Gastgewerbe Gedankensplitter


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Mittwoch, Dezember 13, 2006

Aufstand im Bayerischen Hotel- und Gaststaettenverband.

Viele bayerischen Gastronomen sind empört über die unabgestimmte Entscheidung des Vorstandes des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, entgegen der Beschlußlage dieses Verbands und ohne die Mitglieder zu befragen, ein gesetzliches Rauchverbot zu fordern ("BHG fordert generelles Rauchverbot"). Siehe dazu einen Bericht der Süddeutschen Zeitung über die Stellungnahmen einiger Münchener Kollegen: "Kehrtwende beim Rauchverbot" vom 13. Dezember 2006.
"Ich bin entsetzt und versteh? die Welt nicht mehr...Eigentlich habe ich in so einem Verband nichts mehr verloren."
wird die stellvertretende Münchner BHG-Kreisvorsitzende Birgit Netzle-Piechotka zitiert. Nun ja, man könnte, statt auszutreten, alternatiav auch daran denken, den jüngst gewählten Landesvorstand wieder abzusetzen.

Kommentare:
Die Position des BHG wird von der Mehrheit der Mitglieder getragen, denn sie möchten nicht mit leeren Kassen dastehen wenn sie, eine Speisekneipe oder Wirtshaus betreibend, die Raucher an Vereinslokal, Bierlokale oder Zeltfeiern verlieren. Da der BHG eine große Vielfalt vertritt ist es nur logisch das er

a) gleiche Bedingungen für alle fordert
und b) auch gleiche Bedingungen für diejenigen die nicht unter das Gaststättenrecht falten

Dies ist im Sinne der Mitglieder. Klar das ein einzelner Festzeltswirt, der 0,003% der Mitglieder ausmacht eine Extrawurst haben will.

Nörgler gibt es immer, mir bekannt sind nur die Fünf (aus Wiesennähe) die sich in den Medien zu Wort gemeldet haben.

Da der BHG ohnehin nur eine Minderheit der Wirte vertritt hat natürlich die Meinung der wenigen Nörgler darin noch weniger Gewicht.

P.S.: eine Entscheidung gegen eine gesetzl. Lösung gab es unter den Dehoga-Mitgliedern nicht
 
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