Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Juli 03, 2006

Unternehmenssteuerreform: Ungenuegend.

Die fette Koalition hat gestern die Grundzüge einer Reform der Unternehmensbesteuerung beschlossen. Durch eine Absenkung des Körperschaftssteuersatzes von derzeit 25 auf 12,5 Prozent ab 2008 soll die Gesamtsteuerlast von Kapitalgesellschaften von derzeit 38,65 auf 29,19 Prozent sinken. Siehe dazu: "Koalition beschließt Unternehmenssteuerreform", in: Handelsblatt vom 3. Juli 2006.

Damit wird der Abstand zu der erheblich geringeren Steuerbelastung in Ländern wie Österreich zwar vermindert. Aber der Wettbewerbsvorteil dieser Länder bleibt erhalten und es werden auch fürderhin viele Unternehmen z.B. aus Bayern ins nahe gelegene Österreich abwandern. Dort beträgt die Gesamtsteuerlast nur 25 Prozent, ohne daß weitere Senkungen ausgeschlossen sind. Wer sich für eine Ansiedling in Österreich interessiert, kann sich an die Austrian Business Agency wenden. Felix Austria!

Genauso attraktiv wie Östereich ist Slowenien, noch attraktiver sind Polen und die Slowakei mit 19 Prozent und Ungarn mit 16 Prozent. Ganz zu schweigen von Irland mit 12 Prozent. Knapp über Österreich liegt Tschechien mit 26 Prozent. Siehe dazu auch die Graphik Körperschaftssteuern 2005 (JPG).