Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Juni 26, 2006

Brauereien kreativ nutzen.

Gegen das Brauerei-Sterben wurden unterschiedliche Strategien entwickelt: Betriebsschließungen, Fusionen, Einkaufen in die Absatzkanäle (Gastronomie, Getränkefachgroßhandel), Verbreiterung des Sortiments durch den Vertrieb und teilweise auch die Produktion von Mineralwasser, alkoholfreie Getränke, Wein, Säften und Spirituosen, z.B. durch die Übernahme von Mineralbrunnen und Keltereien, bis hin zu Biermixgetränken.

Auf die Idee, die vorhandenen Brauereianlagen zur Herstellung anderer Produkte als Bier zu nutzen, sind nur wenige gekommen:
  • Bereits 1993 kreierte der australische Brauer Duncan MacGillivray in Adelaide ein Zitronenbier. Ein Nachbar fragte ihn, ob er was er mit einer Überproduktion von Zitronen anfangen könne. Das Zitronenbier "Two Dogs", das man auch als alkhoholhaltige Limonade betrachten kann, wird mittlerweile nicht nur in Australien, sondern auch in den USA, Europa und Asien vertrieben.
  • Die Peter-Brauerei in der Rhön braut unter Zuhilfenahme eines Bakterienstammes des Kambucha-Pilzes Bionade.
  • Die Brauerei Eder & Heylands brüht aus Tee Tradewinds Iced Tea in Lizenz des amerikanischen Originals.

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