Gastgewerbe Gedankensplitter



Sonntag, April 30, 2006

Kein verdammtes siebtes Jahr.

Beim Start von Abseits.de am 1. Mai 1998 habe ich vermutet, daß nach einer anfänglichen Steigerung der Besucherzahlen irgendwann einmal eine Sättigung eintreten würde. Schließlich ist das Potential der Hauptzielgruppe deutschsprachige Gastronomie und Hotellerie begrenzt.

Doch auch in der Rückschau auf die letzten Monate läßt sich keine Stagnation erkennen. So hat in den ersten vier Monaten dieses Jahres die Zahl der Besucher im Vergleich zum Vorjahr um 38,5% gestiegen.

Die Gesamtbesucherzahlen aller Websites, die ich administriere, weisen sogar eine Steigerungsrate von 43,6% auf. Bei kleineren, jüngeren Websites sind höhere prozentuale Zuwächse leichter zu erzielen.

Siehe dazu auch meinen älteren Beitrag "Entwicklung der User Visits von Websites in Abhängigkeit vom Alter der Sites" vom 25. Juli 2000.

Gastrokritiker on tour.

In der Nacht vom Montag, 1. Mai 2006, auf den Dienstag zeigt der Fernsehsender n-tv die Reportage "Krieg der Sterne - Auf Kontrollgang mit den Gastrokritikern".

n-tv kündigt diese Sendung wie folgt an:
"Zwei Fachinspektoren des VARTA- Führers auf ihrer Tour durch Berlin - erstklassige Hotels und Gourmet-Restaurants werden unter die Lupe genommen und untersucht, ob sie tatsächlich jeden Punkt, jede Mütze und jeden Stern wert sind.

Anonym und unvoreingenommen prüfen die beiden Tester die Matratzen auf Bequemlichkeit, den Zimmerservice auf Schnelligkeit, das Fischfilet auf Gräten und den Kellner auf Flexibilität. Nicht ein einziges Mal stoßen die erfahrenen Spezialisten auf das, was sie erwartet haben. Ein Traumjob, wie viele denken: stets gut speisen, jede Nacht in edlen Hotels verweilen - doch die Fachinspektoren gewähren auch Einblick in die dunklen Seiten ihres Jobs: Drei-Gänge-Menüs, auch wenn der Magen rebelliert und mit einem einfachen Käsebrot zufrieden wäre, die Einsamkeit, wenn man alleine im Restaurant sitzt und abends im Hotelzimmer den Fernseher einschaltet, der Alltag ohne Familie, jede Nacht in einem fremden Bett und tausende von Kilometern auf der Autobahn. Wie geht der Gastrokritiker mit der Einsamkeit um? Wie schafft er die zwei warmen Mahlzeiten an 6 Tagen pro Woche?

Auch die Köche kommen zu Wort: wie kann man sich auf den Blitzbesuch der Restauranttester vorbereiten? Wie verkraftet man den Verlust eines Sterns? Wie kocht es sich mit dem Wissen, der nächste Gast könnte das liebevoll zubereitete 3-Gänge-Menü zuerst nicht leiden und dann für alle Welt lesbar in Grund und Boden stampfen?

Die Reportage zeigt den Alltag der Fachinspektoren und was hinter jedem einzelnen Punkt, jeder Mütze und jedem Stern wirklich steckt: Ehrgeiz, Zweifel, Mut und Enttäuschung."

Delivr.

Im letzten Jahrtausend habe ich schon einmal digitale Postkarten, auch E-Cards genannt, zum Versand angeboten. Doch dann wurde dies kriminalisiert. Siehe dazu: "Gericht stärkt Schutz gegen unerwünschte E-Mail-Werbung", in: Heise vom 29. April 2003.

Der Service Delivr (via Stephan Lamprechts Notizen) bietet auf Basis der Foto-Community Flickr nunmehr die Möglichkeit, fremde und eigene Bilder, soweit sie per Creative Commons dafür freigegeben sind, zum Versand anzubieten. Meines Erachtens sollte ein Link auf diesen Service, der den Versand durchführt, sich einer juristischen Anfeindung entziehen.

Ich habe einmal eine entsprechende kleine Bildersammlung zum Ausprobieren aufgebaut.

Wie kann man so etwas für die eigene Website nutzen?
  • Man benötigt einen Account bei Flickr.com (ein kostenloser Account genügt).
  • Man lädt Bilder hoch.
  • Man ordnet allen Fotos, die man als digitale Postkarten verwenden will, eine Creative Commone Lizenz zu. Dazu klickt man rechts unterhalb des Bildes in der Rubrik "Additional Information" auf "change" und dann in dem sich öffnenden Fenster auf "Add a license for your photo" und wählt auf der Folgeseite eine Art der CC-Lizenz aus. Man eröffnet damit, anderen Anwendern, so auch Delivr, die Möglichkeit, diese Fotos zu nutzen.
  • Anschließend wechselt man zu Delivr, gibt dort den Namen seines Flickr-Accounts ein, wählt die Option "My Images" aus und schickt die Anfrage ab.
  • Die Antwortseite beinhaltet dann Ansichten der Fotos.
  • Im eigenen Blog, auf der eigenen Website verlinkt man auf die URL dieser Antwortseite.
  • Ein User kann diesem Link folgen, eines der angezeigten Fotos anklicken, auf der Folgeseite die Adressen des Absenders und Empfängers sowie einen Kartentext eingeben und gestalten und den Versand der digitalen Postkarte durch Delivr veranlassen.
Alternativ kann man auch Links konstruieren, deren Antwortseiten eigene und/oder fremde Fotos enthalten, die mit einem beliebigen Suchbegriff (tag) verknüpft sind. Auf diese Weise kann man auch die Auswahl seiner Fotos bei Flickr, die als digitale Postkarte angeboten werden soll begrenzen. Man verknüpft die gewünschten Fotos einfach mit einem eindeutigen (ungewöhnlichen) Suchbegriff (Phantasiebezeichnung), der anderswo nicht verwendet wird.

Anfangs kann es zu einer trafficbedingten Verzögerung bei Delivr bzw. Flickr kommen. Der Dienst Delivr benötigt mitunter ein paar Minuten, um alle Fotos von Flickr zu holen. Falls nach einiger Zeit immer noch keine Fotos zu sehen sind, haben Sie den falschen Account-Namen verwendet oder vergessen, die gewünschten Fotos mit einer CC-Lizenz zu versehen.

Gesetzlicher Mindestlohn: Berliner Mindestlohn-Konferenz.

Auf einem Mindestlohn-Konferenz in Berlin haben Franz Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, und Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrungsmittel und Gaststätten ein gemeinsames Grundsatzreferat gehalten. Im Mindestlohn-Weblog wird der Inhalt in wichtigen Punkten wieder gegeben. Interessant erscheinen mir insbesondere folgende Aussagen, die unsere Branche betreffen:
  • "Die Gewerkschaft NGG - Nahrung-Genuss-Gaststätten - hat im Wirtschaftsbereich keine flächendeckende Kampffähigkeit mehr."
  • "In den vielen kleinen Betrieben mit nur drei oder vier Mitarbeitern gibt es keine Betriebsräte."
  • "Im Gastgewerbe gibt es 700.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in 210.000 Betriebsstätten. In Ostdeutschland hat fast die Hälfte der Betriebe keine Tarifbindung mehr, in Westdeutschland ein Drittel." Leider wurden wiederum keine Zahlen genannt, wieviele Mitarbeiter im Gastgewerbe in der Gewerkschaft Nahrungsmittel und Gaststätten organisiert sind.
  • "Gerade im Dienstleistungsbereich und im Hotel- und Gaststättengewerbe seien viele Arbeitsplätze nicht ins Ausland zu verlagern."
Zum letzten Punkt kann ich mir drei Anmerkungen nicht verkneifen:
  • Deutschland steht im Wettbewerb sowohl mit anderen touristischen Destinationen als auch bei Messen und Kuren. Wir können sehr wohll Arbeitsplätze verlieren nicht nur im grenznahen Bereich.
  • Ein Mindestlohn gilt nur für arbeitsvertragliche Beziehungen. Man kann anfallenden Arbeiten auch in anderen Formen gestalten. Siehe dazu unseren früheren Beitrag "Eine Menge Bürokratie".
  • Auch wenn Tätigkeiten vor Ort in Deutschland erledigt werden müssen, kann man sie rationalisieren und weniger arbeitsintensiv gestalten. Siehe dazu unseren früheren Beitrag "Linkspartei fuer niedrigeren Mindestlohn.".

Samstag, April 29, 2006

Historische Aufnahmen von Restaurants.

Minnesota Reflections ist eine Fotodatenbank mit mehr als 5.000 historischen Fotos, die von mehr als 50 Organisationen im amerikanischen Bundesstaat Minnesota, die sich dem Kulturerbe verpflichtet fühlen, eingebracht worden sind (via Minnesota Offers Photograph Archive", in: Research Buzz vom 29. April 2006).

Wenn man darin z.B. nach "Restaurant" sucht, stößt man auf einige ansprechende, gastronomiegeschichtlich interessante Fotos, die aber auch als Anregungen über nostalgische Konzepte dienen können, z.B. eines Restaurants im Landkreis St. Louis aus den Jahren 1900 bis 1914, z.B. Auch eine Suche nach "Bar" bringt interessante Aufnahmen, z.B. einer Bar in Bigstone um das Jahr 1900 und eines Saloons aus dem Jahre 1909.

Man kann die Fotosammlung aber auch nach Rubriken, nach Regionn und danch durchsuchen, welche Organisaton sie zur Verfügung gestellt hat.

Fussball WM 2006.

Recht phantasievoll haben viele Unternehmen versucht, die Bezeichnung "Fußball WM 2006" zu umgehen. Jetzt - nachdem der Markenschutz dafür vom Bundesgerichtshof aufgehoben worden ist - stehen sie mit ziemlich komischen Bezeichnungen dar:
  • Fußball-Salami.
  • Goal.
  • Lied zum internationalen Fußballfest.
  • Deggendorf am Ball.
Mehr darüber: "FIFA-Marken-Urteil kommt für viele Firmen zu spät", in: Passauer Neue Presse vom 29. April 2006.

Ein paar weitere Beispiele aus meiner Heimatstadt Bamberg:

Menupages.

Die Website Menupages.com ist ein Restaurant- und Speisekartenführer für New York City. Man findet dort Speisekarten sowie Bewertungen und Besprechungen von Gästen von mehr als 5.000 Restaurants, kategorisiert nach ethnischen Kategorien und nach Stadtteilen bzw. Blöcken.

In jeder Nacht wird ausgewertet, welche Restaurants in den letzen 24 Stunden am häufigsten angeklickt worden sind. Sie werden als "Hot Menus" angezeigt. Wenn ein Restaurant an drei Tagen hintereinander in diese Liste geraten ist, wird es für eine Woche nicht mehr darin angezeigt.

Die Menupages kann man personalisieren. Unter My Menupages speichert man die Speisekarten, die am meisten zusagen.

Gründer der Menupages ist Greg Barton. Er hat in der Computerbranche gearbeitet, sein ganzes Leben lang noch nie ein Essen gekocht und sich darüber geärgert, daß er - umgeben von Hunderten von Restaurants - nie wußte, wo es was zu essen gibt. So entstand die Idee ein Buch herauszugeben, in dem alle Speisekarten seiner Umgebung enthalten sind. Im Jahre 2002 entwickelte sich daraus die weitere Idee, dieses Konzept auf das Internet zu übertragen.

Menupages ist kostenlos sowohl für die Gäste als auch für die Gastronomie. Erlöse erzielt Menupages aus "featured listings", also von Gastronomen, die sich über einen Basiseintrag hinaus darstellen wollen und an vorderer Stelle präsentiert werden wollen. Die Preise dafür liegen bei 35 und 50 Dollar im Monat, je nach Umfang der erweiterten Darstellung. Monatlich gibt es mehr als 7 Millionen Pageviews und über 600.000 Unique Visitors.

20 Dollar am Tag.

New York ist ein teures Pflaster. Der Blogger Mike King schildert seine Bemühungen, mit 20 Dollar pro Tag für Essen und Trinken in Restaurants auszukommen: "Twenty Bucks a Day".

The Breakfast Blog.

In seinem Blog "The Breakfast Blog" berichtet der Austrailier Jamie Wodetzki über seine Suche nach den besten Eiern in der Frühstückszene von Down Under. Seine Berichte sind reich garniert mit Fotos, die den Mund wässrig machen.

Gastronomen finden Ideen für neue Frühstücke, Frühstückskomponenten und Anrichtungsweisen.

Einen besonderen Blick Wert sind die Best Breakfasts 2006.

Freitag, April 28, 2006

Eine Menge Buerokratie.

Auf einer Mindestlohnkonferenz gab Thea Dückert , Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, unumwunden zu, daß differenzierte Mindestlöhne eine Menge Bürokratie mit sich brächten. Dies sei nicht zu ändern: "'Jetzt nicht um 20 Cent kloppen' - Parteien auf der Konferenz", in: Mindestlohn-Weblog vom 28. April 2006.

Mich wundert es, daß auch auf dieser Konferenz behauptet wird, maßgeblich für die Höhe eines deutschen Mindestlohns seien die westeuropäischen Nachbarn. Wieso soll ein Mindestlohn in Mecklenburg-Vorpommern, in Frankfurt an der Oder, in Görlitz, Hof oder dem Bayerischen Wald sich an den hohen Mindestlöhnen, z.B. in Frankreich, orientieren, statt an den viel niedrigeren Löhnen im Pendlerbereich von Polen und Tschechien?

Die Anhänger eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland übersehen zudem, daß ein solcher Lohn für eine Vielzahl von Menschen gar nicht gelten würde:
  • Mithelfende Familienangehörige.
  • Auszubildende.
  • Praktikanten.
  • Heimarbeiter.
  • Werkvertragsnehmer.
  • Selbständige (Subunternehmer).
  • Mitglieder von Vereinen und Genossenschaften, Gesellschafter von Gesellschaften des Bürgerlichen Rechts und von Kapitalgesellschaften, wenn sie aufgrund einer satzungsgemäßen Verpflichtung verpflichtet sind, ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen oder bereit sind, ehrenamtlich zu helfen.
  • Schwarzarbeiter.
  • usw.

Gaeste im Fokus.

Peter Eich ist mit Klaus Schenker Inhaber des Reiseveranstalters ZeitReisen Radurlaub ZeitReisen GmbH in Konstanz und bloggt seit Oktober 2005.

Ihre Website besteht fast ausschließlich aus Bildern von Kunden, die dort direkt abgebildet werden, für Werbemaßnahmen verwendet oder verlinkt werden. schreibt Bernd Röthlingshöfer über ihre Website.

Siehe dazu auch meinen Beitrag über die Eventshooters, ein Dienstleister, der Gästefotos schießt und online stellt.

Besonders in Kneipen und der Szenegastronomie werden Gäste auch durch attrakive Mitarbeiter gebunden. Das "Café Oktober" mit Filialen in Barmbek, Bergedorf, Harburg und Rahlstedt stellt Bedienungen im Bild vor. Vielleicht eine Einladung zum Flirten?

Zur Neuordnung des Dosenpfandes ab Mai 2006.

Der ShopBlogger hat seine versprochene Sammlung von kurzen Beiträgen zum Thema Dosenpfand gestartet: "Dosenpfand Verwirrung: Fruchtsaftgetränke oder Fruchtsaft?".

Wie immer bei obskuren Reformprojekten der rot-grünen wie auch der fetten Regierung könnte man meinen, Politiker wollten als Reaktion auf die Pisa-Studie die Intelligenz ihrer Bürger trainieren. Fast schon legendär ist in diesem Zusammenhang der Leergutführerschein, den beim SparBlogger Mitarbeiter bestehen müssen, bevor sie Leergut annehmen dürfen. Wetten daß Jürgen Trittin und sein Nachfolger im Amte des Bundesumweltministers, der Ex-und-Popp-Beauftragte Sigmar Gabriel, ihn nicht bestehen würden?

Gottseidank betrifft die meisten Gastronomen diese gesetzgeberische Scharlatanerie nicht oder nur am Rande. Im Gastgewerbe werden Getränke meist in Mehrweggebinden beschafft.

Siehe dazu auch meine Anmerkungen zu der bis zum 30. April 2006 geltenden Regelung: "Pfandpflicht für Einwegverpackungen: Auswirkungen auf das Gastgewerbe".

Eine vernünftige Lösung liegt seit Jahren auf der Hand: "Abgabe statt Dosenpfand".

Betreiberrechnungen als Service-Tool von Brauereien und Getraenkefachgrosshandel fuer die Gastronomie.

Wie stehe ich da mit meinem Betrieb im Vergleich zum Mitbewerb? Eine Frage, die sich viele Gastronomen sicherlich häufig stellen. Vergleichszahlen sind in der Regel zu alt, die Abstufungen zwischen den einzelnen Vergleichstypen sind zu groß, sie passen nicht speziell zur Region.

Getränkeindustrie und -lieferanten, die ihren Kunden mehr bieten als nur Ware und ggf. bindende Darlehensleistungen können die Fragen ihrer Kunden beantworten. Eine Betreiberrechnung schafft Transparenz und Vergleichbarkeit.

Die Ergebnisse einer Betrachtung eines einzelnen Betriebes können in der Betreiberrechnung g@stroPlus mit anderen Ergebnissen typologisierter Betriebe verglichen werden. Es ist nur noch die Frage, ob der einzelne Lieferant bzw. die einzelne Brauerei dies leisten kann und will.

Informationen zum neuen Tool der Betreiberrechnung g@stroPlus finden Sie unter: www.gastrobusiness.de/gpl2_analysebeispiel.pdf (PDF).

Weitere Informationen zu betriebswirtschaftlichen Werkzeugen für die Gastronomie und Getränkeindustrie auf der Webseite www.gastrobusiness.de.

Donnerstag, April 27, 2006

"Bier ist ein First-Class-Getraenk mit hoher Innovationskraft".

Augsburg/Homburg. - Der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes und geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei, Dr. Richard Weber, nimmt in beveragenews.tv, dem weltweit ersten Branchen-TV der Getränkeindustrie, exklusiv Stellung zum Dosenpfand, der Verbreitung von PET sowie zur Verbindung mit der BHI.

Die Dose hat wieder Konjunktur. Davon geht Richard Weber, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes aus. Jetzt, mit der Einführung des Dosenpfandes werde die Dose wieder zu neuem Leben Beveragenews.tv - das erste Business- und Branchen-Fernsehen im Internet weltweit für die Getränkeindustrie erweckt:
"Das ist ein Treppenwitz der Weltgeschichte: Wenn alles im Pfand ist, wird der Konsument sich an leichtere Verpackungen wenden, die er besser nach Hause tragen kann"
erklärt Weber im beveragenews.tv-Interview. Besonders beliebt ist die Dose bei den neuen Single-Haushalten.
"Das ist ein Trend, der schon abzusehen war, d.h. Pfand wirkt dort - aber vielleicht in entgegen gesetzter Richtung, die Herr Trittin gar nicht wollte."
Dosenpfand als "Treppenwitz der Geschichte"

PET werde in Deutschland nur mehr im Billigbierbereich angeboten. Damit besäße PET Billigorientierung und ist für eine Premium-Brauerei wie Karlsberg eigentlich nicht mehr akzeptabel. Auch vermisse der Konsument bei der Polyethylen-Flasche den "Pepp" beim Öffnen:
"Dieser Klang ist Kommunikation, ist Freundschaft, ist Einheit. Der findet bei PET nicht statt, das ist etwas für Single-Leute"
sagt Richard Weber weiter.

Angesichts des globalen Wettbewerbs müssten sich die deutschen Brauer "schützen":
"Das haben wir mit dem deutschen Reinheitsgebot bereits getan"
, aber es gehe auch vor
"Angriffen, dass Bier nicht gesund sei. Bier ist eines der gesündesten Lebensmittel, so wie es auch schon Plato festgestellt hat. Wir wissen das, wir müssen es nur besser herausstellen, das ist unsere große Zukunftsherausforderung"
erklärt der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes.

Deshalb sei es hilfreich, dass die Initiative "Die Freien Brauer" von 35 Privatbrauereien, die erst im März ihren Gründungsschwur erhoben hatte,
"ein Gleichgewicht herstellt [...] gegenüber den großen Konzernen, die kommen und kommen werden".
Weber begrüßt dies,
"besonders dann, wenn aus dieser 'freien Brauereilandschaft' Innovationen kommen, dass Bier neu geschmackvoll gemacht wird und uns Brauern und Konsumenten zeigen: Bier ist ein First-Class-Getränk mit hoher Innovationskraft."
"Im Hintergrund zusammen und vorne am Markt getrennt"

Den Einstieg der Brau Holding International AG (BHI) sieht der geschäftsführende Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber nach wie vor als den richtigen Schritt an:
"Wir sind sehr froh, dass wir mit BHI zusammen sind. Es ergeben sich vollkommen neue Synergieeffekte, die wir vorher gar nicht kannten"
erklärt Weber im beveragenews.tv-Interview. "Natürlich" sei es schwierig, mit einem internationalen Braukonzern wie Heineken zusammenzuarbeiten, aber auch dort stellten sich erste Erfolge ein:
"Ich bin rundweg zufrieden mit der Sicht von Heineken wie von BHI des deutschen Biermarktes. Die Strategien stimmen, wir wollen investieren, weiter in Brauereien und in Getränkefachgroßhändler"
erklärt Weber exklusiv im BevTalk des Industrial Media Verlages. Er blickt dabei auf die zurückliegende Konzentrationswelle und den neuen Herausforderungen am Markt.

Das Joint-Venture des niederländischen Braukonzerns Heineken und der deutschen Schörghuber-Gruppe, beteiligte sich im Jahr 2003 zu 45 Prozent an der Karlsberg International Brand GmbH, einer Tochter für die Bieraktivitäten der Karlsberg Brauerei KG Weber.
"Wir haben dies gemacht, weil wir sehen, dass der deutsche Biermarkt sich langfristig konsolidieren wird und wir als erste dabei sein wollen"
erklärt Weber im BevTalk auf beveragenews.tv. Karlsberg war mit Beck´s eine der ersten Brauereien, die sich ins Ausland orientiert haben.
"Auf der anderen Seite ist es natürlich für uns eine Sicherheit, mit einem großen deutschen Braukonzern und mit einem internationalen Braukonzern, Heineken, verbunden zu sein."
Das Ziel sei dabei, so Weber,
"über Innovation, über Verpackung, über Einkauf, über Logistik deutliche Synergieeffekte zu erreichen."
Besonderen Wert legt Weber darauf festzustellen, dass die Kapitalerhöhung reinvestiert wurde: in dem Zukunfts-Bereich Wellness mit alkoholfreien Getränken und der Übernahme des Mineralbrunnens Überkingen-Teinach. Weber weiter:
"BHI ist ein Verbund von individualistisch gesteuerten Unternehmen, das ist das Erfolgsrezept der Zukunft. Nicht mehr alles aus einem Pott, sondern im Hintergrund zusammen und vorne am Markt getrennt."
Das Gespräch in der Sendereihe "BevTalk - Macher der Brauindustrie" ist auf www.beveragenews.tv frei zugänglich abrufbar.

(Quelle: Pressemitteilung des Industrial Media Verlags).

Kontraproduktiv.

Der Gastronomin Hilde Wetzler vom "Marktstübchen" in Worms verbieten Sesselfurzer realitätsfremde Bürokraten ausgerechnet an drei Spieltagen der Fussballweltmeisterschaft den Alkhoholausschank: "Bei WM-Übertragung steht Zapfhahn still", in: Wormser Zeitung vom 27. April 2006.

Filmloops erstellen.

Danke an Bernd Röthlingshöfer für seinen Tip "Gerade getestet: Filmloops erstellen".

Ich habe mir dieses Tool gleich heruntergeladen und einen Filmloop für unsere Veranstaltung Feierhof vom 24. bis 28. August 2006 in Bamberg erstellt - mit Fotos vom Veranstaltungsort Schloß Geyerswörth und Impressionen der letztjährigen Veranstaltung.

Man kann aus verschiedenen Dateitypen und Größen auswählen bzw. frei skalieren. Für das Beispiel habe ich ein eingebundenes Flash-Looplet gewählt:


Suppenkuechen in Taiwan.

Aron Danburg und seine reich bebilderten Berichte über Restaurants in Taipei, der Hauptstadt von Taiwan, habe ich Ihnen im Mai letzten Jahres schon vorgestellt: "Taiwanesische Küche".

Heute hat er wieder einige schöne Fotos der Vorderfronten und aus dem Innern einiger Restaurants online gestellt, z.B.

Qype.

Auf der Basis von Google Maps kombiniert Qype - nach einer vierwöchigen Testphase seit dem 26. April 2006 öffentlich - eine lokale Suche mit persönlichen Bewertungen und Tags von Nutzern. Natürlich gehört dazu auch ein Qype Blog, in dem Hintergrundinformationen zu finden sind. (Erstmals gelesen von diesem neuen Service habe ich in deren Beta-Phase bei wirres.net).

Für eine ganze Reihe deutscher Städte gibt es bereits RSS-Feeds, die es erlauben, sich über neue Beiträge zu Betrieben in diesen Städten auf dem Laufenden verständigen zu lassen. Zur Zeit gibt es diesen kostenlosen Service bereits für Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Göttingen, Köln, Aachen, Stuttgart, Leipzig, Bremen und Heidelberg. Beiträge gibt es aber auch schon vereinzelt über Betriebe in vielen anderen Städten.

Im Unterschied zu Anbietern, die sich auf das Gastgewerbe konzentrieren, wie etwa Restaurant-Kritik.de, können alle möglichen Händler und Dienstleister bewertet werden. Wenn auch naheliegend besonders gerne Gaststätten bewertet werden.

Die Betreiber legen zu Recht Wert auf die Feststellung, daß es dabei nicht nur um die schiere Bewertung von Dienstleistern und Händlern geht. Die Motivation, Bewertungen abzugeben, wird weniger darin liegen, schlechte Anbieter bloß zu stellen oder sich ein paar Euro mit vielen Bewertungen dazu zu verdienen, so wie bei einigen anderen Meinungsportalen.

Vielmehr kann man, indem man Betriebe bewertet, andere Menschen kennenlernen, die die selben Betriebe besuchen. Und man kann über diese Menschen neue Betriebe finden, die Menschen mit ähnlichem Geschmack gut finden. Dieses Konzept - es ist auch der meines Erachtens wichtigste Vorteil z.B. bei der Foto-Community Flickr - habe ich schon ein paar Mal bei Communities gefunden, die sich um Gaststätten drehen:

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Deutschland im Finale.

Bei ihrem zweiten Wettbewerbseinsatz in Singapur holte die Nationalmannschaft der Köche Deutschlands in der Kategorie Kalte Küche/Plattenschau eine Silbermedaille. Mit diesem guten Ergebnis sicherte sich das Team den Einzug in das Finale, bei dem am Freitag die drei besten Mannschaften gegeneinander antreten.

Der internationale Kochwettbewerb in Singapur, die FHA 2006 Culinary Challenge, läuft gut für das deutsche Köche-Nationalteam: Nach der Goldmedaille am Dienstag bewertete die Jury die Leistungen der Deutschen in der heutigen Plattenschau mit Silber. Gleichzeitig schafften die Deutschen damit den Einzug in das begehrte Finale der drei Besten.

In Singapur mit dabei sind: Teammanager Ronny Pietzner, Teamkapitän Hans-Peter Tuschla, Chefpatissier Jens Gradel, Manuel Götze, Sebastian Schulze und Steffi Kerber sowie Synke Ahner, Jens Woitzik, Heiko Oswald und Daniel Schöfisch, Simon Tress und Andreas Blam.

Die Nationalmannschaft der Köche Deutschlands wird von einem Sponsorenpool unterstützt, dem diese sieben Unternehmen angehören: AMT Gastroguss, Clinic+job-dress, Dr. Becher, Hupfer, Service-Bund, Unilever Foodsolutions und Wüsthof.

Im Finale am Freitag wird ein Drei-Gang-Menü für 50 Personen gefordert, dessen Zutaten aus dem Warenkorb am Vorabend, also heute, bekannt gegeben werden. Im alles entscheidenden Finale um den Goldenen Löwen wird sich dann herausstellen, welches Team mit diesen Anforderungen am besten zurechtkommt. (Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands).

Touristenstroeme.

"Tourist Destinations" ist eine Weltkarte betitelt, in welcher die Größe der Staaten und Kontinente nicht nach ihrer Fläche sondern nach der Anzahl der ankommenden Touristen gezeichnet worden ist. Worldmapper ist eine Sammlung von Weltkarten, auf der die Größe der Erdteile nicht gemäß ihren geographischen Abmessungen dargestellt ist, sondern vielmehr nach anderen Schwerpunkten, wie Bevölkerungszahl, Krankheiten, Ölverbrauch usw. (via "Interessante Zeiten").

Touristisch interessant sind u.a. auch die Karten

Mittwoch, April 26, 2006

Koennen Journalisten bloggen?

Die meisten Journalisten haben zuerst so getan, als würden sie Blogs nicht wahrnehmen. Später sind sie über sie hergezogen und zuletzt haben sie Blogs nachgemacht. Jetzt stellt sich heraus, daß die wenigsten Journalisten fähig sind zu bloggen. Siehe dazu eine Diskussion auf der Website Online Journalism Review der University of Southern California zum Thema "Can newspapers do blogs right?" vom 23. April 2006.

Bob Cauthorn gibt in seinem Kommentar Zeitungen Tipps, wie sie ihre Blogs besser machen können:
"don't have staff members blog and instead bring in the legitimate outside voices. There are many ways that a mainstream media organization can do this -- make a blog about *outside* blogs, point some of your traffic to outside voices (even those who, gasp, criticize you!), invite some of the best outside bloggers in your community to post right on your pages. Give selected bloggers early access to your stories -- particularly enterprise stories -- so that they can have same-day reactions. (Make sure these are bloggers you can trust not to jump the publication, obviously.) In other words, genuinely and sincerely embrace *outside* voices. Allow the community to have a stake in what you are doing once more."

Vorwaerts gedacht in Sachen Ruecknahme.

Zum 1. Mai 2006 tritt die Novelle der Verpackungsverordnung in Kraft. Weitere Getränkearten in Einwegverpackungen werden ab dann mit einem Pfand in Höhe von 25 Cent belegt. Händler müssen zukünftig auch solche leere Verpackungen von Getränken annehmen, die nicht bei ihnen erworben wurden. Die so genannten Insellösungen einzelner Handelsketten entfallen künftig. Daraus folgt die Notwendigkeit einer Verrechnung des Pfands zwischen Getränkeabfüllern und Handel (Clearing).

Vorteile bringt das Pfandsystem für den Verbraucher: Er kann seine Einweggetränkeverpackungen in jeder beliebigen Einkaufsstätte abgeben ? vorausgesetzt der Händler führt die jeweilige Verpackungsart (PET, Glas oder Dose) in seinem Sortiment.

Ab 1. Mai 2006 wird die Pfanderhebung auf Einweggetränkeverpackungen erweitert und zeitgleich ein bundesweit einheitliches Clearingsystem gestartet. Unterlagen bislang die Einweggetränkeverpackungen für beispielsweise Bier, Biermischgetränke, kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, einschließlich Limonaden und Brausen, Cola- und Bittergetränke der Pfandpflicht, so wird zukünftig auch auf kohlensäurefreie Erfrischungsgetränke und bestimmte alkoholische Mischgetränke (Alkopops) in Einwegverpackungen Pfand erhoben. Der Verbraucher bezahlt dann 25 Cent Pfand für bestimmte CO2-freie Getränke in PET-Verpackungen, Glasflaschen oder Dosen. Dazu zählen unter anderem Eistees, Fitnessgetränke oder aromatisierte Wässer mit einem Füllvolumen von 0,1 bis 3 Liter. Ausgenommen vom Einwegpfand sind nach wie vor Weine, Milch und Säfte. Außerdem Verpackungen, die laut Verpackungsverordnung als ökologisch vorteilhaft gelten, zum Beispiel Getränkekartons. Einwegetränkeverpackungen, für die Pfand gezahlt werden muss, sind künftig leicht zu erkennen: Sie tragen die deutliche Markierung der DPG Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG). Diese besteht aus dem Pfandlogo der DPG und dem EAN-Code.

Der Einzelhandel muss künftig auch Fremdgebinde zurücknehmen.

Voraussetzung für die Rücknahme: Der Händler führt die vom Verbraucher gebrachte Verpackungsart (PET, Glas oder Dose) in seinem Sortiment. Hinweisschilder am Ort der Rückgabe zeigen an, welche Verpackungen der Händler akzeptiert. Bei Händlern mit einer Verkaufsfläche unter 200 Quadratmetern ist die Rücknahme eingeschränkt: Sie müssen leere Gebinde nur von solchen Marken und aus solchen Materialien zurücknehmen, die sie selbst im Sortiment führen.

Industrie und Handel clearen die Pfandforderungen untereinander. Auf die Regeln und technischen Abläufe für dieses Pfandclearing haben sie sich verständigt und dazu die DPG gegründet. Die DPG gibt somit die Standards vor, auf deren Basis die Pfandverrechnung funktionsfähig und flächendeckend erfolgen kann. In der DPG haben sich Unternehmen zusammengeschlossen, die am Lebenszyklus von Einwegverpackungen beteiligt sind: Abfüller (Erstinverkehrbringer), Dosenhersteller, Etikettendrucker, Importeure, der Groß- und Einzelhandel sowie Dienstleistungsunternehmen, die sich um Rücknahme und Pfandclearing kümmern.

Die neuen Regeln für die Rückgabe der Einweggetränkeverpackungen

Die Rückgabe der pfandpflichtigen Einwegverpackungen wird ab dem 1. Mai deutlich einfacher und bequemer. Der Endverbraucher kann die Verpackungen von Einweggetränken überall dort zurückgeben, wo Verpackungen der gleichen Materialart verkauft werden, wie beispielsweise Supermärkte, Verbrauchermärkte, Discounter, Getränkefachmärkte, Kioske oder Tankstellenshops ? und zwar bundesweit. Die 25 Cent Pfand für jede Einwegverpackung, die der Verbraucher in Geschäft A im Ort X bezahlt, bekommt er auch in Geschäft B im Ort Y erstattet. Er muss also nicht mehr darauf achten, wo er das Produkt gekauft hat. Die individuellen Pfandsysteme einzelner Handelsketten wird es ab 1. Mai nicht mehr geben.

Wegen der im DPG-System vorgesehenen automatisierten Rücknahme, die ein Größtmaß an Verbraucherfreundlichkeit gewährt, ist künftig der Zustand der Verpackung entscheidend für die erfolgreiche Rückgabe. Das bedeutet, die Verpackungen sollen weitgehend nicht beschädigt oder verschmutzt sein, die Etiketten intakt unabhängig davon, ob das Leergut von einem Automaten oder manuell entgegen genommen wird. Das Pfandzeichen (die DPG-Markierung) und der EAN-Code müssen lesbar sein. Deshalb dürfen Dosen und PET-Verpackungen zukünftig nicht mehr gepresst, Glasflaschen nicht zerbrochen und die Etiketten mit dem Pfandzeichen nicht entfernt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Automat die Einweggetränkeverpackung zurückweist.

Die Materialart, PET, Glas oder Dose, der Einweggetränkeverpackung ist zukünftig von besonderer Bedeutung. Der Händler nimmt nur leere Verpackungen der Materialart zurück, die er auch in seinem Sortiment führt. Ist dies nicht der Fall, ist er zur Rücknahme nicht verpflichtet. Die Verkaufsstellen informieren mit Aufklebern oder Hinweistafeln, für welche Verpackungen bzw. Materialarten Pfand erstattet wird.

Einzelhändler, wie z.B. Kioske, mit einer Verkaufsfläche von unter 200 Quadratmetern sind von dieser Regelung ausgenommen. Ihre Rücknahmepflicht ist eingeschränkt. Sie müssen Einweggetränkeverpackungen nur von solchen Marken und aus solchen Materialien zurücknehmen, die sie selbst im Sortiment führen. Weicht lediglich die Größe ab, wird das Pfand trotzdem ausbezahlt werden, vorausgesetzt, Marke und Materialart stimmen.

Der Verbraucher wird mit Plakaten, Flyern, Hinweistafeln und Aufklebern in den Verkaufsstätten über das neue Pfandsystem informiert und erkennt auf einen Blick, ob die zurückgebrachte Einweggetränkeverpackung akzeptiert wird. Zusätzlich erhalten Verbraucher umfangreiche Informationen auch im Internet unter www.dpg-pfandsystem.de.

Wichtige Änderungen für die Handelspartner

Ab 1. Mai 2006 unterliegen zusätzliche Getränkearten der Pfandpflicht. Für Einweggetränkeverpackungen, die mit dem Pfandzeichen der DPG Deutsche Pfandsystem GmbH und einem gültigen EAN-Code versehen sind, müssen 25 Cent Pfand ausbezahlt werden, unabhängig davon, ob die Verpackung an der Rücknahmestelle gekauft worden ist. Voraussetzung ist lediglich, dass der Händler die Materialart (PET, Glas, Dose) selbst im Sortiment hat. Durch das flächendeckende Pfandsystem entfallen die so genannten Insellösungen. Die Rücknahme kann per Automat oder manuell erfolgen. Händler, deren Verkaufsfläche kleiner als 200 Quadratmeter ist, müssen Gebinde nur von derselben Marke und derselben Materialart zurücknehmen.

Bei der manuellen Rücknahme sollten die Händler darauf achten, dass das Pfandzeichen (DPG-Markierung) und der EAN-Code auf dem Pfandgut vorhanden und lesbar sind. Ansonsten kann das Gebinde im Zählzentrum nicht ausgelesen werden. Die Konsequenz, der Pfandwert wird nicht auf dem Pfandkonto des Händlers gutgeschrieben. Gegebenenfalls muss der Verbraucher auf den ungenügenden Gebindezustand aufmerksam gemacht werden. Auch Automaten weisen beschädigte oder stark verschmutzte Verpackungen zurück. Die Rücknahmeautomaten werden dazu flächendeckend mit einer neuen Auslesetechnik ausgestattet, die das Pfandzeichen (die DPG-Markierung) und den EAN-Code zuverlässig erkennt. Die Rücknahme muss am Ort des Verkaufs oder in dessen unmittelbarer Nähe geschehen. Erfolgt der Verkauf über einen Automaten, muss der Händler dafür sorgen, dass es eine Rücknahmemöglichkeit in einer zumutbaren Entfernung gibt.

Das Verrechnen des Pfandes, das "Pfandclearing", funktioniert folgendermaßen: Für das zurückgenommene Gebinde stellt der Händler eine Rechnung an den Abfüller. Dieser führt als Erstinverkehrbringer das Pfandkonto. Seinen Anspruch auf Erstattung belegt der Händler mit dem bei der Rücknahme erzeugten Datensatz. Dieser wird entweder im Rücknahmeautomat oder ? bei manueller Rücknahme ? nachträglich in einem Zählzentrum erstellt. Die Pfandbeträge werden innerhalb des Systems verrechnet. Dadurch werden Disparitäten vermieden, die sich sonst ergäben, wenn ein Gebinde nicht dort zurückgegeben und das Pfand dafür ausbezahlt würde, wo es gekauft und das Pfand ursprünglich vereinnahmt wurde. Anhand der Rücknahmedaten in Verbindung mit der Stammdatenbank kann leicht ermittelt werden, an wen der Händler die Pfandforderung stellen muss. Das Einfordern des Pfands beim Pfandkontoführer kann der Händler entweder selbst durchführen oder die Aufgabe an einen Handelsdienstleister vergeben. Dieser rechnet als Bündelungsstelle zwischen Handel und Abfüller beziehungsweise dem Pfandkontoführer ab.

Unter der Internetadresse www.dpg-pfandsystem.de stehen im Bereich "Handel" umfangreiche Informations- und Hinweismaterialien bereit. Hier können Einzelhändler Anzeigenvorlagen, Flyer, Plakate, Vorlagen für Aufkleber etc. herunterladen, die dem Endverbraucher am "Point Of Sale" Orientierung auf den ersten Blick bieten.

Änderungen für Getränkehersteller und -abfüller

Getränkeabfüller müssen vor allem die neue Kennzeichnung für das Einwegpfand beachten.

Einweggetränkeverpackungen, mit denen der Handel ab dem 1. Mai 2006 beliefert wird, werden mit dem neuen Pfandzeichen, der DPG-Markierung, gekennzeichnet. Dieses Pfandzeichen muss gemeinsam mit einem neuen EAN-Code direkt auf der Verpackung, beziehungsweise dem Etikett aufgebracht sein. Der EAN-Code muss den GS1-Spezifikationen entsprechen. Etikettendrucker und Dosenhersteller, die die DPG-Markierung aufbringen, werden zuvor über die Deutsche Pfandsystem GmbH für den Umgang mit der DPG-Farbe zertifiziert. Importeure oder Inverkehrbringer von Kleinmengen können die Verpackung nachträglich mit einem DPG-Aufkleber kennzeichnen. Dieser Aufkleber kann ausschließlich bei von der DPG zugelassenen Pfandkontodienstleistern bezogen werden. Ab dem 1. April sollten Dosen und Etiketten nur noch mit dem neuen Pfandzeichen, der DPG-Markierung, bedruckt werden.

Im neuen Pfandsystem kommt dem Abfüller zusätzlich die Rolle des Pfandkontoführers zu. Neben dem Warenpreis erhält der Abfüller vom Handel das Verpackungspfand. Später, nach Rücknahme der leeren Gebinde, werden Pfandforderungen der Händler durch eine Rechnung an den Abfüller wieder ausgeglichen. Seinen Anspruch belegt der Händler mit dem bei der Rücknahme oder in einem Zählzentrum erzeugten Datensatz. Die Aufgabe der Pfandkontoführung kann der Abfüller auch an einen Dienstleister auslagern. Dieser rechnet als Bündelungsstelle zwischen Handel und Abfüller ab. Eine Ausnahme gilt für Ware mit DPG-Aufklebern: In solchen Fällen ist der von der DPG zugelassene Pfandkontodienstleister für das Pfandclearing zuständig. (Quelle: Pressemitteilung der Deutsche Pfandsystem GmbH).

Coffee Shops in Europa.

Cafe-Future.net, das Gastgewerbe-Portal des Deutschen Fachverlags, stellt die wichtigsten Ergebnisse einer Studie der Allegra Strategies, der britischen Marktforschungs-Profis in Sachen Coffeeshops, über den 'European Coffee Shop Market' vor: "Coffeebars: Europa-Studie von Allegra" vom 26. April 2006. Der Studie "European Coffee Shop Market" liegen 140 Interviews mit "wichtigen Playern auf den verschiedenen Ebenen in diesem Geschäft" zugrunde. In Großbritannien wurden auch 7.500 Verbraucher befragt.

Siehe dazu auch meinen Beitrag "Kaffeebars und Coffee Shops".

Kau schau was.

Der Münchener Rechtsanwalt Arne Trautmann berichtet in seinem Law-Blog in der Rubrik "Skurriles" über einen der wenigen Fälle aus dem Alltag unserer Branche, die es bis zu einem Urteil eines höheren Gerichts geschafft haben - in diesem Fall sogar zu einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 5. April 2006 ? Aktenzeichen VIII ZR 283/05: "Zahnverlust und Anscheinsbeweis beim Genuss von Hackfleischröllchen".

Branchenabhaengige Beitragssaetze zur Arbeitslosenversicherung.

In der Schweiz überlegen Politiker und Gewerkschaftler, in der Arbeitslosenversicherung branchenabhängige Beitragssätze einzuführen: "Solidarität nützt vorab den Wirten", in: Tages-Anzeiger vom 25. April 2006.

Bluten müsste das Gastgewerbe. Gegen branchenabhängige Arbeitsloseversicherungsbeiträge sprechen viele Argumente
  • Das Gastgewerbe dient der Integration von Arbeitnehmern, die in anderen Branchen nur schwer unterkommen, etwa ausländische Jugendliche, gesundheitlich Angeschlagene, Arbeitnehmer ohne Berufsausbildung, Alleinerziehende, die nur Teilzeit arbeiten können bzw. an den besonderen Arbeitszeiten, die ihnen das Gastgewerbe bietet.
  • Wie sollen die Branchen abgegegrenzt werden? Nach der Branchenzugehörigkeit des letzten Betriebs vor Beginn der Arbeitslosigkeit oder nach der Berufsausbildung des Arbeitslosen?
  • Wie sollen Mischbetriebe eingestuft werden, etwa Kombinationen von Gastronomie und Handwerbsbetrieben (Bäcker, Metzger, Brauereien) oder dem Einzelhandel?
  • Der Umfang der Arbeitslosigkeit ist in Deutschland weniger abhängig von der Branche als von der Region. Doch gegen regional differenzierte Beitragssätze in der Arbeitslosenversicherung wehren sich Landes- und Kommunalpolitiker vehement, die in ihren Bundesländern, Stadtstaaten und Kommunen eine hohe Arbeitslosigkeit verschuldet haben wie z.B. in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin oder Gelsenkirchen.

WM-Food aus aller Welt: Weltmeisterliche Genuesse aus Afrika - Teil 1.

Der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V. setzt seine Serie WM-Food aus aller Welt fort. Nach den ersten beiden Teilen: geht es im dritten Teil um afrikanischen Genüsse.

"Mit der Elfenbeinküste, Togo und Tunesien gehen im Juni drei französisch geprägte Nationen an den WM-Start. Damit Sie sich auf das Ereignis auch kulinarisch einstimmen können, haben wir für Sie ein paar heiße Tipps aus der afrikanischen Küche zusammengestellt.

Die meisten von Ihnen denken bei Tunesien sicherlich an Couscous, den auch mittlerweile hierzulande beliebten Weizen- oder Hirse-Gries. Couscous stammt in der Tat aus Tunesien und ist bei den Arabern Nordafrikas fast so etwas wie das Nationalgericht. Statt Brot wird dieser Gries mit Lammfleisch, Eiern oder auch Süßem wie Datteln verzehrt. Aber die tunesische Küche hat noch weitaus mehr zu bieten. Geschmackserlebnisse von würzig-scharf bis extrem süß warten auf Sie. Wie wäre es zum Beispiel mit "léblébi", gekochten Kichererbsen mit Zitrone und Kümmel, scharf gewürzt und zu einer Suppe gekocht? Dazu passt sehr gut "cassecroûte", ein aufgeschnittenes, mit Harissa (einer Gewürzpaste aus zerstossenen Chilischoten, Olivenöl und Knoblauch) bestrichenes Weißbrot, garniert mit Oliven, Thunfisch und Gemüse. Besonders köstlich und schnell zubereitet ist "bric à l'oeuf", eine Vorspeise aus mit Ei, Hackfleisch, Thunfisch oder Meeresfrüchten gefülltem Blätterteig. Zum Nachtisch eignet sich die süße "baklaoua", ein Blätterteiggebäck mit Mandeln sehr gut.

Etwas exotischer wird es beim Blick in die Kochtöpfe Togos und der Elfenbeinküste. Typische Gerichte wie "foutou", eine Teigkugel aus gekochten Yamswurzeln oder Maniok mit Kochbananen, dürften aufgrund der Zutaten genauso schwierig nachzukochen sein wie togolesische "koliko", frittierte Yamsstücke mit scharfer Soße. Aber auch hier haben wir einen Tipp für Sie. Probieren Sie doch mal eine pikante Hühnchen-Pfanne nach Ivorischer Art. An der "Cote d Ivoire" wird im Besonderen "attiéke", ein etwas säuerlicher Maniok-Gries, als Beilage dazu gereicht. Für die bekannte "kedjenou"-Pfanne mit gedünstetem Huhn, Zwiebeln und Tomaten eignet sich aber genauso gut Polenta, eine auch hierzulande bekannte Variante des Maisgrieß, die übrigens in ganz Westafrika verbreitet ist. Neben dem einfachen Maisgrieß gibt es bei uns auch vorgegarten Polenta-Grieß und Couscous zu kaufen. Die Zubereitungszeit ist erheblich verkürzt und somit besonders WM-tauglich. Damit das Warten auf die Spiele nicht allzu lang wird, können Sie ja analog zum WM-Timer schonmal an einem kulinarischen Planer arbeiten."

(Quelle: Pressemitteilung des aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.).

Tavern on the Green.

Robert Bickell vom "The Restaurant Report" amüsiert sich in seinem Bicksell's Blog über die Liste der 50 besten Restaurants der Welt der britischen Fachzeitschrift Restaurant Magazine. Zumindest machen die dort prämierten Restaurants erheblich weniger Umsatz als andere. Laut Bicksell's steht demnach der New Yorker Betrieb Tavern on the Green mit jährlich 37 Millionen Dollar auf Platz 1. Wenn man sich deren Raumkapazitäten anschaut, wird diese Zahl leichter verständlich.

Welcher Betrieb in Deutschland am umsatzstärksten ist, kann ich nicht sagen. Wenn ich raten müsste, kommen in die engere Auswahl:

Dienstag, April 25, 2006

Bewirtungsvertraege.

Der REWE Großverbraucher-Service hat - zugegeben unpassenderweise in einer Artikelsammlung zum Lebensmittelrecht - eine zweiteilige Artikelserie zum Thema "Bewirtungsverträge" versteckt:Sie können natürlich auch das Original lesen: "Bewirtungsverträge" vom Verbraucherschutzinformationssystem Bayern, herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Catering-Showroom.

Burkhard Schneider stellt den Caterer Pane e Rose in Frankfurt am Main vor. In einem Schauraum, ähnlich einem sehr kleinen Restaurant, können Kunden und Interessenten einmal im Monat Speisen preiswert kosten: "Pane e Rose - Catering zum Ausprobieren", in: Best Practice Business Blog vom 25. April 2006.

Mehr über Catering und Partyservices.

Zwischenbilanz in Singapur: Gold!

Beim Kochen um den Goldenen Löwen in Singapur hat die Nationalmannschaft der Köche Deutschlands heute in der Kategorie Warme Küche eine Goldmedaille erkocht. Am Donnerstag steht die Plattenschau auf dem Wettbewerbsprogramm.

Am ersten offiziellen Wettbewerbstag in Singapur standen sich heute in der National Team Challenge die Nationalmannschaften der Länder Schweiz, Tschechien und Deutschland gegenüber. Das deutsche Nationalteam überzeugte mit seinem Menü und konnte eine Goldmedaille für sich verbuchen.
"Ich bin sehr stolz auf das Team und die heute erbrachte Leistung in der Warmen Küche"
so Teammanager Ronny Pietzner.
"Unter den nicht immer einfachen Bedingungen hier in Singapur ist der Wettbewerb ein echter Kampf."
Schweiz holte in Singapur ebenfalls Gold, Tschechien erkochte Bronze. Als weitere deutsche Vertreter war heute außerdem das Culinary Team Let's go Magic in der Kategorie Gourmet Team Challenge angetreten.

Das Menü der deutschen Köche-Nationalmannschaft:
  • Im Räucheröl pochiertes Kabeljaufilet auf Erbsen-Mousseline, gebratene Jakobsmuschel auf lauwarmem Spargelsalat, gebeizter Bachsaibling mit gestockter Hechtvelouté und Limetten-Gelee, marinierter Rhabarber mit Wildkräutern und aromatisierter Vinaigrette
  • Geschmorte Kalbsbäckchen in deren Jus mit Petersilienwurzelpüree, badiertes Rinderfilet im Portulak-Tomatenmantel, auf Kartoffel-Frühlingslauchgemüse und Waldpilzküchle
  • Mango-Prosecco-Creme mit Himbeergelee, lauwarmer Macadamien-Pudding, Kumquat-Kompott und Akaziensameneis
Am Donnerstag, dem 27. April 2006, steht nun die Kategorie Kalte Küche/Plattenschau auf dem Programm. Nach Bekanntgabe der Bewertung werden dann am Donnerstag Abend die drei Mannschaften ermittelt, die beim Finale am Freitag gegeneinander antreten. Bei diesem alles entscheidenden Battle for the Lion ist ein Menü für 50 Personen gefordert, dessen Hauptkomponenten aus dem Warenkorb den Teams erst am Vorabend bekannt gegeben werden.

Toi, toi, toi!

(Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands).

Wie wird man Top-Ausbilder?

Der Wettbewerb um den "Top-Ausbilder des Jahres" im Berufsfeld Koch/Köchin wird seit 2003 von der Fachzeitschrift KÜCHE und dem Verband der Köche Deutschlands ausgeschrieben. Die Chancen, diese hochkarätige Auszeichnung zu erlangen, stehen für Sie nicht schlecht - vorausgesetzt, Ausbilder und Betrieb sind gut vorbereitet.

"Ich habe keine Angst vor der Abschlussprüfung - ich wurde bestens darauf vorbereitet." Je mehr Auszubildende am Ende ihrer Ausbildung eine solche oder ähnlich gute Bilanz ziehen, desto besser war die Ausbildung. Und desto mehr Anerkennung verdienen diejenigen Ausbilder, die für diese guten Ausbildungserfolge im Berufsfeld Koch/Köchin verantwortlich zeichnen. Zu den anerkanntesten Auszeichnungen in der Branche zählt der Preis "Top-Ausbilder des Jahres", der in vier Kategorien vergeben wird.

Doch wie wird man "Top-Ausbilder des Jahres"? Welche Voraussetzungen sind nötig, um bei diesem Wettbewerb erfolgreich zu sein? Wie bei jedem anderen Berufswettbewerb auch, kommt es nicht zuletzt auf das richtige Training an. Die Fachjury unter Leitung ihres Vorsitzenden Peter Gemüth rät:
"Beginnen Sie früh, am besten am Anfang des Jahres, sich mit der Systematik dieses Preises zu beschäftigen. Bei der Zusendung der Wettbewerbsunterlagen im September kann es schon zu spät sein, andere waren vielleicht schneller."
Bei der Zusammenstellung der Unterlagen zählt vor allem eines: Dokumentation.
"Alles was Sie für, mit oder in die Ausbildung stecken, sollte dokumentiert sein"
so Peter Gemüth weiter.
"Je mehr Informationen zusammengetragen wurden, desto besser für die Qualität der Bewerbung - und der Ausbildung."
Nachfolgend haben die Juroren des Wettbewerbs Top-Ausbilder des Jahres wichtige Informationen und Tipps zusammengestellt, die Ihnen die Entscheidung erleichtern, daran teilnehmen zu wollen.
  1. Hohe Systematik der betriebseigenen Ausbildung. Dazu gehören: Betrieblicher Ausbildungsplan für jeden Auszubildenden, Zeugnisse der Zwischen- und Abschlussprüfungen der vergangenen drei Jahre, Wettbewerbserfolge der vergangenen drei Jahre dokumentiert, überbetriebliche Ausbildung, Kooperationen mit anderen Betrieben, Schulprojekte, Kontakte zu den Eltern der Auszubildenden.
  2. Grundwissen auf breitem Fundament und kulinarische Vielfalt. Von einfacher Landküche über die Gemeinschaftsverpflegung bis zur Sterneküche kann alles vertreten sein. Frischeküche soll im Vordergrund stehen, aber auch der Umgang mit Convenience muss vermittelt werden. Außerdem: das Wissen um die Produkte und deren Ursprung. Alle Grundtechniken und Zubereitungsarten der klassischen Küche müssen gelehrt sowie Gastorientierung und persönliches Erscheinungsbild der Auszubildenden gefördert und gefordert werden. Ein hohes Basiswissen bereits innerhalb der Ausbildung ist anzustreben.
  3. Hohe soziale Komponente und privates Engagement. Der soziale Auftrag der Ausbildung muss erkannt sein und gelebt werden. Ausbildung ist ein Teil des Lebens und muss auch so behandelt werden, intensiv, einfühlsam, fordernd, fördernd. Wichtige Faktoren sind Vertrauen, Professionalität, Transparenz.
  4. Spaß am Beruf vermitteln, motivieren und begeistern. Gemeinsame außerbetriebliche Aktivitäten, Unterstützung bei privaten Problemen, z.B. Hilfe bei der Wohnungssuche. Auch mal Ansprechpartner sein, nicht der Chef. Führen durch Vorbild.
  5. Zusammenarbeit mit allen an der Ausbildung Beteiligten. Dazu zählt: In die Berufsschule gehen, Lehrer kennen lernen, unterstützen, nicht meckern, Lehrer einladen zu Betriebspraktika. Sich als Prüfer zur Verfügung stellen. Treffen mit anderen Ausbildern, Arbeitskreise gründen und Erfahrungen austauschen. Mitglied im Verband der Köche Deutschlands werden.
  6. Ausbildung beginnt vor der Ausbildung. Ein altes Schlagwort, immer noch aktuell. Wenn die Auszubildenden kommen, muss alles gerichtet sein, u.a. Betrieblicher Ausbildungsplan für jeden Auszubildenden Außerdem: Praktika anbieten, Schnupperlehre. Innerbetriebliche Kommunikation der Ausbildung.
  7. Vorbildliche Nachwuchsrekrutierung. Wir brauchen den Nachwuchs, mehr denn je. Die Auszubildenden von Heute sind die Ausbilder von Morgen. Deshalb: Ziele vermitteln und gemeinsam erreichen. Der Auszubildende des Kollegen kann Morgen Ihr Küchenchef sein.
  8. Disziplin und Fleiß - lernen wollen und offen sein für Neues. Fenster öffnen für den Weiterbildungswind. Immer diszipliniert denken und handeln, auch wenn es oftmals schwer fällt. Lebenslanges Lernen ist keine Phrase, sondern essentiell. Der Tellerrand ist keine Grenze, sondern ein Sprungbrett! Das zu vermitteln, ist eine der Hauptaufgaben eines Top-Ausbilders!
  9. Nicht für Prüfungen lernen, sondern für das LebenWenn Sie vorher alles richtig gemacht haben, werden Prüfungen zur Nebensache. Werden Sie Top-Ausbilder! Und Prüfungen können Ihre Auszubildenden nicht mehr schocken, sondern fordern.
(Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands).

Doppelsieg für Mirko Ridders.

Die Sieger des 18. REWE-Deutschland-Pokals stehen fest. Mirko Ridders vom Hilton Hotel in Berlin gewinnt den hochkarätigen Nachwuchswettbewerb, den REWE-Großverbraucher-Service gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschlands veranstaltet. Der junge Koch-Auszubildende aus Berlin konnte außerdem den European Cooking Cup für sich entscheiden.

REWE-Großverbraucher-Service veranstaltet seit nunmehr 18 Jahren gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschlands e.V. den REWE-Deutschland-Pokal, den nationalen Wettbewerb für den engagierten Köchenachwuchs des 2. und 3. Ausbildungsjahres. In zehn regionalen Vorentscheidungen können sich die jeweils ersten beiden Gewinner für das Finale in Mainz qualifizieren.

In diesem Jahr waren 26 Jungköchinnen und -köche im Finale angetreten und stellten sich im Kochstudio der Berufsbildenden Schule I in Mainz den Herausforderungen des zweitägigen Wettbewerbs. Ihre Aufgabe: eine Schauplatte unter dem Motto "Heimisches Wild" für vier Personen in acht Stunden, verteilt auf zwei Tage, kreieren.

Im Beisein von 500 Ehrengästen, unter ihnen die Geschäftsführer von REWE-Großverbraucher-Service, Hans-Jürgen Jungen und Walter Windisch, sowie Ctefan Wohlfeil, Präsident des Verbandes der Köche Deutschlands, konnten die Besten im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz geehrt werden.

Die Rahmendaten für den REWE-Deutschland-Pokal 2007 stehen bereits fest. Das Finale findet am 23./24.03.2007 in Mainz statt. Die Ausschreibungen für die einzelnen Regionen können online heruntergeladen werden, bitte hier klicken.

REWE-Deutschland-Pokal 2006

1.Platz
Mirko Ridders
Name der Platte: "Waidmanns Heil"

2.Platz
Melanie Schobert
Name der Platte: "Begegnung am Waldrand"

3.Platz
Regina Angermaier
Name der Platte: "Schusszeit 'Jetzt geht's Wild auf'"

European Cooking Cup

1.Platz
Mirko Ridders, Deutschland
Name der Platte: "Waidmanns Heil"

2.Platz
Michael Hollaus, Österreich
Name der Platte: "Wilderer Traum"

3.Platz
Pascal Luttenbacher, Schweiz
Name der Platte: "Wild Variation Cornelia"

(Quelle: Pressemitteilung von Textvision).

Tariflohnerhoehung in Baden-Wuerttemberg.

Laut einer Meldung des Landesportals Baden-Württemberg vom 24. April 2006 wurde für den Tarifbezirk Baden-Württemberg zwischen der DEHOGA Baden-Württemberg und der Gewerkschaft Nahrungsmittel und Gaststätten eine Erhöhung des Tariflohns von 1,2 Prozent ab dem 1. Mai 2006 und eine gleich große Erhöhung zum 1. Mai 2007 vereinbart.

Daß sich diese Erhöhung für alle Beschäftigten der Branche auswirkt, wie die Meldung suggeriert, sehe ich nicht so. Nur eine Minderheit des Gastgewerbes ist Mitglied der DEHOGA und nur wenige Beschäftigte gehören der Gewerkschaft Nahrungsmittel und Gaststätten an. Der abgeschlossene Lohntarifvertrag ist nicht allgemeinverbindlich.

Mini-Job-Special.

Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hat ein Special über "Minijobs" veröffentlicht. Es geht darum wohlgemerkt nicht um irgendwelche Tipps und Tricks (die findet man auf der Website minijob-zentrale.de der Bundesknappschaft in Essen bzw. die nicht so ganz koscheren in diesem Blog) sondern um Informationen zum Stand der Forschung. Dazu schreibt das IAB:
"Seit der Neuregelung der Mini-Jobs im Jahre 2003 ist die Zahl geringfuegig Beschaeftigter kraeftig gestiegen. Sie arbeiten vor allem im Dienstleistungsbereich, z.B. im Reinigungsgewerbe und in der Gastronomie. Mini-Jobs werden im Westen Deutschlands haeufiger in Anspruch genommen als im Osten und besonders stark von Frauen genutzt.

Konnte durch die Ausweitung der geringfuegigen Beschaeftigung das Ziel erreicht werden, die Schwarzarbeit einzudaemmen und den Weg in legale Beschaeftigung zu ebnen? Oder sind vor allem Nebenjobs und prekaere Arbeitsverhaeltnisse entstanden - womoeglich auf Kosten regulaerer Arbeitsplaetze?"
Hintergrund der nicht ganz wertneutralen Forschung ist die politische Auseinandersetzung um Mini-Jobs. Die fette Regierung will sie unattraktiv machen und hat zum 1. Juli 2006 die pauschalen Beitragssaetze von 25% auf 30% erhöht.

Das Saftblog in der Freien Presse.

Die Chemnitzer "Freie Presse" hat groß über das Saftblog berichtet (via Exciting Commerce). Siehe dazu eine Abbildung der entsprechen Zeitungsseite. Wir haben unseren Lesern den Saftblog bereits kurz nach seinem Start am 19. Januar 2006 vorgestellt: "Saft-Blog: Der Walther".

Im Interview der Freien Presse äußert sich der Geschäftsführer Jörg Holzmüller der Arnsdorfer Kelterei Walther auch zum Zeitaufwand, den SaftBlog zu pflegen und den Erfolg. So haben sich die Besucherzahlen von 80 am Tag auf 450 fast versechsfacht. Wenig überraschend ist auch die gestiegene Nachfrage nach Saftspezialitäten. Bei Produkten, die man nicht überall bekommt, ist die Bereitschaft größer, online zu bestellen bzw. weitere Lieferwege in Anspruch zu nehmen. Und nicht zuletzt sind solche Presseberichte mit Geld kaum aufzuwiegen.

Gruendungen in der Hotellerie und im Tourismus.

Der Newsletter Nr. 25 vom April 2006 von www.existenzgruender.de, einem Service des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, enthält einen Schwerpunkt "Gründungen im Tourismus und in der Hotellerie" mit eher vagen Empfehlungen. Ein Beispiel:
"Eine Betriebsübernahme ist kein Kündigungsgrund. Nachfolger sollten sich daher sehr genau anschauen, wie es um die Qualifikation und Leistungsbereitschaft des Personals steht. Ist das Personal zusammen mit dem Alt-Eigentümer alt geworden, hat dies zwar den Vorteil, dass die Mitarbeiter über Berufserfahrung verfügen und ihr Metier beherrschen. Andererseits muss sichergestellt sein, dass auch Nachwuchs da ist, der in die neuen Aufgaben hineinwachsen kann."
Damit werden die nicht zuletzt rechtlichen Probleme eines Betriebsübergangs, an denen der Gesetzgeber und die Ministerien für Arbeit und Justiz schuld sind, heruntergespielt.

Seinfeld: Im Chinesischen Restaurant.

Was liegt näher, als auch dem Thema Gastronomie in Fernsehserien einen Blick zu widmen.

Heute nacht zeigt der Fernsehsender kabel eins nicht nur drei Folgen von "Cheers" (ab 2.55 Uhr), sondern dazwischen auch vier Folgen von "Seinfeld", darunter die Episode "Im chinesischen Restaurant" aus dem Jahre 1990. In ihr albern Jerry, Elaine und George mit der leidvollen Erfahrung vieler Gäste von angesagten Restaurants in New York herum, zwar einen Tisch reserviert zu haben, aber dennoch ewig auf einen Platz warten zu müssen. Man könnte auch sagen: Ostalgie pur.

Frische Fisch.

Werben Sie auch noch mit sonderbaren Angeboten wie "Frische Fisch", wie neulich in Bamberg gesehen? Besser ist es den Nutzen für den Gast herauszustellen. Christian Rothe hat in in Zürich ein schönes Beispiel gefunden: "Nicht Produkte verkaufen, sondern Nutzen", in: Zornos Marketing-Tagebuch vom 18. April 2006 (via Shopanbieter News und Artikel).

Google Maps auch mit Daten aus Deutschland verfuegbar.

Google Maps (bis vor kurzem "Google Local" genannt) haben wir bereits früher vorgestellt.

Bislang haben aber Daten für Deutschland gefehlt. Jetzt hat Google in der britischen Datenbank maps.google.co.uk auch Daten für Deutschland eingespielt (via SISTRIX Suchmaschinen News).

Probieren Sie z.B. einmal die Suche nach "pizza" in "Bamberg, Germany" oder eine Suche nach allen Betrieben der Kategorie "Pubs und Kneipen" in "Bamberg, Germany".

Der Speisenkarten-Sammler.

In der Zeitschrift "autogramm" für Mitarbeiter von Volkswagen wurde Thorsten Sommer porträtiert, Macher der Website Speisekarten-Seite.de und hauptberuflich Mitarbeiter von VW: "Ein Hobby à la carte".

Montag, April 24, 2006

Pencom Gastroexpedition Mai: Paris mit neuen Konzepten und Klassikern.

Einen umfassenden Überblick über die aktuelle Gastro-Landschaft der französischen Hauptstadt bietet die Pencomreise vom 12. bis 14. Mai 2006. Im Mittelpunkt stehen trendige Snack und Casual Dining-Konzepte, ergänzt durch moderne Hotel-Gastronomie und berühmte Klassiker. Unter der Führung von Jean-Georges Ploner erwartet die Teilnehmer ein dichtes Programm, das auch Paris-Kennern neue Eindrücke und Informationen vermitteln wird.

Gleich der erste Tag demonstriert die Vielfalt der Pariser Restaurant- und Ausgehszene.

Von Conrans minimalistisch-edlen Restaurant Lounge "Alcazar", der Pariser Restaurantkette mit Charme "Chez Clement" bis zur Verbindung von Markenwelt und Gastronomie im "Toyota Cafe?, "Pub Renault" und dem erst 2005 eröffneten Heineken Megastore "Culture du Bière" ist alles dabei. Im historischen Luxusrestaurant Plaza Athénée, berühmt für seine Bar und das 2000 von Alain Ducasse eröffnete Restaurant, wird der abendliche Aperitif eingenommen. Abschluss des ersten Tages ist der Drink im "Man Ray", ein Mixkonzept aus Restaurant, Bar und Club mit einer ungewöhnlichen Kombination aus Art-Déco und asiatischen Stilelementen. Zum Frühstück am nächsten Morgen geht es zu "Kaiser", eine hochwertige und innovative Bäckerei. Es folgt der Besuch von Fast Casual-Konzepten wie "A Toute Vapeur" (Goldene Palme 2004 für innovative Gastro-Konzepte), "Rouge Tomate" (nominiert 2005), "La Ferme", "Cojean", "Jour", "BE" und "Berts". Die Gastro-Tour rund um die Bastille schließt den "Club Chinois", das "Barrio Latino" sowie den Brasserie-Klassiker "Boffinger" ein. Der abendliche Höhepunkt ist der Besuch des "Murano Urban Resort", des 4-Sterne Designtempels im Stadtviertel Marais. Am dritten Tag steht Bercy Expo mit Besichtigung der Gastro-Konzepte von Bercy Village inklusive Rundgang in der Club Med-World auf dem Programm. Einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen gibt es im "Chai 33", dem innovativsten Weinrestaurant von Paris. Der Rückflug ist für den Nachmittag vorgesehen. Die Gastroexpedition nach Paris wird vom 12. bis 14. Mai zum Preis von 799 EUR pro Person im Doppelzimmer angeboten.

Weitere Ziele im Reiseprogramm 2006 von Pencom Ploner Partner sind Hamburg, London, Barcelona, Bangkok sowie Las Vegas und Shanghai. Information und Buchung: Pencom Ploner Partner, Tel. + 49-(0)69-13379855, Email: info@ploner-partner.de, www.ploner-partner.de (Quelle: Pressemitteilung von Pencom Ploner Parter).

Qualitaetsjournalismus à la Spiegel.

Spiegel online meldet soeben:
"Bei der Neuordnung seiner Industriebeteiligungen kann der Bund auf ausländisches Kapital kaum verzichten. Nun hat die staatliche Förderbank KfW sogar einen Teil der Telekom an den US-Finanzinvestor Blackstone verkauft.

London - Rund 191,7 Milliarden Euro wird der US-Finanzinvestor für das Paket von rund 191,7 Millionen Aktien bezahlen, wie die KfW mitteilte."
(Quelle: "Blackstone steigt bei Telekom ein", in: Spiegel Online vom 24. April 2006)

191,7 Milliarden Euro für 4,5 Prozent der Telekom? Damit wäre die Telekom insgesamt 4.260 Milliarden Euro wert und der wahre Wert der Aktie läge bei 1.000 Euro statt aktuell 13,65 Euro.

Liebe Spiegel-Redaktion, zahlt doch Euren Praktikanten ein paar Euro mehr, damit die mit Geld umgehen können und nicht kopflos Meldungen der Presseagenturen per copy & paste veröffentlichen.

In der ursprünglichen Exklusiv-Meldung der Financial Times Deutschland ("Exklusiv Investor plant Einstieg bei Telekom") steht doch die richtige Zahl ("ungefähr 3 Mrd. Euro") drin. Und Börse Online ("Investor plant Einstieg bei Telekom") zeigt es Euch, wie man es machen sollte: Quelle angeben und richtig abschreiben.

In der Ausgabe Mai 2005 der Mitgliederzeitung der Industriegewerkschaft Metall, die auf dem Titel eine Heuschrecke zeigt mit einer langen Nase und einem Hut mit amerikanischer Flagge und den Titel "Die Aussauger" herausstellte, wurde dieser Finanzinvestor Blackstone diffamiert. In der Einleitung zu einem Artikel von Werner Rügemer, die vermutlich nicht von ihm stammt sondern von der Redaktion, heißt es unter der Überschrift "Die Plünderer sind da":
"Blackstone, KKR, Investcorp - Finanzinvestoren aus Amerika schlachten deutsche Unternehmen aus. Sie kaufen die Firmen, um sie kurz darauf mit Gewinn weiter zu veräußern. Rücksicht auf Menschen, Regionen oder Traditionen nehmen die amerikanischen Finanziers nicht. Wie Mücken saugen sie aus den Betrieben das Geld, um dann nach dem gleichen Muster weiter zu schwärmen. Leidtragende sind die Menschen."
Quelle: "Kapitalismuskritik als Antisemitismus", in: all4all.org, die als Quelle "Arbeiterfotografie" angibt.

Google Scholar fuer deutschsprachige, wissenschaftliche Inhalte.

Google hat seinen Dienst Google Scholar nun auch auf deutsche Inhalte ausgeweitet (via PC-Blog.de).

Die Wissenschaftssuche Google Scholar erlaubt, schreibt Google, eine Suche in Seminararbeiten, Magister-, Diplom- sowie Doktorarbeiten, Büchern, Zusammenfassungen und Artikel, die aus Quellen wie akademischen Verlagen, Berufsverbänden, Magazinen für Vorabdrucke, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen stammen.

Beliebteste Kantinenessen.

Der Caterer Eurest wurde von "Bild" befragt, welches die beliebtesten Kantinenessen seiner Kunden seien. RP Online hat daraus eine kleine Dia-Schau gemacht. "Deutschlands beliebteste Kantinenessen" (via Notizen für Genießer von Theo Huesmann).

Die 750 Eurest-Betriebsrestaurants unterstützen den Abverkauf ihrer Gerichte nicht nur wie wohl jeder Gastronom durch eine Analyse, was sich gut verkauft und was nicht, sondern auch durch neue Rezepturen, freche Slogans und abwechslungsreiche Gastro-Aktionen.
"Wir gehen auf die Wünsche unserer Gäste ein und servieren ihnen Bestseller, die zeitgemäß in Szene gesetzt werden"
sagt Jürgen Thamm, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eurest Deutschland, einem Unternehmen der internationalen Compass Group.

Ein interdisziplinäres Projektteam erarbeitete für das neue Konzept eine breit gefächerte Anzahl von Gastro-Aktionen unter dem Motto "Klassiker". Sämtliche Rezepturen testete eine Projektgruppe vorab, nur die besten Gerichte schafften den Sprung in die Restaurants.

Humorvoll und frech

Zum integrierten Konzept gehört die publikumswirksame Präsentation der Menüs. Humorvolle Motive und freche Slogans wie "Döner macht schöner" geben den Klassikern ein neues, provokantes Erscheinungsbild.
"Wir servieren Lieblingsgerichte auf witzig-provokante Weise"
sagt Carsten Bick, Geschäftsführer Operative von Eurest. In der Projektphase wurden 32 Plakate zur Auswahl ins Rennen geschickt. Eine repräsentative Gruppe von rund 300 männlichen und weiblichen Gästen wählte daraus ihre Favoriten. Die sieben Top-Themen bereichern jetzt mit aufmerksamkeitsstarken Slogans die Mittagspause in allen Eurest-Restaurants: deutsche Lieblingsgerichte, asiatische Spezialitäten, italienische Bestseller, vegetarische Menüs, Gerichte aus der Wellness-Küche sowie Döner und Burger.

Schneller Wechsel ist angesagt

Bisher servierten die Eurest-Restaurants mit einwöchigen Gastro-Aktionen sechsmal im Jahr ihren Gästen zusätzliche Menüs. Das neue Konzept umfasst eine größere Auswahl an trendigen Aktionen, die einen schnelleren Wechsel erlauben. Sie sind auf einen Tag pro Woche begrenzt und bringen vier Mal im Monat beliebte Gerichte auf den Tisch. Zur visuellen Um-setzung stehen zahlreiche Werbemittel wie Plakate, Displays und Speisepläne zur Verfügung. Weitere Kommunikationsbausteine wie Banner, Grafikvorlagen und Dekorationsmittel zur ansprechenden Präsentation der Speisen sorgen für zusätzliche Aufmerksamkeit.

Schnitzel auf Platz 1

Die Beliebtheit der Klassiker ist ungebrochen. In deutschen Betriebsrestaurants liegt laut Umfrage von Deutschlands größtem Catering-Unternehmen Eurest das Schnitzel unangefochten auf Platz 1 der Menü-Hitliste, gefolgt von Currywurst und Hamburger auf Platz 2 und 3. Auch internationale Leckereien und leichte Kost wie Hähnchenbrust mit Limettendressing finden sich unter den Top Ten.

Der Außer-Haus-Verzehr liegt im Trend: Jeder vierte Deutsche isst einmal täglich auswärts. Flexible Arbeitszeiten und veränderte Familienstrukturen begünstigen diese Entwicklung. Und die Betriebsrestaurants nehmen es an Qualität und Leistung mit Gaststätten auf - mit Erfolg. Während Gaststätten laut Deutschem Hotel- und Gaststättenverband seit Jahren Umsatzrückgänge bis zu 6,4 Prozent im Jahr hinnehmen müssen, verzeichneten Kantinen und Caterer im vergangenen Jahr ein Plus von nahezu 2 Prozent.

Eurest Deutschland GmbH

Die rund 8.300 Mitarbeiter der Eurest Deutschland GmbH bewirten täglich mehr als 250.000 Gäste in über 750 Restaurants. Der Caterer ist damit Marktführer in der Betriebsgastronomie. Eurest gehört zur Compass Group Deutschland GmbH, die mit weiteren Gesellschaften wie Clinic Catering Service, Selecta sowie Mitropa in allen Segmenten der Gemeinschaftsverpflegung professionelle Cateringlö-sungen anbietet und bundesweit führend ist. (Quelle: Pressemitteilung der Compass Group Deutschland GmbH).

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Gastgewerbe Gedankensplitter Chat.

Mit Hilfe des Tools Gabbly habe ich einen Chat in dieses Blog eingebunden. Sie können damit:
  • sich mit anderen Leser und mir unterhalten, wenn wir zeitgleich diesen Chat nutzen.
  • Fragen, Kommentare, Anregungen usw. einstellen. Ich habe ein Skript (Mitschrift) aller Texte als RSS-Feed abonniert, die in diesem Chat geschrieben werden. Kommentare zu einzelnen Postings schreiben Sie aber besser dort, da Sie dann auch von anderen gelesen werden können.
Das Chat-Tool von Gabbly ist sehr einfach in eine Website einzubauen und kann auch von kommerziellen Websites kostenlos genutzt werden. Es gibt ein Anwender-Forum, eine FAQ, Benutzeroberflächen in vielen Sprachen, einen Gabbly Blog, eine Mailingliste für Anwender und eine Group Map, also eine Landkarte, in der Anwender sich eintragen können (es gibt erst wenige in Deutschland).

Als Chat-Nutzer können Sie das Chat-Fenster beliebig positionieren, rechts, unten oder frei schwebend und beliebig vergrößeren. Die Bedienung ist so mein Eindruck intuitiv. Man kann sich per ausschaltbarem Ton auf neue Beiträge aufmerksam machen lassen.

Per RSS-Feed können Sie sich über neue Beiträge im Chat auf dem Laufenden halten. Anders ausgedrückt: Sie unterhalten sich wie in Mailinglisten und Foren mehr oder weniger öffentlich, je nachdem wie groß der Kreis derjenigen ist, die mitlesen. Woran Sie denken sollten.

Schließen können Sie das Chat-Fenster zur Zeit nur indirekt, indem Sie das Browserfenster schließen. Die Entwickler arbeiten aber bereits an der Möglichkeit, das Chat-Fenster auch direkt schließen zu können.

Sonntag, April 23, 2006

Nachschau.

Die RTL II-Dokusoap-Serie "Die Kochprofis - Einsatz am Herd" haben wir Ihnen schon im letzten Jahr vorgestellt: "Die Kochprofis - Einsatz am Herd".

Ab Dienstag, 20:15 Uhr, zeigt RTL II neue Folgen. In der ersten Folge gehen die Kochprofis Stefan Marquard, Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska der Frage nach, ob sich nach Abschluss der Dreharbeiten in den Gastronomie-Küchen etwas verändert hat? "Deshalb statten die Kochprofis in der ersten der neuen Folgen den ehemaligen Krisen-Herden einen unangemeldeten Überraschungsbesuch ab. Stefan Marquard und Mario Kotaska ermitteln im Norden Deutschlands, was sich in dem vor Bremerhaven liegenden Windjammer Seute Deern und in der Marler Partykneipe Sombrero inzwischen getan hat. Im Süden kehren Ralf Zacherl und Martin Baudrexel in die Küchen der Schlachthofgaststätte Augsburg und des Truckstops Feuchtwangen zurück. Ruft ihr Spontan-Besuch Panik hervor? Oder präsentieren die Küchenchefs der jeweiligen Lokale stolz ihre leckere Speisekarte samt zufriedener Gäste?" (Quelle: Website von RTL II).

Designhotels.

Sönke Krüger bietet einen Überblick über verschiedene strategische Konzepte von Designhotels: "Triumph des Designhotels", in: Welt am Sonntag vom 23. April 2006.

Der Reinheitsgebot-Trauertag.

Anläßlich des heutigen Tags des Bieres konstatiert die "Welt am Sonntag" heute: "'Die Bierbranche ist viel zu konservativ'".

Wein aus Sansibar.

Das "Sansibar" ist kein Ihnen unbekanntes Weinanbaugebiet, sondern ein meist sehr gut besuchtes Restaurant auf Sylt, das insbesondere durch seinen Weinkeller glänzt: "Die Bahn serviert jetzt Wein aus dem 'Sansibar'" von Inga Griese, in: Welt am Sonntag vom 23. April 2006.

Vegetarier als Zielgruppe von Gourmetrestaurants.

Hamburger Spitzenrestaurants entdecken Vegetarier und kalorienbewußte Gäste als Zielgruppe: "Fleischloses Gourmet-Glück", in: Welt am Sonntag vom 23. April 2006.

Samstag, April 22, 2006

Moodgrapher.

Warum schlafen die Menschen? Einen Schritt auf dem Weg zur Klärung dieser Frage ist jetzt eine Forschergruppe um den Informatiker Gilad Mishne von der Universität Amsterdam gegangen. Ihre Daten entstammen Selbsteinschätzungen der Blogger des Blogportals Livejournal.com, die ihre Texte mit Gefühlsmarken versehen können. "Zur Auswahl stehen 132 Zustände von amüsiert, ängstlich und hungrig bis hin zu betrunken oder verliebt." Siehe dazu: "Wann weint das Web?" von Holger Dambeck, in: Spiegel vom 22. April 2006.

Das Gefühl "sleepy", also sich schläfrig zu fühlen, zeigt sich demnach in einem deutlich sichtbaren 24-Stunden-Zyklus, der an einen Herzschlag erinnert mit einem Schlag pro Tag. Sie können diese Graphik per Tool Moodgrapher selbst erzeugen, wenn Sie "sleepy" auswählen.

Damit ist das Geheimnis des menschlichen Schlafbedürfnisses endlich gelüft: Blogger fühlen sich schläfrig.

Moodgrapher hat darüber hinaus nach Ansicht der Forscher eine Anzahl interessanter Entdeckungen beschert (so wie immer, wenn man sich irgendwelche Zahlenreihen oder meinetwegen auch Kaffeesatz anschaut in der festen Absicht, etwas hinein oder heraus zu interpretieren):
  • den Einfluß globaler Ereignisse auf die globalen Gefühle.
  • daß Blogger am Wochenende mehr saufen als in der Woche.
  • Blogger am Morgen mehr Energie verspüren sind und abends eher relaxed sind.
(Vorsicht: Satire)

Ein Kollege im Irak.

Ein Ex-Bundeswehrsoldat aus Thüringen habe am letzten Donnerstag seinen "Deutschen Hof Arbil" nach vier Monaten Aufbauphase in der nordirakischen Stadt Arbil in Betrieb genommen, berichtet die "Welt" am 22. April 2006: "Ex-Bundeswehrsoldat eröffnet erstes deutsches Restaurant im Irak". Kreuzberg sei viel gefährlicher als die Kurdenregionen im Norden Iraks.

Siehe dazu auch unsere Linksammlung "German Restaurants im Ausland".

Freitag, April 21, 2006

Unternehmensblogs.

Als Bob Lutz, CEO des maroden Autokonzerns General Motors, in seinem Blog "Fastlane" seine Leser und Kunden um Rat fragte
"Wir brauchen mehr und größere Ideen. Was denken Sie?"
habe er Blog-Geschichte geschrieben, schreibt der Journalistin Svenja Hofert in der demnächst erscheinenden Ausgabe der "Internet World Business".

Auf einer ganzen Seite stellt sie das deutsche Unternehmensblog Nachthaltig-Blog der fränkischen Möbelmacher aus Unterkrumbach bei Hersbruck vor.

Die "Gastgewerbe Gedankensplitter", die Sie gerade lesen, sind ihr einen Link in ihrer Sammlung von Unternehmensblogs wert. Fast zuviel der Ehre angesichts von Unternehmen wie General Motors, SAP, SinnerSchrader AG, Frosta und Berlecon.

Seit dem 19. April 2006 hat General Motors mit der Website GMBlogs eine neue Heimat für die bislang zwei Blogs dieses Unternehmens geschaffen. Neben dem Blog der Unternehmensführung beinhaltet das zweite Blog FYI Nachrichten, Informationen und Meinungen, geschrieben von Mitarbeitern von General Motors und anderen.

Kochen mit Kaffee: Melitta Cup 2006.

Die Finalisten stehen fest: Eine Dame und fünf Herren kochen am 8. Mai im Finale in Frankfurt um den "Melitta Cup 2006".

Die sechs Finalisten für den zweiten Wettbewerb "Kochen mit Kaffee" sind:
  • Sören Billhardt (Küchenmeister der Mensa und Schulungsküche im Technologie- u. Berufsbildungszentrum Eisenach),
  • Herbert Kuffler (Küchenmeister im Restaurant Himmelstoß, Dettelbach),
  • Oliver Pudimat (CBT Wohnhaus Emmaus),
  • Thomas Brunk (Küchenmeister Stabskompanie Standortkommando Berlin),
  • Susann Lankisch (Küchenchefin im Gasthaus "St. Martin", Unterfahlheim) und
  • Johannes Goll (Chef de partie im Restaurant Dieter Müller Schlosshotel-Lerbach)
haben sich für die Endrunde am 8. Mai qualifiziert.

Die Veranstalter Melitta SystemService, der Verband der Köche Deutschlands (VKD) und die VKD-Fachzeitschrift KÜCHE hatten alle Profi-Köche aufgerufen, innovative Vier-Gang-Menüs zu entwickeln, bei denen jeder Gang Kaffee enthält. Gefordert waren Menüaufstellung, Gesamtpreis-Kalkulation für acht Personen, Materialanforderung für jeden Gang, eine nachvollziehbare Beschreibung der Rezeptur und Zubereitung sowie Fotos der Menükomponenten. Der Materialeinsatz für das Menü durfte zehn Euro pro Person nicht überschreiten.

Aus den anonymisierten Einsendungen hat die unabhängige Fach-Jury (drei namhafte Köche des VKD und ein Mitglied der Jugendnationalmannschaft der Köche Deutschlands) unter dem Vorsitz von Klaus-Wilfried Meyer (VKD-Vorstandsmitglied) die sechs Finalisten ermittelt, die ihr Menü am 8. Mai unter Wettbewerbsbedingungen in die Praxis umsetzen dürfen. Die feierliche Siegerehrung des Wettbewerbs um den Melitta Cup 2006 findet am Abend des gleichen Tages statt im neuen Hotel Radisson SAS Frankfurt am Main. Den drei Erstplatzierten winken drei Traumreisen für je zwei Personen: 14 Tage Malediven, 7 Tage Mexiko und ein verlängertes Wochenende in eine europäische Hauptstadt nach Wahl. Für die Gäste der Preisverleihung kocht Vorjahressieger Heiko Antoniewicz sein Winners Dinner 2005.

(Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands).

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Jetzt anmelden: 21. Laurentiustag in Kassel vom 11. bis 13. August 2006.

Vom 11. bis 13. August 2006 werden mehr als 1.000 Köchinnen und Köche aus dem ganzen Bundesgebiet zum 21. Laurentiustag in Kassel erwartet. Der gastgebende Kochclub Kasse freut sich auf eine tolle Veranstaltung! Programm und Anmeldeformulare stehen jetzt online unter www.vkd.com zum Download bereit. (Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands).

Streik im bayerischen Gastgewerbe waehrend der WM vermutlich vom Tisch.

Manche haben es schon als Kind gelernt. Wenn man mit dem großen Bruder droht, aber keinen hat, bekommt man schnell eins in die Fresse. Laut einer Meldung " Tarifgesprächein der Gastronomie: Bald Einigung?" vom 21. April 2006, in: Frankenpost scheint der angekündigte Streik im bayerischen Gastgewerbe während der Fussballweltmeisterschaft vom Tisch. Der Landesbezirk Bayern der Gewerkschaft Nahrungsmittel und Gaststätten spricht immer von den "150.000 Beschäftigten des bayerischen Gastgewerbes". Wieviele davon Gewerkschaftsmitglieder sind, verrät er nicht. Die Gewerkschaft wird wissen warum.

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband beharrt bislang darauf, eine Erhöhung des Tariflohnes abzulehnen, und hat stattdessen den Manteltarifvertrag gekündigt, um eine Verlängerung der tariflichen Arbeitszeit und erhebliche Einschnitte bei Urlaub, Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld durchzusetzen.

Donnerstag, April 20, 2006

10 Hektoliter Bier ersteigern - nach eigenen Wuenschen gebraut und ausgestattet.

Auf der von uns vorgestellten neuen Au-ktions-Website regionaler Produkte (siehe dazu: "Au-ktion") haben wir ein paar Produkte entdeckt, die für die Gastronomie interessant sein könnten, als Abnehmer oder auch als Nachahmer für ähnliche Angebote in anderen Regionen:
  • Die Brauerei Drei Kronen in Memmelsdorf bei Bamberg macht das Angebot "Wir brauen Ihr eigenes Bier: 10 Hektoliter".
    "Wir brauen für Sie 1000 l (10 hl) Bier nach Ihren Wünschen! Sie bestimmen, ob ober- oder untergärig, hell oder dunkel, herb oder Malz betont. Auf Wunsch füllen wir Ihr Bier in 0,5-l-Flaschen mit einem Etikett, das Sie individuell nach Ihren Wünschen gestalten können. Wir brauen mit Ihnen zusammen Ihren "Stoff". Geeignet für innovative Gastronomen, Vereine oder Betriebe."
    Der regeuläre Preis hierfür beträgt 2.400 Euro. Die Brauerei "Drei Kronen" braut außergewöhnlich gute Biere und hat im Jahre 2003 den Brau Beviale Award (eine Auszeichnung, die im Rahmen der weltweit bedeutendsten Brauereimesse Brau Beviale in Nürnberg, verliehen wird) in der Kategorie "Untergärige Spezialitäten" gewonnen. Siehe dazu: "Brau Beviale Beer Award 2003".

  • Die Brauerei Beck in Lisberg/Trabelsdorf bei Bamberg bietet eine "Bierrente für 1 Jahr im Wert von 535 Euro", also eine Bierrente (Sorte nach Wahl) für 1 Jahr, pro Woche 1 KASTEN, im Wert von 535 Euro (bei Abholung) zzgl. Pfand.
Die Auktionen beginnen am 29. April 2006 und enden am 10. Mai 2006. Der Meistbietende erhält den Zuschlag, wenn das Gebiet mindestens die Hälfte des regulären Preises erreicht. Es können sich auch Bieter außerhalb der Region Bamberg beteiligen. Aber man sollte dann auf die konkreten Konditionen der Angebote achten. Meistens wird Selbstabholung angeboten.

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