bio-Holunderblüten, Bio-Apfelessig, Bio-Grüntee und Bio-Zucker (Roh-Rohrzucker) verarbeitet. Hierzu verwendet Neumarkter Lammsbräu nur naturbelassenes, staatlich anerkanntes Wasser mit Mineralwasserqualität aus der hauseigenen Saps-Quelle.
  • Für Saps Apfelsaft naturtrüb werden ausschließlich Äpfel aus ökologischem Anbau verwendet. Die Saps-Äpfel werden schonend gepresst, so dass sich das volle Aroma entfalten kann und die wertvollen Mineralstoffe und Vitamine erhalten bleiben. Somit sind beide Saps-Erfrischungsgetränke wahre Energiespender, die lecker schmecken. Saps Apfelsaft ist ein Saft mit 100 % naturreinem Fruchtgehalt, der besonders reich an Ballaststoffen (Pektinen) ist.
  • Für die Saps Apfelsaftschorle naturtrüb wird neben Saps Apfelsaft natürtrüb ausschließlich naturbelassenes, staatlich anerkanntes Wasser mit Mineralwasserqualität aus der hauseigenen Saps-Quelle verwendet.
  • Saps BioSport ist ein optimaler Durstlöscher mit den wichtigen natürlichen Mineralien (Kalzium, Magnesium und Kalium), die beispielsweise für Sport- und Fitnessengagierte Menschen wichtig sind. Glukon- und Milchsäure sind ebenfals ein wichtiger Bestandteil in der Zusammensetzung neben dem Lammsbräu-Ferment. Es werden ausschließlich Bio-Rohstoffe verarbeit.

Bratfilets mit Baerlauch oder Pizzanote.

Pfannenfertige demeter Bratfilets mit feinem Bärlauch stellt die Firma Taifun Tofuprodukte Life Food GmbH aus Freiburg auf der Biofach 2005 in Nürnberg vor.

Neu sind auch pfannenfertige demeter Pizza-Pizza Bratfilets mit einer Pizzanote (mit Paprika, Tomaten und Oregano).

Wein lesen.

Einer unserer Mitarbeiter in der Küche kennt sich wirklich gut mit Wein aus, soweit ich dies als Bier-Fan beurteilen kann. Er ist zum Beispiel zweimal in Südafrika gewesen, um dort Weingüter zu besuchen und Weine zu verkosten - ich würde nie nach Südafrika fahren, um dort Bier zu trinken.

Diesem Mitarbeiter habe ich gestern beiläufig erzählt, daß ich am 26. Februar bei dem von Thorsten Sommer organisierten Gastro-Blogger-Treffen in Wolfsburg auch auf Mario Scheuermann treffen werde, den ich bisher eigentlich nur aus seinem Blog the drink tank kenne. Da ist er vor Ehrfurcht fast zu Boden gegangen, hat aber im freien Fall die Gelegenheit genutzt, mich zu bitten, Mario Scheuermann zu fragen, wie er es anstellen könne, sein Wissen einer breiteren Öffentlichkeit zu Gehör zu bringen. Irgendwie sei es schade, daß er seit vielen Jahren Winzer und Spitzenrestaurants besuche und nichts von seinen Erfahrungen weitergeben könne. Aber noch einen Wein-Blog muß es wohl nicht geben, auch wenn die Berliner Morgenpost in ihrer Kolumne "Weinlese" voll des Lobes über Wein-Blogger ist (via the drink tank).

Pizza in virtuellen Welten wirklich bestellen.

"Pizza direkt in "Everquest II" bestellen", in: Futurezone des Österreichischen Rundfunks vom 19. Februar 2005.
"Ab nächster Woche sollen "EverQuest II"-Spieler nicht nur für ihre Charaktere, sondern auch für sich selbst direkt aus dem Spiel echtes Essen bestellen können. Bei Eingabe von "/pizza" wird man mit dem Online-Bestellservice von Pizza Hut verbunden."
Siehe dazu auch: "Echtzeit-Werbung in Online-Games am Start", in: Pressetext.at vom 18. Oktober November 2004, und "Sport1.de führt neue Werbeform im Internet ein", in: Sport1.de vom 15. Februar 2002.

Hanfbier.

Auf der Biofach 2005 vom 24. bis 27. Februar 2005 in Nürnberg ist auch der Anbieter des 1996 auf den Markt gebrachten, ersten legalen Bieres mit Hanf vertreten. Cannabia enthält Wasser, Malz, Hanf, Hopfen und Zucker.

Bio-Gruetze und Hagebuttenkonfituere.

Auf der Biofach 2005 vom 24. bis 27. Februar 2005 in Nürnberg präsentiert die Firma Maintail Obstindustrie ihre neue Produktgruppe "Annes Beste" Grütze mit 70% Fruchanteil in den Sorten Rote Grütze, Blaue Grütze und Gelbe Grütze zum Verfeinern von Joghurt, Pudding, Eis oder zur Vollendung von gebackenen Crepes und Waffeln. Die Bio-Grütze wird mit biologisch angebauten Früchten und größter Sorgfalt schonend zubereitet und ist ganz ohne Zucker. (Halle 7, Stand 131). (Quelle: Pressemitteilung der Maintal-Obstindustrie).

Den großen Erfolg als Marmeladenhersteller verdankt die Maintal Obstindustrie gewissermaßen einem historischen Mißgeschick. Das 1866 gegründete Unternehmen hatte vor dem 1. Weltkrieg großen Erfolg mit Apfelwein. Die Apfelweinproduktion wurde jedoch in der Kriegswirtschaft verboten. Notgedrungen konzentrierte man sich auf die Produktgruppe Marmeladen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs insbesondere der Absatz von Hagebuttenkonfitüre rasant. Heute ist man Marktführer bei Hagebuttenkonfitüre. Die Hagebutten werden jedoch nicht mehr im Maintal gesammelt sondern vor allem in Rumänien. Die jüngste Generation des Familienbetriebes übernahm 1999 das Ruder und führte eine Bio-Linie ein.

Mehr über Hagebutten im Wikepedia und in einem Beitrag des Bayerischen Fernsehens: "Marmelade, Likör, Juckpulver aus Hagebutten".

Ideen für Rezepte mit Hagebutten bzw. Hagebuttenkonfitüre finden Sie auch auf der Website der Maintal Obstindustrie, z.B. eine Entenbrust mit Hagebuttenkruste an Zuckerschoten mit Quellerpesto.

Bierreisen.

TooT - Take a Look Tours ist eine in Süddeutschland beheimatete Incoming-Reiseagentur, die Bierreisen durch Bayern, Deutschland und Mitteleuropa organisiert.

Tagesangebote als RSS-Feed.

Die Caupo.Net Internet-Service GmbH stellt unter Meals-Online.de die ständigen Speisekarten aber auch Tagesangebote von Restaurants in Mainz online. Bestellungen an die Restaurants können online aufgegeben werden.

Die Tagesangebote stehen seit September 2004 auch als RSS-Feed und als Klip für Klipfilio zur Verfügung. Der RSS-Feed kann auch auf anderen Webseiten, natürlich auch in Intranets, eingebunden werden, z.B. um Mitarbeiter, die sich per Lieferservice verpflegen oder zum Essen Restaurants aufsuchen, über aktuelle Angebote verschiedener Restaurants zu informieren.

Freitag, Februar 18, 2005

Kaffee-Messe.

Vom 25. bis 27. Februar 2005 findet in Chicago das Coffee Fest statt, eine Messe, auf der sich alles um den Kaffee dreht. Ihr folgen Messen in Seattle im Juni und Las Vegas im Oktober. Integriert ist der Barista-Wettbewerb Latte Art Competition. Wäre das nicht mal auch was für Deutschland?

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British Food.

Wahrlich appetitanregend sind sie ja nicht, die Fotos von British Food von Speisen, wie sie angeblich in britischen Gaststätten serviert werden (via Gumia NewsFlash).

Aber Amateuraufnahmen auch von schöner angerichteten Speisen wirken meistens unangenehm. Man ist aus Zeitschriften, Kochbüchern usw. professionelle Aufnahmen gewöhnt, die sehr aufwendig von darauf spezialisierten Fotografen angefertigt werden. Siehe z.B. die Schwarz-Weiß-Fotos (ungewöhnlich für Food-Fotographie) von Eric Futran.

Nolens volens.

Das von einigen Abgeordneten des deutschen Bundestages geforderte Rauchverbot in der Gastronomie sieht in der extremen "italienischen" Variante vor, daß nur noch in Unterdruckkammern geraucht werden darf.

Zum Schmuck dieser Räume empfehle ich historische Werbeplakate für Tabakwaren, die sie bei unserem Partner Art.com bestellen können. Damit würde das Rauchverbot auch was Gutes bringen, nämlich ein paar Cent Provision für mich von unserem Partner Art.com:


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