Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Geplante Biersteuererhoehung erzwingt Bierpreiserh... » | Verkauf dich gluecklich. » | Initiative "Die Freien Brauer"beim World Beer Cup ... » | RSS-Feed eines Gaestehauses. » | HOGA Muenchen macht deutlichen Schritt nach vorn. » | Fraunhofer IVV setzt neue Maßstaebe fuer die Herst... » | Soll Arbeit noch bezahlbar sein? » | Gruene Oase im Grossstadtdschungel: Modell "BLATTW... » | HOGA-Night mit Preisverleihungen. » | Google Finance. »


Donnerstag, März 23, 2006

Loeffelsteuer.

Nach dem Vorbild der chinesischen Essstäbchen-Steuer plant die deutsche Bundesregierung Berlin zum 1.4.2006 die Einführung einer Löffelsteuer. Damit können die Deutschen nicht nur die Suppe auslöffeln, die ihnen die Regierung einbrockt, sondern zugleich einen Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen leisten. Rentner und andere, die sich diese Steuer nicht leisten können, sollen die Löffel abgeben.

Messer, Gabel und Löffel sind ursprünglich Küchenwerkzeuge gewesen, mit denen man Speisen zubereitetet und serviert hat. Messer wurden dann im Laufe der Zeit auch zu Tisch benutzt, Speisen zu zerteilen, die man anschließend mit den Fingern aß. Messer und Gabel sind dabei persönlicher Besitz gewesen; man brachte sie zum Essen mit, so ähnlich wie es heute noch Soldaten im Kampfeinsatz machen. Die Gabel wurde erstmals Anfang des letzten Jahrtausends urkundlich erwähnt und setzte sich erst im 18. Jahrhundert durch.

Historisch gesehen ist selten mit Messer und Gabel gegessen worden und ohnehin nur in einem Teil der Welt. In vielen Kulturen wird seit jeher mit den Händen gegessen. Mehr als doppelt soviel essen mit Stäbchen statt mit Messer und Gabel.