Gastgewerbe Gedankensplitter



Samstag, Dezember 31, 2005

Tausend Bars in einem Jahr.

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Jahr rum zu bringen. Nicht die schlechteste ist es, in eintausend verschiedenen Bars jeweils wenigstens ein Getränk zu trinken, auch wenn mir, kommerziell gesehen, Gäste lieber sind, die im Jahr eintausend Drinks in einer einzigen Kneipe zu sich nehmen, wenn das meine Kneipe ist.

Dan Freeman hat es geschafft. Für sein Vorhaben hat er sich von seinem Arzt für gesund und von seiner Frau für verrückt erklären lassen. Doch lesen Sie selbst, wie alles angefangen hat.

Marketingmäßig ist faszinierend, wie mit dem Fortschreiten seiner Tour der "Bar Man", wie er sich nennt, immer populärer wird bis hin zu Fernsehauftritten. Aus dem unbeachteten Laufkunden wird ein Prominenter, mit dem sich die Gastronomen und Mitarbeiter in den Kneipen (Bars) gerne fotografieren lassen.

Ich weiß, solche "Wanderungen" zwecks Aufmerksamkeitserheischung sind nichts Neues. Theodor Fontene ist durch die Mark Brandenburg gewandert und Michael Holzach sechs Monate lang als angeblicher Landstreicher durch Deutschland: "Deutschland umsonst". Da ziehe ich eine Kneipentour mit Geld in der Tasche vor.

Internetnutzung in der Schweizer Hotellerie und Gastronomie.

Das Institut Wirtschaft & Tourismus der Fachhochschule Wallis und das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern haben zwei Umfragen unter Schweizer Hoteliers bzw. Gastronomen über den aktuellen Stand der Internetnutzung in der Schweizer Hotellerie bzw. Gastronomie gestartet: Die Resultate der Umfrage werden am Swiss Day im Rahmen der e-Tourismuskonferenz ENTER2006 an der Ecole hôtelière de Lausanne am 20 Januar 2006 präsentiert.

GastroFacts stellt provisorische Ergebnisse dieser Umfrage vor, an der sich bisher 65 Hotels beteiligt haben, vor: "Provisorische Resultate der Umfrage".

Freitag, Dezember 30, 2005

Der Forellenhof.

Das dritte Programm des Südwest Fernsehens wiederholt zur Zeit acht heitere, einstündige Episoden aus einem Hotel-Familienbetrieb mit Forellenzucht im Schwarzwald: "Der Forellenhof". Autor der Serie ist Heinz Oskar Wuttig, der auch mit weiteren Serien wie "Alle meine Tiere" und "Die Damen vom Grill" überzeugt hat.

Das Hotel, in dem gedreht worden ist, gibt es heute noch. Es wurde nach der Serie in Waldhotel Forellenhof umbenannt. Auf deren Website wird die Geschichte des Hauses beschrieben:
"Um 1875 gründeten die Familien Kauffmann und Haldewang in der zwischenzeitlich stillgelegten Mühle die FIschzuchtanstalt Baden mit Forellen, Saibling und Karpfen. Wenig später, im Jahre 1884 öffnete die Gastwirtschaft, wo man während eines schönen Ausflugs die vortrefflichen Fischspezialitäten genießen konnte.

Schließlich gab man 1910 dem gastlichen Haus den Namen "Fischkultur" und setzte diesem 1934 nach dem Ausbau mit Gästezimmern das Waldhotel voran."
Solche Mischbetriebe aus Gastronomie, Hotellerie und Fischzucht sind nicht selten. Der Gastronomie-Part profitiert von der Frische des Kernprodukts. Die Fischzucht kann nicht nur in der eigenen Gastronomie mehr erlösen, als wenn sie Fische an Großhändler abgibt. Gefördert wird auch der Direktverkauf an Gäste. Zudem eignet man sich en passant Know How an, das man an Kunden aus der Gastronomie weitergeben und mit dem man sich gegenüber anderen Fischzüchtern profilieren kann, die nicht so gut wissen, worauf es bei einem erfolgreichen Fischangebot in der Gastronomie ankommt.

Ähnliche Beispielbetriebe:

Energiekosten in den Griff bekommen.

Stromsparende Ausstattungen, Klima- und Umwelttechnik sind Schwerpunkte auf der INTERGASTRA 2006 in Stuttgart.

Die Energiekosten steigen und steigen - für Unternehmer im Gastgewerbe wird es immer wichtiger, hier durch richtiges Verhalten im Betriebsalltag und durch weitsichtige Investitionen gegenzusteuern. Lösungsansätze können Unternehmer von der INTERGASTRA erwarten, die vom 18. bis 23. Februar 2006 in Stuttgart stattfindet. Rund 750 Aussteller aus dem In- und Ausland zeigen bei dieser Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Catering, Konditorei und Café, innovative Konzepte und stellen Produktneuheiten vor. Das Thema Energieeffizienz spielt dabei eine immer größere Rolle.

Autofahrer merken es ständig beim Tanken: Die Energiepreise klettern in ungeahnte Höhen. Knapper werdende Ressourcen bei gleichzeitig enorm steigender Nachfrage von aufstrebenden Nationen wie China treiben den Ölpreis nach oben. Allein für dieses Jahr rechnet das Statistische Bundesamt beim leichten Heizöl mit einem Preisanstieg von 34,1 Prozent. Mit dem Öl steigen auch die Kosten für Strom und Gas - ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.

Damit wird es für Unternehmer im Gastgewerbe immer wichtiger, in ihren Betrieben über Energiesparen nachzudenken - und zu handeln. Denn Energiesparen lohnt sich:
"Bei durchschnittlich sechs Prozent vom Umsatz liegen die Energiekosten in Hotellerie und Gastronomie"
sagt Sven Eckardt vom Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. Er ist als freier Energieberater für den DEHOGA-Landesverband Baden-Württemberg tätig, kennt daher viele gastgewerbliche Betriebe und weiß, dass es auch anders geht: Die besten Betriebe liegen bei den Energiekosten zwischen zwei und drei Prozent vom Umsatz. Eckardts Empfehlung:
"Wer über sechs Prozent liegt, sollte dringend etwas tun."
Das muss in einem ersten Schritt nicht zwingend mit Investitionen verbunden sein. Energiesparen im Betrieb beginnt damit, dass man die Kosten für Heizung, Lüftung und Warmwasser systematisch erfasst und mit diesen Kennzahlen bewusst umgeht. Eckardt beginnt seine Beratung in den Betrieben mit einer Verhaltensschulung.
"Das allein schon bringt viel"
sagt der Fachmann. Oft seien schlicht die Regler am Brenner oder an den Heizkörpern falsch eingestellt oder die Einstellung für die Nachtabsenkung sei nicht der Uhrzeit angepasst. Schnelle Wirkung ohne Investitionen zeige oft eine Vertragsüberprüfung:
"Manche Energieanbieter haben herbe Konditionen"
weiß Eckardt aus Erfahrung.

Neben energiebewusstem Verhalten und der Tarifüberprüfung hilft vor allem die richtige Technik beim Energiesparen und da bietet der Markt viele Möglichkeiten: Eine Anlage zur Lastspitzen-Optimierung hilft zum Beispiel all jenen, deren Strompreis sich unter anderem nach den Spitzenverbrauch richtet. Eine Überprüfung der Energieeffizienz älterer Geräte wie Waschmaschinen und Kombidämpfer sowie ein Vergleich mit dem heutigen Angebot der Hersteller kann sich genauso lohnen wie der Umstieg auf die Induktionstechnik beim Herdblock in der Restaurantküche. Der bringt nicht nur beim Energieverbrauch eine enorme Entlastung, sondern auch bei der Entlüftung.

Für Hotels ab einer bestimmten Größe kann sich eine Keycard, mit der ein Gast den Hauptschalter im Zimmer aktiviert, ebenso kostensenkend auswirken wie die Installation von Durchlaufbegrenzern in Duschen und bei den Waschbecken.
"Strom und Belüftung in den Gästezimmern lassen sich von der Rezeption aus belegungsabhängig regeln, wenn man diese Möglichkeit beim Neu- oder Umbau im Energiekonzept bedacht hat"
so der Fachmann von der Uni Stuttgart.

Für Sven Eckardt sind im Hotelbereich auch Solarkollektoren nicht nur eine umweltfreundliche Technologie, sondern gute Möglichkeiten, sich von der bedrohlichen Preisentwicklung auf dem herkömmlichen Energiemarkt unabhängiger zu machen. Häufig gibt es für den Einsatz dieser Technologien öffentliche Fördergelder. Aber nicht nur deshalb kann ein Umstieg bei der Energieversorgung schnell wirtschaftlich sein: Ein Blockheizkraftwerk zum Beispiel hat nach Eckardts Erfahrung eine Amortisationszeit von drei bis fünf Jahren. Geht die Preisentwicklung weiter wie in den vergangenen Jahren, werden solche Alternativen immer interessanter. Der Energieberater kennt sogar Beispiele, bei denen sich die Deckung der Grund- und Mittellast durch eine Holzheizung rechnet.

Führende Hersteller energiesparender Technologien sind auf der INTERGASTRA vom 18. bis 23. Februar 2006 präsent und machen den Besuch der großen Stuttgarter Branchenfachmesse in Sachen Energiekosten-Optimierung zu einer lohnenswerten Investition. Darüber hinaus wird zum vierten Mal von der Messe Stuttgart und vom DEHOGA Baden-Württemberg ausgeschriebene Gastro-Innovations-Preis dazu beitragen, dass die INTERGASTRA-Besucher auf dem Stuttgarter Killesberg auch beim Thema Energiesparen besonders innovative Lösungen präsentiert bekommen. (Quelle: Pressemitteilung der Intergastra).

Gastropower Coach Blog.

Blog-trifft Gastro 2006 trägt Früchte schon vor dem Treffen am 28. Januar 2006 in Heidelberg. Nicht nur Holger Mitterwald hat deswegen ein Blog begonnnen. Bereits seit August 2005 gibt es ein Blog von Franziska Schumacher, die schon am 1. Treffen in Wolfsburg teilgenommmen hat: Gastropower Coach Blog.

Dort berichtet die Unternehmensberaterin und Autorin Franziska Schumacher über ihr zweites Buches "Gastronomie der Sinne". Es wird auf der Intergastra in Stuttgart vom 18. bis 23. Februar 2006 am Stand des Matthaes-Verlags vorgestellt.

Sozialgericht Bremen droht ShopBlogger.

Das Sozialgericht Bremen vergreift sich abseits des Sozialrechts am Bürgerlichen Gesetzbuch und droht dem ShopBlogger gerichtliche Schritte an:
"Eine Verletzung solcher schutzwürdigen Interessen ist gegeben, wenn durch die unbefugte Namensverwendung eine Zuordnungsverwirrung entsteht (vgl. Urteil des LGH Hannover vom 12.09.2001 - 7 O 349/01). Eine solche Zuordnungsverletzung liegt vor, da, wenn man unter Google den Namen "S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*)" eingibt, Ihre Internetadresse unter den ersten zehn Treffern erscheint. Es wird suggeriert, dass es sich um eine offizielle Seite des S-o-z-i-a-l-g-e-r-i-c-h-t B-r-e-m-e-n (*) handelt. Da erst die Überschrift erscheint und dann die Seite aufgebaut wird, bleibt dieser Eindruck zunächst bestehen."
(Die Bindestriche in der Bezeichnung "Sozialgericht Bremen" wurden vom ShopBlogger unnötigerweise hinzugefügt, um sein Ranking bei Google nicht noch mehr zu verbessern.)

Zur Sache:
  • Die redaktionelle Verwendung eines Namens - egal ob in einem laufenden Text oder als Überschrift - stellt keine unbefugte Namensverwendung dar, da der Autor sich nicht als Inhaber des Namens ausgibt. Naive Leser, denen mit der diskriminierten Webseite (Blogeintrag) suggeriert werden könnte, es handele sich um die offizielle Website des Sozialgerichts Bremen, finden sich außerhalb des Sozialgerichts Bremen (dessen Naivität ich nicht beurteilen kann) wohl kaum. Die Umtitulierung von "Sozialgericht Bremen" in "Volle Ladung" ist nicht erforderlich gewesen.
  • Daß bei der Darstellung von Webseiten in Browsern eine Überschrift erscheint, bevor die gesamte Seite dargestellt wird, ist clientenseitig zu vertreten. Der angefragte Server sendet die gesamte Webseite en bloc (von eingebundenen Seitenelemten mal abgesehen). Zudem ist es in allen Kulturkreisen so, daß Texte von oben nach unten, beginnend mit der Überschrift gelesen werden. Es ist geradezu ein Wesenselement einer Überschrift, daß ihr ein Textkörper folgt. Wer soll auf die naive Idee kommen, einer Überschrift folge kein Text, sie stünde gar allein?
Nachtrag vom 31. Dezember 2005: Mittlerweile haben zwei Rechtsanwälte, die sich mit Internetrecht gut auskennen, diesen "Fall" beurteilt:Wenn man die Posse als PR-Aktion des Sozialgerichts Bremen betrachtet, hat man sich einen Platz in der Fachliteratur gesichert. So schreibt Sascha Kremer:
"Dennoch bin ich dem Sozialgericht Bremen für das Schreiben dankbar - denn nun habe ich für meine Vorlesung "Internetrecht" im kommenden Jahr ein neues, brandaktuelles Beispiel ("Das S-Gericht aus B") zur fallbezogenen Erörterung des Schutzes von Namensrechten im Internet. In diesem Jahr musste noch die fiktive Gemeinde "A-B" dafür herhalten (deren Vorbild in der realen Welt im Frühjahr 2005 unter anderen Vorzeichen im Ergebnis erfolgreich Namensrechte an einer Internetadresse geltend machen konnte und deshalb zum Gegenstand der Vorlesung geworden war)."
Die Posse zeigt aber auch, daß der Rat, den Juristen anderen Juristen geben, in eigener Angelegenheit sich nicht selbst zu vertreten, nicht von schlechten Eltern ist. Es gilt aber auch "Schuster bleib bei Deinem Leisten", denn wer zeitlebens an den Küsten des Sozialrecht entlang gesegelt ist, sollte nicht ohne guten Grund in den weitgehend unerforschten Tiefen des Internetrechts tauchen.

Kneipenfuehrer Blog.

Holger Mitterwald, der seit 1999 den Online-Gastroführer kneipenfuehrer.de herausgibt, ist unter die Blogger gegangen.

Der Kneipenfuehrer Blog bringt News rund um Kneipenfuehrer.de, Nachrichten aus der Gastronomie - wie Neueröffnungen, Events, Aktionen) vor allem wohl aus dem Rhein-Neckar-Kreis, einige private Bierverkostungen und Geschichten und Hintergrundinformationen von seinen Restaurant-Tests.

Da ich Holger und seinen Kneipenführer von Anfang an kenne (Abseits.de ging Ende April 1998 online) und der Kneipenführer auch die Möglichkeit nutzt, nach Absprache die Inhalte des Blogs "Gastgewerbe Gedankensplitter", den Sie gerade lesen, zu syndizieren (zweitzuverwerten), freue ich mich auf ein persönliches Kennenlernen beim Blog-trifft-Gastro 2006 am 28. Januar 2006 in Heidelberg.

Donnerstag, Dezember 29, 2005

Anja Contag.

Für "Das Sax" in Erlangen, ein Mix aus Café, Restaurant, Lounge und Bar, hat sie die Konzeption ausgearbeitet. Häufiger optimiert sie bestehende Betriebe vom Biergarten bis zum Hotel. Anja Contag hat sich nach zwanzigjähriger Berufserfahrerin als Beraterin selbständig gemacht. Sie kennt das wirkliche Leben, hat Kinderkrankenschwester gelernt, in der Erlanger Szene-Gastronomie gejobbt, eine Ausbildung zur Hotelfachfrau im 5-Sterne-Hotel Forte in Erlangen absolviert und danach vor allem das Marketing & Vertrieb von Sternehotels verantwortet. Sie war Teamasistentin im Marketingbereich bei Siemens und arbeitete im Einrichtungshaus Roter Punkt, wo sie viel zum Thema Dekoration und Einrichtung gelernt hat. Und hat "nebenbei" alleinstehend noch ein Kind erzogen. Sie berät ihre Kunden in den Bereichen PR und Öffentlichkeitsarbeit, Büro und Management, Marketing und Verkauf, Einrichtung und Dekoration.

Mittwoch, Dezember 28, 2005

Sag mir, nach was Du suchst.

Sag mir, nach was Du suchst, und ich sage Dir, wer Du bist. Chris Shermann von Searchenginewatch hat sich in seinem Jahresrückblick "2005 in Review: The Year's Top Search Terms" angeschaut, was die am häufigst verwendeten Suchbegriffe bei wichtigen Suchmaschinen sind. Besonders prägnant:

Bei AOL Search stehen an der Spitze:
  1. Lottery
  2. Horoscopes
  3. Tattoos
Bei Lycos:
  1. Paris Hilton
  2. Pamela Anderson
  3. Britney Spears
Bei A9 (einer Suchmaschine von Amazon):
  1. equipment
  2. refinance
  3. furniture
Bleibt mir hinzuzufügen, nach welchen Begriffen die Nutzer von Abseits.de am meisten gesucht haben:
  1. jamie oliver
  2. brunch
  3. haccp
  4. döner
  5. weblogs

Dienstag, Dezember 27, 2005

Silktide Sitescore.

Silktide bietet unter anderem das Tool Sitescore", ein zusammenfassendes Maß für die Qualität einer Website. Aufschlußreicher sind jedoch die zugrunde liegenden Beurteilungskriterien (via "Komplette Seitenanalyse" von Dr. Web.

Sowas muß ich ich natürlich gleich mal für Abseits.de ausprobieren:

Silktide SiteScore for this website

Die Noten reichen von bis 10. Die Website der w3.org, also des World Wide Web Consortiums, die eigentlich wissen müssen, was eine sehr gute Website auszeichnet, erreicht einen sehr guten Wert von 9,6. Die Website Akademie.de erreicht einen Wert von 8,9 und die Website dehoga.de einen Wert von 5,7..

Man kann nicht nur die eigene Website testen lassen, sondern auch z.B. die Websites von Wettbewerbern oder Websites, bei denen man überlegt, Werbung zu schalten oder in anderer Weise zusammenzuarbeiten.

Montag, Dezember 26, 2005

Deutsches Kochbuchmuseum, Dortmund.

Das Deutsche Kochbuchmuseum in Dortmund wurde am 2. Oktober 1988 im Dortmunder Westfalenpark eröffnet. Es wird als Außenstelle des Museums für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund geführt und hat seinen Sitz in der Buschmühle erhalten, einem beliebten Freizeitziel.

In der Schausammlung des Museums ist das praktische bürgerliche Kochbuch des 19. Jahrhunderts wieder in den breiten Reigen des zeitgenössischen Schrifttums der Erziehungsliteratur und praktischen Lebenshilfen für Frauen eingeordnet.

Im Mittelpunkt stehen die Werke der Kochbuchautorin Henriette Davidis, die von 1856 bis 1876 in Dortmund lebte.

Henriette Davidis hat in ihrem seit nunmehr eineinhalb Jahrhunderten gefragten Kochbuch "Praktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche" mehr als nur Rezepte zusammengestellt: Sie hat eine allgemeine große Küchenlehre zu Papier gebracht. Die "Davidis" ist unbestreitbar das deutsche Kochbuch. Entgegen landläufiger Meinung ist sie keineswegs nur noch von historischem Interesse. Profiköche haben sie immer als reichen Steinbruch für ihre heutige Arbeit genutzt. Und mit der Rückbesinnung auf die Wurzeln heimischer Kochkunst ist sie wieder ein Hausbuch im besten Sinne geworden. Koch-, Back- und Konservierungsrezepte sind in wohldurchdachter Systematik angeordnet, jedem Kapitel sind allgemeine Regeln vorangestellt; ein Register ermöglicht das leichte Auffinden jedes Einzelrezeptes. Seit der Erstauflage im Jahre 1845 sind bis in die heutige Zeit unzählige Bearbeitungen ihres "Praktischen Kochbuchs" in Gebrauch geblieben.

Schweizerisches Gastronomie-Museum.

Das "Schweizerische Gastronomie-Museum" in Thun ist das kulturelle Gedächtnis der Gastronomie und Hotellerie sowie der Ess- und Trinkkultur im Allgemeinen. Gesammelt, konserviert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden Literatur, Dokumente und Geräte.

Schwerpunkt der Sammlung ist die einzigartige Gastronomische Präsenzbibliothek, mit über 5.000 Titeln, mehrsprachig und mit vielen Raritäten, von der zeitgenössische Literatur zurück bis ins 16. Jahrhundert in Originalausgaben. Die Bibliothek ist auf EDV erfasst und nach Themen abrufbar. In angenehmer Atmosphäre können die Bücher eingesehen, jedoch nicht ausgeliehen werden. Für Recherchen in der historischen Harry Schraemli-Bibliothek ist eine Voranmeldung erforderlich..

Dialog im Dunkeln.

Hans Riebsamen berichtet über einen Besuch im Dunkelrestaurant "Taste of Darkness" im Dialogmuseum in Frankfurt am Main: "Fühlt sich an wie Gurke: Wo der Gast beim Essen schwarz sieht", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Dezember 2005.

Siehe auch unseren früheren Beitrag über ähnliche Angebote in anderen Städten.

Passivrauchen gefaehrdet besonders Kinder und Babys.

Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), in der erstmals Daten über die Folgen des Passivrauchens für den deutschen Raum vorgestellt werden ("Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen- Deutschland muss handeln"), gehören gerade Kinder und Babys zu den Hauptopfern des Passivrauchens. Schätzungsweise über 8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren lebten in einem Haushalt mit mindestens einem Raucher. Siehe dazu: "Die Gefahr kommt aus dem Nebenstrom", in: taz vom 23. Dezember 2005.

Vor wenigen Tagen hatten britische Wissenschaftler auf der Grundlage amerikanischer Daten vor einem Rauchverbot in der Gastronomie gewarnt, weil die Raucher zu Hause dann Kinder und Jugendliche gefährden: "Rauchverbot in der Gastronomie gefaehrdet Kinder und Jugendliche".

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Umsatzverluste bei Sportsbars befuerchtet.

Inhaber von Premiere Sportsbars befürchten Umsatzverluste, nachdem Premiere den Zuschlag für die Übertragung der Bundesliga-Spiele ab der kommenden Saison nicht erhielt: "Gastronomen in Berlin befürchten Umsatzrückgang" von Dominik Ehrentraut, in: Berliner Morgenpost vom 23. Dezember 2005.

Mindestloehne sind nur eine Notloesung.

Prof. Dr. Gustav-Adolf Horn, der Leiter des Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsabhängigen Hans-Böckler-Stiftung, hält Mindestlöhne nur für eine Notlösung (siehe ein Interview im Spiegel vom 26. Dezember 2005: "Dann stürzen die Löhne ins Bodenlose").
"Das ist nur eine Notlösung. Ich plädiere für tariflich vereinbarte Löhne, das ist ja faktisch auch ein ökonomischer Mindestlohn. Ich hätte den Gesetzgeber lieber raus aus dieser Geschichte. Man muss jedoch den Verhältnissen Rechnung tragen. Wenn es, wie in vielen Teilen Ostdeutschlands, keine Tarifparteien mehr gibt, dann ist der Gesetzgeber gefordert - und dann kommt man um einen Mindestlohn nicht herum. Wir sind da im Moment auf dem Weg in amerikanische Verhältnisse, und die Amerikaner haben aus selbigem Grund einen Mindestlohn."
Er hätte vielleicht, damit ihn seine Gewerkschaftsfreunde nicht mißverstehen, auch erwähnen sollen, daß der gesetzliche, bundesweite Mindestlohn in den USA 5,15 US-Dollar beträgt, also umgerechnet 4,34 Euro.

Siehe dazu: "Nur ein Zubrot" von Thomas Fischermann, in: Die Zeit vom 14. April 2005.

Bayerische Pilz-Boerse.

Miriam Zerbel stellt in ihrem Artikel "Kampf gegen Billig-Champignons", in: Welt am Sonntag vom 25. Dezember 2005, den bayerischen Pilzzüchter Andreas Schmaus in Pöttmes im Landkreis Augsburg vor, der Champignons, Egerlinge, Austernpilze, Shii-take-Pilze und Saisonpilze anbietet und zusammen mit anderen die Bayrische Pilzbörse GmbH gegründet hat.

Die Bayerische Pilzbörse ist einer der größten Vollsortimenter für Frisch-Pilze mit Sitz in München. In enger Zusammenarbeit mit namhaften Kulturpilz-Anbauern in Deutschland und ausgesuchten Lieferanten aus Europa hat man ein Logistik-Zentrum in der Grossmarkthalle aufgebaut. Das Liefergebiet umfaßt einen Radius von ca. 200 Kilometer rund m München.

Sonntag, Dezember 25, 2005

DIHK unterbreitet 28 praxisrelevante Vorschlaege zu Deregulierung und Buerokratieabbau.

Mit der Ankündigung eines "Small Company Act" hat sich die Bundesregierung das Thema Bürokratieabbau auf die Fahnen geschrieben. Die Organisation der Industrie- und Handelskammern (IHKs) will dies mit 28 konkreten Vorschlägen (PDF) zu Deregulierung und Entbürokratisierung unterstützen.

Die Maßnahmen bauen auf Erfahrungsberichten betroffener Unternehmen auf. Sie reichen von einer Verkürzung der Aufbewahrungspflichten über die Abspeckung der Ausbildungsordnungen bis hin zur Streichung der Abwasserabgaben.

Ein Überblick über die 28 Vorschläge. Siehe dazu auch die ausführliche Begründung (PDF, 452 KB):

Steuerrecht:
  • 1. Existenzgründern eine vierteljährliche ? statt monatliche ? Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldung erlauben
  • 2. Steuerliche Betriebsprüfungen spätestens 5 Jahre nach Veranlagungsjahr durchführen und Aufbewahrungspflichten auf 5 Jahre verkürzen
  • 3. Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 410 Euro auf 1.000 Euro anheben
  • 4. Schwellenwerte für die Aufstellung einer Handelsbilanz auf 750.000 Euro Umsatz bzw. 75.000 Euro Jahresgewinn anheben
  • 5. Verwendungspflicht des Formulars für die Einnahme-Überschuss-Rechnung abschaffen
  • 6. Einheitliche Regeln für Auswärtstätigkeiten anwenden
  • 7. Bauabzugssteuer abschaffen
  • 8. Grenze für Kleinbetragsrechnungen von 100 Euro auf 200 Euro anheben
Arbeits- und Sozialrecht:
  • 9. Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit einschränken
  • 10. Informationspflichten beim Betriebsübergang vereinfachen
  • 11. Kündigungsschutz: Schwellenwert auf 20 Mitarbeiter erhöhen und erst ab 3 Jahren
  • Betriebszugehörigkeit anwenden
  • 12. Befristungen ohne sachlichen Grund nicht abschaffen, sondern für die Dauer von bis zu 4 Jahren ermöglichen und dabei auf Ersteinstellungserfordernis verzichten
  • 13. Vorgezogenen Einzug von Sozialversicherungsbeiträgen rückgängig machen
  • 14. Unabhängigen Ombudsmann für Streitfälle bei der gesetzlichen Unfallversicherung einsetzen
Bildung:
  • 15. Zulässige Beschäftigungszeit für Jugendliche auf 23 Uhr generell ausweiten
  • 16. Anrechnung beruflicher Vorbildung abschaffen
  • 17. Übernahmeverpflichtung für Auszubildendenvertreter streichen
  • 18. Ausbildungsordnungen in der dualen Berufsausbildung auf 10 Seiten begrenzen
Weitere wichtige Einzelvorschläge:
  • 19. Gewerberecht: Erlaubnispflicht für das Betreiben eines Gaststättengewerbes abschaffen
  • 20. Gewerberecht: Ladenöffnungszeiten freigeben
  • 21. Außenhandel: Anträge auf Exportkontrollen innerhalb von 6 Wochen entscheiden
  • 22. Verkehrsrecht: Anhörverfahren bei der Vergrößerung von Fuhrparks abschaffen
  • 23. Planungsrecht: Planverfahren bei Infrastrukturvorhaben beschleunigen
  • 24. Umweltrecht: Abwasserabgabe abschaffen
  • 25. Umweltrecht: Pflicht zur Durchführung eines Erörterungstermins streichen
  • 26. Umweltrecht: Lärmschutzvorschriften für soziale Einrichtungen und Betriebe reduzieren
  • 27. Umweltrecht: Kleinmengenregelung bei der Registrierung von Elektronikgeräten einführen
  • 28. Statistik: Kleine Unternehmen nur an maximal 3 Stichprobenerhebungen pro Jahr beteiligen.
(Quelle: Pressemitteilung des DIHK).

Fans suchen Wirte.

Die "Fans-suchen-Wirte"-Datenbank ist Teil von Sportkneipe.de, die deutschlandweit größte Plattform für Lokale, die ihren Gästen Live-Sport anbieten sowie sportinteressierten Internetnutzern, die sich gerne über das vorhandene Angebot an "Sportkneipen" informieren. Dabei zählt man unter den Sammelbegriff "Sportkneipe" jede Art von Gastronomie, die zu Sportevents Fernseher oder Großleinwand anmachen: Kneipen, Restaurants, Hotels, Vereinsheime, Kinos, Veranstaltungszentren, etc. Im Unterschied dazu ist "Sportsbar" ein Konzept von Premiere und umfaßt solche Gaststätten, die einen Vertrag mit Premiere abgeschlossen haben.

In der "Fans-suchen-Wirte"-Datenbank sind Fan-Gruppen verzeichnet, die Gaststätten suchen, um sich dort zu treffen und Spiele ihrer Lieblingsmannschaften zu sehen. Meist sind es kleinere, absonderliche Diaspora-Fan-Gruppen so Fans von Werder Bremen, die in Stuttgart eine Kneipe suchen, also vermutlich Menschen, die es aus ihrer Heimat verschlagen hat und die in der Fremde oder auch ihrer neuen Heimat Kontakt suchen zu "Leidensgenossen" aus der alten Heimat.

Aber es gibt mehr solcher Menschen als man vielleicht denkt. In allen großen Städten und Regionen leben Fans, die am Bundesligasamstag am liebsten ihren Lieblingsverein sehen würden, alleine aber keinen Wirt davon überzeugen können, das gewünschte Spiel anzuschalten. Über "Fans suchen Wirte" können sich Fans zu größeren Gruppen zusammenschließen, um mehr Gewicht zu bekommen.

Mein Tipp: Wenn Sie in Ihrer Gaststätte Fußball zeigen, schauen Sie nach, ob es Fan-Gruppen gibt, denen sie eine neue Heimat bieten können. Und denken Sie daran, auch spezielle Getränken und Speisen, passend für diese Zielgruppe, zumindest temporär anzubieten. Wir haben z.B. in unserem "Café Abseits" gute Erfahrungen mit dem "Friesengeist" gemacht, einem hochprozentigen (56% vol. alc.) Kornbrand mit Früchten- und Kräuterauszügen mit speziellem Trinkritual, das nicht nur bei Studierenden aus Ostfriesland, die es an die Universität Bamberg verschlagen hat, gut ankommt.

Siehe auch unseren Artikel über "Sportbars. Links und Buchempfehlungen".

Karrieremacher Joey's Pizza.

Hamburg. In Deutschland verheißt das Pizza-Geschäft in der Systemgastronomie "Big Business" - zumindest für Joey´s. Selbst bald 18 Jahren am Markt floriert das Unternehmen mehr denn je. Fast 17 Prozent Wachstum bundesweit verzeichnet Joey´s in diesem Jahr.
"Wir erleben unseren zweiten Frühling"
so Carsten Gerlach, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Joey´s. Mit über 25 neuen Franchise-Verträgen bis Jahresende und einem geschätzten Umsatzplus von 15 % auf bestehender Fläche (2004: 4,4 %), kann das Unternehmen seine positive Bilanz aus dem letzten Jahr weiter steigern.

"Innovationen und Qualitätskriterien bringen uns nach vorn"

Nach einem Markenrelaunch in 2003 und der Einführung eines neuen Franchise-Konzepts mit Direktverzehr im Stehen
"ist die Nachfrage nach einer Selbstständigkeit mit Joey´s regelrecht explodiert"
erklärt Christian Niemax, Geschäftsführer und Marketingchef von Joey´s.
"Aber auch unser internes Wachstum mit 50 % zeigt, dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind."
So erzielen die Joey´s Partner derzeit mit 405.000 Euro den höchsten Durchschnittsumsatz seit der Systemgründung 1988,
"und das heißt für unsere Partner eine Rendite im zweistelligen Bereich"
so Niemax.

Auch der Joey´s Internet-Relaunch im Bereich Franchise in diesem Jahr hat seine Ziele nicht verfehlt. Mit der neu gestalteten Plattform "Chef werden" konnte Joey´s den online Franchise-Bereich deutlich aufwerten.
"Die professionelle Gestaltung unserer Partnerakquisition im Internet mit derzeit rund 280.000 Visits/Monat hat auch eine spürbare Qualitätssteigerung bei den Anfragen gebracht"
so Gerlachs Fazit. Darüber hinaus hat Joey´s Pizza als eines der ersten Franchise-Systeme und erstes Pizza-Service Unternehmen mit dem System-Check des Deutschen Franchise-Verbands (DFV) in diesem Jahr einen weiteren Schritt zum Ausbau der Qualitätsführerschaft realisiert.
"Der System-Check fördert die Wahrung von Qualitätsstandards im Franchise"
erklärt Joey´s Chef Gerlach, der im Vorstand des DFV aktiv ist.

2006: Expansion und Renditesteigerung der Partner

Noch ist die Store-Dichte mit 18 Betrieben in der Joey´s Heimat Hamburg, gefolgt von 17 Betrieben in Niedersachsen am höchsten. Allein einviertel der 25 neuen Abschlüsse in diesem Jahr erfolgten in Nordrhein-Westfalen. NRW, Baden-Württemberg, Berlin und Bayern bieten nach wie vor das größte Wachstumspotential.
"Wir dürfen uns nicht ausruhen"
so Gerlach. So sollen 2006 vor allem die Prozessoptimierung und der Ausbau des Gastbereiches den Joey´s Partnern weitere Renditesteigerungen bringen und zum Ausbau der Marktposition beitragen. Derzeit ist Joey´s Pizza mit 104 Standorten bundesweit vertreten, die rund 3.000 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigen.

Unternehmensinformationen

1988 in Hamburg gegründet und heute einer der Marktführer in Deutschland, liefert Joey´s täglich mehr als 17.000 Gerichte an heimische Haushalte. Der Franchise-Nehmer-Preis (1994), der Deutsche Franchise-Preis (1996), der Foodservice-Preis (1997) und der Sonderpreis für den Franchise-Gründer des Jahres 2005 bestätigen den Markterfolg des Franchise-Konzepts ebenso wie die Auszeichnung mit den ersten beiden Plätzen zweier Joey´s Auszubildender bei den Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften für Auszubildende in der Systemgastronomie (2004). (Quelle: Presseinformation von Joeys).

Der Biermarkt vor der Internorga 2006.

Die Gastronomie ist für das Braugewerbe ein zentraler Absatzmarkt. Entsprechend umfassend präsentiert sich die Branche auf der Internorga 2006. Im Vorfeld der 80. Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien geben ausgewiesene Branchenexperten Auskunft über aktuelle Trends und die Entwicklung des deutschen Biermarkts. Die Internorga findet vom 3. bis 8. März 2006 auf dem Hamburger Messegelände statt.

Übereinstimmung herrscht beim Rückblick ? Michael Scherer, Geschäftsführer der Sozietät Norddeutscher Brauereiverbände:
"Wir haben weiterhin einen leichten Absatzrückgang zu verzeichnen. Ich schätze aber, bei einem Minus um etwa ein Prozent im Vergleich zu 2004 kommen wir mit einem blauen Auge davon."
Prof. Wolfgang Salewski, Sprecher des Vorstands der Brau Holding International AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG, urteilt:
"Es war ein schwieriges Jahr ? in Bayern etwas besser, im Norden etwas schlechter als 2004."
Hinsichtlich der Marktentwicklung beobachtet Scherer:
"Offenbar herrscht zunehmend eine Markenkonjunktur und weniger eine Branchenkonjunktur."
Zuwächse sieht er eindeutig im Niedrigpreisbereich. Aber auch hochpreisige Biere und Spezialitäten schnitten gut ab. So konnten sich beispielsweise Carlsberg Beer und Duckstein der Carlsberg Deutschland Gruppe (früher Holsten-Gruppe, Hamburg) in immer mehr gastronomischen Betrieben durchsetzen.

Voll eingeschlagen hat das so genannte Gold-Bier. Vorreiter Beck?s hat damit laut Scherer eine fulminante Produktinnovation geschaffen.
"Gold-Biere passen genau in den seit längerem zu beobachtenden Trend zu Malz betonten, süffigeren und weniger herben Bieren"
berichtet Birte Kleppien, Pressesprecherin vom Deutschen Brauer-Bund. Inzwischen hat fast jede Brauerei, die etwas auf sich hält, ein "Gold-Bier" aufgelegt - bei Carlsberg Deutschland heißen sie beispielsweise "Holsten Knight" und "Lübzer Life". Auch das noch jüngere "Beck?s Green Lemon" entwickelt sich laut Scherer dynamisch.

Stark nachgefragt werden auch Export- und Weizenbiere. Dieser Trend wird nach Ansicht von Klepien weiter anhalten. Prof. Salewski verweist nicht ohne Stolz auf den großen Erfolg seines Hauses:
"Weißbier wächst sehr gut und Paulaner am besten. Wir sind wieder Markt- und Preisführer beim Weißbier, nicht zuletzt, weil wir konsequent an Qualität und Geschmack gearbeitet haben."
Für die kommende Saison erwartet Scherer weitere Neuheiten im Bereich der Biermischgetränke:
"Es werden Mischungen kreiert, die den gesundheitsfördernden Charakter des Getränks unterstreichen, also Biere mit Fruchsäften, Vitaminen und Mineralien: Der Wellness-Gedanke erfasst den Biermarkt."
Hinzu kommen nach Ansicht von Birte Kleppien Biere und Mischgetränke, die in Geschmack, Design und Gebindegrößen auf bestimmte, auch jüngere Zielgruppen zugeschnitten sind.

Prof. Salewski will mit der Paulaner-Brauerei einen eigenen Weg gehen:
"Ich denke, Biermischgetränke bleiben ein Randbereich. Das Bier selbst hat so viel innere Qualität, die man noch enorm weiter entwickeln kann mit neuen Geschmackstypen und neuen Sorten. Wir legen den Schwerpunkt auf die Qualität der Zutaten ? denn Hopfen ist nicht gleich Hopfen, Gerste nicht gleich Gerste. Da gibt es riesigen Spielraum, um am Geschmack zu arbeiten."
Der Paulaner-Chef fährt fort:
"Ich will weg von der Einheitsmarke, wieder hin zum regionalen Qualitäts- und Geschmacksbier mit selbstständig geführten Brauereien."
Auf der INTERNORGA will Prof. Salewski Kunden und Kollegen seine Bier-Philosophie vermitteln.

Noch eine gute Nachricht zur INTERNORGA: Die Gastronomie rückt wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses deutscher Brauer. Wolfgang Burgard, Vorstandsvorsitzender der Holsten-Brauerei AG:
"Wir konzentrieren uns verstärkt auf die Gastronomie. Im Fokus stehen dabei Partner, die bei der Entwicklung ihrer Gastronomieobjekte innovatives Engagement beweisen. Besonders gelungene Konzepte zeichnen wir jährlich mit dem Carlsberg-Preis aus, den wir im November 2005 beim Norddeutschen Gastrotreff in Hamburg erstmals verliehen haben".
Viel vorgenommen haben sich Deutschlands Brauer auch zur Fußball-WM. Birte Kleppien:
"Nicht nur der Deutsche Brauer-Bund und die CMA sondern auch viele deutsche Brauer werden in dem sehr eng gesteckten rechtlichen Rahmen kreative Aktionen starten."
"Wir machen die WM zu einem großen Kunden-Event, werden mit ihnen gemeinsam die Spiele ansehen und ihnen anschließend unsere Gastronomie nahe bringen"
berichtet Prof. Salewski und kündigt an:
"Die Münchner Brauereien wollen als Mega-Event kurz vor der WM die größte Biertafel der Welt von der Feldherrenhalle bis zur Münchner Freiheit errichten."
Die INTERNORGA, 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8. März 2006 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 950 Aussteller aus 20 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher. (Quelle: Pressemitteilung der Internorga).

Butt Buses.

Um den wirtschaflichen Schaden eines Rauchverbots in der Gastronomie zu verringern, haben Gastronomen in der kanadischen Stadt Edmont ihren Gästen vor die Gaststätten Busse hingestellt, in denen Raucher und sie begleitende Nichtraucher rauchen können - ohne zu frieren: "Bar owners in Canadian city find loophole to smoking ban - 'butt buses'" von Paul Burkhardt vom 22. Dezember 2005 ("butt" hat eine doppelte Bedeutung: Glimmstengel/Kippe aber auch Arsch/Po). Die kommunalen Sesselfurzer in Edmont haben natürlich versucht, diese Idee kaputtzumachen, sind jedoch an der Gesetzeslücke gescheitert.
"City officials had initially looked for a way to close the loophole, but then decided that there's no law to stop patrons from smoking in buses parked on bar premises."
Keine schlechte Idee, so ein Drive-In für Gäste, bei denen der Gastwirt das Fahrzeug stellt. So kann man nebenbei die Anzahl der Sitzplätze erhöhen. Die Gäste sitzen im Bus und werden dort von der Gaststätte aus beliefert. Oder man geht noch weiter und stattet den Bus mit einem Ausschank aus.

Etwas ähnliches wird in Frankfurt am Mian als Eppelwoi-Expresses geboten. Eine Rundfahrt in einer lustig dekorierten Straßenbahn durch das Ebbelwei-Viertel Sachsenhausen und die Frankfurter Altstadt bei Musik oder Moderation, Apfelwein und Brezeln.

Tourismusbranche blickt skeptisch ins neue Jahr.

Nach einer überraschend guten Sommersaison blicken die Unternehmen der deutschen Tourismuswirtschaft eher skeptisch in die kommenden Monate. Das zeigt die aktuelle Tourismusumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Eine Ursache für die gegenüber dem Vorjahr verschlechterte Stimmung bei den Touristikunternehmen liegt nach Angaben von DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben darin, dass die politische Situation lange Zeit unklar gewesen sei.

Für den Arbeitsmarkt werden in der Wintersaison deshalb keine positiven Signale erwartet. Wansleben:
"Mit mehr Beschäftigung ist nicht zu rechnen. Allerdings ist bei den meisten Unternehmen auch kein Personalabbau geplant."
Stattdessen setzen immer mehr Betriebe darauf, Kräfte flexibel einzusetzen. Geplante Investitionen sollen vor allem in zurückgestellte Renovierungen fließen.

Vor allem Auslandsreisen könnten teurer werden: Rund 40 Prozent der Reisebüros und Veranstalter rechnen für die Saison Winter/Frühjahr 2005/2006 mit steigenden Preisen. Die Gründe liegen vor allem in zunehmenden Treibstoff- und Hotelkosten.

Im deutschen Gastgewerbe sind dagegen kaum Preiserhöhungen geplant ? zu groß ist der Konkurrenzdruck. Dennoch geht die Mehrheit der Betriebe hier noch von einer günstigeren oder gleich bleibenden Geschäftslage aus.

Besonders gut ist die Stimmung bei größeren Hotels in Westdeutschland. Wansleben:
"Das Rezept der Erfolgreichen heißt neben Professionalisierung Spezialisierung, zum Beispiel auf Tagungen oder Wellness."
Aber auch Anpassungen an den demographischen Wandel finden statt. Insgesamt stellen sich laut Wansleben viele Hotels und Gastbetriebe auf die Zielgruppen "Best Ager" und Singles ein.

70 Prozent der Befragten gehen von einer Zunahme älterer Kunden aus, 35 Prozent sehen vor allem bei den Alleinstehenden einen wachsenden Markt. Familien bleiben zwar eine wichtige Zielgruppe, hier wird aber der stärkste Rückgang erwartet. Nur die Campingbetriebe rechnen zu knapp 40 Prozent mit einer wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung der Familien.

Sie finden die kompletten Umfrageergebnisse hier zum Download: Saisonumfrage Tourismus (PDF, 653 KB). (Quelle: Pressemitteilung des DIHK).

Samstag, Dezember 24, 2005

Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen unseren Lesern und Inserenten ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Beitrags- und Meldeverfahren ab 2006 nur noch maschinell.

Über die Änderungen beim Beitrags- und Meldeverfahren der Sozialversicherungen informiert Krankenkassen-Direkt.de: "Beitrags- und Meldeverfahren ab 2006 nur noch maschinell". Man hat auf einige Einwände gegen die Änderungen reagiert:
"Für den Übergangszeitraum bis zum 31.05.2006 können für alle Meldungen, die den Zeitraum vor dem 31.12.2005 betreffen, Meldungen noch nach den alten Verfahren abgegeben werden. Dies betrifft insbesondere die Jahresmeldungen 2005 und alle noch anfallenden Korrekturen.... Kleinstarbeitgeber (zum Beispiel mit nur einem geringfügig Beschäftigten), die nicht über einen Steuerberater abrechnen, können eine automatisierte Ausfüllhilfe verwenden. Verfügen solche Arbeitgeber nicht über eine Computerausstattung, so können sie ihre elektronischen Meldungen auch die Geschäftsstelle einer Krankenkasse absetzen. Viele Geschäftsstellen wollen einen entsprechenden Service, der auch die Beratung des Arbeitgebers umfasst, für diese Fälle anbieten."
Siehe dazu auch unseren früheren Beitrag "Ab 2006: Pflicht zur elektronischen Uebermittlung von Sozialversicherungsmeldungen und Beitragsnachweisen".

So organisiert man Parties.

Anne Goebel hat vier Münchener Party-Veranstalter nach ihren recht unterschiedlichen Erfolgsgeheimnissen befragt: "Die Meister der Nacht", in: Süddeutsche Zeitung vom 20. Dezember 2005.

Alternative Wege, bei uns Inserate zu schalten.

Sie können auf zweierlei Wegen Inserate auf Abseits.de schalten:
  • Durch direkte Vereinbarung mit uns. Sie stellen uns dafür einen Werbemittel zur Verfügung, das wir auf Abseits.de einbinden. Die Kosten werden pro Monat berechnet. Es gibt zwar eine Preisliste, aber es ist sinnvoller, ein konkretes Bündel von Werbemaßnahmen zu schnüren, das genau auf Ihre Produkte und Dienstleistungen ausgerichtet ist.
  • Sie schalten ein Inserat im Anzeigennetzwerk Google AdWords. Dann können Sie Ihre Text- oder Bildanzeige online auf Google AdWords erstellen bzw. einbinden und bei uns schalten. Die Kosten fallen per AdClick CPM an (korrigiert nach dem Hinweis von Theo Huesmann im Kommentar zu diesem Eintrag). Sie rechnen mit Google ab, was den administrativen Aufwand bei Ihnen und bei uns verringert, wenn Sie weitere Anzeigen, evtl. auch auf anderen Websites dieses Anzeigennetzwerks schalten wollen.
BildschirmausschnittUnser Inserent Pachtgaststaette.de bzw. die dafür verantwortliche Internetagentur Michael Ziegler, die seit vielen Jahren Erfahrungen mit allen möglichen Werbeformen und Anzeigenplätzen, nicht nur online, sammelt, nutzt zur Zeit beide Wege parallel. In dem Bildschirmausschnitt von unserer Startseite rechts sehen Sie ganz oben ein Halfbanner dieses Inserenten und unten sein Google AdWord.

Kaffee Drive-Thru.

Bei Drive-Thru-Services, also der Ausgabe von Speisen und Getränken an Kunden in Autos, kommt es betriebswirtschaftlich wesentlich auf die Geschwindigkeit an, mit welcher der Prozeß abgewickelt werden kann, angefangen vom Herunterkurbeln der Scheiben, der Bestellannahme bis zum Verlassen des Ausgabefensters. Das Quickservice Magazin veröffentlicht jedes Jahr die Ergebnisse einer Studie, erstellt von Sparagowski & Associates, einem führenden amerikanischen Mystery-Shopper-Service, in der die Geschwindigkeit verschiedener Franchise-Konzepte miteinander verglichen werden: "The Best Drive-Thru in America '05", in: QSR Magazine, Ausgabe 81 vom Oktober 2005.

Drive-Thru-Konzepte mit Kaffee klingen in den Ohren von Europäern ungewöhnlich, die bei Kaffee eher an gemütliche Wiener Kaffeehäuser oder sonnenüberflutete Straßencafés denken. Doch mittlerweile erzielen einige Kaffeebar-Ketten nicht unerhebliche Umsätze mit Autofahrern. Starbucks spielt mit dem Verkauf an Autofahrer seit 1994 herum.
"There were 170 and counting by 2001. It opened 354 drivethrus in the U.S. during its latest fiscal year, pushing its nationwide total to 1,065 - nearly 15 percent of its roughly 7,300 domestic stores. The 2005 fiscal year, which ended Oct. 2, marked the first time drivethrus comprised more than half of Starbucks' new company-operated stores - those that aren't licensed in airports, hotels, grocery stores and the like."
Siehe: "Starbucks Betting on Drivethrus" von Elsizabeth M. Gillespie, in: Badget Coffee Journal vom 23. Dezember 2005 (ein Nachdruck von Associated Press Online via COMTEX).

Nicht verwechseln sollte man die Konzepte Drive-Thru und Drive-In. Beim Drive-In können die Gäste ohne ihre Fahrzeuge zu verlassen, ihre Bestellungen an "curbside speakers" ("Hol-Sprechern") aufgeben. Speisen oder Getränke werden von Service-Kräften ans Auto gebracht und können dort parkend verzehrt werden. Siehe dazu einen früheren Beitrag über das wohl beste Drive-In-Konzept "Sonic Drive-In".

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Donnerstag, Dezember 22, 2005

Das Jahr 2006 hat 13 Monate - sagt die Bundesregierung.

Zum 1. Januar tritt das so genannte "Beitragsentlastungsgesetz" in Kraft. Bereits der Gesetzesname verarscht die Wähler. Nicht die Beitragszahler werden entlastet, sondern die Politiker drücken sich damit vor den notwendigen Reformen auf der Ausgabenseite der Sozialversicherungen.

Danach müssen die Arbeitgeber die Sozialbeiträge, die bisher meistens bis zum 15. des Folgemonats abzuführen waren, künftig am Ende des laufenden Monats überweisen - also zeitnah mit der Auszahlung der Nettolöhne und -gehälter. Zu diesem Zeitpunkt werden auch die Sozialbeiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom Lohn und Gehalt einbehalten.

Durch die Neuregelung sind für die Sozialversicherung die Beiträge, die ihr mit der erbrachten Arbeitsleistung der Beschäftigten zustehen, schneller verfügbar: Nämlich noch in dem Monat, in dem die Arbeitsleistung erbracht wird. Dies verbessert die Liquidität der Sozialversicherungen und verschlechtert die Liquidität der Arbeitgeber. Deutlicher formuliert: Im Jahre 2006 müssen die Unternehmen Beiträge für 13 Monate zahlen, auch wenn das Jahr - dank fehlender Zuständigkeit der Bundesregierung - weiterhin nur 12 Monate hat.

Für die Arbeitgeber ändert sich konkret, dass:
  • die Unternehmen, die bisher ihre Beiträge zum 25. des Monats abgeführt haben, von einer Verschiebung des Zeitpunkts zum Monatsende profitieren.
  • für jene Unternehmen, die bislang die Beiträge zum 15. des Folgemonats abgeführt haben, der Fälligkeitstermin um zwei Wochen vorgezogen wird.
  • Arbeitgeber nur Beitragsvorschüsse zahlen müssen, wenn in der Abrechnung für den laufenden Monat Überstunden nicht mehr berücksichtigt werden können. Diese Überstunden müssen erst zum nächsten Monatsende abgerechnet werden.
Für Unternehmen mit enger Finanzlage im Monat der Umstellung gibt es eine Übergangsregelung. Dazu kann der erste neu fällig werdende Beitrag auf die nächsten 6 Monate verteilt werden. Die neue Regelung wird also "gleitend" eingeführt. (Quelle: Website der Bundesregierung)

Siehe dazu auch meinen früheren "Protest gegen die Neuregelung der Zahlung der Sozialversicherungsbeitraege ab Januar 2006.".

In einer Pressemitteilung der Bundesregierung vom 22. Dezember 2005 ("Gesetzliche Neuregelungen zum 1. Januar 2006") heißt es:
"Die bisherige Praxis ist eine überholte Regelung aus der Zeit der 'Lohntüte', als die Löhne noch für jeden Einzelnen in den Lohnbüros errechnet werden mussten und in der 'Lohntüte' in bar ausgezahlt wurden. Auf dem Stand der damaligen Technik war es nicht möglich, Löhne und Gehälter sowie die Sozialbeiträge zeitnah zu berechnen, auszuzahlen und zu überweisen. Heute erfolgt die Lohnzahlung mit moderner Informationstechnik."
Wieso eine "moderne Informationstechnik" dabei helfen können sollte, drei Banktage vor dem Monatsende Löhne abzurechnen, soll mir ein Sesselfurzer in der Bundesregierung mal erklären. Zu diesem Zeitpunkt stehen Informationen über die Anzahl der Arbeitsstunden, die an den restlichen Tagen des Monats geleistet werden, einfach noch nicht zur Verfügung. Eine korrekte Lohnabrechnung ist zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht möglich (Gehälter und fixe Monatslöhne können hingegen bereits abgerechnet werden). Ich werde mich schlichtweg weigern, Ergebnisse einer inkorrekten Lohnabrechnung zu melden. Ob sich ein Richter finden wird, der mich dazu verdonnern sollte?

Neue Werte fuer Sachbezuege ab 2006.

Die Sachbezugsverordnung gilt für die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Renten- und Unfallversicherung sowie für das Recht der Arbeitsförderung und wird jährlich angepasst. Sie hat für Branchen Bedeutung, in denen Beschäftigte Sachbezüge in Form von freier Unterkunft und freier Verpflegung gewährt wird (zum Beispiel im Hotel- und Gaststättengewerbe). Diese Sachbezüge erhalten Beschäftigte als Teil ihres Arbeitsentgelts.

In allen Bundesländern wird der Wert für Verpflegung ab 2006 um 2,40 Euro auf 202,70 Euro angehoben. Für die Unterkunft in den alten Ländern erhöht sich der Wert um 2,30 Euro auf 196,50 Euro und in den neuen Ländern um 4,00 Euro auf 182,00 Euro. (Quelle: "Gesetzliche Neuregelungen zum 1. Januar 2006" von der Bundesregierung.de.

So I have a blog.

"So I have a blog" titelt Tim Berners-Lee seinen ersten Blog-Eintrag, leicht genervt von all den Menschen, die ihn immer wieder gefragt haben, warum ausgerechnet er, der "Erfinder des World Wide Web", noch keinen Blog hat. Abschließend schreibt er:
"That said, it is nice to have a machine to the administrative work of handling the navigation bars and comment buttons and so on, and it is nice to edit in a mode in which you can to limited damage to the site. So I am going to try this blog thing using blog tools. So this is for all the people who have been saying I ought to have a blog."
In der Tat reagieren Menschen und inbesondere Autoren, denen man dringend ans Herz legt, mit dem Bloggen anzufangen, recht unterschiedlich:
  • Ein befreundeter Weinkenner, der eigentlich schon zugesagt hatte, ein Weinblog über ältere und/oder seltene Weine zu starten, die er bei Auflösungen von Weinkellern gefunden hat, zieht immer weitere Kreise ins Land, um Weinkeller aufzukaufen und drückt sich so davor, mit dem Schreiben anzufangen.
  • Franziska Schumacher zieht es vor, Bücher zu schreiben. Aber sie nimmt gerne, was ja immerhin ein Anfang ist, an den jährlichen Treffen "Blog trifft Gastro" teil. Diese Treffen stehen ohnehin nicht nur Bloggern offen, sondern sollen auch Kontakte zwischen Bloggern, Gastronomen und kulinarisch Interessierten fördern.
  • Der Wiener Bierpapst Conrad Seidl hat gleich drei Blogs angefangen. Dort veröffentlicht er auch Beiträge, die er vorab in Printmedien veröffentlich hat, z.B. einen Artikel " Fassbier bleibt halt doch Fassbier", den ich Ihnen hiermit ins Herz legen.
Die Tatsache, daß Tim Berner-Lees jetzt auch bloggt, macht ziemlichen Wirbel. Jetzt berichtet sogar die "Computerzeitung" darüber: "Sir Tim bloggt jetzt auch" vom 22. Dezember 2005.

Aenderungen beim Umlageverfahren U1 und U2.

Krankenkassen-direkt.de informiert über wichtige Änderungen beim Umlageverfahren für Arbeitgeber "U1" und "U2" ab Januar 2006: "Geändertes Umlageverfahren für Arbeitgeber beschlossen". Die Frage, ob Sie davon betroffen sind, hängt von der Anzahl der Beschäftigten Ihres Unternehmens ab. Die Frage, wieviele Beschäftigte Ihr Unternehmen (mehrere Betriebe werden zusammengerechnet) im Sinne des Gesetzgebers hat, ist nicht ganz so einfach zu beantworten, z.B. werden Schwerbehinderte nicht berechnet und Teilzeitbeschäftigte nur anteilig. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen deren Beschäftigungsverhältnis nicht länger als 4 Wochen besteht und bei denen nach § 3 Abs. 3 EFZG kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung entstehen kann, sind vom Ausgleich ausgenommen. Informationen darüber finden Sie u.a. auf der Website der Deutschen Angestellten-Krankenkase: "Was ist bei der Feststellung zu beachten?".

Ob Ihr Unternehmen zum Kreis der Unternehmen zählt, die umlagepflichtig sind, müssen Sie schätzen. Sie sollten sich, bevor Sie schätzen, überlegen, ob eine Teilnahme an dem Ausgleichsverfahren für Sie von Vorteil ist. Das ist dann der Fall, wenn in Ihrem Unternehmen die erwarteten Kosten der Lohnfortzahlung und des Arbeitgeberzusschusses zum Mutterschaftsgeld überdurchschnittlich hoch sind.

Anhaltspunkte über die durchschnittlichen Aufwendungen bieten die Umlage- und Erstattungssätze (z.B. der Barmer), wenn man Sie auf 100% hochrechnet:
  • U1: 2,46% der Bruttolohnsumme.
  • U2: 0,27% der Bruttolohnsumme.
Liegen Ihre erwarteten Lohnersatzaufwendungen (U1) bzw. Ihre erwarteten Aufwendungen für den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld (U2) höher als diese Sätze, lohnt sich eine Teilnahme.

Der Nachwuchs zeigt bei der HOGA Flagge.

Logo Hoga 2006Die HOGA 2006 München bindet auch diesmal den Nachwuchs aktiv in das Messegeschehen ein, wohl wissend, dass der Berufsnachwuchs der Hoffnungsträger der Zukunft ist.

Erneut zeigt die Städtische Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe München mit ihrem großartigen Engagement, welchen Stellenwert die HOGA München für den Nachwuchs hat, denn für die Jugendlichen ist die Messe eine hervorragende Motivation. Die Berufsschule ist mit einem eigenen Infostand vertreten und wird sich hier vor allem mit den Themen Service (u.a. gedeckter Tisch, Flambieren u.a.), dem Sozialforum sowie dem Beruf des Brauers widmen und eine Schaubrauerei zeigen. Außerdem präsentiert man einen "Markt der Möglichkeiten" und in der gläsernen Schauküche wird das Thema "Pasta" einen Schwerpunkt bilden.

Mit den Bayerischen Jugendmeisterschaften in den gastronomischen Ausbildungsberufen findet im Rahmen der HOGA München ein spannender Wettbewerb statt, bei dem sich Auszubildende aus mehreren bayerischen Berufsschulen im fairen Wettstreit miteinan-der messen. Täglich werden dazu drei Teams aus bayerischen Berufsschulen gegeneinander antreten, die jeweils aus 3 Köchen sowie je einem Refa-Auszubildenden und einem Hofa-Auszubildenden bestehen. Die Köche sind bei praktischen Arbeiten in der gläsernen Wettbewerbsküche (Zubereitung eines 3-Gang-Menüs für 10 Personen) und der Refa-Nachwuchs im Wettbewerbsrestaurant (Service) sowie bei einem theoretischen Teil gefordert. Auch die Hofa-Azubis müssen in einem theoretischen und praktischen Teil zeigen, was sie gelernt haben. Am Ende der Messe wird anhand der höchsten Punktzahl je eine Siegerin/ein Sieger unter den teilnehmenden Köchen/Köchinnen sowie den Hofa und Refa-Teilnehmern ermittelt, d.h. die Jury wird jeden Teilnehmer einzeln bewerten und so die Einzelsieger der Bayerischen Jugendmeisterschaft ermitteln. Das beste Team mit der höchsten Punktzahl wird dann zum Sieger des HOGA-Jugendpokals 2006 gekürt. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

HOGA 2006: Trendtouren an Messseabenden.

Logo Hoga 2006Als Neuerung der HOGA 2006 können Fachbesucher nach Messeschluss an Trendtouren durch die Münchener Szenegastronomie teilnehmen, die vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband mit Unterstützung einer Münchener Brauerei organisiert werden. Bei die-sen Trendtouren werden die Teilnehmer mit dem Bus einige Betriebe in München anfahren, um deren außergewöhnliche Gastronomiekonzepte kennen zu lernen. Aus erster Hand erfahren Sie dabei viele Details zum Konzept und Marketing dieser Betriebe und können wertvolle Anregungen für den eigenen Betrieb mitnehmen. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Mittwoch, Dezember 21, 2005

Starkbier und Austern? Die Praesentation "Slow-Bier" verspricht ganz neue Geschmackserlebnisse.

Logo Hoga 2006Ende April 2005 erlebte in Oberfranken, der Region mit der größten Brauereidichte, eine neue Erlebnismesse rund ums Bier unter dem Titel "Slow Bier", ihre viel beachtete Premiere. Andreas Pflaum, der als kreativer Hotelier (PPP - Pflaums Posthotel Pegnitz) auch überregional bekannt ist und stets für außergewöhnliche Konzepte und Ideen zu begeistern ist, wird die Idee zu dieser Messe bei der HOGA München aufgreifen und im Rahmen einer ähnlichen Präsentation einen Marktplatz des Genusses inszenieren, für dessen Design und Gestaltung die Fachhochschule Coburg verantwortlich zeichnet. In Kooperation mit der Initiative Slow Bier Münchberg/Helmbrechts und der Deutschen Akademie für Kulinaristik werden die Besucher der HOGA erfahren, dass Bier mehr ist, als ein massenkompatibler Durstlöscher.

Für Andreas Pflaum ist Bier ein Kulturgut und man sollte es genie-ßen wie einen guten Wein. Der Hotelier möchte mit der "Slow-Bier"-Präsentation das Bewusstsein für heimisches Bier beim Fachpublikum stärken und hat dazu etwa 30-40 vorwiegend kleinere Brauereien aus der Bierregion Oberfranken eingeladen, die auf der HOGA die Wechselwirkung verschiedenster Biere mit kulinarischen Erzeugnissen oberfränkischer Lebensmittelproduzenten aufzeigen werden. Einbezogen werden Bauern, Fischer, Hirten, Bäcker und Metzger.

Dabei wartet so manche Überraschung auf die Messebesucher. Dass sich Bier gut mit Käse und Wurst verträgt ist kein Geheimnis, doch auf der HOGA kann man auch ganz neue Geschmackserlebnisse kennen lernen, z.B. bei der außergewöhnlichen Kombination von Starkbier und Austern! Senf und Bier oder Bier in Verbindung mit einer typisch fränkischen Schlachtschüssel sind weitere Genuss-Beispiele.

Im Rahmen begleitender Forumsveranstaltungen mit Vorträgen und Diskussionsrunden wird der Slowfood-Gedanke dargestellt und mit dem HOGA-Fachpublikum diskutiert. Andreas Pflaum will mit dieser Präsentation auch Wege aufzeigen, wie sich die Zukunft in der Hotellerie und Gastronomie unter Berücksichtigung des Slow-Food-Gedankens erfolgreich meistern lässt und welche Rolle dabei die Begriffe Geschmack, Umwelt und Natur spielen. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Let's go Future: der neue HOGA-Wettbewerb "Freiluftgastronomie der Zukunft" ist in der Gastroszene einzigartig.

Logo Hoga 2006Die Fachzeitschrift Gastronomie-Report und die AFAG Messegesellschaft setzen beim Thema Außengastronomie auch auf die Innovationskraft und die visionären Ideen der Jugend. Begleitend zum "Themenpark Freiluftgastronomie" werden deshalb auf der Messe erstmals und exklusiv die Ergebnisse des neuen Wettbewerbs "Freiluftgastronomie der Zukunft" präsentiert.

Kooperationspartner dieses, in der Geschichte der deutschen Gastronomie-Fachmessen einzigartigen Wettbewerbs, ist die "Fachakademie für Holzgestaltung" an der Fachschule für Schreiner und Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen.
"Die Aufgabe, die wir den Studierenden der Fachakademie ? alle bereits Schreinermeister ? gestellt haben, lautete: 'Wie stellt Ihr Euch den Gastgarten, die Freischankfläche, den Biergarten der Zukunft vor?'"
erläutert Willy Faber, Herausgeber des GASTRONOMIE-REPORT, die Intension des Wettbewerbs.
"Ohne überflüssige Vorgaben sollten die Teilnehmer ihrer Phantasie freien Lauf lassen und dem Gastgewerbe branchen-übergreifend wichtige Inputs von außen liefern - überall dort, wo Umsätze im Freien gemacht werden. Die Fachbesucher der HOGA München 2006 werden davon aus erster Hand profitieren und können so manche gute Idee für den eigenen Betrieb mitnehmen"
so der Initiator des Wettbewerbs.

Die hochwertigen Modelle & Meisterstücke, die jeder Teilnehmer des Wettbewerbes fertigt, werden von einer Fachjury bewertet und prämiert, die mit Vertretern von Gastgewerbe und Brauereien, Wissenschaft und Medien besetzt ist.

Die Fachbesucher der HOGA haben darüber hinaus die Möglichkeit, einen Publikumspreis für das innovativste Konzept zu vergeben. Ergänzt wird die Präsentation der Modelle auf der HOGA mit Führungen durch die Ausstellung und ein begleitendes Booklet. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

HOGA 2006: Themenpark Freiluftgastronomie.

Logo Hoga 2006Die Außengastronomie hat gerade in der Landeshauptstadt München und in den Touristikregionen Oberbayerns eine große Bedeutung. Viele Gäste kommen gerade dann besonders gerne, wenn die Biergärten und Außenbereiche geöffnet haben und man im Freien ein gutes Essen genießen oder gemeinsam mit Freunden zusammensitzen kann.

Die HOGA München trägt der Bedeutung der Freiluftgastronomie im Freistaat mit dem neuen "Themenpark Freiluftgastronomie" Rechnung. Im Rahmen einer lebendigen Rahmengestaltung mit einem urigen bewirtschafteten Biergarten als Zentrum wird aufgezeigt, wie man unterschiedlichste Zielgruppen, z.B. Familien, Kinder, Geschäftsleute, Trendsetter, Yuppies, Jugendliche oder Singels erfolgreich anspricht. Die HOGA-Präsentation wird dem Gastwirt oder Hotelier wertvolle und auch umsetzbare Anregungen liefern, die für mehr Umsatz im Außenbereich sorgen. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit Herstellern und Vertriebspartnern neueste Pro-dukte für die Außenbereiche vorgestellt, u.a. Möbel, Sonnenschutz- und Windschutzlösungen, Spiel- und Freizeitgeräte, mobile Theken, Zelte und Pavillons, Dekorationen und Accessoires, Heizgeräte und vieles mehr. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Hochkaraetiges Programm macht HOGA Muenchen 2006 zum Pflichttermin der Branche.

Logo Hoga 2006Der Ausblick auf das Jahr 2006 lässt auch im Gastgewerbe Hoffnung keimen: Das gute Weihnachtsgeschäft bestärkt die Hoffnung auf bessere Umsätze im neuen Jahr, führende Wirtschaftsexperten und Forschungsinstitute rechnen für 2006 mit einem konjunkturellen Aufschwung und die 2007 anstehende Mehrwertsteuererhöhung könnte für zusätzliche Stimulanz sorgen, weil davon auszugehen ist, dass Investitionen noch vorher realisiert werden und verstärkt konsumiert wird.

Die neuesten Zahlen der bayerischen Tourismuswirtschaft stimmen ebenfalls optimistisch. Bayern konnte sich erfolgreich als Urlaubsland Nr. 1 in Deutschland behaupten und glänzt mit dem höchsten Gästeaufkommen. Nachdem man in 2004 mit 23 Millionen Besuchern um 4% zulegen konnte, scheint sich dieser Trend auch in 2005 fortzusetzen, wie die guten Zahlen der ersten Monate belegen. Nicht zu vergessen: das Großereignis Fußballweltmeisterschaft wird Hoteliers und Gastronomen viele zusätzliche Gäste aus dem In- und Ausland zuführen. Um das Potential dieses bedeutenden Events effektiv zu nutzen, bedarf es allerdings einer guten und rechtzeitigen Vorbereitung.

Auf der HOGA München 2006 werden die Weichen für geschäftliche Erfolge gestellt

Vor diesem positiven Hintergrund kommt der vom 19. bis 22. März 2006 in der Messe München stattfindenden HOGA, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV, eine bedeutende Rolle zu. Die unter der Trägerschaft des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes von den AFAG Messen und Ausstellungen durchgeführte Messe kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Rechtzeitig vor Beginn der Saison können sich die Hoteliers, Gastronomen und die Mitarbeiter aus Küche, Service und Etage umfassend über neueste Produkte, Trends und Entwicklungen in der Branche informieren, Anregungen finden oder innovative Gastrokonzepte kennenlernen.

Wer optimal für den Wettbewerb gerüstet sein will, sollte den Termirn der HOGA München dick im Terminkalender anstreichen. Kaum eine andere vergleichbare Gastronomie-Fachmesse bietet neben dem fachlichen Angebot der Aussteller ein derart umfangreiches Rahmenprogramm mit einem breiten Spektrum an aufwändig gestalteten Themenparks, spannenden Wettbewerben, interessanten Aktions-bereichen und informativen Forumsveranstaltungen. Da auch alle Berufssparten des Gastgewerbes aktiv in das Messegeschehen eingebunden sind, wird die HOGA München für vier Tage ein wichtiger Kollegentreff sein und der kollegialen Kommunikation dienen.

Fachangebote von über 400 Ausstellern

Hohe fachliche Kompetenz beweist die HOGA München mit ihrem anspruchsvollen fachlichen Angebot, das die über 400 Aussteller in in den Hallen B 0, B1, B 2 und C1 der Messe München präsentieren. Das Spektrum reicht von der Großküchentechnik über Einrichtungen und Ausstattungen bis hin zu Food & Beverage. Darüber hinaus gehören Informationen und Dienstleistungen, innovative EDV-Lösungen für Hotellerie und Gastronomie sowie neueste Entwicklungen im Bereich Kommunikation und Logistik zum Angebot der Messe.

Neuer Fachbereich MBKplus für Metzger, Bäcker und Konditoren und Kombination mit der Internationalen Handwerksmesse

Eine Aufwertung erfährt die HOGA München durch den neu hinzugekommenen Fachbereich MBKplus, der in Halle B2 als Marktplatz für Metzger, Bäcker und Konditoren neue Akzente setzt. Mit dem Profisegment für die Lebensmittelhandwerke - bisher Bestandteil der Internationalen Handwerksmesse - erfährt die HOGA eine weitere Aufwertung. Im Rahmen der MBKplus werden u.a. Maschinen und technisches Zubehör, Rohstoffe, Hilfsstoffe und Zutaten für das Bäcker-, Konditoren- und Metzgerhandwerk (teils auch Brauer und Mälzer) sowie Ausstattungen für das Ladengeschäft vorgestellt.

Da die HOGA erstmals parallel zur Internationalen Handwerksmesse (IHM) stattfindet, können die HOGA-Besucher von einem Mehrwert profitieren, da die HOGA-Eintrittskarte auch zum Besuch der Internationalen Handwerksmesse in den benachbarten Hallen berechtigt. Die Besucher der Handwerksmesse erhalten allerdings nicht automatisch Zugang zur HOGA, der nur dem Fachpublikum vorbehalten bleibt.

Die Internationale Handwerksmesse wird eine Reihe interessanter Sonderschauen präsentieren, die auch für das Fachpublikum der HOGA von Interesse sind. Dazu zählt z.B. die EXEMPLA 2006, die sich unter dem Generalthema "Das Handwerk und seine kulinarischen Genüsse" mit der "Kultur des Trinkens" und der "Kultur des Essens" befasst. Leistungsschauen des Bäcker- und Fleischerhandwerks, das "Aktions- und Beratungszentrum Energie und Umwelt", die Gemeinschaftsschau der Berufsgenossenschaften zum Thema "Sicherheit am Arbeitsplatz" und weitere Präsentationen sind gute Gründe, weshalb man nach dem HOGA-Besuch auch einen Abstecher zur Handwerksmesse einplanen sollte. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).

Gastronomiefreie Zone Antarktis.

Wenn es Ihnen am Kamin zu kalt ist, können Sie sich ja mal anschauen, was Karin und Michael vom Institut für Polarökologie der Universität Kiel seit Ende Oktober 2005 in der Antarktis treiben: Antarktisches Tagebuch.

Petition fuer ermaessigten Mehrwertsteuersatz fuer das Gastgewerbe.

Die Allgemeine Hotel- und Gaststättenzeitung berichtet heute über eine Petition an den Deutschen Bundestag des DEHOGA-Kreisvorsitzenden von Neustadt/Weinstraße, Uwe Boos, in der die Einführung des ermäßtigten Mehrwersteuersatzes für das Gastgewerbe gefordert wird: "Petition für halbierten Steuersatz".
"Diese Petition kann von den Bürgern auf verschiedene Weise mitgezeichnet werden:
  • online.
  • per Brief oder Fax unter der Nummer(030)22736812 an:
    Deutscher Bundestag
    Petitionsausschuss
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
    (Bitte unbedingt die Petitionsnummer Pet 2-16-08-6120-000581 angeben.)"
Es gibt auch ein Forum zu dieser Petition, in der Fragen und weitere Aktionen diskutiert werden können.

Meines Erachtens sollte man die Chance nutzen, daß im März 2006 in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt Landtagswahlen sind. Parteiveranstaltungen in der Gastronomie bieten hervorragende Gelegenheiten, das Thema der Petition zu diskutieren und Parteifunktionäre in die Enge zu treiben.

"Leitfaden E-Mail-Marketing" als kostenloses Weihnachts-Ebook.

Online-Marketing-Spezialist Dr. Torsten Schwarz stellt sein Buch "Leitfaden E-Mail-Marketing und Newslettergestaltung" als Weihnachtsaktion bis Heiligabend kostenlos als E-Book (PDF, ca. 3 MB) zur Verfügung (via AkadeMix).

Kraeutertees immer mit sprudelnd heissem Wasser aufgiessen.

Der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V. weist in seinem Newsletter aid PresseInfo Nr.: 51/05 vom 22.12.2005 auf gesundheitliche Gefährdungen hin, die sich ergeben können, wenn man Kräutertees nicht mit sprudelnd heißem Wasser sondern nur mit heißem Wasser aus Warmhaltekannen überbrüht.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) habe einige Regeln für die Zubereitung von Kräutertees aufgestellt:
"Kräutertees sollten unbedingt mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen werden. Außerdem sollten sie mindestens fünf Minuten ziehen. Nur bei ausreichender Temperatur und Dauer ist gewährleistet, dass die in seltenen Fällen vorhandenen Keime in den Kräutermischungen mit Sicherheit abgetötet werden."
Vereinzelt könne es sich nämlich bei den Keimen um krankheitserregende Bakterien wie Salmonellen handeln, die nur durch ein ausreichendes Erhitzen mit Sicherheit abgetötet werden können. Das Wasser aus Heißwasserspendern ist nach Ansicht des BfR nicht für die Zubereitung von Kräuter- oder Früchtetees geeignet. Dieses Wasser hat in der Regel nur eine Temperatur zwischen 80° und 85°C. Damit können potenziell enthaltene Keime nicht mit Sicherheit abgetötet werden.

Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, daß handelsübliche Kaffeemaschinen auch nur die für Kaffee optimale Wassertemperatur von 82°C bis 87°C bereitstellen.

Jahreszeitlich bedingte Einfluesse bei den Preisen fuer inhaltsabhaengige Online-Anzeigen.

Es sieht so aus, als gäbe es bei den Preisen für contentabhängige Online-Anzeigen saisonale Einflüsse. So sind in der Kategorie Essen und Trinken im Dezember 2005 im Vergleich zum Vormonat die Preise für das Keyword "Sekt" und für das Keyword "Lachs" gar um 30% gestiegen. Insgesamt sind die Keywords in der Kategorie "Essen und Trinken" um 10% überdurchschnittlich gestiegen, genauso wie in der Kategorie "Versicherungen". (Quelle: Newsletter und Website der explido WebMarketing GmbH und Co. KG ).

Dienstag, Dezember 20, 2005

Scharfe Saucen.

Im Hot Sauce Blog dreht sich alles, wie der Name schon sagt, um scharfe Saucen, insbesondere werden Markensaucen besprochen. Der Macher von HotSauceBlog.com ist Nick Lindauer, der Gründer von Sweat 'N Spice Hot Sauces. Dieser Online-Shop wurde 2001 von College-Studenten, die verrückt sind nach scharfen Saucen gegründet. Zuerst war es ein rein redaktionelles Projekt mit vielfältigen Informationen über scharfe Saucen. Zwei Jahre später wurde ein E-Commerce-Projekt hinzugefügt und der Standort von Oregon nach New York City verlegt, wo demnächst ein erster stationärer Laden eröffnet werden soll.

Die Fans scharfer Saucen unterscheiden üblicherweise zehn Schärfegrade. Siehe zum Beispiel Saucen der Stufe 10. Objektiver ist eine Angabe der Schärfe nach der Scoville-Skala, die Wilbur Scoville 1912 entwickelt hat. Die schärfste Sauce der bekannten Marke Tobasco (Habanero Tobasco Hot Sauce) hat ca. 7.000 bis 8.000 Scoville. Die schärfste Sauce überhaupt, eine Habenero Pure Capsaicin oder eine Blair's 16 Million Reserve hat 16 Millionen Scovilles. Solche extrem scharfe Saucen werden jedoch nicht verkostet sondern sind reine Sammlerstücke, die in geringen Auflagen, etwa 999 Flaschen, teuer angeboten werden

Auch der populäre Imbiss Snack-Point in Frankfurt am Main ("Best Worscht in Town"), von dem im September 2005 eine zweite Filiale (Franchise-Nehmer) eröffnet worden ist, hat eine ähnliche Schärfegrad-Kennzeichnung gewählt von A ("angefeuertes Curry mit einem Hauch von EU-Chilli") bis F ("Burning Injection"). Werfen Sie doch mal einen Blick in die Speisekarte.

Zum Thema scharfe Saucen siehe auch unseren Literaturtip "Kalender 2006: Hot Sauce".

Rauchverbot in der Gastronomie gefaehrdet Kinder und Jugendliche.

Ökonomen des University College London unter der Leitung von Dr. Jerome Adda haben auf der Grundlage von amerikanischen Daten herausgefunden, daß ein Rauchverbot in der Gastronomie gesundheitliche Risiken für Kinder und Jugendliche erhöht. Raucher, die nicht mehr in der Gastronomie rauchen dürfen, rauchen vermehrt zu Hause: "Cig bans 'harms kids", in: Manchester Evening News vom 19. Dezember 2005.

Die Ergebnisse des dieser Meldung zugrunde liegenden Arbeitspapiers von Dr. Adda: "The Effect of Taxes and Bans on Passive Smoking", Cemmap Working Paper 20/05, zusammen mit Francesca Cornaglia, mögen Rauchverbots-Fanatiker überraschen:
"First, excise taxes have a significant effect on passive smoking. Second, smoking bans have on average no effects on non smokers. While bans in public transportation or in schools decrease the exposure of non smokers, bans in recreational public places can in fact perversely increase their exposure by displacing smokers to private places where they contaminate non smokers, and in particular young children. Bans affect socioeconomic groups differently: we find that smoking bans increase the exposure of poorer individuals, while it decreases the exposure of richer individuals, leading to widening health disparities."
D.h. ein Rauchverbot in der Gastronomie belastet nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch Arme sind eher negativ betroffen als Besserverdienende.

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McCain Foodservice.

McCain-Foodservice.de ist die Websites des Kartoffelverarbeiters McCain. Sie finden dort unter anderem

Stundenloehne unter 5 Euro brutto.

Der SPD-Vorsitzende und brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck hat in der Sendung "Sabine Christiansen" vom 18. Dezember 2005 festgestellt, daß in Deutschland im unteren Einkommensbereich oft Löhne von nur fünf Euro und weniger gezahlt würden: "Lohndumping: Die SPD springt als Tiger - Landung offen", in: Linkszeitung vom 20. Dezember 2005.

Faktisch bieten solche Äußerungen konkrete Anhaltspunkte für individuelle Lohnverhandlungen. Am besten legen Sie sich eine Kopie des Statements von Matthias Platzeck zur Seite, um damit argumtentieren zu können.

Solche kostengünstigen Löhne werden mittlerweile nicht nur mehr in den neuen Bundesländern gezahlt, sondern z.B. teilweise auch in Bayern. Siehe dazu: "Tarifkonflikt in Bayern".

Vorlagen von Microsoft.

Nicht nur zur Weihnachtszeit stellt Microsoft auf ihrer Website Vorlagen zur Verfügung, z,B. für die Vorbereitungen für die Weihnachtsfeiertage und das neue Jahr.

Mit der Vorlage Weihnachtsbanner können Sie mithilfe von Word ein farbiges Banner auf 6 Din A4-Seiten ausdrucken. Die überlappenden Bereiche zum Zusammenkleben sind bereits angebracht.

Zum Zeitvertreib für Kinder steht z.B. eine Papierpuppe (Mädchen, zum Ausmalen)" (Umfang: 5 Din A4-Seiten) bereit. Man muß sie nur herunterladen, am besten auf Karton ausdrucken und zusammen mit Farbstiften seinen kleinen Gästen zur Verfügung stellen. Je nach Alter können die Kinder die ausgemalte Vorlage dann selbst auseinander schneiden oder dafür die Eltern einspannen oder zuerst ausschneiden und dann ausmalen. Es handel sich um eine Word-Vorlage; das heißt Sie können in diesem Textbearbeitungsprogramm die Vorlage mit einem Hinweis auf Ihre Gaststätte versehen.

Bitte beachten Sie die zu den einzelnen Vorlagen jeweils angezeigten Lizenzbestimmungen.

Schnaeppchen-Theke.

Wir haben bereits mehrmals über "Billig-Kneipen-Konzepte" informiert (siehe z.B. Billigkneipen kontrovers").

Im Jahr 2003 entschied sich ein Dortmunder Gastronom nach 15-jähriger Zusammenarbeit mit einer Brauerei, ein wirklich selbständiger Gastwirt zu werden. Er entwickelte ein in sämtlichen Belangen völlig neues Gaststättenkonzept, eröffnete zunächst eine Gaststätte, nach einigen Monaten die zweite und betreibt beide seit dieser Zeit mit großem Erfolg. Die "Schnäppchen-Theke Dortmund", ein Konzept von P. Schießler, geht über die erwähnten Billigkneipen-Konzepte hinaus und positioniert sich in Verbindung mit dem Konzept Bier-Depot.de nicht nur als Namensgeber für weitere "Schnäppchen-Theken" sondern auch als Dauerlieferant für niedrigpreisiges No-Name-Faßbier (nach deutschem Reinheitsgebot von einer deutschen Brauerei gebraut).

Empfohlen wird ein Verkaufspreis in der Gaststätte von 0,80 Euro je Liter, also mit 4,00 Euro je Liter erheblich unter dem bundesdeutshen Durchschnittsangebotspreis von ca. 6,90 Euro je Liter. Weitere Biersorten, z. B. Brinkhoff's N° 1, DAB, Kronen, Bitburger, Krombacher usw. oder Alt (Diebels, Schlösser, Frankenheim), Weizen (Erdinger, Schöfferhofer), Schwarzbier und Kölsch sind ebenfalls im Angebot; Preise dafür werden nicht genannt. Für das ergänzende Speisenangebot wird ein Preisniveau unter dem Preis von Imbissstuben empfohlen.

"Schnäppchen-Theken" nach diesem Konzept gibt es mittlerweile nicht nur am Stammsitz Dortmund sondern auch bereits in mehreren Bundesländern. Dieses Konzept setzt natürlich voraus, daß keine Bierbezugsverpflichtung für das Objekt besteht.
"Vergessen Sie all Ihre Erfahrungen mit Brauereien, Bindungen an Lieferanten für Spirituosen und alkoholfreie Getränke, Bindung an Automatenaufsteller usw.; mieten Sie Ihr Lokal direkt vom Hauseigentümer ohne Aufschläge etc. ? werden Sie endlich ein wirklich selbständiger Wirt, der da einkauft, wo er es für richtig hält und es günstig ist und dadurch in der Lage ist, seinen Gästen gute Ware zu extrem günstigen Preisen anzubieten."
heißt es in einer Werbe-Mail, die zur Zeit versandt wird.

Wobei sich mir natürlich die Frage stellt, warum man, kaum ist man einer Bezugsverpflichtung gegenüber Braureien und Getränkefachgroßhändlern entronnen, eine vergleichbare Verpflichtung gegenüber den Anbietern des Schnäppchen-Theken-Konzepts eingehen sollte?

So günstig empfinde ich ein Angebot von Büchter-Pils und -Alt zu je 89,00 Euro / Hektoliter (100 Liter á 50 Liter Fässer) zzgl. MWST frei Haus, d. h. Anlieferung bis in den Bierkeller, nun auch wieder nicht. Und auch die Staffel-Lieferpreise ab 74,00 Euro je Hektoliter reißen mich nicht vom Hocker.

Ich muß aber gestehen, daß ich als Gastronom in Bamberg nicht nur qualitativ sondern auch preislich sehr verwöhnt bin. Die fast einhundert Brauereien in und um Bamberg wetteifern um Qualität und sorgen durch Wettbewerb und geringe Distributionskosten für niedrige Preise. Andererseits kann man die Bierpreise in unserem Café Abseits (ab 2,10 für 0,5 Liter) ja auch als "Schnäppchen" betrachten, zumindest aus Nordrhein-Westfalen betrachtet.

Montag, Dezember 19, 2005

Gasthausetiketten auf Zuendholzschachteln.

Werbung für gastronomische Betriebe aus den Jahren 1950 und 1980 mutet heutzutage doch recht bieder an. So steht zur Zeit bei eBay eine Sammlung von 26 verschiedenen Gasthausetiketten zum Kauf, die seinerzeit als Werbung von Geschäften und Gastronomie auf Zündholzschachteln verklebt worden sind.

Im Vergleich dazu schauen erheblich ältere, farbige Ansichtskarten von der Jahrhundertwende bzw. vom Beginn des 20. Jahrhunderts schon recht prächtig aus:Da lohnt ein Blick in die USA. Lileksc.com bietet unter anderem Hunderte von alten Ansichtskarten amerikanischer Motels, Fotos von Restaurants der 50er und 60er Jahre und von Streichholzbriefchen auch von gastronomischen Unternehmen.

Spendenaktion von Food-Blogs.

Becks & Posh ist ein Food-Blog von Sam Breach alias Sixy Beast aus dem Raum San Francisco. Sie beteiligt sich zusammen mit anderen Food-Bloggern an der von Pim Techamuanvivit initierten Spendenaktion "A Menu for Hope II zugunsten der Erdbebenopfer in Indien und Pakistan. Mit jeder Spende von 5 US-Dollar nimmt man an einer Verlosung vielfältiger Sachspenden teil, die von Restaurants und Food-Websites zur Verfügung gestellt werden.

Technisch umgesetzt wurde diese Aktion von Firstgiving, einem privaten Dienstleister, der Unterstützer und Spendenempfänger vernetzt.

Darden Restaurants.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung analysiert heute die amerikanische Kette Darden Restaurants, die "Casual Dining" anbietet, also Speisen mit Freunden oder der Familie in relaxter und unkomplizierter Atmosphäre, im Unterschied zum schnellen, hastigen Fast Food oder zum noblen, nicht alltäglichen, festlichen Restaurantbesuch: "Aktie von Darden Restaurants macht Appetit auf mehr".

Im Portfolio von Darden Restaurants sind die MarkenDie Website von Olive Garden wurde schon von Marcelo Ziperovich in seinem Artikel "Effective use of Internet likely will weave Web of opportunities to grow business", in: Nation's Restaurant News vom 8. Juli 2002, gelobt, weil sie vorzüglich das Ambiente der Restaurants widerspiegelt, das sich als anheimelnder italienischer bzw. toskanischer Familienbetrieb positioniert.

Kaffeesaetze: Gastronomische Expertentipps.

"Kaffee-Sätze" nennt der Kaffeeröster J.J. Darboven seine monatlichen, gastronomischen Internet-Expertentipps. Sie gehen über die Außendienstmitarbeiter an Kunden von Darboven. Ältere Ausgaben können aber auch als PDF heruntergeladen werden:

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Winterzauber.

Manchmal muß man sich an den Kopf greifen. Da entwickelt Gebi Bärlocher von der Schweizer Brauerei Weinfelden, Mitglied der IG unabhängiger Klein- und Mittelbrauereien, mit viel Fleiß und Kreativität eine neue Bierrezeptur, u.a. mit den Zutaten Zimt, Sternanis, Kardamon und Ingwer, gibt dem Bier den Namen "Winterzauber", verknappt geschickt das Angebot auf nur 6.000 Flaschen und verkürzt die Mindesthaltbarkeitsdauer auf 6 Monate, macht also insoweit alles richtig. Und dann gibt er abtörnend zu Protokoll:
"Obwohl er von seiner neusten Kreation 'voll Fan' ist, wie er betont, glaubt Bärlocher nicht an eine überbordende Nachfrage. Die Zeiten des grossen Bierkonsums seien vorbei, meint er trocken. 'Dem heutigen Lebensstandard entspricht ein Cüpli mehr als ein Bier.'"
(zitiert nach "'Winterzauber' bereichert das Angebot", in: Thurgauer Zeitung vom 17. Dezember 2005).

Vielleicht sollte er mal bei Stefan Fritsche von der Klosterbrauerei Neuzelle zur PR-Schule gehen oder wenigstens dessen Buch lesen: "Der Bierkrieg oder Im Fadenkreuz der Bürokratie".