Gastgewerbe Gedankensplitter


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Mittwoch, Februar 22, 2006

Marktgerechte Loehne in der Koelner Gastronomie.

Anhaltspunkte für marktgerechte Löhne im Gastgewerbe bietet eine Studie von Liv Dizinger, einer Studentin der Volkswirtschaftslehre, im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbunds, berichtet Helmut Frankeberg im Kölner Stadt-Anzeiger vom 22. Februar 2006: "Immer mehr Arbeit für immer weniger Geld". Die tariflichen Stundenlöhne betragen in Köln demnach:
  • 5,18 Euro im Hotel- und Gaststättengewerbe
  • 7,01 Euro im Catering-Bereich
  • 7,07 Euro im Wach- und Sicherheitsgewerbe
  • 7,28 Euro im Einzelhandel bei 7,28 Euro
In vielen, nicht tarifgebundenen Betrieben lägen die Löhne tatsächlich deutlich darunter.

Zu den Verhältnissen Bayern siehe unseren früheren Beitrag "Tarifkonflikt in Bayern".

Kommentare:
Ja, das mit dem Mindestlohn ist so eine Sache. Auf alle Fälle gäbe es für Arbeitnehmer eine gewisse Sicherheit. Das was derzeit in Deutschland mit der Lohnentwicklung passiert, ist hochgradig gefährlich. Da gehört gegengesteuert. In anderen Ländern funktioniert das auch. Und Deutschland kann sich nicht mit Polen, Rumänien oder Ungarn vergleichen.

Auf der anderen Seite muß man ganz klar sagen, dass ein Arbeitgeber, der seine Geschäftsgrundlage auf Ausbeutung der Arbeitnehmer aufbaut und keine Jobs schafft, wo ein angemessener Lohn gezahlt werden kann, keine Berechtigung hat, in Deutschland zu produzieren oder zu handeln.

Ich denke dabei auch an Arbeitgeber aus der Region Bamberg, wie z.B. im Direktmarkitingbereich die GHP-Gruppe.
 
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