Gastgewerbe Gedankensplitter



Dienstag, Februar 28, 2006

Mahlwerk.

Das Bamberger Kaffehaus "Mahlwerk" wurde am 26. November 2005 eröffnet. Der Umbau wurde in einer Reihe von Bilder vom Umbau festgehalten.

Das Sortiment ist für ein relativ kleines Objekt ungewöhnlich tief und anspruchsvoll. So gibt es Außerdem werden Musik-CD's und Kaffeemaschinen sowie Zubehör verkauft.

Machen Sie einen virtuellen Rundgang durch das "Mahlwerk".

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Kochen mit Coke.

Kochen mit Coke klingt auf den ersten Blick verrückt. Doch Coke ist eine vorzügliche Zutat für Marinaden, Dressings und Saucen. Ein paar Rezepte für Kochen mit Coke gibt es von Coca-Cola: "Kochen mit Coke & CO." (PDF, 1 MB).

Mehr Rezepte finden Sie in einem Kochbuch mit Rezepten mit Coca Cola und anderen Produkten aus der Coca-Cola-Range: "Das Original Coca-Cola-Kochbuch".

Alles fuer die Tex-Mex-Kueche.

Die MEX-AL EL Sombrero GmbH bedient die Gastronomie bundesweit bei Ethno-Aktionen und hat sich auf die mexikanische und Tex-Mex-Küche spezialisiert.

Auf der INTERNORGA präsentiert das Unternehmen seine Neuheiten:
  • Mozzarellasticks mit verschiedenen Kernfüllungen: mit exotischer Guacamole und mit leicht rauchiger Chilpotlepaste.
  • Neu ist auch ein Mozzarella-Taquito, ein Käsestick mit würziger Tomatenpaste als Kernfüllung, eingerollt in eine Maistortilla. Die tiefgefrorenen Sticks sind durch Frittieren in etwa zwei Minuten servierfertig.
Das Service-Sortiment von MEX-AL umfasst verpackte Grundprodukte wie Chiles und Tortillas, Teil-Fertigprodukte wie Salsas und Dressings, Fertigprodukte aus eigener Fertigung als tiefgekühlte Ware.

Zum Produktprogramm gehört außerdem eine breite Palette mexikanischer Weine, Biere und Spirituosen.

Als Zubehör und zur Dekoration stehen landestypisches Dekorationsmaterial, Kochbücher, Musik, Keramikzubehör sowie diverse Werbemittel zur Verfügung.

Entsprechend reicht der Service von MEX-AL von der Dekoration über die Speisengestaltung bis hin zum fachgerechten Lieferservice. Es wird ein vollständiges System an Rohwaren, Teilfertigwaren bis hin zu Fertigprodukten angeboten. Bundesweit liefert MEX-AL innerhalb von zwei Tagen je nach Produkt im Frisch- oder TK-Dienst. (Quelle: Pressemitteilung von MEX-AL).

Maritime Produktvielfalt und attraktives WM-Promotionfeuerwerk.

Der Stöver Frischdienst fokussiert auf der INTERNORGA 2006 seine Neuheiten an innovativem Fisch & Seafood, erlesenen Feinkostsalaten bzw. Kartoffel-Produkten und präsentiert gleichzeitig ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur WM 2006.

Der Voll-Sortimenter, der über 4.500 verschiedene Artikel in 20 Warengruppen verfügt, hat seine Produktpalette an Fisch & Seafood erheblich ausgebaut: Mehr als 600 Artikel stehen nun bundesweit bereit. Aktuell zeigt sich das neue, erweiterte Konsum-Räucherfischsortiment: Von geräuchertem Heilbutt über Makrelen und Sprotten, Schillerlocken und Bücklingen bis hin zu Stremellachs und anderen reicht die breite Produktpalette, die in einer neuen MAP-Verpackung angeboten wird. Darüber hinaus warten auf die Messegäste in Hamburg innovative Feinkostsalate, Matjes und erlesene Marinaden aus Stöver-eigener Produktion.

Ein weiteres Highlight bilden die innovativen Seafood-Produkte aus Vietnam vom Norderstedter Seafood-Spezialisten DanDo: Zum Beispiel Fingerfood mit Meeresfrüchten und Seefisch. Dazu variantenreiche Seafood-Spieße, die auf asiatischen Rezepten basieren, sowie feinste Filets von erstklassigen pazifischen Speisefischen: Zum Beispiel der mit viel Spannung erwartete "Rote Fusilierfisch". Delikate Schalen- und Krustentiere ergänzen die Darbietung der trendigen Sortimente.

Die Vorstellung lukrativer Promotion-Aktionen, Abverkaufs- und Kommunikationshilfen zur WM 2006 sowie spezifischer WM-Produkte komplettieren das Präsentationsfeuerwerk des Frischdienstes. Zum Beispiel das "WM-Soccer-Männchen" aus frisch geraspelten Kartoffeln (Rösti), das in den Geschmacksvarianten "Thai-Chili" und "Butter" angeboten wird. Oder originelle Brötchen in "Fußball-Optik".

Für das Food-to-go-Segment wurden spezielle Verpackungen kreiert: Darunter ein "Kikkerbecher", eine "Kikkerbox" sowie "Kikkertüte" ? trendige Snack-Ideen inklusive. WM-Plakate, Tisch-Sets, Fußball-Sammelfiguren und anderes ergänzen das Maßnahmenpaket zur WM 2006. (Quelle: Pressemitteilung von Stöver Frischdienst).

Hostels.

Wörtlich übersetzt bedeutet "hostel" soviel wie Herberge, Jugendherberge oder Wohnheim. In der Hotellerie versteht man darunter eher eine Jugendherberge oder ein Jugendhotel, bei denen man in der Regel, aber nicht immer, auf Fernseher, Klimaanlage und Bad auf dem Zimmer verzichten muß. Wobei sich Jugendherbergen und Jugendhotels meist nicht grün sind, was nicht nur in der Konkurrenzsituation begründet liegt sondern auch in ihren sehr unterschiedlichen Traditionen (stark verkürzt: pädagogisch motivierte Jugendherbergsbewegung aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg contra 60iger Jahregefühlswelt/Hippies).

Auf der Website www.europefamoushostels.com präsentieren sich 15 Hostels aus 13 europäischen Ländern. In Deutschland zählen dazu:Die Schweiz verzeichnet das ""Balmer'S Herberge Youth Hostel" in Interlaken und Österreich das "Yoho International Youth Hostel" in Salzburg und in Wien das "Wombat's City Hostel".

Der Verband "Hostelling International" mit mehr als 5.000 Mitgliedsbetrieben in aller Welt veröffentlicht z.B. einen Hostel-Führer "The Official Youth Hostels Guide to the Americas, Africa, Asia & the Pacific 2005". Er wird in Deutschland durch das Deutsche Jugendherbergswerk vertreten.

Hostels in der Schweiz, die sich an jugendliche Gäste wenden, versammelt die Website der Schweizer Jugendherbergwerken Youthhostel.ch.

Ein paar weitere Hostels in Deutschland:Mehr deutsche Hostels findet Ihr z.B. im deutschen Verein Backpacker Network. Auf deren Website findet sich ein Text, der vom "Odysee Hostel in Berlin stammt und etwas romantisch verklärt die Ursprünge dieser Hotel-Kategorie erläutert:
"Die Anfänge der modernen Backpacker Hostels gehen zurück auf die 60er Jahre mit der Hippie-Bewegung und deren Trips durch die Welt. Vor allem in Asien (Afghanistan, Indien, Thailand) und Australien entstanden die ersten Herbergen, in denen damals die Aussteiger aus den westlichen Industrienationen gemeinsam mit Bergsteigern (v.a. Afghanistan, Tibet) und anderen Abenteurern unterkamen.

Bald folgten den ersten Pionieren breitere Ströme von abenteuerlustigen und kulturell interessierten Weltenbummlern. Viele verbringen Ihre 6 Wochen Urlaub oder das Urlaubssemester in Hostels, doch gerade z.B. bei den Australiern ist es durchaus üblich, bei Abreise seine Zelte 'zuhause' (Job, Wohnung, usw.) komplett abzubrechen und sich in der ganzen Welt immer von einem Flugticket zum nächsten durchzujobben.

In vielen Metropolen ist ein Hostel die einzige Chance, nicht unter der Brücke zu schlafen: eine Wohnung ist in London, Paris, Rom mit einem Aushilfsjob nicht finanzierbar."
Bei ausländischen Gästen haben sich Hostels einen guten Ruf wegen ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses erworben. Deshalb ist nicht auszuschließen, daß Hotels mit reduziertem Service- und Raumangebot sich in dieser Nische positionieren.

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Businessplan Café Amico.

Zu Beginn des Wintersemesters 2005/2006 hat mich André Schramm, ein Student der Universität Bamberg, gebeten, eine Reihe von Fragen zur Gründung eines Cafés zu beantworten, bei denen es vor allem um die Kosten ging. Zusammen mit sieben weiteren Studenten hat er an einem Unternehmensplanspiel teilgenommen unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Oehler, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwirtschaft der Universität Bamberg. Insgesamt 18 Gruppen widmeten sich dabei unterschiedlichen Gründungskonzepten. Die Gruppe von André Schramm wollte auf dem Papier ein Studentencafé als Alternative zur Cafeterria und Mensa der Universität Bamberg gründen. Und sie haben - so wie das richtige Gründer tun sollten - reihum alle möglichen Fachleute befragt, z.B. sich von der Kulmbacher Brauerei AG ein konkretes Angebot machen lassen (wobei sie natürlich vorab auf den Verwendungszweck hingewiesen haben, um niemandem die Zeit zu stehlen).

Ich habe damals - gewissermaßen als Entgelt für meine Antworten - darum gebeten, mir die fertige Arbeit anschauen zu dürfen. Sie hat mit 1,7 die beste Note aller eingereichten Business-Pläne erzielt und auch mir als Praktiker gefallen. Deshalb habe ich André Schramm darauf hingewiesen, daß viele wirklchen Existenzgründer sich gerne einmal einen guten Business-Plan anschauen würden, um einen Eindruck zu gewinnen von Aufbau, Umfang und Detailtiefe.

Heute hat mir André Schramm eine modifzierte Version zur Verfügung gestellt, die ich auf Abseits.de veröffentlichen darf: "Businessplan des Café Amico" (PDF; 920 KB).

Der hiermit veröffentlichte Business-Plan enthält den ausführlichen Anhang (76 Seiten) nicht, in dem die Rechercheergebnisse dokumentiert worden sind und nicht nur einen Entwurf für einen Gesellschaftsvertrag enthält sondern auch kalkulatorische Details, die Gewinn- und Verlustplanrechnung, die Liquiditätsplanung sowie ein "Worst-Case Szenario", Ergebnisse der Befragung von zwei Mitarbeitern einer Sparkasse, eines Finanzamts, Ergebnisse eines Beratungsgesprächs einer auf die Gastronomie spezialisierten Unternehmensberatung, Daten vom Gewerbeamt sowie des Entsorgung- und Baubetriebs der Stadt Bamberg, eines Entsorgers sowie die Ergebnisse einer Studentenbefragung, also der Zielgruppe des Cafés.

Wenn es sich um ein wirkliches Projekt handeln würde, müßten meines Erachtens der produktionstechnische Teil, das Sortiment, die Rezepturen der wichtigsten Produkte, aber auch die Einrichtung, Raumaufteilung und Corporate Design konkreter ausgearbeitet sein. Dies ist aber nicht Aufgabe der Studenten gewesen, zumal im Fach Finanzwirtschaft. Und auch in wirklichen Business-Plänen wäre ich mit solchen Angaben eher vorsichtig, weil solche Détails die Bank meist nicht interessieren und man nicht vorhersagen kann, wer den Plan in die Hände bekommt.

Ich habe ja schon einmal ein Gründungskonzept Literatur-Bistro "Book Crossing Corner" veröffentlicht, das aber im Rahmen eines literaturwissenschaftlichen Studiums erstellt worden ist und betriebswirtschaftliche Schwächen hat (worum es bei seiner Erstellung aber auch nicht ging).

Nachtrag vom 7. Dezember 2008: Bitte beachten Sie die Urheberrechte der Autoren des downloadbaren Business-Plans. Daß Sie ihn frei herunter laden können, ändert nichts daran, daß Sie sich, wenn Sie daraus nicht nur legal zitieren, eines Plagiats schuldig machen. Das ist nicht nur strafrechtlich und zivilrechtlich relevant, sondern kostet Sie auch Ihre wissenschaftliche Karriere. Ihr Prüfer entdeckt mit Hilfe von Plagiat-Check-Programmen oder auch, weil er diese downloadbare Arbeit bereits kennt, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit, daß sie unzulässigerweise kopiert haben. Sie wären nicht der erste, der erwischt wird.

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Montag, Februar 27, 2006

Backlinks.

Ohne Fleiß kein Preis. Ohne Inhalte keine Links auf anderen Webseiten auf die eigenen Beiträge. Doch wie findet man diese "Backlinks"? Ein gutes Tool ist der Backlink Checker von iwebtoool.com.

Ich habe damit viele Backlinks gefunden, die ich noch nicht gekannt habe, so eine Empfehlung meiner Seite über "Spargel" durch den "Infomarkt", das Verbrauchermagazin des Südwestdeutschen Rundfunks aus dem Jahre 2003.

Weitere Möglichkeiten, die Linkpopularität von Websites zu ermitteln.

Pool of Touristic Studies - Review.

Den "Pool of Touristic Studies" haben wir im April 2004 vorgestellt: "Pool of Touristic Studies".

Mittlerweile ist der Katalog der angebotenen, überwiegend deutschsprachigen, nicht kostenlosen Hochschul-Abschlussarbeiten, Untersuchungen, Analysen und Studien aus dem Bereich Hotellerie/Gastronomie auf 23 gestiegen.

Spark Woodfire Grill.

Noch immer gibt es recht wenige gastgewerbliche Betriebe mit einem Blog. Der "Spark Woodfire Grill" mit drei Betrieben gehört seit März 2005 zu den wenigen, mir bekannten Ausnahmen. Die Bloggerin Pamela aktualisiert ihn aber auch nur gelegentlich, etwa zur Veröffentlichung neuer Menüs. Welche Funktion sie hat, habe ich nicht herausbekommen. Es gibt zudem eine klassische, statische Website www.sparkwoodfiregrill.com.

Weitere Beispiele (die Links führen auf Postings, in denen ich diese Beispiele vorstelle):

The Buchannan Food Experience.

"The Buchannan Food Experience" ist ein zweisprachiges (englisch/spanisch) Blog von Jack Longanice und Lady Buchannan, in dem seit November 2005 eigene Erfahrungen bei Besuchen von Restaurants, Pubs, Bars usw. in Spanien veröffentlicht werden wie z.B. des "Textil Cafés" im Textil-Museum von Barcelona.

Hausmesse von Denscheilmann + Wellein in Bamberg.

Der Bamberger Großhändler für Früchte, Gemüse und Blumen Denscheilmann + Wellein veranstaltet am 12. und 13. März 2006 eine Hausmesse ihrer Gastro-Abteilung. Täglich in der Zeit von 10 bis 17 Uhr werden geboten:
  • Informationen rund um die Gastro-Abteilung (von Ananassaft über Molkereiprodukte bis Zwiebelringe).
  • Fachkundige Produktschulung über exotische Früchte und deren Verarbeitungsmöglichkeiten z.B. exotische Getränke.
  • Hausführungen (z.B. in eine Bananenreiferei).
In einem Produkt-Lexikonen kann man warenkundliche Informationen lesen und sich Bilder der verzeichneten Früchte anschauen.

Die Fa. Denscheilmann und Wellein ist Mitglied in zwei leistungsstarken Kooperationen:

Fuer flexible Schulverpflegung.

Scholl Apparatebau präsentiert auf der INTERNORGA 2006 Young-Line, das Schulverpflegungs-System für Ganztagsschulen. Ein großer Pluspunkt dabei ist die Flexibilität des Systems. Die Ausgabetheken sind grundsätzlich mobil. Durch entsprechende Rollenanordnungen können die Theken, falls erforderlich, räumlich verändert werden. Das Young-Line System bietet Warmausgaben, Ausgaben mit Kühlvitrinen, Kaltausgaben mit Kühlwannen in stiller- und umluftgekühlter Ausführung, sowie Neutralausgaben an. Von Anfang an stand das Preisleistungsverhältnis bei der Entwicklung dieser Ausgaben im Vordergrund, um eine gesunde Verpflegung von möglichst vielen Schülern zu ermöglichen. (Quelle: Pressemitteilung von Scholl Apparatebau).

Heisse Idee für kalte Glaeser.

Besonders im Thekenbereich von Bars, Bistros, Pubs und Biergärten müssen Gläser nicht nur blitzsauber sondern auch richtig temperiert sein. Denn wer möchte schon gern ein warmes Glas Wasser, eine warme Cola oder ein warmes Bier trinken? Trinkgläser kommen üblicherweise mit einer Temperatur von rund 50° Celsius aus der Spülmaschine und müssen vor dem Einsatz eigentlich in einem kalten Tauchbecken abgekühlt werden. Spülmaschinen-Hersteller Hobart hat jetzt in Zusammenarbeit mit einer großen deutschen Brauerei eine Problemlösung erarbeitet. Das Ergebnis ist die neue Gläserspülmaschine GC-41/42 mit integrierter Frischwasser-Kaltspülung, die Hobart auf der INTERNORGA präsentiert. Sie kann durch den sofortigen Programmwechsel von Heiß- auf Kaltwasserspülung Gläser abkühlen und diese ohne Wartezeit einsetzbar machen. Außerdem können Gläser und Bistrogeschirr im Wechsel gespült werden. Neben der Küchentechnik zeigt Hobart bei der INTERNORGA 2006 auf einem weiteren Stand seine Geräte der Bäckereitechnik. (Quelle: Pressemitteilung von Hobart)

Sonntag, Februar 26, 2006

Sodexho uebernimmt Mehrheit am Lido.

Gesche Wüpper schildet den "Ausverkauf der berühmten Pariser Kabaretts", in: Die Welt vom 25. Februar 2006. Sodexho Alliance, das zweitgrößte Catering-Konzern der Welt übernimmt demnach 55,5 Prozent des Lido-Kapitals.

Das Pariser "Lido" an den Champs-Élysées ist einer der berühmtesten Nachtclubs der Welt, ähnlich bekannt wie das 1899 eröffnete Moulin Rouge.

Thorsten Sommer hat auf seiner Speisekarten-Seite.de eine Speisekarte vom Lido ausgestellt.


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Betriebliche Pandemie-Vorsorge.

Michael Fabricius hat recherchiert, wie sich Unternehmen auf eine Pandemie vorbereiten: "Das lange Warten auf den Tag X", in: Welt am Sonntag vom 26. Februar 2006. Helfen kann eventuell:
  • Büroarbeitsplätzen nach Hause verlagern (Telearbeit; Home Office).
  • Mitarbeitern Pkws leihen, damit sie keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen müssen.
  • Telefonketten mit Privatnummern der Mitarbeitern einrichten, so daß schnell geklärt werden kann, wer zu Hause bleibt.
  • Grippeschutzmittel für Mitarbeiter besorgen.
  • Mitarbeiter gegen Grippe impfen lassen.
  • Abklären, welche Mitarbeiter zu Hause bleiben wollen.
  • Mit den Lieferaten über deren Vorsorgepläne reden.
Weitere, auf das Gastgewerbe bezogene Maßnahmen finden Sie in unserem Beitrag "Notfallplan Vogelgrippe" vom 21. Februar 2006.

Baeckerei-Blog.

Die meines Wissens erste Bäckerei, der ein Blog als Website nutzt, ist seit dem 23. Februar 2006 die BB Rösner Backstube GmbH in Würzburg.

In diese Ende Januar 2006 gegründete Gesellschaft haben die Bamberger Gramss-Gruppe über ihr Würzburger Tochterunternehmen Bernhards Backhaus und die Würzburger Rösner Backstube ihre Kräfte gebündelt. Sowohl Gramss als auch Rösner sind daran je zur Hälfte beteiligt. Bernhards Backhaus bringt 40 Bäckereifilialen, Rösner 32 ins gemeinsame Projekt mit ein. Rund 490 Mitarbeiter/innen wird die neue BB Rösner Backstube beschäftigen. (Quelle: WebBäcker Archiv).

Die bisherige traditionelle, um nicht zu sagen, "altbackene" Website der Rösner Backstube im Cache von Google.

Nachplappernde Populisten.

Wenn ich verlange, daß keine Müllgebühren gezahlt werden müssen, wenn streikbedingt kein Müll entsorgt wird, ergreife ich für unsere Branche Partei.

Wenn Politiker wie diese Forderung aufgreifen ("Streik im Öffentlichen Dienst: Politiker rufen zum Müllgebühren-Boykott auf", in: Spiegel vom 25. Februar 2006), ist dies hingegen blanker Populismus. Schließlich müßten sie diese Forderung nur in ihren Parteien durchsetzen und in den Parlamenten beschließen.

Ein Partnerunternehmen fuer den Verkauf von Fast Food suchen.

Ich freue mich jedesmal, wenn ich eine Unterrichtseinheit entdecke, mit der Lehrer versuchen, ein Beispiel aus der Gastronomie zu verwenden, um ihren Schülern mit einem "Lebensweltbezug" zu motivieren. Auf Lehrer-Online habe ich eine Unterrichtseinheit gefunden, worin ein Diskothekenbesitzer ein Partnerunternehmen für den Verkauf von Fastfood sucht. Den Schülern wird so nicht nur die Diagramm-Funktionen von Excel nähergebracht, sondern auch ihr "Vorwissen im Bereich der kaufmännischen Problemstellungen aktiviert".
"In der Informationsphase werten die Schülerinnen und Schüler in arbeitsteiliger Partnerarbeit Informationen aus dem Internet zu der Umsatzentwicklung der beiden Fastfood-Unternehmen (McDonald´s, Burger King) aus. Die Klasse arbeitet mit authentischen, didaktisch nicht aufbereiteten Quellen aus dem Internet. Zugleich wird den Schülerinnen und Schülern Wikipedia als Rechercheinstrument nahe gebracht."
Siehe dazu auch unsere früheren Beiträge "Speisekarten im Unterricht" und "Gastro-Marketing im Unterricht".

Kostenloser Dienst Google-Earth für die Gastronomie.

Google-Earth liefert Satelliten- und Luftaufnahmen in hoher Auflösung und 3D-Karten von vielen Bereichen der Erde auf den PC-Bildschirm. Jetzt können Gäste der Gastronomie Google-Earth auch unterwegs nutzen. In 200 Cafés und Bars in den größten deutschen Städten hat Stadtnet Internet-Terminals aufgestellt. Google-Earth wird auf der INTERNORGA 2006 in Hamburg auf den Terminals vorinstalliert sein und kann von jedem Fachbesucher kostenlos genutzt werden.

Die teilnehmen Partnerbetriebe können per Google-Earth durch einen beeindruckenden "Sturzflug" aus dem Weltall angesteuert werden. Neuzugang als bundesweiter Standort-Partner ist seit Januar 2006 die Elixia-Sportclubkette mit Filialen in 26 Städten. In Zukunft werden alle Partner von Stadtnet mit einem Logo innerhalb der Ansichtskarten von Google-Earth dargestellt.

Auf der INTERNORGA sucht Stadtnet weitere Partner, die mit Google-Earth ausgestattet werden wollen. Bundesweiter Sponsor der Aktion ist AOL Deutschland. Für die Partnerbetriebe entstehen einmalige Aufstellkosten. (Quelle: Pressemitteilung von Stadtnet).

Ein Paket fuer das Personalmanagement.

GastroLohn Datenservices präsentiert auf der INTERNORGA 2006 ein neues Personal-Paket. Das umfasst die Programme
  • "Dienstplan Manager" für die einfache und flexible Personalplanung unter Nutzung verschiedener Verfügbarkeitsfilter sowie zur Unterstützung beim Kostencontrolling,
  • "Aushang Manager" (Stempeluhr) zur Erfassung der Arbeitszeiten,
  • "Nachrichten Manager" zur Nachrichtenübermittlung zwischen Verwaltung und Betrieb sowie
  • "Zeiten Manager" zur Nachbearbeitung der Stempelzeiten.
Als Paket ist es ein rundes und effektives Instrument fürs Personalmanagement. Das Softwareprogramm "Lohn Manager" ermöglicht die Aushilfs- und Festlohnabrechnung inklusive der Berechnung der steuerfreien Sonn-, Nacht- und Feiertagszuschläge. Neben den ?normalen? Funktionen eines Lohnprogramms sind im "Lohn Manager" auch darüber hinausgehende Anwendungsmöglichkeiten wie Zuschlagsabschläge, Zeitkontoverwaltung, Kostenauswertungen und andere integriert.

Im Rahmen des Dienstleistungsangebotes "Betriebsprüfungssimulation" werden Betriebsdaten den verschiedenen Prüfungsmethoden der Finanzbehörde wie Zeitreihenvergleich, Nachkalkulation, Endziffern-Analyse und Benford-Analyse mit Chi²-Test unterzogen. Die gewonnenen Ergebnisse helfen bei einer möglichen Steuerprüfung und bieten viele auch betriebswirtschaftlich wertvolle Informationen. (Quelle: Pressemitteilung der GastroLohn Datenservices).

Ergänzend möchte ich zu dieser Pressemitteilung erläuternd anmerken: Die Finanzbehörden können mit dem Verweis auf statistische Methoden die Ordnungsgemaessheit einer formal korrekten Buchhaltung widerlegen. Verglichen wird bei täglichen Kasseneinnahmen meist die letzte Ziffer vor dem Komma. Da bei längeren, zufällig entstandenen Zahlenkolonnen davon auszugehen ist, dass jede Ziffer den gleichen Anteil hat (je 10 Prozent für 0 bis 9), werden Abweichungen als Manipulationen gewertet. Die formelle und sachliche Richtigkeit der Buchführung gilt für das Finanzamt als widerlegt. Die Finanzverwaltung darf bei einem negativ bestandenen Chi-Quadrat-Test die tatsächlichen Einnahmen schätzen (Beschluss des Finanzgerichts Münster vom 10.11.2003, Az: 6 V 4562/03.E,U). Siehe dazu auch: www.gdpdu-portal.com/chitest.pdf.

Immer die richtige Musik.

"MaxXMusic" ist eine "intelligente" Musikmaschine, die sich insbesondere für den Einsatz in Gastronomie und Hotellerie eignet. Auf Knopfdruck bietet sie mehr als zehn verschiedene Musikrichtungen in Stereo-Qualität, beispielsweise Pop, aktuelle Hits, Oldies, leichte Klassik, Jazz, Rock, Latin oder Bar-Musik. Das Gerät sieht aus wie ein CD-Player, ist aber ein Musikcomputer, auf dem rund 10.000 Titel gespeichert sind. Der Kunde kauft das Gerät (Preis ab 1.099 Euro) und abonniert die gewünschten Musikpakete (monatlich ab 59,50 Euro). Jeden Monat gibt es ein frisches Musikupdate per CD-ROM. Das monatlich neue Programm wird von Musikredakteuren zusammengestellt. Die Titel sind professionell ineinander geblendet. Das System ist GEMA-genehmigt (d.h. der Kunde muß zusätzlich nur die GEMA-Gebühren für das öffentliche Abspielen von CD's an die GEMA bezahlen). Der Betreiber muss sich um nichts mehr kümmern und hält für seine Gäste immer die "richtige" Musik bereit. Der Anbieter Baum Media ist auf der Internorga in Hamburg in der Halle 10, Stand 10.EG.31 vertreten. (Quelle: Pressemitteilung von Baum Media).

Lieferanten von McDonald's.

Falls Sie sich dafür interessieren, von welchen Lieferanten McDonald's in Deutschland beliefert wird:(Quelle: Jahresbericht '05 von McDonald's Deutschland).

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Wuerste.

Der Fernsehsender XXP zeigt heute von 15.05 bis 15.50 Uhr eine Reportage, ein Spiegel-TV-Special "Die Herren der Würste". Vorgestellt werden

Samstag, Februar 25, 2006

Epoche 3.

Eine schöne Frage für Günther Jauchs Ratespiel wäre, was man unter "Epoche 3" versteht. Wenn ich nicht auf die Website epoche-3.de gestoßen wäre, könnte ich es Ihnen auch nicht verraten:
"Die Epoche 3 steht für den Zeitraum ab Gründung der Deutschen Bundesbahn 1949 und endet etwa 1970 mit der Einführung eines neuen, computerlesbaren Nummernsystems für Lokomotiven bei den beiden deutschen Bahnverwaltungen."
Nun gehört sowas an sich nicht in einen Blog für das Gastgewerbe.
"Aber diese Seite ist zwar von Eisenbahnfans erstellt, aber nicht ausschließlich für Eisenbahnfans. Nicht nur das besondere Erscheinungsbild der Lokomotiven und Waggons prägt unsere Vorliebe für diese Zeit, sondern auch das 'Drumherum'."
Und da wird es wieder auch für Gastronomen interessant. Die Macher dieser Website haben interessante Texte und Bilder aus diesem Zeitraum zusammengetragen u.a. zu folgenden Themen:
  • "Speisekarten aus den 50ern". Ein Zitat, mit dem ich ich nicht nur Thorsten Sommer verführen möchte, den vollständigen Artikel mit Auszügen aus alten Speisekarten zu lesen:
    "Auffallend ist auf der 58er Karte auch eine zunehmende Auswahl an alkoholischen Getränken, insbesondere an Modegetränken der 50er; so z. B. für die Damen Eierlikör und Türkisch-Mokka-Likör mit Sahne oder für die Herren "härteres" wie z. B. Doornkaat oder Jägermeister - dafür ist der billige Weinbrand-Verschnitt aus der Karte verschwunden. Auffallend auch, dass das Glas "ital. Wermut" nun vornehm als "Vino Vermouth Cinzano" bezeichnet wird - die Italien-Reisewelle lässt grüßen?"
  • "Milchbars".
  • "Der Pilzkiosk".
  • "Autokino".
Siehe dazu auch Beiträge von Abseits.de im thematischen Umfeld:Mein Tipp: Machen Sie doch mal eine Aktion "Retro - back to the sixties". Sie müsse dazu ja Ihre Gaststätte nicht im Retro-Kitsch-Look neu entwerfen wie das "Spoonbread Too". Ideen für Speisen und Getränke finden Sie nicht nur im Internet, sondern auch im "Hofer der Stadtwirt" in München und in Kochbüchern Sie sprechen mit solchen Aktionen nicht nur Jüngere an, die sich darüber wundern, was Ihre Eltern und Großeltern so alles konsumiert haben, sondern auch das zahlungskräftige Klientel der Zielgruppe 50plus, die bei Russischen Eiern, Toast Hawai und "Falschem Hasen", "Racke rauchzart" und Advocat Eierlikör in Erinnerungen schwelgen können.

Riesenpizza aus der Emilia Romana.

Spannendes aus der Welt der Pizza präsentiert Point of Food auf der INTERNORGA: Die Riesenpizza mit einem Durchmesser von 37 cm (!), handgearbeitet und vorgebacken. Original aus Italien kommt dieses Produkt, das bereits mit fertig gewürzter Tomatensauce nach einem Rezept aus der Emilia Romagna bestrichen ist. Dieser enorme Durchmesser der Pizza ist nicht nur ein Augenfänger, sondern zugleich Basis eines einfachen, aber höchst attraktiven Konzeptes für den authentischen Pizzasnack. Erprobt auf Flughäfen und in Shoppingcentern setzt dieses System mit einfachen Mitteln völlig neue Akzente im Snack Markt. Authentisch, italienisch und mediterran unkompliziert in der Anwendung. Alles auf der Basis dieser Riesenpizza.

Für Veranstalter und Caterer bietet Point of Food einen besonderen Service: Nach Kundenwunsch mit hochwertigen Zutaten belegte Pizza im Frischeversand bundesweit just in time zugestellt. Die Pizza kann im Konvektomaten abgebacken und in weniger als 5 Minuten serviert werden. Das bedeutet Restaurantqualität ohne Einbußen bei der Abgabe in großer Stückzahl.

Frische Pizza ist auch Bestandteil des mediterranen Coveniencekonzeptes, das Point of Food mit Erfolg im Lebensmitteleinzelhandel eingeführt hat. Die so genannte "Deli"-Pizza wird im Supermarkt frisch belegt und als Alternative zur TK-Pizza angeboten. (Quelle: Pressemitteilung von Point of Food).

Kraeuterbeet auf dem Fensterbrett.

Soll man sie Mini-Gemüse und Klein-Kräuter nennen? Bei Züchter Koppert Cress hat man die kleinen Pflänzchen, die bei Küchenchefs so beliebt sind, unter dem Oberbegriff "Kressen" zusammengefasst. Das 1987 gegründete Unternehmen zeigt seine Produkte erstmals auf der INTERNORGA 2006. Sie eignen sich zur Teller- und Glasdekoration sowie zum Würzen und Verfeinern von Speisen und Getränken.

Gezeigt werden auch drei Programm-Neuheiten:
  • "Borage Cress" mit dunkelgrünem festen Blatt, das leicht salzig bis gurkenähnlich schmeckt und sich zu Fisch und Krustentieren eignet.
  • "Sechuan Cress" schmeckt perlartig-prickelnd und passt zu Fruchtsäften wie auch zu Cocktails.
  • Schließlich "BroccoCress", der Mini-Broccoli mit hohem Anteil an Antioxidantien, der zu Fisch, Salat, Fingerfood oder Sandwich passt.
Daneben präsentiert das niederländische Unternehmen auf der INTERNORGA andere Spezialitäten wie essbare Blüten und Shiso Blätter, speziell für die japanische Küche. (Quelle: Pressemitteilung von Koppert Cress).

Fruchtiges aus Polen.

Das polnische Unternehmen FructoFresh zählt sich zu den modernsten Herstellern von Fruchtsalaten in Europa. FructoFresh orientiert sich an den Standards HACCP und ISO 9001 und bietet eine große Produktpalette. Dazu gehören unter anderem Fruchtsalate verschiedener Zusammensetzungen, sortenreines Obst wie Ananas, Orangen, Grapefruit, Kiwi, verschiedene Melonensorten, Mango, Äpfel und Weintrauben, außerdem Saisonfrüchte wie Erdbeeren und Johannisbeeren in unterschiedlichen Darreichungsformen. Qualität, Termintreue und konkurrenzfähige Preise sind in der Geschäftsphilosophie ganz oben angesiedelt. Da es sich um frisches, handgeschnittenes Obst handelt, wird natürlich auch frisch angeliefert. Die Haltbarkeit der Produkte beträgt ? bei entsprechender Lagerung im allgemeinen zwischen zehn und 14 Tagen. (Quelle: Pressemitteilung von FructoFresh).

Großer Beliebtheit erfreuen sich drei Fruchsalatarten:
  • Extra (Mischung aus Äpfel, Orangen, Grapefruits, blauen Weintrauben, Melonen und ausgewählten Saisonfrüchten)
  • Exotic (Mischung aus Äpfel, Orangen, Grapefruits, blauen Weintrauben, Ananas und ausgewählten Saisonfrüchten)
  • Fantasy (Mischung aus Äpfel, Orangen, Grapefruits, blauen Weintrauben, Ananas, ausgewählten Saisonfrüchten + extra große Früchtestücke)

Attraktive Verpackungen.

Unter dem Motto "Verpackungen für Morgen" stellt BUNZL Verpackungen ein ganzheitliches Konzept für den aktiven Außer-Haus-Verkauf vor. Erstmalig auf der INTERNORGA 2006 werden hochwertige PLA-Salatschalen und PLA-Becher für Kaltgetränke oder Müsli beziehungsweise Dessert aus dem Hause Huhtamaki in Kühlvitrinen der Firma FriJado präsentiert.

Die mobile Gesellschaft verlangt attraktive Verpackungen, die kompostiert werden können. Mit dem neuen PLA-Konzept trägt BUNZL Verpackungen diesem Trend Rechnung. PLA zeichnet sich durch hohe Festigkeit, brillante Transparenz und seine Kompostierfähigkeit aus.

Das Essen oder das Getränk zum Mitnehmen wird immer mehr zum Bestandteil der Gastronomie und gewinnt auch bei Bäckern, Metzgern und Betriebsrestaurants erheblich an Bedeutung. Das Gelsenkirchener Unternehmen präsentiert auf der INTERNORGA ein umfangreiches Sortiment an Außer-Haus- und Mitnahme-Verpackungen sowohl für kalte als auch für warme Snacks. Gleichzeitig werden innovative Verpackungen gezeigt, die den Verkauf der Speisen unterstützen. (Quelle: Pressemitteilung von Bunzl).

Muentefering fordert nach Familienstand differenzierte gesetzliche Mindestloehne.

Arbeitsminister Franz Müntefering will laut einer Meldung der Netzeitung ("SPD fordert Mindestlohn in Höhe von ALG II" vom 25. Februar 2006) den gesetzlichen Mindestlohn von Familienstand und Steuerlast abhängig festlegen:
"Es komme in jedem Fall auf Familienstand und Steuerlast an, stellte Müntefering fest"
Ihm gegenüber ist festzuhalten: Es gilt das zwingende, durch die Rechtsprechung gefestigte Gebot, gleiche Arbeit auch gleich zu entlohnen. Ein Arbeitgeber, der einem Ledigen einen höheren Bruttolohn zahlt, weil dieser mehr Lohnabzüge hat, oder auch einen niedrigeren Bruttolohn, weil er keine Familie zu versorgen hat, setzt sich dem Risiko aus, daß er von dem benachteiligten Mitarbeiter auf den gleichen Bruttolohn verklagt wird.

Das resultierende Nettoeinkommen hängt zwar in der Tat von Familienstand, der Steuerlast und den Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung, dies hat den Arbeitgeber jedoch nicht zu kümmern. Daraus resultierende Gerechtigkeiten oder Ungerechtigkeiten hat alleine der Staat zu verantworten. Die Unternehmen entlohnen den Produktivfaktor Arbeit, sind aber für die Steuer- und Sozialpolitik nicht zuständig. Nach dem Familienstand differenzierte gesetzliche Mindestlöhne sind mit unserem Arbeitsrecht nicht vereinbar.

Gaestebindung am Morgen.

In der Ausgabe Dezember 2005 des Unternehmer-Magazins für den Hotelier, Gastronom und Küchenchef "Gastronomie" gebe ich unter dem Titel "Pannen vermeiden" Tipps, wie man typische, aber vermeidbare Fehler bei der Organisation eines Buffets vermeiden kann.

Dieser Beitrag basiert auf meinem Artikel "Brunch-Büfets und vermeidbare Fehler bei ihrer Organisation", den ich bereits vor einiger Zeit auf Abseits.de veröffentlicht habe. Barbara E. Euler hat diese Tipps mit meinem Einverständnis redigiert, für die Printausgabe auf eine Seite gekürzt und auf den Punkt gebracht. Sie ist ständige Autorin dieser Fachzeitschrift.

Eine laufende Profi-Befragung zum Frühstück wurde bis zum 28. Februar 2006 verlängert. Es handelt sich um eine gemeinsame Aktion Kellogg?s, C+C Schaper und der "Gastronomie". Unter allen Einsendungen werden hochwertige Preise ausgelobt. Sie könnten die Fragen online beantworten oder sich ausdrucken und per Fax schicken.

Mein Tipp: Auch wenn Sie die Fragen nicht beantworten wollen oder die Einsendefrist bereits abgelaufen sein sollte, wenn Sie dies lesen, sollten Sie sich den Fragebogen anschauen. Er vermittelt Ihnen einen guten Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten der Organisation eines Frühstücksangebots:
  • Was kann man anbieten?
  • Nach welchen Kriterien soll man ein Angeobt zusammenstellen?
  • Anhand welcher Kriterien kann man ein Angebot optimieren?
  • Welche Formen des Buffetaufbaus gibt es? usw.

"Zapf-Profi" der Kulmbacher Brauerei: Fassfrisches Bier für zuhause.

Folgende Pressemitteilung erfreut mal wieder das Herz aller Gastronomen:

Pünktlich zum Start der Fussballweltmeisterschaft kommen Bierkenner zuhause dank einer Innovation der Kulmbacher Brauerei AG und der ebenfalls in Kulmbach ansässigen Glen Dimplex Deutschland GmbH ganz unkompliziert in den Genuss von frisch gekühltem Fassbier: Der neue "Zapf-Profi" ermöglicht das perfekte Zapferlebnis mit pfandfreien 5-Liter-Fässern.
"Ziel war es, ein Zapfsystem zu entwickeln, bei dem der Endverbraucher sich keine Gedanken um die Beschaffung der Fässer oder um die Pfandrückgabe machen muss und dabei eine Sortimentsvielfalt erleben kann"
unterstreicht Markus Stodden, Vorstand Marketing und Vertrieb der Kulmbacher Brauerei.
"Somit ist es gewährleistet, beispielsweise feine Spezialitäten wie Mönchshof-Kellerbier oder Kapuziner-Weißbier auch zuhause in professioneller Zapfqualität zu genießen."
Die Kulmbacher Brauerei ist im Segment der 5-Liter-Partyfässer bundesweit Marktführer (Quelle: AC Nielsen).

Der Zapf-Profi bietet Kunden und Endverbrauchern eine Reihe von Vorteilen:
  • Er ist geeignet für handelsübliche 5-l-Partyfässer, die einen Kombiverschluss haben. Diese sind flächendeckend, preisgünstig und pfandfrei im Getränkefach- und Lebensmitteleinzelhandel in vielen Biersorten verfügbar.
  • Der Zapf-Profi ist das ideale, leicht bedienbare Heimzapf-System mit starker Kühlleistung: Innerhalb von 4-5 Stunden wird das Bier von 16 auf 6 Grad heruntergekühlt. Anngezapfte Fässer sind sieben Tage haltbar.
  • Der Zapf-Profi ist flexibel einsetzbar: Zuhause schließt man ihn an eine herkömmliche Steckdose an - unterwegs genügt dank eines speziellen Netzteils auch der 12V-Anschluss im Campingbus oder Auto.
  • Die Reinigung ist unkompliziert. Unter dem Zapfhahn befindet sich eine abnehmbare Tropfschale, die nach Gebrauch leicht zu reinigen ist.
  • Das hochwertige Design mit seinen verchromten Elementen erhöht zusätzlich das Zapferlebnis für zuhause. Denn das Auge trinkt bekanntlich mit.
  • Dem Handel entstehen keine zusätzlichen Handlingkosten. Dank massiver Bewerbung in Fachmedien, Tageszeitungen und am POS garantiert das neue System vielmehr Mehrumsatz bei den 5-l-Partyfässern.
Oberfränkische Koproduktion

Der "Zapf-Profi"? ist eine gemeinschaftliche Entwicklung der Kulmbacher Brauerei und der Firma Glen Dimplex Deutschland mit Hauptsitz in Kulmbach. Die Glen Dimplex Gruppe gehört zu den weltweit führenden Herstellern von elektrischen Heizungen, Hausgeräten und Kühltechnik. Ihre Produkte sind unter bekannten, eigenständigen Marken in den nationalen und internationalen Märkten etabliert.
"Mit Glen Dimplex haben wir einen schlagkräftigen und kompetenten Partner direkt vor Ort gefunden"
unterstreicht Markus Stodden, Vorstand Marketing und Vertrieb der Kulmbacher Brauerei AG. Wolfgang Weinhold, Geschäftsführer der Glen Dimplex Deutschland GmbH, fügt an:
"Die kurzen Wege haben uns geholfen, aus der Idee schnellstmöglich ein marktreifes Produkt zu entwickeln."
Vertrieben wird der Zapf-Profi in einem Paket mit einem 5-l-Partyfass ab 1. Mai national über den Lebensmitteleinzelhandel, den Getränkefachgroßhandel und den Elektrofachhandel. Der empfohlene Verkaufspreis für den Zapf-Profi liegt bei 159,- Euro.

Siehe dazu auch unsere früheren Berichte über konkurrierende Systeme:

Guinness jetzt wie gezapft.

Die Guinness-Brauer präsentieren auf der INTERNORGA mit der "Guinness Surger Unit" eine bahnbrechende Innovation für den Bierausschank. Es handelt sich um ein ebenso einfaches wie geniales System, mit dessen Hilfe ein perfektes, qualitativ hochwertiges Ausschankergebnis garantiert wird. Das ausgeschenkte Produkt, das in der St. James`s Gate Brauerei in Dublin gebraut wird, entspricht dem Guinness Draught, das auch als Fassbier angeboten wird. Durch die "Surger Unit" wird Guinness Draught nun auch in Bars angeboten werden können, die bisher Probleme mit dem Fass-Ausschank hatten, beispielsweise aus Platzmangel, wegen zu hoher Investitionskosten oder geringem Absatz. Die Einheit ist einfach zu bedienen und aufzubauen und sorgt ? ähnlich dem Zapfhahn ? dafür, dass die natürlichen Gase im Bier die legendäre Schaumkrone erzeugen. (Quelle: Pressemitteilung von Guinness).

Xocao von Darboven.

In großzügig gestaltetem Ambiente präsentiert sich der Hamburger Heißgetränkespezialist J. J. Darboven diesmal auf der INTERNORGA unter dem Motto "Ein Wort ? viele Welten". Vorgestellt wird unter anderem eine besondere Kaffee-Kreation: Der Fair-Trade-Kaffee "Café Intención" in den Variationen Café Crème und Espresso steht für elegante Spitzenqualität feinster Hochlandkaffees. Im Mittelpunkt stehen außerdem die neue exklusive Kakaolinie "Xocao" und der bekannte Szene-Kaffee "Coffeerotic".

Mit Xocao wird Darboven das Segment der Trinkschokolade neu beleben: Feinste Zutaten und ein hoher Kakaoanteil garantieren ein verführerisches Geschmackserlebnis. Und Coffeerotic bietet der Gastronomie nicht nur Kaffee, sondern eine Erlebniswelt mit umfangreichem Zubehör-Sortiment.

Der Messestand teilt sich auf in einen Tee- und Kaffeebereich mit Empfangstresen und Kaffeebar. In Dekokästen werden die weiteren Marken vorgestellt, zwei Vitrinen widmen sich Eilles-Tee und Brosio. (Quelle: Pressemitteilung von Darboven).

Cellini.

Der italienische Kaffeespezialist Cellini präsentiert auf der INTERNORGA Espresso mit Premium-Anspruch. Stark vertreten in der Toskana, Ligurien und Lombardei, verfügt das Unternehmen seit wenigen Monaten über Europas modernste Rösterei in Italiens jahrhundertealtem Kaffeehafen Genua. Dort betreibt Cellini die traditionelle langsame Trommelröstung. Dieses Verfahren garantiert optimale Bekömmlichkeit und ist Grundlage für den hervorragenden Geschmack des Espresso. Er wird in den Sorten "Bar Classico", "Bar Gran Aroma", "Bar Gran Crema" sowie "Bar Prestigio 100% Arabica" angeboten. Ein entkoffeinierter Espresso, ein "Caffè Creme" in Bohnen sowie ein standfester Filterkaffee runden das Sortiment ab. (Quelle: Pressemitteilung von Cellini).

Die Bar als Wohnzimmer.

Das "Hamburger Abendblatt" charakterisiert einige "wohnliche" Bars in Gastronomie: "Wenn die Bar zum Wohnzimmer wird . . ." vom 25. Februar 2006.

FBMA-Trendtour in Bern.

Alex Hänsel, Food & Beverage Manager im Lindner Grand Hotel Beau Rivage Interlaken, hat ab 16. Februar 2006 an einer Trendtour der FBMA (Food & Beverage Management Association) durch Bern teilgenommen und stellt seine Eindrücke und Biilder der besuchten Gaststätten in seinem "Feinschmeckerblog " vor.

Als Propagandist großer Tische habe ich gleich mal ein Foto, das einen wirklich großen Tisch im Restaurant Punkt zeigt, verlinkt. Alex Hänsel schreibt dazu:
"Da im Restaurant sehr grosse Tische sind, soll dies die Kommunikation fördern."
Die Schweizer Mitglieder der Food and Beverage Management Association (FBMA) treffen sich monatlich zu Zusammenkünften, welche an irgend einem originellen Ort der Schweiz durchgeführt werden. Bei diesen Treffen wird ein reger Meinungs- und Erfahrungsaustausch unter Profis geführt. Werden Konzepte am Ort des Geschehens besichtigt, besprochen und analysiert, Zulieferfirmen besucht und durchleuchtet.

Nebst einer - an aktuellen Themen orientierten - Weiterbildung wird der Kultur und Unterhaltung im amicalen Rahmen einen ebenso hohen Stellenwert beigemessen. So wird - als Beispiel - jeweils im Winter eine FBMA-Curling Trophy durchgeführt, die sich einer regen Teilnahme erfreut. Höhepunkte des Vereinsjahres sind die Ausland-Reise im September, wie auch die Generalversammlung, die jeweils an prestigeträchtigen Adressen durchgeführt und durch das Rahmenprogramm zu einem mehrtägigen Spektakel der besonderen Art wird.

Der Verband zählt ca. 200 Mitglieder, die sich aus dem Management der führenden Hotellerie und Gastronomie zusammensetzen. Im weiteren gibt die FBMA Partnern aus der Zulieferbranche der Gastronomie die Möglichkeit, sich anzuschliessen.

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Trink Wasser wie das liebe Vieh.

Jedes Anzeigen- oder Boulevardblatt hält ein Fundus von Themen bereit, mit denen sich in nachrichtenarmen Zeiten die Leser zu Reaktionen und Leserbriefen bewegen lassen. Klassiker ist ein gefakter Leserbrief, in dem jemand lautstark sich über Hundescheiße auf den Straßen und Plätzen beschwert und fordert, alle Hunde müßten erschossen werden. Menschen mit bellenden Ersatzkindern reagieren darauf mit einer Leserbriefkanonade und machen aus jedem Käseblatt ein "interaktives" Medium.

Der "Kurier" spült mal wieder das leidige Thema hoch, ob Leitungswassser in der Gastronomie was kosten soll/darf: "Trinkwasser gegen Bezahlung" vom 24. Februar 2006 (via Feinschmeckerblog). Anlaß zu diesem Artikel ist eine landesweite Umfrage der niederösterreichischen Wirtschaftskammer zur bewegenden Frage, wie die Gastronomie auf Trinkwasserwünsche künftig reagieren soll.

Siehe zu diesem Thema auch unsere älteren Beiträge "Kostenloses Leitungswasser" vom Juli 2003 und "Kostenlos fliegen" vom Juli 2004.

Um der Frage, was ein Glas Leitungswasser kosten soll, nicht auszuweichen: Bieten Sie Ihren Gästen auf der Getränkekarte statt Leitungswasser ein stilles, nur leicht mineralisiertes Mineralwasser an: "Natuerlich Naturell".

Phoenix: Kulinarische Genuesse.

Der Fernsehkanal Phoenix zeigt in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 2006 bis gegen 8.15 Uhr einige interessante Dokumentatioen zum Thema "Kulinarische Genüsse":
  • "Austern, Stress und Sauerkraut". Die Pariser Brasserie "Terminus Nord" gehört zu den ältesten und beliebtesten Restaurants der Stadt. Wer mit dem Zug am Gare du Nord ankommt, fällt fast in den Speisesaal der Traditionsgaststätte. Frankreich-Korrespondent Georg Kellermann ist eingekehrt und hat dem Maître über die Schulter geschaut. Viele Gäste sind Stammkunden, selbst wenn sie nicht in Paris wohnen. Manche beginnen ihren Besuch in der französischen Hauptstadt mit einer Mahlzeit im "Terminus" und beenden ihn auch so wieder. Für den Maître d'hôtel Dominique ist das Gasthaus "wie ein Theater, in dem der Speisesaal die Bühne ist". Ein Film von Georg Kellermann.
  • "Man nehme vier Tonnen Kartoffeln". 2.500 verschiedene Tiefkühlmenüs bietet Apetito im münsterländischen Rheine seinen Kunden. Es hat sich in vielen Jahren vom Familienbetrieb zum Marktführer entwickelt. Ralph Durchleuchter verfolgt den Weg von Gemüse und Geflügel aus bäuerlicher Haltung durch die Kochstraßen bis zum Endverbraucher. Die Menge der täglich verbrauchten Lebensmittel ist kaum vorstellbar, die Logistik des ständigen Wareneingangs und das Verteilsystem der Tiefkühlmenüs auf Kindergärten, Altenheime, Betriebskantinen und Krankenhäuser sind ausgeklügelt. Jedes Menü wird nach genau vorgegebenen Zutaten- und Zubereitungsplänen aus dem Computer hergestellt. Nur in der unternehmerischen Versuchsküche darf experimentiert und entwickelt werden. Rund ein Drittel des gesamten Menüangebots wird jährlich gegen neue Gerichte ausgetauscht. Doch trotz allen Bemühungen um Abwechslung gibt es einen Dauerbrenner in der Kundengunst: die Currywurst. Eine Dokumentation von Ralph Durchleuchter aus dem Jahre 2005.
  • "Aufgepeppt und abgeschmeckt". Micha hat sein Leben den schönen Speisen verschrieben. Seit 15 Jahren betreibt er in Frankfurt am Main ein kleines Feinkostgeschäft, aber er ist auch leidenschaftlich Fotograf von appetitlich aussehenden Speisen. Die Kamera hat ihn in seiner Küche und seinem Fotostudio begleitet. Leckere Bratwürste, feinster Champagner und saftig aussehendes Obst - wenn es darum geht, gut aussehende Fotos von Gerichten zu machen, dann spielt der Geschmack keine Rolle mehr, sondern nur noch die Optik. Schließlich sollen die Fotos später in Kochbüchern und Anzeigenkampagnen Lust aufs Kaufen, Kochen und Essen machen. Da helfen andere Tricks als in der Küche, da kann schon mal Tomatenketchup die Erdbeermarmelade aufpeppen und Bratensoße die Grillwürstchen "veredeln".

    Micha ist aber nicht nur ein Meister des Scheins, sondern als Feinkosthändler auch mit Leib und Seele Koch. In seiner kleinen, aber sehr feinen Delikatessen-Welt denkt er sich immer wieder neue Gerichte aus und findet auf seinen kulinarischen Streifzügen neue Produkte für seinen Laden. Er ist häufig als Dienstleister für private Feiern und Firmen-Veranstaltungen tätig. Dann wird in seiner Küche kräftig geschuftet und oft auch improvisiert. Eine Dokumentation von Erika Kimmel aus dem Jahre 2005.
  • "Die Wiener Kaffeehaussprache". "Haben schon gewählt? Was möchten gern die Dame trinken?" - Was Touristen oft für den Wiener Dialekt halten, hat in vielen Kaffeehäusern der Stadt Tradition: die Gäste in der dritten Person anzusprechen. Stammgäste bekommen zudem schon mal einen Titel wie Doktor, Kommerzialrat oder Exzellenz verliehen. Auch im Café Landtmann wird diese sprachliche Mischform praktiziert.

    "Das wird nicht unterrichtet, auch zu meiner Ausbildungszeit nicht", erklärt uns der Ober Friedrich Petru, kurz Herr Fritz genannt. "Die älteren Kollegen haben Vorbildwirkung. Und jeder junge Kollege, der noch nicht ganz sattelfest ist im Umgang mit dem Gast, versucht, sich die positiven Sachen anzueignen. So wird das weitervererbt." Die Höflichkeitsformeln aus dem 18. Jahrhundert wirken bei jungen Kellnern manchmal gekünstelt. Aber ein gespieltes Stück Tradition ist gut für die Stimmung, das Trinkgeld und das Kaffeehausgeschäft.

    In Wien gibt es fast tausend Kaffeehäuser. Von Stammgästen werden sie als "erweitertes Wohnzimmer" betrachtet und oft als Ort gepriesen für Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen. Ein Bedienung muss hier mehr als Kaffee und Torte servieren. Gelegentlich fungieren sie auch als Informanten und Seelentröster.

    Cafés sind in der Donau-Metropole Anlaufstationen, die auch gern von Jugendlichen besucht werden. Hier verabredet man sich zu Geschäftsterminen oder liest ausgiebig Zeitung. In den so genannten Damencafés sind die Witwen unter sich. Denn nirgendwo in Europa überleben die Ehefrauen ihre Männer solange wie in Wien. "Gnädige Frau" ist eine beliebte Anrede gerade für die älteren Damen. "Das ist eine Tradition in Wien, die wir - Gott sei Dank - pflegen, so dass sie erhalten bleibt", erklärt Ober Mario. "So wie es hier ist, soll es in den nächsten hundert Jahren weitergehen." Ein Film von Peter Miroschnikoff. Film von Peter Miroschnikoff.
  • "Der Verführer. Die Welt des Pierre Marcolini". Der Film zeigt Chocolatier Pierre Marcolini bei der Arbeit und begleitet ihn nach Madagaskar, wo er mit Plantagenbesitzern verhandelt.

    Pierre Marcolini ist zurzeit der Star unter Belgiens Chocolatiers. Brüssel ist die Hauptstadt der Pralinen und er ist ihr König. Der Meister gehört zu den ganz wenigen Chocolatiers der Welt, die ihre Schokolade noch selbst herstellen statt sie bei Großhändlern zu beziehen.

    Marcolini kombiniert Schwarze Schokolade mal mit Earl Grey- oder Roibos-Tee, mit Thymian oder Lakritz, aber auch mit exotischen Gewürzen, mit Blumendüften oder so mediterranen Zutaten wie Basilikum und Olivenöl. Seine Kreationen sind ausgefallen, aufwändig und teuer, er präsentiert sie edel und perfekt wie ein Juwelier. Die Menschen pilgern geradezu in seine Geschäfte. Marcolini ist dabei, ein weltweiter Star zu werden; er hat Geschäfte in den besten Lagen von Tokio, New York, Moskau, Paris oder London.

    Doch der 40-jährige, dessen Großeltern italienische Einwanderer sind, ist nicht nur ein einfacher Chocolatier. Er degustiert die verschiedenen Schokoladensorten der Welt wie andere Leute Wein. Seine Welt sind sortenreine Schokoladen.

    Nun will er auch noch die Bohnen direkt bei den Plantagenbesitzern beziehen, um sich unabhängig von den Händlern zu machen und die bestmögliche Qualität zu erzielen. Dazu reist er in Länder wie Madagaskar und zahlt den Produzenten das Doppelte des Marktpreises. Eine Dokumentation von Michael Grytz aus dem Jahre 2005.
  • "Der Koch der Königin"Anton Mosimann ist am englischen Königshof gern gesehen - als Koch. Der gebürtige Schweizer hat sich in über 30-jähriger Tätigkeit in britischen Küchen den Titel eines königlichen Hofcaterers hart erarbeitet. Stefan Quante begleitet den 58-Jährigen in seinem aufreibenden Arbeitsalltag.

    Mittelpunkt von Anton Mosimanns kulinarischem Imperium ist ein Club-Restaurant in einer ehemaligen Kirche im noblen Londoner Stadtteil Belgravia. Wer im "Mosimann's" essen möchte, muss Mitglied sein - und 500 Pfund Jahresbeitrag zahlen. Viele Stammgäste kommen aus Politik, Kultur und Showgeschäft: Also kommt mal eben Prinzessin Anne vorbei, überprüften die Bodyguards von John Major die Räume auf Fluchtwege, kurz bevor der Chef eintrifft, oder lässt Tony Blair aus Downing Street seinen Dank für eine gelungenes Dinner ausrichten.

    Stefan Quante begleitet Mosimann aber auch zu einem viktorianischen Festessen in den Kensington Palace, zu einem Gastspiel in seiner Schweizer Heimat und zu einem Poloturnier im Park von Windsor, wo Prinz Harry nicht nur seinen ersten Sieg erringt, sondern auch in Mosimanns Küche blicken lässt. Ein Film von Stefan Quante.
(Quelle: Website von Phoenix).

Freitag, Februar 24, 2006

Haake-Beck sponsert die Basketball-Bundesliga-Mannschaft Eisbären Bremerhaven.

Die regionale Biermarke Haake-Beck, die dem belgischen Konzern Inbev gehört und von diesem als local brand geführt wird, wird neben den bereits früher gesponserten Skatenights, 6-Tage-Rennen, Badeinsel-Regatta und KickerTouren in dieser und den nächsten beiden Spielzeiten die Bundesliga-Basketballmannschaft Eisbären Bremerhaven in der Basketball-Bundesliga als Sponsor unterstützen. Sie präsentiert sich bereits beim Pokalspiel gegen Alba Berlin am 1. März 2006 erstmals als Partner der Seestadt-Korbjäger.
"Wir sind sehr froh, dass sich Haake-Beck zu einem Engagement bei den Eisbären entschlossen hat. Der Einstieg eines so renommierten Unternehmens, das zudem noch einen starken regionalen Bezug hat, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, die Eisbären langfristig in der Basketball-Bundesliga zu etablieren"
so der Eisbären-Manager Jan Rathjen.
"Die Eisbären Bremerhaven sind ein Aushängeschild im Sport. Sie haben einen einzigartigen Weg zurückgelegt, sich in kürzester Zeit in der Basketball-Bundesliga etabliert und sich zum Favoritenschreck entwickelt. Engagement, Dynamik, Fairness, Freude am Basketball und begeisterte Fans zeichnen das Team und den Verein aus. Die Mannschaft bietet unvergessliche Momente und attraktiven Sport in einer tollen Atmosphäre - ein interessantes Umfeld für Haake-Beck"
erläutert Alexander Schipke, Marketing Manager bei Haake-Beck.

Neben dem Ausschank von Haake-Beck Pils bei den Heimspielen der Eisbären wird sich die Marke auch im Umfeld der Fans präsentieren.
"Wir sind davon überzeugt, dass die Eisbären ihren Fans auch weiterhin viel Freude machen werden. Und schöne Ereignisse sollten gefeiert werden - am besten mit einem frischen Haake-Beck Pils"
so Alexander Schipke. (Quelle: Pressemitteilung der Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH).

Bitburger sponsert bereits länger die Basketball-Bundesliga-Mannschaft TBB Trier als Haupt- und Trikotsponser. Die Kulmbacher Brauerei AG kooperiert mit dem amtierenden deutschen Meister GHP Bamberg und stiftet u.a. für jeden erzielten Punkt der Mannschaft einen Liter Bier. Auch in niedrigeren Ligen sind Brauereien als Sponsoren aktiv. In der Regionalliga sponsert z.B. die Badische Staatsbrauerei Rothaus Basketball Konstanz und in der Oberliga Sachsen die Sternquell-Brauerei, Plauen, die Plauen Homesquad.

Beruhigungspillen gegen die Vogelgrippe.

Die Vorsitzende des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages, Marlene Mortler (CSU), versucht in einer Pressemitteilung des Deutschen Bundestages vom 24. Februar 2006 die Bevölkerung in Bezug auf die Vogelgrippe zu beruhigen: "Abseitsverdächtige Gedankenspiele" (wie kommt sie nur auf diesen Titel?).

Doch wenn man den vielen Äußerungen unserer Politiker auf den Grund geht, wird man eher beunruhigt:
  • Es wird gerne davon gesprochen, es stünde für bis zu 20% der Bevölkerung Tamiflu zur Verfügung. Tatsächlich haben die Bundesländer solche Mengen nur bestellt. Die geplanten Liefertermine reichen bis ans Ende dieses Jahres; telweise werden Lieferzeiten bis ins Jahr 2010 oder 2012 genannt. Ob diese Mengen dann auch wirklich geliefert werden, steht auf einem anderen Blatt. Bereits eingelagert sind erheblich kleinere Mengen, in Berlin z.B. nur für 7,2 Prozent der Bevölkerung (Quelle: "Berlins Notfallplan: 3 km Sperrzone um tote Vögel geplant", in: Berlin1.de vom 21 Februar 2006) und in Baden-Würtemberg nur für 7,6 Prozent der Bevölkerung (Quelle: "Tafmiflu-Vorrat wird nicht erhöht", in: Südwest Aktiv vom 24. Februar 2006).
  • Für sich selbst haben die Politiker vorgesorgt. Zumindest verstehe ich so eine Bemerkung einer Sprecherin des Bundesgesundheitsministerium, der Bund müsse bei einer Pandemie Vorsorge treffen, damit die Personen, die für ein funktionierendes Regierungshandeln unverzichtbar seien, mit Medikamenten versorgt würden. Nach Angaben der Bild-Zeitung soll die Bundesregierung rund 60.000 Packungen der Antivirus-Medikamente für den Eigenbedarf gelagert haben. Das Ministerium habe einen Antrag des Blattes auf Akteneinsicht in die entsprechenden Unterlagen abgelehnt, weil es eine Beeinträchtigung der inneren Sicherheit befürchte (Quelle: "Bundesregierung dementiert Vorwürfe zu heimlichen 'Tamiflu'-Vorräten", in: Deutsches Ärzteblatt vom 17. Februar 2006).
Siehe zu dem Thema auch den Kommentar von Timm Krägenow: "Nichts zu lachen", in: Financial Times Deutschland vom 24. Februar 2006. Er schreibt u.a.:
"Noch ist Zeit zu planen. Viele Dienstleister könnten dank Telearbeit dafür sorgen, dass ihr Geschäftsbetrieb während einer Pandemie weiterläuft und das Risiko für die Mitarbeiter sinkt. Das erfordert keinen großen Aufwand, müsste aber jetzt vorbereitet werden.

Kommt die Pandemie, gibt es nichts mehr zu lachen. Danach aber werden die Politiker und Firmen gut dastehen, die jetzt einen Minimalaufwand an Krisenplanung betreiben."
Wie man als Gastronom möglicherweise vorsorgen kann, steht in unserem Beitrag "Notfallplan Vogelgrippe".

Web Beta.

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Da erscheint in der Zeitschrift "Technology Review" im Heise Verlag die März-Ausgabe mit dem Titelthema Web 2.0 und online finde ich die Bemerkung:
"Das neue Heft ist ab dem 23. Februar am Kiosk zu haben. Online im Volltext verfügbare Features finden Sie hier."
Und unter "hier" sind dann lediglich zwei Artikel online lesbar. Also, Jungs:
  • Ihr kennt den bestsortierten Kiosk in meiner Stadt Bamberg nicht. Sonst würdet Ihr nicht behaupten, dort fände man sowas.
  • "hier" als Linkwort zu verwenden, ist ein Fehler, den man Online-Redakteuren in der Ausbildung schon vor der ersten Pause am ersten Tag austreibt. Wie soll man Euch etwas über das Web 2.0 abnehmen, wenn Ihr das Web 0.1 Beta noch nicht verstanden habt?
  • Daß man alle Inhalte einer Zeitung/Zeischrift online stellen sollte und dies - wenn die Inhalte gut sind - den Abverkauf nicht gefährdet und die Werbekohle die minimalen Umsatzverluste aus dem Verkauf übertrifft, wissen selbst konservativen Medien wie "Die Welt", "Die Zeit", "Der Standard" usw. schon seit vielen Jahren (z.B. die "Zeit" seit dem 3. September 2000) und selbst "Brandeins" ist halbwegs einsichtig. Wann kapiert dies jemand, der in seinem Titel "Technology Review" die Zukunft verheißt?

Bernd Roethlingshoefer laesst gruessen.

Bernd Röthlingshöfer, den Stammlesern dieses Blogs als Autor bekannt, der als erster in Deutschland eine virtuelle Buchtournee gemacht hat (Dokumentation zur virtuellen Buchtournee), hat - nachdem der ursprüngliche Erscheinungstermin durch einen Verkehrsunfall gescheitert ist - sein neues Buch "Marketeasing Werbung total anders" endlich in Händen.

Bis das Rezensionsexemplar eingetrudelt ist, kopiere ich mal aus der Verlagsankündigung:
"Bernd Röthlingshöfer erläutert, wie man Kunden erfolgreich anzieht, einbezieht und zu Botschaftern des Unternehmens macht. Er demonstriert, wie man die Massenmedien für sich arbeiten lässt und in den neuen Bürgermedien - zwischen Weblogs und Handys, in Communities und Chatrooms - Fuß fasst. Marketeasing ist ein Muss für jeden, der mit Werbung zu tun hat. Für Werbeprofis, Werbeinteressierte, für Querdenker und für alle Unternehmer, denen alte Businessstrategien nicht genug sind."
Ich habe die beiden früheren Bücher von Bernd Röthlingshöfer ("Werbung mit kleinem Budget", "Kauf! Mich! Jetzt! Die besten Werbestrategien für Autoren und Selbstverleger") von vorne bis hinten verschlungen, viel daraus gelernt, freue mich schon auf sein jüngstes Kind und kann es allen Lesern dieses Blogs, die sich für Marketing interessieren (müssen), nur ans Herz legen.

Beim Treffen Blog-trifft-Gastro 2006 habe ich Bernd Röthlingshöfer auch persönlich, von Angesicht zu Angesicht, kennengelernt. Er hat Bilder von diesem Treffen in der Hotelfachschule Heidelberg auf Flickr hochgeladen.

Alkoholfreie Getraenke mit gesundheitsfoerdernden Zusaetzen boomen.

Der Mega-Trend "Gesundheitsbewusste Ernährung" spiegelt sich auch beim Konsum alkoholfreier Getränke wider. Im Trend liegen vor allem Getränke mit Zusatzstoffen, die eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Die neuesten Geschmacksrichtungen, Rezepturen und Produkte werden auf der INTERNORGA 2006 präsentiert. Die 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien öffnet ihre Tore vom 3. bis 8. März auf dem Hamburger Messegelände.

In Deutschland erfreuen sich Alkoholfreie Getränke (AFG) schon seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Allein von 1995 bis 2004 stieg der Pro-Kopf-Verbrauch nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) um fast 26 Prozent auf mittlerweile 284,8 Liter. Dabei liegt der Anteil neuer Produkte mittlerweile bei fast 13 Prozent.

Aktuell im Trend liegen laut Werner Witting, Hauptgeschäftsführer der wafg, vor allem "Near-Water-Produkte", also Wässer mit funktionellen Zusätzen. Hierbei handelt es sich um Vitamine, Minerale oder andere gesundheitsfödernde Zusatzstoffe. Witting:
Die Near-Water-Produkte bieten kalorienarme Erfrischung bei gleichzeitiger geschmacklicher Vielfalt."
In den ersten acht Monaten 2005 verzeichneten diese Getränke im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von rund 37 Prozent.

Der Trend zu Near-Water-Produkten wird sich auch im Angebot der Erfrischungsgetränkehersteller auf der INTERNORGA finden. Apollinaris-Schweppes und Gerolsteiner, die beiden Großen unter den Mineralwasser-Abfüllern, bieten in diesem Bereich eine ganze Palette innovativer Produkte: Apollinaris Active + etwa enthält neben vier Prozent Fruchtsaftgehalt (Apfel/ Zitrone) eine ganze Reihe lebenswichtiger Zusätze; ein Liter Active +, so Apollinaris, decke den Tagesbedarf der enthaltenen Vitamine wie Niacin, Vitamin C, Biotin und anderer. Gerolsteiner Fit als weiteres Beispiel enthält neben Vitamin C (eine Flasche deckt laut Unternehmensangaben den Tagesbedarf ebenfalls zu 100 Prozent), Calcium, Magnesium und Traubenzucker.

Auch die meisten anderen Brunnen haben innerhalb ihrer Produktpalette mittlerweile Wässer mit Zusatzstoffen. So setzt Vilsa bei den Zusätzen auf eine Kombination aus Kräuterextrakten und Fruchtsäften: Vilsa Wellness ist ein Mineralwasser mit Auszügen aus Ginseng, Malve und Melisse, das geschmacklich durch Birnen- und Maracujasaft abgerundet wird. Nicht zuletzt diese Kreativität hat dazu geführt, dass Mineralwasser mit über 131 Litern pro Kopf 2004 das beliebteste Erfrischungsgetränk der Deutschen war, gefolgt von Limonaden, Fruchtsaft- und anderen Erfrischungsgetränken mit rund 113 Litern pro Kopf. Fruchtsäfte und -Nektare liegen mit etwas über 40 Litern pro Kopf an dritter Stelle (Quelle: wafg).

Eckes-Granini setzt auf der INTERNORGA auf die drei Schwerpunktthemen Cocktail Basics, 0,2-Liter-Tischflasche sowie Getränkefachmarkt-Konzept. Bei den granini Cocktail Basics handelt es sich um eine neue Subrange mit speziellen Fruchtrezepturen, die als Mix-Grundlagen für die Herstellung und Verfeinerung von Cocktails dienen. Daneben kommuniziert Eckes-Granini auf der Fachmesse auch seine erfolgreiche markentypische 0,2-Liter-Tischflasche von granini. Außerdem will das Unternehmen das Getränkefachmarkt-Konzept vertiefen und dabei verstärkt auf conveniente Verpackungen setzen.

Corinna Tentrup-Tiedje, Vertriebschefin für den Außer-Haus-Konsum bei Eckes-Granini:
"Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf viele interessante und wertvolle Kontakte und Kundengespräche. Die INTERNORGA mit ihrem vielfältigen Ausstellungsmix hat sich für uns als ein hervorragendes Forum erwiesen, um dem Fachpublikum unser Unternehmen sowie insbesondere unsere Aktivitäten im Außer-Haus-Konsum und unsere Marke granini angemessen zu präsentieren."
Für die Unternehmen in der Getränkeindustrie ist die Fachmesse in Hamburg die ideale Plattform, um neue Produkte und Rezepturen vorzustellen sowie Kundenkontakte zu pflegen und zu knüpfen.
"Für uns"
so Sinalco-Marketingchef Markus Branahl,
"ist die INTERNORGA extrem willkommen, um Akzente zu setzen. 2005 haben wir unser 100-jähriges Markenjubiläum in Hamburg gefeiert, der dort entfachte Rückenwind hat uns das ganze Jahr begleitet; 2006 wollen wir uns mehr auf das Getränke-Convenience-Segment konzentrieren."
Die INTERNORGA, 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8. März 2006 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 950 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher. (Quelle: Pressemitteilung der Hamburg Messe & Congreß GmbH).

INTERNORGA-Studie GV-Barometer 2006: Gutes Klima für groessere Investitionen.

Das Investitionsklima in der Gemeinschaftsverpflegung (GV) ist gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Knapp 60 Prozent der GV-Betriebe planen für 2006 größere Investitionen. Zu diesem Ergebnis kommt das GV-Barometer 2006 anlässlich der INTERNORGA.

Die zum fünften Mal von Roland Berger Market Research im Auftrag der Hamburg Messe erhobene Studie untersucht das Investitions- und Innovationsklima in der GV und gibt ein wichtiges Stimmungsbild der Branche im Vorfeld der INTERNORGA. Erstmals befasst sich das GV-Barometer auch mit Fragen zu möglichen Umsatzimpulsen in diesem bedeutenden Zweig des Außer-Haus-Marktes. Die 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien öffnet ihre Tore vom 3. bis 8. März auf dem Hamburger Messegelände.

Während die Zahl der Betriebe, die kleinere Investitionen planen, im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist (von 14 auf 5%), bleibt der Anteil der Unternehmen, die größere Investitionen (z. B. Kochanlagen, Kassensysteme, Spülmaschinen) planen, mit 58 Prozent unverändert hoch. Insgesamt liegt die Investitionsbereitschaft im Business-Bereich, also bei den Betriebsrestaurants, mit 65 Prozent etwas höher als im Care-Bereich, also bei den Kliniken und Heimen (62%). Das spiegelt sich auch im Budget wider: Im Business-Bereich verfügen 34 Prozent der Betriebe, die 2006 Investitionen planen, über ein Budget von mehr als 50.000 Euro, im Care-Bereich sind es 27 Prozent.

Für die repräsentative Studie wurden bundesweit 301 Entscheidungsträger (in der Regel Küchenleiter) aus GV-Betrieben (154 Betriebsrestaurants, 82 Gesundheitseinrichtungen wie Kliniken und Sanatorien) sowie 65 Seniorenheime), befragt. Nach Dehoga-Informationen umfasst der gesamte GV-Bereich in Deutschland rund 30.000 Restaurants, Kasinos und Betriebsrestaurants sowie mehr als 16.000 Kliniken, Heime und Reha-Einrichtungen. Der Branchenumsatz wird auf rund 15 Milliarden Euro geschätzt.

Im Business-Bereich sind allgemeine Anschaffungen (z. B. Besteck, Geschirr) am häufigsten geplant (51%), gefolgt von (Groß-)Kochanlagen (36%) und Ausstattungen zur Warenpräsentation (25%). Im Care-Bereich richtet sich das aktuelle Investitionsinteresse auf allgemeine Ausstattungen (41%), Kochanlagen (29%) sowie Speisentransport- und Serviersysteme (26%).

Unverändert hält der Trend zur Kürzung der Subventionen von Betriebsrestaurants an. Bei 31 Prozent der befragten Betriebe sanken die Unterstützungszahlungen und nur bei 21 Prozent stiegen sie. Kleiner Hoffnungsschimmer: Im Saldo ergibt sich nur ein Minus von 10 Prozentpunkten, im Vorjahr war es ein Minus von 21 Prozentpunkten. Dem gestiegenen Kostendruck begegnen die Betriebe mit Personalabbau (Care: 49%; Business: 31%), der Zentralisierung der Essenszubereitung (Care: 42%; Business: 31%) und der Lieferung von Essen an andere Betriebe (Care: 30%; Business: 20%).

Nach wie vor sind die GV-Betriebe sowohl im Business- als auch im Care-Bereich stark an neuen Produkten der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (86%) interessiert. Am größten ist das Interesse an neuen Produkten bei Caterern (92%). Die hohen Werte in beiden Bereichen zeigen, dass der gesamte GV-Markt ein großes Wachstumspotenzial birgt.

Als wichtigste Eigenschaften für neue Produkte sehen die Verantwortlichen der Betriebsrestaurants
  • die konstante Qualität (95%),
  • besseren Geschmack (78%) und
  • Zubereitungssicherheit (76%).
Für die Klinik- und Heimverpflegung sind
  • Zubereitungssicherheit (82%),
  • bessere Optik (82%) und
  • besserer Geschmack (79%) die wichtigsten Kriterien.
Hier kann die Ernährungsindustrie mit Convenience-Produkten, die sowohl über eine konstant hohe Qualität als auch über eine große Zubereitungssicherheit verfügen, auf die Bedürfnisse der GV-Betriebe reagieren.

Erstmals wurden die GV-Entscheider auch nach möglichen Nischen zur Generierung zusätzlichen Umsatzes befragt.
  • Die meisten Küchenchefs (36%) sehen im Mittagstisch (12-14 Uhr) die besten Chancen für Umsatzimpulse,
  • 29 Prozent glauben an zusätzliche Umsatzchancen beim Frühstück (8-10 Uhr).
Hier unterscheiden sich die Betriebsformen beträchtlich voneinander: So vermuten Kliniken zu 41 Prozent Umsatzreserven beim Mittagstisch (Betriebsrestaurants 37%, Seniorenheime 16%) sowie zu 33 Prozent beim Frühstück (Betriebsrestaurants 29%, Seniorenheime 17%).

Grundsätzlich werden Möglichkeiten für zusätzlichen Umsatz in der Ausweitung des Snack-Angebots vor allem zum Frühstück, dem Anbieten von Produkten mit überdurchschnittlicher Qualität und dem Durchführen von Aktionen am Mittag gesehen. Für den Nachmittag bauen die befragten Betriebe auf mehr Warmverpflegung und Snacks und ab 18 Uhr könnten Events und die Belieferung anderer Küchen für ein Umsatzplus sorgen.

Die INTERNORGA, 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8. März 2006 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 950 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den modernen Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher. (Quelle: Pressemitteilung der Hamburg Messe & Congreß GmbH).

INTERNORGA-Kongresse mit Spitzenreferenten: Strategien, Konzepte und Fallbeispiele.

Frisch, schnell und schön soll sie sein, die Verpflegung der Zukunft. Die Gäste der Systemgastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung stellen immer höhere Ansprüche an das, was auf ihrem Teller landet. Gefragt sind nicht nur Gerichte, die schmecken, sondern zunehmend Ideen, wie diese neu interpretiert und raffiniert angerichtet werden können. Wie auch in den vergangenen Jahren stehen Strategien und Fallbeispiele im Mittelpunkt der beiden großen Kongressveranstaltungen zur INTERNORGA. Die 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien öffnet ihre Tore vom 3. bis 8. März auf dem Hamburger Messegelände.Das Internationale Foodservice-Forum (Donnerstag, 2. März, im CCH?Congress Center Hamburg) ist Europas größter Kongress für Systemgastronomie.
"Wir wollen zum Jahresauftakt die Branche motivieren und den Managern neue Impulse liefern,"
erklärt Organisatorin Gretel Weiß. Zum Silberjubiläum präsentiert Weiß erstmals zwei Keynote-Speaker:
  • Dr. David Bosshart ist Autor von Beststellern wie "Kultmarketing" und "Zukunft des Konsums". Der Leiter des renommierten Gottlieb Duttweiler Instituts in Zürich wird zum Thema "Anders leben, anders arbeiten: Zukunft auf den Punkt gebracht" sprechen.
  • Jim Sullivan aus den USA, der als Managementcoach Big Player wie McDonald?s und Starbucks berät, referiert in englischer Sprache über "The 7 Fundamentals of Foodservice Leadership".
"Wir bieten damit einen wissenschaftlichen und einen sehr praxisnahen Spitzenreferenten. Beide sind nicht nur Meister ihres Fachs, sondern zudem auch begnadete Rhetoriker"
freut sich die Organisatorin. Weiß rechnet mit mehr als 1000 Teilnehmern.

Den Kunden rundum glücklich machen und dabei noch mehr betriebswirtschaftlich denken ? das ist die Herausforderung für die Gemeinschaftsgastronomen. Der Deutsche Kongress für Gemeinschaftsverpflegung (Montag, 6. März im CCH) will dazu Denkanstöße liefern. Organisator Burkart Schmid setzt auch in diesem Jahr bei der Programmgestaltung auf die drei großen Teilmärkte der Branche:
  • Business (Betriebsgastronomie),
  • Care (Krankenhaus-/Heimverpflegung) und
  • Education (Schulverpflegung und Studentenwerke).
"Die Fokussierung kam im vergangenen Jahr sehr gut an. Damit erfüllen wir das Bedürfnis unserer Entscheider: Möglichst viel neues Wissen für das eigene Unternehmen abzuschöpfen"
betont Schmid. Eingeladen als Referenten sind unter anderem Martin Straubinger, Leiter der Betriebsgastronomie bei BMW in München und Gerald Wüchner, Küchenleiter im Krankenhaus Rotenburg ob der Tauber. Straubinger wird der Zuhörerschaft sein neues Gastronomiekonzept vorstellen, in dem klassische Lösungen wie Free Flow der Vergangenheit angehören. Für Wüchner ist die mediterrane Ernährung heute ein Markenzeichen seines Hauses, die erheblich zum positiven Image beigetragen hat. Beide Fachleute referieren erstmals in Hamburg. Schmid rechnet mit 300 Teilnehmern (2005: 282).

Als Schlusspunkt und "Sahnehäubchen" des Deutschen Kongresses für Gemeinschaftsverpflegung spricht der Journalist und Autor Werner Tiki Küstenmacher. Schmid:
"Küstenmacher hat mit seiner Serie 'Simplify your life' enormen Erfolg. Für die Entscheider unserer schwierigen Branche soll Küstenmacher Anregungen bieten, zum Beispiel das einfache Lösungen durchaus ihre Berechtigung haben."
Die INTERNORGA 2006, 80. Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 950 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher. (Pressemitteilung der Hamburg Messe & Congress GmbH).

INTERGASTRA lockte mehr als 70.000 Besucher.

Die 23. INTERGASTRA, Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Catering, Konditorei und Café, ist am Donnerstag, 23. Februar 2006, in Stuttgart mit einem positiven Ergebnis zu Ende gegangen. Von einer verhaltenen Branchenlage und mäßigen Umsatzstimmung, wie manche im Vorfeld der INTERGASTRA orakelt hatten, war auf dem vollständig belegten Messegelände auf dem Killesberg nichts zu spüren. Im Gegenteil.
"Unsere Aussteller sind mit dem Verlauf der Fachmesse äußerst zufrieden"
sagte Stuttgarts Messegeschäftsführer Ulrich Kromer nach einer ersten Auswertung der Umfrageergebnisse auf der Messe,
"die INTERGASTRA hat erneut ein positives Signal für die Branche gesetzt; das Gastgewerbe spürt eindeutig Aufwind."
Damit habe sich die INTERGASTRA als erste Innovationsmesse der Branche in 2006 bewährt und ihren Stellenwert als die Fachmesse im süddeutschen Raum einschließlich den Nachbarländern gefestigt.

Auch Peter Schmid, Präsident des Dehoga Baden-Württemberg, blickt voller Zuversicht in die kommenden Monate:
"Das Licht am Ende des Tunnels wird wieder heller. Die INTERGASTRA war ein hervorragender Imagezugewinn für das Gastgewerbe, wobei wir in diesem Jahr große Hoffnungen in die Fußball-Weltmeisterschaft setzen. Zudem konnten wir im Rahmen der Fachmesse auch einige politische Anliegen vermitteln."
Das Konzept, erneut eine optisch und inhaltlich beeindruckende Dehoga-Halle der Gastlichkeit auszurichten, sei aufgegangen. Der Erfolg dieser enorm wichtigen Messe mache Mut, den
"anstehenden schwierigen Herausforderungen optimistisch zu begegnen."
Die Stimmung sei deutlich besser, das Interesse der Kollegen und Dehoga-Mitglieder groß, wenn jetzt noch die Kauf- und Investitionsbereitschaft zulege, dann
"sind wir auf dem richtigen Weg."
Alle Koch- und Dekorations-Wettbewerbe seien ausgebucht gewesen und mehr als 50 Busse mit Mitgliedern hätten das Stuttgarter Messegelände angefahren.
"Zusammenfassend gesagt: die INTERGASTRA war für uns eine mehr als erfolgreiche Messe."
"Dieser Aussage schloss sich Robert Widmann, Landesinnungsmeister des Konditorenhandwerks Baden-Württemberg, gern an.
"Mit der Konditoren-Weltmeisterschaft der Junioren haben wir ein Glanzlicht auf der INTERGASTRA gesetzt; zusammen mit unserem Cafe und Trendforum wollten wir vor dem Umzug auf die Fildern noch einen guten Eindruck hinterlassen, um dann der ,neuen? INTERGASTRA gleich einen Schub zu geben. Das ist uns auch gelungen."
Die positive Stimmung unter den Ausstellern wurde durch das große Fachbesucherinteresse geprägt. Fakt ist, dass das Einzugsgebiet der INTERGASTRA konstant geblieben ist.
"Rund ein Drittel unserer Besucher nehmen eine Anreise von mehr als 100 Kilometer auf sich"
sagte Messechef Kromer. Die meisten kämen aus allen Landesteilen Baden-Württembergs, gefolgt von Fachbesuchern aus Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Auch aus dem angrenzenden Ausland, aus der Schweiz, aus Frankreich, Österreich und Italien ließen sich Besucher an den Messeständen über Produktneuheiten und Ernährungstrends informieren. Mehrere Delegationen und Fachbesuchergruppen aus Russland, Weißrussland und Tschechien rundeten das internationale Bild ab. Insgesamt wurden mehr als 70.000 Besucher registriert, dabei ist der Anteil von 88 Prozent an Fachbesuchern (2004: 88 Prozent) konstant hoch geblieben. Zudem ist bemerkenswert, dass der Anteil der Besucher, die zum ersten Mal auf der INTERGASTRA waren, bei 34 Prozent (2004: 33 Prozent) liegt. Mehr als ein Drittel der Befragten besucht übrigens ausschließlich die INTERGASTRA.

Damit hat die INTERGASTRA genau ihre Zielgruppe erreicht:
  • Laut der repräsentativen Befragung sind 85 Prozent der INTERGASTRA-Besucher unmittelbar an Entscheidungen über Einkauf und Beschaffungen in ihrem Unternehmen beteiligt.
  • Zwei Drittel der Befragten sind sogar in Entscheidungen über Anschaffungen ausschlaggebend oder mitentscheidend eingebunden. Daraus ergibt sich für die INTERGASTRA-Aussteller ein äußerst interessantes Fachpublikum.
  • Mehr als vier Fünftel der befragten Besucher (81 Prozent) sind auf die INTERGASTRA mit Investitions- und / oder Kaufabsichten gekommen.
  • Zudem gehen 43 Prozent der Besucher davon aus, dass die Bedeutung der INTERGASTRA künftig weiter zunehmen werde, da der Bedarf nach Informationen und innovativen Produkten enorm sei. Außerdem sind die Erwartungen durch den Umzug auf das neue Messegelände am Flughafen entsprechend hoch und positiv.
  • 97 Prozent wollen die INTERGASTRA 2008 wieder besuchen,
  • sogar 99 Prozent der Besucher würden die Fachmesse ihren Kollegen als absolut lohnenswert weiter empfehlen. Kein Wunder, dass die Aussteller ein gutes Nachmessegeschäft erwarten.
Die nächste INTERGASTRA findet vom 9. bis 13. Februar 2008 in der Neuen Messe Stuttgart auf den Fildern beim Flughafen statt. (Quelle: Pressemitteilung der Messe Stuttgart).