Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Juni 29, 2006

Coffee Shop & Places - Die Inhaberin der San Francisco Coffee Company erlaeutert Hospitality Management Studenten ihre Philosophie und Strategie.

Der Trend ist offensichtlich: während familiäre Betriebe und Gourmetrestaurants weiterhin um ihre Existenz ringen müssen, boomen vor allem die Fastfood-, Franchise- und Systemgastronomiekonzepte.

Branchenprimus McDonald's besticht durch das Niedrigpreiskonzept, ermöglicht durch große Absatzmengen und Marktpräsenz. Der Erfolg beruht seit über 50 Jahren auf den vier Determinanten Vorhersagbarkeit, Effizienz, Berechenbarkeit sowie Kontrolle. Ausgestattet mit allem, was ein gastronomisches Unternehmen erfolgreich macht, begnügt es sich nicht mit Burgern und Pommes Frites. In den vergangen drei Jahren mauserte sich McDonald's zur größten Coffee-Shop Kette mit deutschlandweit über 100 McCafé.

Interessiert an dem, was Münchens erfolgreichste Coffee Place Unternehmerin dem Expansionsdrang des Fastfoodriesen entgegenzusetzen hat, wurde von Prof. Dr. Axel Gruner ein Gesprächstermin mit der Juristin Dr. Katharina Bernau-Seiguer vereinbart, die zusammen mit ihrem amerikanischen Ehemann die San Francisco Coffee Company aufgebaut hat.

Die Hospitality Management Studenten erfuhren, dass das Preisniveau des Unternehmens bei dem von Starbucks liegt. Dr. Bernau-Seiguer:
"Qualität hat seinen Preis und dies wissen auch unsere Gäste. Es ist nicht nur Kaffee, sondern ein Lifestyle-Produkt was wir verkaufen. Bei Tchibo, McCafé etc. ist dies nicht unbedingt der Fall."
Der Gast registriert dies nicht nur mittels seiner Geschmacksnerven, sondern auch im Portmonee; der Espresso wird von SFCC mit 2 Euro in Rechnung gestellt, während in McDonald's McCafé lediglich 1,50 Euro zu entrichten sind. Neben hervorragenden Kaffeespezialitäten wurden den Studenten mehrere Perspektiven bei der San Francisco Coffee Company angeboten. Vom interessanten Praktikumsangebot in der Zentrale, an das eine Barista-Ausbildung gekoppelt ist, über eine Vollzeittätigkeit als Assistent Manager oder Manager bis zu Diplomarbeiten reichte das Kooperationsangebot der Geschäftsführerin. Da kommt es sicherlich manchen Studenten der Fakultät Tourismus gelegen, dass im November 2006 gegenüber vom Pasinger Hauptbahnhof im Zuge der Innenstadtaufwertung ein San Francisco Coffee Place eröffnet.

Exkursion Hospitality Management

Foto: Hospitality Management Studenten der FH München und Prof. Dr. Gruner (dritter von rechts) im Gespräch mit Frau Dr. Bernau-Seiguer (Mitte, mit Sonnenbrille). Veröffentlichung mit Erlaubnis von Prof. Dr. Axel Gruner.

(Quelle: Pressemeldung der FH München, Fakultät Tourismus vom 28.6.2006).

Kommentare:
Toller Trend!!!!! Man beachte die Arbeitsbedingungen!!!! Ist das noch legal??? Der Verbrauch von neuen Angestellten ist enorm... Peinlich diese Firma...
 
Von wegen Kultur und Qualität! Die Beschäftigten werden verarscht und extrem unter Druck gesetzt!
Die Mitarbeiter haben 2 Jahre Probezeit. In dem Artikel der SZ 9.10.08, auf den sie hinweisen, bestätigt die Geschäftsführerin diese Praxis, weil ja Beschäftigte nach 6 Monaten sonst "faul" werden würden. So kann man mit der Kündigung im Nacken Druck aufrecht erhalten.

Im Übrigen sind hier über 90% befristet beschäftigt. Keiner wird übernommen!!!
Mitarbeiter werden gezwungen verschlechternde Verträge zu unterschreiben.

Richtig amerikanisch, dieses Unternehmen, hut ab!
 
SFCC boomt nur auf kosten seine mitarbeiter, finger weg ! ne blutfirma
 
Arbeitsbedingungen sind überhaupt nicht akzeptabe, verspätet sich für eine Minute 15 Minuten werden vom Lohn abgezogen. Dazu kommt noch künstlich geschaffener Druck. Furchtbar!!
 
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