Gastgewerbe Gedankensplitter


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Freitag, September 01, 2006

Flat-rate Wein.

William Ashmore, Gründer Das "Ivy Restaurant" in Boston offeriert seinen Gästen etwa 60 Flaschenweine zum Einheitspreis von 26 US-Dollar. Die amerikanische Fachzeitschrift Restaurant Report hat William Ashmore über sein Konzept ausgefragt: "Wine Intimidation - Interview with Ivy Restaurant", in: Restaurant Report vom 1. September 2006. Mit seiner Wein-Flatrate will er unter anderem seine Gäste davon abbringen, den billigsten und den teuersten Wein links liegen zu lassen und bevorzugt den zweitgünstigen Wein auszuwählen, weil sie sich damit um die Chance bringen, den zum Essen wirklich passenden Wein zu genießen:
"When we were designing the wine list for Ivy Restaurant, Boston, MA, we felt the same. We knew that the consumer at times felt as if they were looked down upon if they did not learn this language. Another common philosophy that we noticed was the buy-the-second-cheapest-bottle routine, where you the guest does not want to purchase the lowest price bottle, as they would seem to cheap, nor do they dare touch the higher priced bottles. This lead to the obvious solution, take price as a factor out of the equation and let the guest learn the wine that suits their meal."
Zu den Vorteilen eines solch einfachen Preissystems vergleiche auch: "Im Duisburger Zoo machen die Affen die Preise" von Dieter Brandes. In seinem Buch "Konsequent einfach" hat der ehemalige Aldi-Manager seine Erfahrungen mit der Vereinfachung bei Aldi veröffentlicht, siehe dazu auch meinen früheren Beitrag "Machen Sie es sich einfach".

Dennoch darf man über die Vorteile eines einfachen Preissystems auch nicht die Vorteile einer nicht zuletzt auch "zeitlichen Preisdifferenzierung im Gastgewerbe" übersehen.