Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, November 06, 2006

Rauchverbot in der Gastronomie testweise.

Die "Berliner Morgenpost" hat fünf Berliner Gaststätten gebeten, am letzten Samstag einen Tag lang ein striktes Rauchverbot zu testen: "Einen Abend rauchfrei: Der große Test" von Tanja Kotlorz.

Die Ergebnisse überraschen mich wenig. Sie sind abhängig vom Betriebstyp. Deshalb kann nur der Gastronom entscheiden, was für seinen Betrieb gut ist.

Kommentare:
Tja, und wieder falsch. So "vermutet" der eine Lokalbetreiber "50%-ige" Umsatzrückgänge wenn er allein Rauchfrei geht, weil "8 von 10 Gästen rauchen". Was er dabei vergisst ist, das nur 25% der gesamten Bevölkerung rauchen, und er die Umsatzverluste, die durch ausbleibende Nichtraucher entstehen, garnicht beziffern kann, sich ergo auch nicht bewegen wird, selbst wenn die Umsätze mit den Rauchern in den Boden fallen.

Zudem stellt sich die Frage überhaupt garnicht da Gaststtätten bekanntlich Arbeitsplätze sind, und genau wie in Büros auch sich der Arbeitgeber aus dem Arbeitsschutz in Bezug auf Tabakrauch rauszuhalten hat. Da ist es auch vollkommen egal ob der Betriebstyp nun Bar, Eckkneipe, Luxusrestaurant oder Fast-Food-Kette ist.

Nochmal: Wie will der Wirt die Umsatzverluste evaluieren die durch ausbleibende Nichtraucher entstehen, die sich natürlich nicht vor Ort melden, um mitzuteilen das sie nicht kommen?

Der Wirt kann dies nicht sachlich entscheiden.
 
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