Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Juni 22, 2006

Die Mehrwertsteuer soll bis 2010 auf 25 Prozent steigen.

Die fette Regierung werde die Mehrwertstuer ab 2008 in mehreren Schritten bis 2010 um 6 Punkte auf 25 Prozent erhöhen, spekuliert die Financial Times Deutschland vom 22. Juni 2006: "SPD plant massive Steuererhöhung für Gesundheitsreform".

Das vermute ich auch. Doch im Gegensatz zur fetten Koalition habe ich wenig Hoffnung, daß sich mit diesen Steuermilliarden der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung auf bis zu 6 Prozent des Bruttolohns senken lassen wird. Die massiven Kostensteigerungen werden diese Milliarden auffressen, denn die fette Koalition hat Angst, die Ausgaben zu begrenzen. Siehe dazu unseren früheren Beitrag: "Krankenversichrungsbeitrage auf Zinseinkuenfte und Unternehmensgewinne".

Um die desaströsen Folgen einer Erhöhung des allgemeinen Mehrwertsteuersatzes zu begrenzen, sollten Gastronomen versuchen, einen möglichst hohen Umsatzanteil zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz abzuschließen. Siehe dazu: "Umsatzsteuerliche Behandlung von Außer-Haus-Lieferungen mit Speisen und Getraenken".