Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Oktober 26, 2006

Stundenloehne von 3 bis 4 Euro keine Seltenheit.

In unserer Serie "Sozialdemokraten sorgen für Transparenz auf dem Arbeitsmarkt" darf ich heute die ie drei oberfränkischen Bundestagsabgeordneten Anette Kramme, Petra Ernstberger und Dr. Carl-Christian Dressel mit ihrer Aussage präsentieren, Stundenlöhne von 3 bis 4 Euro seien keine Seltenheit: "Gesetzliche Mindestlöhne müssen kommen", in: Wiesentbote vom 25. Oktober 2006.

Siehe dazu auch: "Stundenloehne unter 5 Euro brutto" und "Bayerischer SPD-Landesgruppenchef konstatiert 5 Euro Stundenlohn".

Kommentare:
Bin zwar nicht für Mindestlöhne, aber in der Gastro-Branche sind diese Stundenlöhne absolut an der Tagesordnung, auch wenn Ihr Titel einen ironischen Beigeschmack vermittelt ( als wenn es das nicht gäbe und Ihnen als Gastronomen völlig unbekannt sei ) !

Das tatsächliche Übel ist doch folgendes:

Die Einführung der Minijobs war doch ein gloreicher Segen für die Gastronomen und alle anderen Branchen ... Eigentliche Vollzeitmitarbeiter werden offiziell als Minijobber deklariert, arbeiten bis zu 290 Stunden und mehr im Monat und erhalten ca. 1200,00 EUR oder weniger im Monat ( Beispiel für eine Küchenhilfe / mit üblichen Arbeitszeiten von 11.00-14.30 Uhr und 17.00 Uhr bis ...).

Den Arbeitgeber kostet das nur 100,00 EUR Sozialversicherungsbeitrag pro Mitarbeiter und das wars ...

Wenn die zahlreichen "Sozialversicherungsschmarotzer" genauer kontrolliert würden und die Abzüge bei den unteren Gehaltsgruppen erheblich reduziert würden, bräuchte man auch keine Mindestlöhne !

Kleiner Tipp für die Arbeitsämter:

Prüfen Sie doch mal die zahlreichen Vollzeitstellenangebote nach einigen Wochen nach, ob tatsächlich eine Vollzeitstelle angemeldet wurde oder ob doch wieder nur ein "Minijob" vorliegt !
 
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