Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Oktober 30, 2006

Frech wie Oscar.

"Hollywood verklagt Wilmersdorfer Wirt", in: Tagesspiegel vom 3. Mai 2006.

Die "Academy of Motion Picture Arts and Science" hat den Berliner Gastronom Klaus Wienert verklagt. Er hat sein Restaurant "Oscar" genannt, auf seiner Website eine Oscar-Statuette abgebildet und in seinem Restaurant Hollywood-Devotionalien aufgestellt und Filmposter und Fotos amerikanischer Schauspieler ausgestellt.

Mehr über Fallen, in die Gastronomen bei der Namenswahl ihrer Betriebe geraten können, in meinem früheren Beitrag "Was ist bei der Namenswahl gastronomischer Objekte zu beachten?".

Zum konkreten Fall ist wohl weniger die schiere Namenswahl problematisch, denn Oscars gibt es viele, etwa Oscar Wilde, als der Versuch, den Betrieb in die Nähe der berühmten Auszeichnung zu positionieren.

Mein Tipp dazu: Checken Sie vor der Namenswahl auch, ob der Rechteinhaber bereits gegen andere vorgegangen, in Bayern würden wir sagen "ein scharfer Hund", ist. Siehe dazu auch: "'Oscar' ist kein Name für ein Restaurant", in: Markenbusiness News vom 4. Mai 2006.