Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, Juni 13, 2006

Link.

Jetzt setz ich mal ganz frank und frei, ohne auf die bescheuerten Verlinkungsregeln des Bundesgesundheitsministeriums zu achten, einen Link auf die Gesundheitsministerin.

Deren beruflicher und politischer Lebenslauf ist nicht ganz vollständig. Ihr politischer Lebensweg beginnt, wenn die Website des Gesundheitsministeriums nicht lügen würde, 1983 mit dem Eintritt in die SPD. Davor hat sie, was verschämt verschwiegen wird, für den verfassungsfeindlichen Kommunistischen Bund Westdeutschland für den Bundestag kandidiert (siehe dazu auch: "Ulla und die Kommunisten" von Corinna Emundts, in: Cicero ohne Datum). Der KBW hat jahrelang lernbegierige Studenten an Universitäten tyrannisiert. Einigen der "Genossen" vom KBW habe ich Mitte der 70er Jahre während meines Studiums in Heidelberg mit Wonne in die Fresse gehauen, wenn sie mich mal wieder am Betreten der Veranstaltungsräume oder einer Bibliothek hindern wollten. Ulla Schmidt ist vermutlich nicht darunter gewesen, denn sie hat damals in Aachen agitiert. Schade eigentlich.

Zur Frage, ob man auch ohne Genehmigung einen Link auf eine Website setzen darf, hat Rechtsanwalt Udo Vetter bereits alles Notwendige und Hinreichende sagt: "Liebe Ulla Schmidt", in: law blog.

Nachtrag vom 14. Juni 2006: Die Verantwortlichen der Website des Grüne Jugend Bundesverbands machen sich einen Jux aus den bescheuerten Verlinkungsregeln des Bundesgesundheitsministeriums und verwickeln die hilflosen Bürokraten in einen irrwitzigen Disput. Bürokratische Systeme haben, wie man bei Franz Kafka nachlesen kann, in solchen Auseinandersetzungen den Nachteil, daß sie sich an ihre eigenen Regeln halten müssen. Gegenüber unbürokratisch agierenden Gegnern á la Till Eulenspiegel wirken sie dann ungemein hölzern bis zur Lächerlichkeit. Doch lesen Sie selbst den Schriftverkehr der Grünen Jugend mit den Sesselfurzern: "Sollten Sie dem nicht Folge leisten, werde ich rechtliche Schritte gegen Sie einleiten".