Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, April 03, 2006

Recherchieren statt googeln.

In einer Besprechung "Google ist das neue Tor zur Wirklichkeit" des Buches "So arbeiten Österreichs Journalisten für Zeitungen und Zeitschriften", Heft 18/2006 der Studienreihe des Kuratoriums für Journalistenausbildung, in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" vom 3. April 2006, wird der Autor Stefan Weber mit den Worten zitiert:
"Google ist das neue Tor zur Wirklichkeit, auch im Journalismus."
Laut einer Studie für KommAustria und Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) unter 300 Zeitungs- und Zeitschriftenjournalisten googelten Journalisten fast so viel wie sie telefonieren.

Mein Eindruck - und ich werden wöchentlich durchchschnittlich von 2 bis 3 Journalisten angerufen, die mich ergoogelt haben und mich als angeblichen Experten etwa für Coffeeshops, Kaffee, Bier, Schokolade, homosexuelle Zielgruppen der Gastronomie, Wirtshausschilder, die Generation 50plus usw. (was so nicht stimmt) kontaktieren, - ist etwas anders: Gute Journalisten googeln nicht nach ausbeutbaren Inhalten, sondern nach Kontakten, Fachleuten, Menschen, die sie ausfragen können. Sie nutzen Google als Einstieg zur telefonischen Recherche. Und das ist gut so: "Clever recherchieren im Internet: Faustregeln".

Was kann man als Gastronom daraus lernen? Von Journalisten gefunden zu werden, ist glaubwürdiger und effizienter als die Welt mit Pressemitteilungen voll zu müllen oder sich Journalisten aufzudrängen. Von bezahlten Inseraten ganz zu schweigen. Stellen Sie auf Ihrer Website außergewöhnliche Inhalte bereit und markieren Sie sich damit als Experte.