Gastgewerbe Gedankensplitter


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Sonntag, Dezember 17, 2006

Nichtraucherzone im Café Groessenwahn.

Manche Gaststätten sind nicht tot zu kriegen. Sie spotten dem vielfach auf zehn Jahre und weniger angesetzen Produktlebenszyklus von Gaststätten Hohn. Nicht selten steckt dahinter eine liebevolle, ständige Anpassung des Konzepts en détail, die so sanft von statten geht, daß es Gästen kaum auffällt, und ein Konzept, das sich gängigen Zuordnungen in Kneipe oder Restaurant oder Café widersetzt. Ein Beispiel ist das Café Größenwahn in Frankfurt am Main.

In einem Leserbrief "Eine Mischung aus Kneipe und Restaurant", abgedruckt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 12. Dezember 2006, erläutert Hans-Jürgen Heine, einer der Betreiber, warum ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie solchen Konzepten, die eine Mischform von Kneipe und Restaurant darstellen, zu schaffen macht. Mehr darüber auf der Website des Café Größenwahn:
"... fürchten wir natürlich auch, dass unsere Mischunng aus Kneipe und Restaurant durch dieses Gesetz auf der Strecke bleibt. Diese Mischung schafft die Atmosphäre, die unsere Gäste so schätzen. Dieses Konzept haben nicht nur wir verfolgt, sondern viele erfolgreiche Gastronomen in Frankfurt. Das ist ein Stück Kneipenkultur, die dieser Gesetzentwurf bedroht."

Kommentare:
Nur sollte dazugesagt werden, und am besten schon im Anreißer darauf hingewiesen werden, dass das Größenwahn lediglich das Speiselokal-Rauchverbot ablehnt, nicht aber ein generelles! Mit einem generell, steht das Größenwahn nämlich nicht vor dem Problem Essen oder Rauch, und muss auch mit lang gehegten Traditionen nicht brechen.
 
Als Nichtraucher seit 51 Jahren habe ich mich schon seit der Kindheit durch den Qualm gequält.Es gibt überhaupt kein Recht, andere mit seinem Suchtverhalten zu schädigen.Das Recht auf Rauch ist ein kompletter nonsense.Mit oder ohne Essen in der Kneipe.
Um so mehr ist der Mut der Betreiber des Café Grössenwahn in Frankfurt am Main zu bewundern, die den jammernden Rauchern einen Platz vor der Tür zugewiesen haben und nicht dem Trend "arme alte Rauchereckkneipe" folgen.
Der Wirt ist letztlich der Verantwortliche, wenn der das Gequalme zulässt.Es werden wieder mehr Schwangere den Grössenwahn besuchen und die Lebenserwartung der Restraucher steigt auch leicht an, was den Umsatz in der Gruppe
75+ sicher in Zukunft auch noch steigen lässt.
Liebe Raucher, esst deshalb mehr Käse in Olivenöl,trinkt mässig Alkohol dazu und schwupps ist die Lebensfreude wieder da.
Für Rückfragen steht der Arzt in der regelmässigen Sprechstunde nach 01.00Uhr vor Ort gerne zur Verfügung,wenn er nicht gerade über dem Käse hängt.
 
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