Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Dezember 18, 2006

Der BHG beginnt zurueck zu rudern.

Als "Denkanstoß" bezeichnet man in der Politik eine spontane, häufig ziemlich dumme Idee, die man, eventuell angetrunken, äußert, eine Art "Luftballon", den man loß läßt, um die Reaktion der Öffentlichkeit zu testen, um dann, wenn man dafür beschimpft wird, sich von dem eigenen Vorschlag zu distanzieren. Man habe nur einen Anstoß geben wollen, über einen Vorschlag nachzudenken, halte ihn aber selbst für ziemlich bescheuert. Kommt der Vorschlag hingegen gut an, sonnt man sich im Ruhm, ihn als erster geäußert zu haben.

Jetzt will laut einem Bericht von Oberpfalznet vom 18. Dezember 2006 ("Wirte-Zorn längst nicht verraucht") der Weidener Lothar Heigl als Vorsitzender des Fachbereiches Hotellerie im Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband den Beschluß des BHG für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie als "Denkanstoß" verstanden wissen.

Kommentare:
Von etlichen tausend Wirten in Bayern und im BHG haben sich gerade einmal eine handvoll gegen eine eindeutige gesetzl. Lösung ausgesprochen. Und wenn ein paar Wiesenwirte laut kreischen, hört sich das zwar medial stark an, geht bei tausenden Gastronomen aber kläglich unter.

So ist das einfache und generelle Rauchverbot Anstoß und Forderung zugleich - logisch, steht doch die Mehrheit der Wirte dafür. Und logisch auch das es ein paar wenige gibt, die eine Extra-Wurst fordern.
 
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