Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, März 09, 2006

Kostenbaum.

Qualität und Produktivität von Dienstleistungen sind schwierig zu messen und zu beurteilen. Deshalb neigen Vorgesetzte dazu, Ressourcen zu verschwenden. Aber es gibt bessere Möglichkeiten:
  • interne und externe Vergleichswerte heranziehen,
  • Kostentreiber identifizieren,
  • Kosten richtig zuordnen.
Lesen Sie weiter: "Measuring Performance in Services" von Eric Harmon, Schott Hensel und Tim Lukes, in: The McKinsey Quarterly, McKinsey & Co., vom 15. Februar 2006.

Die Autoren schlagen zur Verdeutlichung der Zusammenhänge ein Baummodell (Beispiel: Cost Tree) vor. Ein solches Modell hilft auch bei der Gestaltung eines Preissystems:
"companies that have a better picture of where costs are incurred can price services more accurately to avoid losing revenue on unprofitable activities. They can write better contracts that take into account cost drivers hitherto written off as inescapable variance."
Den Zusammenhang zwischen solch zugegeben abstrakten Erörterungen und der gastronomischen Praxis stellt z.B. Patrick Oliver Flad in seinem im Jahre 2002 erschienen Buch "Dienstleistungsmanagement in Gastronomie und Foodservice-Industrie" her, in dem er Lösungsansätze für eine Neukonzeption des gastronomischen Leistungsangebots bei gleichzeitiger Verbesserung der Rentabilität entwirft.