Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, Januar 27, 2006

FrankFOOD: Regionale Lebensmittel in Frankfurts Schulkantinen.

FrankFOOD heißt das Gemeinschaftsprojekt, mit dem die Verbraucherzentrale Hessen und das Institut für ländliche Strukturforschung den Einsatz von regionalen Qualitätslebensmitteln in der Verpflegung von Ganztagsschulen in Frankfurt fördern wollen. Das Schulamt Frankfurt unterstützt das Modellprojekt aktiv. FrankFOOD wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.

Im Rahmen einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Institut für Agrarökonomie der Universität Göttingen stellten die Projektpartner am 7.12.2005 im Frankfurter Ökohaus Ziele und Hintergründe von FrankFOOD und dem Göttinger Parallelprojekt einer interessierten Fachöffentlichkeit vor. Im Workshop wurden Praxisbeispiele aus dem Bundesgebiet und Konzepte moderner Ernährungsbildung präsentiert sowie Chancen und Potenziale einer regionalen Lebensmittelversorgung diskutiert.

Der Ausbau von Ganztagsschulen mit der Verpflichtung zum Angebot einer warmen Mittagsverpflegung für die Schüler eröffnet für mögliche Lieferanten und Anbieter aus den angrenzenden Frankfurter Regionen neue Absatzchancen. Die Belieferung von Schulküchen und Caterern mit regionalen Produkten stärkt die regionale Wirtschaft und schont auch die Umwelt.

Ziel des FrankFOOD?Projektes ist es, bis Sommer 2006 mit drei ausgewählten Schulen und Kooperationspartnern in Frankfurt machbare Konzepte umzusetzen. Bis zum Projektende 2007 ist die Ausweitung auf drei bis fünf weitere Schulen geplant. Im Rahmen des Modellprojektes werden Caterer z. B. bei der Optimierung ihres Angebotes beraten, regionale Erzeuger beim Aufbau neuer Vermarktungskanäle und der Verbesserung der Logistik unterstützt.

Das Thema Ernährung und Landwirtschaft aus der Region soll bei Lehrern, Schülern, Eltern, Caterern, Erzeugern und Lieferanten geweckt und die Themen im Bildungsprozess umgesetzt werden.

Anlass der Projektvorstellung von FrankFOOD war eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Institut für Agrarökonomie an der Georg-August-Universität Göttingen. Das zeitgleich gestartete Göttinger Forschungsprojekt "Regionale Verpflegung in Ganztagsschulen" wurde ebenfalls präsentiert. Anschauliche Beispiele aus der Praxis lieferten auch Gemeinsames Fazit der Experten: Der Aufbau gemeinsamer Netzwerke mit regionalen Akteuren ist von zentraler Bedeutung.

Zum Teilnehmerkreis des ersten Treffens gehörten Anbieter von Schulverpflegung, Verbandsvertreter der regionalen Landwirtschaft, Vertreter interessierter Schulen, von Ministerien und Interessensverbänden.