Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, Dezember 14, 2006

Machtkampf im bayerischen Gaststaetten-Verband, Teil II.

Die Süddeutsche Zeitung zitiert aus einem Rundschreiben des oberbayerischen Bezirksvorsitzenden Franz Bergmüller an die rund 4.000 Mitglieder seines Bezirks:
"Als Mitglied im Großen Vorstand lehne ich diesen Beschluß vehement ab. Ich warb leider vergebens mit all meiner Energie für die lieberale Regelung des Koalitionsausschusses der Regierung... So stoßen wir unsere eigenen Mitglieder vor den Kopf, nur um vermeintlich gewerbliche Bierzelte und Dorfwirtschaften mit Vereinsheimen gleichzustellen. Dadurch werden wir keinen einzigen Gast von den Vereinsheimen oder Vereinsveranstaltungen in Bierzelten zu uns holen können."
(Quelle: "Wiesnwirte verlassen Berufsverband", in: Süddeutsche Zeitung vom 14. Dezember 2006). In diesem Artikel wird auch berichtet, daß alle kleinen und großen Wiesnwirte, die noch Mitglied im Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband seien, austreten würden.

Siehe auch: "Machtkampf im bayerischen Gaststaetten-Verband" vom 13. Dezember 2006.

Kommentare:
Persönliche Anmerkung:
Dies ist Herr Bergmüllers persönliche Einzelmeinung.
 
41% Prozent der Mitgliedsbetriebe im BHG votierten bereits im September (vor der Ankündigung des Speiselokalrauchverbots) für ein generelles Rauchverbot. Mittlerweile dürfte dies deutlich über 50% liegen.

Hätte sich der BHG gegen diese Position seiner Mitglieder gestellt, nur um eine handvoll Wiesenwirte ruhig zu stellen, wären tausende Austritte die Folge gewesen.

Klar, wer will als Wirtshausbetreiber, Schenkenwirt, Kneipengastronom oder Restaurantchef schon dass das rauchen verboten wird, aber Wirte A, B, C eine Extrawurst bekommen?
 
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