Gastgewerbe Gedankensplitter


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Dienstag, August 22, 2006

Ausser-Haus-Verzehr von Speisen und Getraenken in Grossbritannien uebersteigt Verzehr zu Hause.

Das statistische Amt (Office of National Statistics) von Großbritannien hat Zahlen veröffentlicht, die belegen, daß die Briten mittlerweile mehr Geld für Essen außer Haus ausgeben als für die Speisen am heimischen Herd: "Britons spend more on eating out than at home" von Leah Vyse, in: Food Business Review vom 22. August 2006. Die Ausgaben für Essen außer Haus sind demnach zwischen 1992 und 2004 um 102 Prozent gewachsen und damit fast doppelt so schnell wie die für Speisen und Getränke zu Hause (53,4 Prozent).

Man muß bei solchen Zahlen jedoch bedenken, daß Essen und Trinken außer Haus in der Regel teurer ist als Essen und Trinken zu Hause, weil zu Hause nur die Kosten der Waren anfallen. Deshalb erklären häufigeres Essen außer Haus und die Inanspruchnahme von Lieferdiensten solche Zahlen nur zum Teil. Dahinter verbergen sich auch steigende Kosten, vor allem Lohnkosten, bei den Anbietern von Essen außer Haus.

Kommentare:
weil zu Hause nur die Kosten der Waren anfallen.

Wieso denn das, wird zuhause nicht gekocht?
 
Sie denken vermutlich an den Zeitaufwand beim Kochen zuhause. Dieser führt aber - Ausnahmen: entlohnte Hausangestellte - nicht zu Ausgaben der privaten Haushalte. Und die geringfügigen komplemetären Kosten für Strom, Gas, Ersatzbedarf für Küchengeräte, Geschirr usw. werden in den Verbrauchserhebungen nicht als Ausgaben für Lebesnsmittel und Getränke erhoben bzw. verbucht, sondern in anderen Kategorien.
 
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