Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Das Linzer Unternehmen Spitzbart bietet innovative... » | Stefan Stillers Speisekarte. » | eBay Express. » | GastgewerbeFotos. » | Interaktive Ausstellung von Selbstportraits auf Fl... » | Ausser-Haus-Verzehr von Speisen und Getraenken in ... » | Spaete Einsicht. » | Welches Bier zu welchem Essen passt. » | Nutzung von Gaststaetten als Arbeitsplatz der Gaes... » | Akzeptanz von Chilled Food. »


Dienstag, August 22, 2006

Munter drauflos fabulieren.

Gibt es eigentlich eine Journalistenschule, in der man rhetorische Tricks wie den folgenden lernt?
"Im Printbereich sollte zumindest eine rudimentäre Kenntnis des Berichtsgegenstandes vorhanden sein, Blogger können munter drauflos fabulieren."
Dies schreibt ein anonymer Blogger mit dem Nickname bzw. Blogname Wazsolls, der sein Geld als Journalist bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung verdient, in seinem Beitrag "Druck aus dem Netz" (via "WAZsolls: Blog eines künftigen Ex-Redakteurs" von Udo Vetter, in: lawblog vom 22. August 2006.)

Diesen Trick, Journalisten, wie sie sein sollen, mit Bloggern zu vergleichen, wie sie sind, hat schon Thomas Leif angewandt. Siehe dazu meine frühere Replik: "Alle Journalisten sind schwul".

Wenn man Journalisten, wie sie sind, zum Vergleich heranzöge, würde man feststellen, daß nicht wenige munter drauflos fabulieren. Nicht unbedingt, weil sie Dummköpfe sind oder Lügenbarone, sondern weil viele, insbesondere bei Tageszeitungen, schlichtweg keine Muße und manche auch keinen Bock haben, zeitaufwendig zu recherchieren.

Kommentare:
Ach ja, Thomas Leif. Ich hatte während einer Diskussion des SWR2-Forums den Eindruck, dass er schwer ertragen kann, dass Nicht-Experten ihre Öffentlichkeit suchen und vor allem auch finden. Da könnte ja jeder kommen.

Grüße
Stephan List
 
Kommentar veröffentlichen