Gastgewerbe Gedankensplitter


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Samstag, Februar 11, 2006

Unglaubwuerdig: Raeiner Bruederle.

Von dem Pressemitteilungs-Versandautomaten und Bundestagsabgeordneten Rainer Brüderle stammt folgende Pressemitteilung:
Münteferings Wahlkrampf beim Mindestlohn

BERLIN. Zur Diskussion um Mindestlöhne erklärt der stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer BRÜDERLE:

"Bundesarbeitsminister Franz Müntefering vermeidet bei seinem Mindestlohnvorstoß wohlweislich eine genaue Festlegung in Euro und Cent. Eine in Stein gemeißelte richtige Mindestlohnhöhe kann es auch nicht geben. Die für den Arbeitsmarkt richtige Lohnhöhe kann sich nur auf dem Markt bilden. Da hat der Staat sich herauszuhalten. Der Regierung hier eine höhere Weisheit zuzubilligen, ist absurd.

Ist ein staatlicher Mindestlohn zu niedrig angesetzt, ist er wirkungslos. Ist er zu hoch, führt er zu noch mehr Arbeitslosigkeit. Die Forderung der Gewerkschaften nach 7,50 Euro Mindestlohn zeigt schon deutlich, in welche Richtung die Reise der Mindestlohnverfechter gehen wird: hin zu noch weniger Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte. Wer arbeitslos ist, dem nützt ein Mindestlohn nichts ? im Gegenteil, er schadet ihm, weil die Aussicht auf einen Arbeitsplatz noch geringer wird. Doch das ist den vom Antikapitalismus getriebenen Gewerkschaften und Sozialdemokraten jedweder Couleur offenbar egal."
Mein Kommentar:

In der Sache hat Brüderle recht.

Er wäre glaubwürdig, wenn er nicht in den Jahren 1991 bis 1998 als Staatsminister im Ministerium für Wirtschaft und Verkehr des Landes Rheinland-Pfalz, von 1991 bis 1998 zugleich als stellvertretender Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1994 bis 1998 zugleich als zuständiger Minister für Landwirtschaft- und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz in einer SPD/FDP-Koalition zuerst unter Rudolf Scharping und danach unter Kurt Beck sozialdemokratische Politik exekutiert hätte.

In der Provinz mit den Sozis kuscheln und in Berlin das Maul aufreißen, läßt kein Vertrauen aufkommen. Zumal sein Parteifreund und Nachfolger Hans-Artur Bauckhage seine Kumpanei mit den Sozis fortsetzt.