Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, Januar 13, 2006

Vorschau auf das Jahr 2006 und Trends in der amerikanischen Gastronomie.

Die National Restaurant Association, ein Verband, dem amerikanischen Pendant des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands hat seine Vorschau auf das Jahr 2006 veröffentlicht.

Die Umsätze werden mit 511 Milliarden Dollar einen neuen Rekord erreichen und damit 5,1 Prozent mehr als im letzten Jahr. Die Umsätze steigen damit zum 15ten Mal in Folge (da wir in Deutschland schlecht regiert wurden und werden, sinken bei uns die Branchenumsätze seit vielen Jahren).

Die amerikanischen Gaststätten erreichen damit einen Marktanteil von 48% an den Lebensmittelausgaben.

Die amerikanische Gastronomie beschäftigt 12,5 Millionen Menschen an 925.000 Standorten und gehört zu den Branchen, die aggrerssiv Arbeitsplätze schaffen.

Trends:
  • Im Fokus stehen Gesundheit und Ernährungsweise. Nahezu drei von vier Erwachsenen (72 Prozent) sagen, daß sie sich gesund in Restaurants ernäheren wollen. Die Hälfte aller Gaststättenbetreiber, sowohl in Schnellbedienungs- als auch Restaurants mit Tischbedienung, berichten von einer größeren Nachfrage nach Produkten wie Salaten und Mineralwasser als bei der letzten Umfrage vor zwei Jahren. Populärer sind auch solche Speisen iwe Wraps, Pitas und Tortillas.
  • 27% aller Erwachsenen nutzen gerne WLAN, wenn ihr Restaurant mit Tischbedienung einen kabellosen Internetanschluß bietet. Bei den 18- bis 24jährigen sind es sogar 52 Prozent.
  • Ein Viertel aller erwachsenen Gäste sagen, sie würden kleine Fernsehgeräten auf dem Tisch nutzen, wenn sowas angeboten würde.
  • Auf Energiesparen wird mehr geachtet, sowohl auf Seiten der Betreiber wie auch von den Gästen. Viele Betreiber erneuern ihre Kühlgeräte, ihre Heizanlagen und das Air Conditioning.
  • Die Nachfrage nach Convenience-Produkten steigt. 35 Prozent aller Erwachsenen geben an, Außer-Haus-Verpflegung sei essentiell für die Art, wie sie leben, sei es in Form von Drive-Thrus, Take-Out oder Lieferdienste. Mehr Fullservice-Restaurants planen, Mitnahmemöglichkeiten und Lieferdienste anzubieten.
  • Konzepte mit vollem Service werden 2006 um 5,2 Prozent zulegen. Die Betreiber aller Segmente sind optimistisch und erwarten steigende Umsätze, die teuren Angebote noch mehr als die preisgünstigeren: Fine Dining (69%), Casual Dining (59%) und Family-Dining (48%).
  • Schnellrestaurants erwarten eine Umsatzsteigerung von 5%.

Kommentare:
Aha, schon wieder, die Politik ist also Schuld!?

Was hat die Gastronomie mit dem Staat zu tun ? freier Markt, heißt es doch immer, solln die Wirte sich doch um sich selber kümmern und nicht nach anderen schreien.


Komisch, in den USA wachsen die Umsätze ständig, die meisten Wirte bieten auch von sich aus rauchfreiheit an bzw. es gibt umfassende Legislationen, in Deutschland gehts aber weiter bergab... - Bravo!

Und dann noch auf andere schimpfen, das ist typisch deutsch. Aua aua mir gehts so schlecht, soll doch Papa mal helfen!
 
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