Gastgewerbe Gedankensplitter



Samstag, September 30, 2006

Super Size und XXL.

CurrywurstWährend sich in den USA Fast-Food-Ketten zumindest in ihrer Werbung eine gewisse Zurückhaltung bei Super-Size-Portionen auferlegen (siehe dazu unseren früheren Beitrag "Super size me"), fallen mir in Deutschland immer mehr solcher Angebote ins Auge, die häufig als "XXL" bezeichnet werden und damit Bezug nehmen auf eine internationale Konfektionsgröße für Herren-Oberbekleidung, die man benötigt, wenn man solche Portionen zu häufig ißt:
  • Der Tiefkühlkosthersteller und -händler Schöller Direkt, ein Tochterunternehmen von Nestlé, offeriert seit kurzem ein paniertes Schweinelachsschitzel XXL, das mit 250 Gramm etwas mehr auf die Waage bringt als das Standardschnitzel von 180 Gramm (jeweils incl. Panade).
  • Theo Huesmann berichtet im Blog "Kurpfalznotizen" über "Deutschlands größten Burger" im Uncle Sams Diner in Heppenheim. (Diese Gaststätte schließt am 2. Oktober 2006, ohne daß auf deren Website ein Grund dafür angegeben wird.)
  • In unserem früheren Beitrag "Riesen-Rumpsteaks und Fanartikel" haben wir das Café Restaurant "Waldgeist" vorgestellt.
  • In einem anderen Beitrag "Speedy Gonzales" ging es um ein besonders großes Schnitzel als Happy-Hour-Angebot.
  • Wenn man dem Foto der Mitarbeiter der Gaststätte "Schnitzelfred" in Breitengüßbach bei Bamberg glauben schenkt, sind auch dort die Portionen etwas größer als in der Nouvelle Cuisine.
  • Das Foto zeigt eine dort ganz normale Currywurst, aufgenommen im "Schmausenkeller" in Reundorf bei Bamberg.

Freitag, September 29, 2006

Wolkenkuckucksheim.

Es sind solche Urteile der Arbeitsgerichte, die es verleiden können, Arbeitsplätze zu schaffen: "Ankündigung von Schwarzarbeit rechtfertigt keine Entlassung", in: Handelsblatt vom 29. September 2006.

Schroeder's, San Francisco.

"Schroeder's ist ein deutsches Restaurant in San Francisco. Es ist das nach eigenen Angaben älteste und größte deutsche Restaurant der amerikanischen Westküste und kann deshalb auch nichts für den gleichnamigen schlechten Verlierer aus Hannover. Schroeder ist der Name eines Auswanderers gewesen, der dieses Restaurant 1893 eröffnet hat. Es wurde bei dem großen Erdbeben von am 18. April 1906 zerstört und an anderer Stelle wiederaufgebaut. In den folgenden Jahrzehnten zog es mehrmals um. Im April 1997 wurde es von Jana und Stefan Filipclk gekauft, zwei Einwanderern aus Reichenberg in Nordböhmen.

Die Stärke des Restaurants liegt bei seinem Bierangebot, über das sich die Website des Restaurants nicht näher ausläßt. Es erinnert etwas an Münchener Biergaststätte. Außerdem spielt ab und zu eine Band Polka. Mehr darüber in den zahlreichen Besprechungen auf der Website Yelp.

Yelp ist laut Times zu den 50 coolsten Websites 2006. Mehr über die Entwicklung dieser Website erfährt man im Yelp Blog.

Laut Yelp gibt es drei weitere deutsche Restaurants in San Francisco:
  • "Suppenküche" im Stil eines deutschen Wirtshauses mit einem recht breiten Sortiment vor allem deutscher Biere.
  • "Walzwerk", San Franciscos erstes ostdeutsche Restaurant von zwei Thüringerinnen, mit Gottseidank mehr bayerischen als ostdeutschen Bieren. Die ausgleichende Gerechtigkeit sorgt für DDR-Propganda-Plakate an den Wänden.
  • Das "Schnitzelhaus" feiert im Oktober 2006 sein zehnjähriges Jubiläum. Es gibt deutsche und österreichische Küche und Biere (sieben verschiedene vom Faß).
Mehr über "German Restaurants im Ausland".

Saalower Kraeuterschwein.

Wenn ein Restaurant in der Rubrik "Besonderes" unter anderem Schnitzel anbietet, mag man sich wundern. Doch beim Restaurant "Friedenau" in Berlin hat dies seinen Grund. Dessen Schnitzel stammen ausschließlich vom Saalower Kräuterschwein aus dem Landkreis Teltow-Fläming.

Das Saalower Kräuterschwein wird von der Saalower Mast GmbH in Am Mellensee gezüchtet und von der Fleischerei Lehmann in Trebbin geschlachtet und verkauft. In der Berliner Gastronomie wird das Saalower Kräuterschwein vertrieben von der Havelland Express Frischdienst GmbH und vom Berlin-Brandenburger Fleischerhandwerk (via Fernsehen aus Berlin).

Hela Gewuerzwerk.

Joachim Strunk porträtiert die Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH & Co. KG in Ahrensburg: "Deutschlands bekannteste Ketchups und Marinaden kommen aus Ahrensburg", in: Lübecker Nachrichten vom 9. September 2006.

Siehe dazu auch unseren Beitrag "Hela Gewuerzwerk Hermann Laue" vom 9. April 2006.

Jumpcut.

Klaus Patzwaldt meldet, daß Yahoo den Video-Dienst Jumpcut gekauft hat, eine der Time's 50 Coolest Websites 2006, und beschreibt seine Vorzüge: "Yahoo! kauft sozialen Video Dienst Jumpcut", in: at-web.de vom 29. September 2006.

Man kann dort nicht nur eigene Videos hochladen bzw. nach fremden Videos suchen, sondern wird bei der Erstellung und Bearbeitung von Videos unterstützt:
"Jumpcut-Videos können mit Bild- und Audio-Dateien ergänzt werden. Bilder von Flickr (ebenfalls zu Yahoo! gehörend) lassen sich leicht für die Video-Produktion nach Jumpcut importieren.

Nutzer können aus dem Pool der Gemeinschaft problemlos andere Videos und/oder Bilder einbinden, wenn diese für die Allgemeinheit bereit gestellt wurden. Auch die Neubearbeitung vorhandener Videos ist leicht möglich. Publizieren des Videos auf einer Website wird leicht gemacht. Der notwendige HTML-Code wird per Knopfdruck produziert. Für populäre Websites bzw. Software wie Blogger, MySpace!, TypePad, WordPress, Digg und del.icio.us werden Posting-Links produziert."
Klingt vielversprechend. Die New York Times schrieb darüber:
"Their shared objective, the founders of the sites say, is to reduce the complexity of video editing and to reduce the cost to zero."
Siehe dazu auch unseren frühreren Beitrag "Videos von gastronomischen Betrieben: Mangelware".

Donnerstag, September 28, 2006

Blogger: von vermeintlichen Eintrittskarten-Schnorrern zu hofierten Fachbesuchern.

Vor wenigen Jahren mußte man als Blogger noch darum kämpfen, auf Messen überhaupt in die Pressezentren eingelassen zu werden, freien Eintritt, Parkplätze und Einladungen zu speziellen Veranstaltungen zu bekommen. Beispiele leidvoller Erfahrungen:In den letzten Jahren hat sich die Chose aufgehellt:Mittlerweile haben viele Messeveranstalter, wenn auch nicht alle, dazugelernt. Zwei Beispiele aus diesen Tagen:

In einer Pressemitteilung der Contentmanager.days 2006 heißt es:
"Mit hochwertigen Anwender- und Fachvorträgen präsentieren sich die Contentmanager.days 2006 in diesem Jahr wieder als exklusive Diskussions-Plattform für fachliche und technische Verantwortliche sowie Branchenexperten aus dem Themengebiet "unternehmensweites Informationsmanagement".

Unter dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" sollen die Veranstaltungsinhalte aber auch über den Rahmen der Veranstaltung hinaus transportiert werden. Daher werden zehn Live-Blogger gesucht, die auf der Veranstaltung die Diskussionen und Vorträge in Text und Bild festhalten und in ihren Blogs live von der Veranstaltung berichten.

Bewerben Sie sich dafür einfach kurz bis zum 15.10.2006 als Hersteller- und Dienstleister-unabhängiger Blogger für eine dieser "Wildcards".

Hierzu schicken Sie bitte eine E-Mail an die Adresse ecm-live-blogger@n-sight.de mit einem Link zu der Vorstellung Ihrer Person, ihres Weblogs und der Motivation für die Teilnahme als Live-Blogger bei den Contentmanager.days 2006 auf Ihrem Weblog."
Die Frankfurter Buchmesse geht für ihre diesjährige Buchmesse vom 4. bis 8. Oktober 2006 noch weiter:
"Buchmesse-Blogger berichten von der Frankfurter Buchmesse

Sie schreiben über alles, was sie auf ihren Streifgängen durch die Messehallen entdecken: Erstmals sind in diesem Jahr auf der Frankfurter Buchmesse die zehn offiziellen Buchmesse-Blogger unterwegs. Mit dabei sind unter anderem ein Autor, eine Lektorin, eine Buchhandels-Auszubildende oder auch ein Journalist. Wer wissen möchte, wer bloggt und was den Bloggern während der fünf Messetage vom 4. bis 8. Oktober 2006 so alles auffällt, kann die aktuellen Einträge und Kurzbiographien der Blogger nachlesen unter:

Die Buchmesse-Blogger

Der Blog wird in Kooperation mit dem Blog.Literaturwelt durchgeführt.

In verschiedenen Veranstaltungen in den Foren der Buchmesse kommen zudem Experten zu Wort, die über die Entwicklung und Zukunft im Bereich der neuen Medien diskutieren. So gibt es zahlreiche Diskussionen und Gesprächsrunden zu Blogs, Web 2.0 und Podcasts, beispielsweise im Forum Innovation, im Forum Dialog oder auch im Forum Wissenschaft."
Ich bin mal gespannt, wie lange es noch dauert, bis die erste Messe einen Fachbesucher-Zugang für Blogger einrichtet, der auf deren Bedürfnisse ausgerichtet ist. Die Frankfurter Buchmesse kennt bislang nur die Fachbesucher-Rubriken Buchhändler, Illustratoren und Übersetzer und auf der anderen Seite die Rubriken Besucher und Presse, wobei die Medien differenziert bedient werden, z.B. die Rundfunkanstalten mit Originaltönen.

Schilderwald.

In ihrem "Kommentar: Freie Wahl beim Rauch" schreibt Claudia Ehrenstein in der Welt vom 28. September 2006:
"Wie wäre es also, Gastwirte zu verpflichten, eine Entscheidung zu treffen? Bar, Eisdiele und Café, Stehbäckerei, Kneipe und Restaurant - all dies müsste deutlich als Betrieb entweder für Raucher oder für Nichtraucher ausgewiesen werden. Dann kann jeder Gast entscheiden, ob er zum Bier eine Zigarette rauchen oder das Glas Wein ohne Tabakqualm genießen will. Dann wird sich zeigen, wie groß die Nachfrage nach rauchfreien Kneipen ist. Wenn Nichtraucher tatsächlich nicht länger durch Qualm gestört werden wollen, wird sich die Gastronomie schnell darauf einstellen."
Ich gestehe, diesen Kommentar habe ich nicht verstanden. Ist damit gemeint, daß Raucher in einer als Nichtraucher-Gaststätte gekennzeichneten Gastststätte nicht rauchen dürfen und Nichtraucher in einer als Raucher-Gaststätte gekennzeichnetem Betrieb nicht rauchen müssen? Wenn ja, bliebe fast alles beim Alten, außer daß die Welt mit vielen, neuen Schildern "Rauchen erlaubt" verschönt würde. Oder will die Welt-Kommentatorin allen Ernstes, daß Nichtraucher, die eine Rauchergaststätte aufsuchen, dort rauchen müssen?

Um herauszufinden, wie groß die Nachfrage nach Nichtrauchergaststätten ist, braucht man kein neues Gesetz. Wie jedermann weiß, haben begeisterte Anhänger des Konzepts von Nichtrauchergaststätten in den letzten Jahren Hunderttausende neuer Nichtrauchergaststätten eröffnet und werden dort der Besuchermassen nicht mehr Herr...

Siehe auch: "Schall und Rauch" von Stefan Sauer, in: Kölner Stadtanzeiger vom 28. September 2006. Ein gemeinsamer Beschluß von Abgeordneten der SPD, Linkspartei und Grünen gegen die Stimmen einer Mehrheit von CDU/CSU stünde im Widerspruch zum Koalitionsvertrag und käme einer Aufkündigung der großen Koalition gleich.

Neue Karla-Variante geht in den Testmarkt.

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts" ? die Weisheit von Arthur Schopenhauer trifft heute mehr denn je zu. Stress, zu wenig Bewegung, mangelhafte Ernährung und ungesunde Lebensweisen führen oftmals zu einer Beeinträchtigung der körpereigenen Abwehrkräfte. Hier setzt das neue Karla Acti-Fit an. Ergänzt um den wertvollen Inhaltsstoff Echinacea, dem Besten aus Grüntee sowie Vitamin C unterstützt das Gesundheitsgetränk auf Bierbasis die körpereigenen Abwehrkräfte. Und der Erfolg der beiden im vergangenen Jahr eingeführten Varianten Karla balance und Karla well-be gibt den Homburger Brauern Recht: Karla trifft genau den Geschmack der Kunden.
"Seit Karla im Mai 2005 eingeführt wurde, hat die überwältigende Resonanz der Kunden unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar bei weitem übertroffen"
erläutert Dr. Richard Weber, Geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber.

Im neuen Karla Acti-Fit sind unter anderem mit den Vitaminen E, B6, B1, B12 sowie Folsäure und Pantothensäure ausgewählte Bestandteile enthalten.
"Die Leistungsfähigkeit unseres Immunsystems ist immens wichtig für unsere Gesundheit. Das haben wir uns bei Karlsberg zu Herzen genommen und gemeinsam mit unseren Partnern, Karla Acti-Fit für Abwehr und Kraft von Innen entwickelt. Wie angenehm, dass diese ?innere Stärke? auch noch so gut schmeckt"
erklärt Andreas Kaufmann, Produktmanager von Karla.

Karla wurde entwickelt von Kiobis, dem Karlsberg Institute of Bioscience, in enger Zusammenarbeit mit den saarländischen 1A-Gesund-Apotheken sowie der "Ideen-Brauerei" Karlsberg. Kiobis fördert den Wissenstransfer zwischen der Universität des Saarlandes und der Karlsberg Brauerei besonders im Bereich ernährungsphysiologischer und biotechnologischer Forschung sowie die Umsetzung dieser Erkenntnisse in Produkte.

Die Varianten balance und well-be haben bereits den Testmarkt der 1 A Gesund Apotheken verlassen. Die nationale Vermarktung von Karla, dem ersten Bier, das exklusiv in Apotheken vertrieben wird, ist bereits erfolgreich angelaufen. Hierzu haben Amapharm und Karlsberg eine Kooperation geschlossen. Mit Erfolg: Bereits 100 Apotheken werden ab September Karla well-be und Karla balance in ganz Deutschland anbieten. Anlässlich der größten pharmazeutischen Fachmesse Europas, der "Expopharm" in München, fiel der endgültige Startschuss für den deutschlandweiten Verkauf von Karla well-be und balance.
"Kaum ein neues Produkt hat in den letzten Monaten bundesweit für mehr Aufsehen gesorgt als Karla, das Gesundheitsgetränk auf Basis von Bier aus der Apotheke"
so Andreas Kaufmann. Das sei kein Wunder. Mit Karla habe man bei Karlsberg ein ganz neues Produkt entwickelt, ebnet mit dem Verkauf in Apotheken einen einzigartigen Vertriebsweg und auch bei der Definition der Zielgruppe löse man sich bewusst vom Standard. Im Fokus stehen aktive Menschen mittleren Alters. Ziel der Entwicklung von Karla war es, bekannt Gutes zum ersten Mal so miteinander zu verbinden, dass etwas Besonderes entsteht. Das Ergebnis: Getränke auf der Basis von gesundem Bier, ergänzt um Inhaltsstoffe, die sich an unterschiedlichen Bedürfnissen orientieren. Das neue Karla Acti-Fit unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte.

KIOBIS - Karlsberg Institute of Bioscience

KIOBIS fördert den Wissenstransfer zwischen der Universität des Saarlandes und der Karlsberg Brauerei besonders im Bereich ernährungsphysiologischer und biotechnologischer Forschung sowie die Umsetzung dieser Erkenntnisse in Produkte. Das Karlsberg Institute of Bioscience GmbH & Co. KG wurde als Tochtergesellschaft des Unternehmensverbunds Karlsberg im Jahre 2000 gegründet. Berührungspunkte mit den angestammten Geschäftsfeldern des Karlsberg Verbunds (Getränke und Dienstleistungen) werden vor allem in den Bereichen Functional Food, Entwicklung neuer Oberflächen für Produktions- und Abfüllanlagen, Gebäudeflächen und Verpackungen sowie im Umweltsektor ("nachhaltiges Wirtschaften") gesehen.

(Quelle: Pressemitteilung des Karlsberg-Verbunds).

Youce - der clevere Mix aus Frucht, Soja und Gesundheit.

Mehr Bewegung, die Ernährung umstellen, weniger Stress: Gute Vorsätze müssen nicht bis Silvester warten. Unter dem Motto "Fang doch schon mal an!" präsentiert Merziger präsentiert ab Oktober die erste Kombination aus leckerem Fruchtsaft, wertvollem Soja und hochwirksamen Pflanzenstoffen: Youce.

Ein Wellness-Getränk, das "nur" gut schmeckt und "nur" gut tut, ist heutzutage zu wenig. Es muss eine echte Lebensverbesserung bieten. Mit Youce ist Merziger eine Innovation gelungen, mit der der Saftexperte aus Merzig all jene begeistern wird, die sofort mehr für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit tun möchten. Denn zwei Fläschchen Youce enthalten genau die Menge hochwirksamer Pflanzensterine, die den Cholesterinspiegel um bis ca. 15% senken können.

Youce ist die erste Kombination aus leckerem Fruchtsaft, gesundheitsförderndem Soja und wertvollen Pflanzenstoffen - ein Wellness-Getränk, das eine clevere Mischung aus höchstem Saftgenuss, zeitgemäßer Ernährung, kulinarischer Freude und Wohlbefinden garantiert. Das hochwertige gesundheitsfördernde Sojaprotein in Youce stammt von Solae. Durch das Solae® Label kann Merziger die lückenlose Rückverfolgung des Soja-Proteins bis zur Pflanze ? und so die Verwendung gentechnisch unveränderten Sojas ? gewährleisten. Das isolierte Sojaprotein in Youce enthält genau die Menge an hochwirksamen Pflanzenstoffen - Phytosterinen -, die durch eine regelmäßige Einnahme die Resorption von Cholesterin hemmen und so das Gesamt- und LDL-Cholesterin signifikant senken können.

Täglich getrunken sollte Youce Bestandteil einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung mit viel Obst und Gemüse sein. Lecker und gesund schmeckt YOUCE perfekt zu jeder Tageszeit - praktisch z.B. auch für unterwegs, denn YOUCE muss nicht gekühlt werden. In den folgenden Geschmacksrichtungen passt YOUCE hervorragend als Ergänzung zum Frühstück-, Mittag- oder Abendessen oder einfach zwischendurch:
  • Orange-Ananas (Fruchtgehalt 20%: 10% Orange + 10% Ananas),
  • Orange-Mandarine (Fruchtgehalt 30%: 25% Orange + 5% Mandarine) sowie
  • Apfel-Banane (Fruchtgehalt 35%: 30% Apfel + 5% Banane).
Youce ist ab Oktober zunächst ausschließlich regional im Saarland und in Rheinland Pfalz im Lebensmitteleinzelhandel zum LVP von 2,69 Euro pro 4er Pack (d.h. 0,69 Euro pro Flasche) erhältlich.

tucano Vertriebs GmbH & Co. KG

Die tucano Holding GmbH ist das strategische Dach des Saftsegments des Unternehmensverbunds Karlsberg und umfasst die Firmen Merziger, Niehoffs Vaihinger, Klindworth und tucano Vertriebsgesellschaft.

Mit den Marken Merziger, Niehoffs Vaihinger, Klindworth, Lindavia, Schloss Veldenz und tucano sowie einem Umsatz von leicht unter 100 Millionen Euro ist die tucano einer der bedeutendsten Markenanbieter der deutschen Fruchtsaftbranche. Der Tukan ist das ideale Wappentier: Er lässt sich exotische Früchte schmecken und steht mit seiner Farbenprächtigkeit für die Vielfalt des Marken-, Sorten- und Gebindeangebotes des am 1. April 2004 neu gegründeten Saftverbundes. Die Gesellschaft ist in zwei Vertriebsorganisationen aufgeteilt. Die Vertriebsorganisation LEH/Export ist in Merzig beheimatet. Von hier aus wird das Ziel verfolgt, die Marke Merziger für den LEH und die Marke tucano für das Exportgeschäft auszubauen. Die Vertriebsorganisation GFGH/Gastronomie hat ihren Sitz in Sittensen. Hier im Fokus: die Stärkung der Gastronomie-Marken Niehoffs Vaihinger und Klindworth.

Produktionsstandorte in Deutschland

Zur tucano Gruppe gehören inzwischen 3 Produktionsstandorte in Deutschland:Merziger Fruchtgetränke GmbH

Wie kaum eine andere Fruchtsaftmarke steht Merziger heute für außergewöhnliche und innovative Fruchtsaftgenüsse. Mit neuartigen und ungewöhnlichen Fruchtkombinationen und einer Vielzahl von Produkten, die den wachsenden Wellness- und Gesundheitstrend mit hochwertigen Innovationen bedienen, wird Merziger als nationale Marke der tucano für den Lebensmitteleinzelhandel weiter ausgebaut. Besonders in puncto Convenience, aber auch unter Pfandgesichtspunkten stellen die Einweggebinde, die Kartonverpackung sowie die neue 1,0 Liter PET Exklusivflasche, für Merziger erfolgversprechende alternative Gebinde dar.

Karlsberg Verbund: Tradition verpflichtet, Innovation entscheidet

Das Gespür für aktuelle Verbraucherwünsche und die zielgerichtete Umsetzung in nachfragestarke Produkte ist seit Jahren Markenzeichen des Karlsberg Verbunds. Durch die stetige Innovationskraft des Homburger Unternehmens wurde der Weg von der Regionalbrauerei zum international erfolgreichen Getränke- und Dienstleistungsverbund geebnet. Heute rangiert das Unternehmen unter den Top Ten der Getränkehersteller Deutschlands.

Karlsberg blickt auf eine erfolgreiche Geschichte zurück. Tradition, die verpflichtet und die 1878 mit der Gründung der "Bayerischen Bierbrauerei zum Karlsberg" ihren Anfang nahm. Seitdem wird das Ur-Geschäft Bierproduktion durch neue wachstumsstarke Segmente ergänzt. Der Verbund ist aktuell in sechs Kerngeschäftsfeldern tätig. Über das Biersegment hinaus bietet der internationale Multi-Channel-Verbund Getränke und Dienstleistungen rund um den täglichen Genuss an: Von Fruchtsäften, Erfrischungsgetränken und heißen Getränken über Transport- und Eventdienstleistungen bis hin zu Sandwichs oder Snacks. Damit besetzen die Verbundsunternehmen zukunfts- und erfolgsorientierte Felder am Markt.

Regionale Wurzeln und internationale Ausrichtung sind für Karlsberg keine Gegensätze. Seit 2003 arbeitet Karlsberg im inländischen Biersegment in einer Kooperation mit dem internationalen Braukonzern Heineken N.V. und der Brau Holding International AG zusammen. Gut aufgestellt mit internationalen Partnerschaften bahnt sich der Karlsberg Verbund den Weg in eine wachstumsstarke Zukunft.

Nationale sowie internationale Partnerschaften und Kooperationen sind beim Karlsberg Verbund seit jeher eine Selbstverständlichkeit und werden stetig gepflegt und erweitert.

Durch den Erwerb eines Aktienpakets der Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG (MinAG) nimmt Karlsberg ab 2001 national führende Mineral- und Heilwassermarken wie Staatl. Fachingen, Hirschquelle und Teinacher ins Portfolio. Die starken Eismarken von Nestlé Schöller sind für die Karlsberg-Tochter TKZ Tiefkühlkost-Zentrale ein Qualitätsgarant. Eine Kooperation mit Mehrwert-Charakter stellt auch die tucano Holding dar. Hierin haben sich im Jahr 2004 die Merziger Fruchtgetränke GmbH, die Niehoffs Vaihinger Fruchtsäfte GmbH und die Klindworth Fruchtsäfte GmbH zusammengeschlossen. Mit der OKKO Getränke GmbH in Saarbrücken, einem der Coca-Cola-Konzessionäre, geht Karlsberg 1983 eine Kooperation ein und erweitert damit seine Palette alkoholfreier Getränke um die weltweit führende Erfrischungsmarke. Weiteres internationales Engagement pflegt Karlsberg mit Unternehmen aus Frankreich. So verfügt der Karlsberg Verbund mit der Brasserie de Saverne als einziges Unternehmen in der deutschen Brauwirtschaft auch über eine Produktionsstätte in Frankreich. Auch die erste serviPlus-Gesellschaft wurde im Jahr 1989 in Frankreich gegründet. In den Folgejahren kamen dann serviPlus Luxemburg und serviPlus Belgien dazu. Die Organisation des Automatendienstleisters entwickelte sich zum internationalen Dienstleister in der Großregion.

(Quelle: Pressemitteilung des Karlsberg-Verbunds).

Entwicklung des Biermarkts in den naechsten zehn Jahren.

Im Artikel "Brauereien sehen Zukunft in Bierspezialitäten", in: Lausitzer Rundschau vom 28. September 2006, wird Richard Weber, Präsident des Deutschen Brauer-Bundes und Chef der Karlsberg-Brauerei, mit Prognosen über die Entwicklung des Biermarktes in Deutschland zitiert:
  • Für 2006 sei mit einem stagnierenden Bierabsatz in Deutschland zu rechnen.
  • Der Bierausstoß würde sich in den nächsten zehn Jahren von derzeit 108 Millionen Hektoliter auf etwa 95 Millionen Hektoliter verringern.
  • Wachstumschancen sieht er im Ausland. Mittlerweile würden 13 Prozent der deutschen Bierproduktion exportiert. Vor zehn Jahren seien es nur drei Prozent gewesen.
  • In den nächsten zehn Jahren könne die Zahl der Brauereien von gut 1200 auf 800 sinken.
  • Kleinere Brauereien, die Nischenprodukte herstellten, könnten sich am Markt gut behaupten.

Mittwoch, September 27, 2006

Kulinarische Blogger: Willkommen.

Anders als in Kalifornien gehören in Deutschland Blogger oder Flickr-Kommunarden, die, bevor sie zu essen anfangen, erst einmal eine Digitalkamera oder ein Foto-Handy zücken, noch zu den eher seltenen Spezies. Doch das dürfte sich ändern. Siehe dazu: "Restaurateurs are wary of culinary bloggers" und "Smile, you're on culinary candid camera!" von Jon Bonné, in: San Francisco Chronicle vom 27. September 2006.

Als Gastronom hat man zwei Möglichkeiten: Man kann versuchen, dem Treiben ein Ende machen und verbietet das Fotografieren im Gastraum. Oder man versucht das Fotografieren in geordnete Bahnen zu lenken und unterstützt die fotografierenden Gästen. Schließlich machen sie Werbung für Ihren Betrieb:
  • Bringen Sie ein Schild an: "Kulinarische Blogger willkommen!" und weisen Sie in Ihrer Speisekarte und auf Ihrer Website auf die Services hin, die Sie kulinarischen Bloggern bieten.
  • Stellen Sie eine Ecke bereit, die gut ausgeleuchtet ist, damit das Essen dort fotografiert werden kann. Ihr Service kann anbieten, das Essen erst einmal dort zu plazieren und es erst danach an den Tisch zu bringen. Platzieren Sie im Hintergrund ein Schild mit Ihrem Logo, den Namen Ihre Restaurants, am besten mit der Anschrift und der URL der Website Ihres Restaurants.
  • In diese Ecke gehört eine Drehscheibe, damit die Gäste den Teller in die von ihnen gewünschte Position drehen können.
  • Untersagen Sie im Gastraum die Verwendung von Blitzlicht, weil das die anderen Gäste stört. Bringen Sie dazu ein Schild im Eingangsbereich an, wie Sie es aus Museen kennen.
  • Sie können evtl. sogar so weit gehen, Punkte zu kennzeichnen, von denen man die besten Fotos von den Räumen schießen kann. Oder man sammelt Ausdrucke guter Fotos und illustriert damit die Möglichkeiten.
  • Bieten Sie Ihren fotografierenden Gästen an, auch einmal Fotos in der Küche oder im Weinkeller zu schießen. Bieten Sie an, daß ein Service-Mitarbeiter ein Foto vom Gast und von Ihnen schießt oder von den Gästen am Tisch des Gastes, damit der Blogger selbst auch einmal ins Bild kommt.
  • Empfehlen Sie Begriffe, mit denen Fotos, Videos usw. von ihrem Betrieb getaggt werden sollten, am besten auch in anderen Sprachen, wenn sie auch ausländische Gäste haben.
  • Bitten Sie die Fotografen, um eine Angabe, wo das Foto veröffentlicht werden soll.
  • Belohnen Sie Ihre Gäste, wenn sie die Fotos von Ihren Speisen und Ihrem Betrieb veröffentlichen, mit einem Dankeschön als Give-Away oder erst nach der Veröffentlichung, z.B. mit einem Gutschein, einer Einladung, einem netten Werbemittel.
  • Verlinken Sie die Webseiten von Gästen, die Fotos von Ihrem Betrieb veröffentlicht haben auf Ihrer Website.

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Dienstag, September 26, 2006

Gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie vom Tisch.

Laut einer Meldung der "Saarbrücker Zeitung" haben sich die Bundestagsfraktionen von Union und SPD auf Eckpunkte verständigt, wonach in Kneipen und Restaurants, die kleiner als 75 Quadratmeter sind, das Rauchen generell erlaubt bleibt. Größere Gaststätten sollten zur Einrichtung von rauchfreien Zonen verpflichtet werden (via "Gesetzliches Rauchverbot vom Tisch", in: Financial Times Deutschland vom 26. September 2006).

Daß der Gruppenantrag für ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie scheitern würde, hatte sich bereits am Montag angedeutet, siehe dazu unseren Beitrag: "Bauchlandung".

Bleibt noch die Frage zu klären, welche Fläche(n) denn der Berechnung der Größe einer Gaststätte zu grunde zu legen ist. Üblicherweise wird etwa bei der Berechnung von Stellplatzgebühren die Gastraumfläche zugrunde gelegt:
  • Die Gastraumfläche beinhaltet nicht nur die Flächen, die von Stühlen und Tischen eingenommen werden, sondern auch die Laufwegflächen und Theken im Gastraum, jedoch nicht den Flächenbedarf für einen Windfang oder Eingangsbereich.
  • Die Gastraumfläche bildet zusammen mit den Flächen für die Küche(n) und die Nebenfläche die Gesamtfläche. Wieviel Flächen für die Küche und die Nebenflächen benötigt werden, hängt vom Konzept ab, in der Regel werden rund 60% der Gastraumfläche dafür benötigt (bei Full-Service-Restaurants).
  • Die Flächen für die Außengastronomie werden bei Umsatzprognosen usw. meist mit 25% gewichtet, spielen aber bei einem Rauchverbot eigentlich keine Rolle.

Gesundheitsfonds: gestorben.

Kurz nach Verkündung der Eckpunkte der Gesundheitsreform habe ich am 13. April 2006 den von der fetten Koalition geplanten Gesundheitsfonds als "bürokratisches Monster" gewürdigt. Jetzt, fünf Monate später, ist dieser zentrale Punkt der Gesundheitsreform vom Tisch: "Gesundheitsreform: Koalition bei Beitragseinzug einig", in: Die Zeit vom 26. September 2006. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wann die weiteren Eckpunkte der Gesundheitsreform beerdigt werden:
  • Die "Gesundheitssteuer" für die Kinderversicherung" wurde schon auf den Sanktnimmerleinstag (Bundestagswahlkampfjahr 2008) verschoben.
  • Irgendeine Form des Risikostrukturausgleich, der vermutlich eher so bleibt wie er zur Zeit schon ist, wird es wohl weiterhin geben. Der von den schlecht regierten Bundesländern per Einheitsprämie geplanten Ausweitung des Finanzausgleichs, um die Pleite-AOKs zu retten, werden sich die gut regierten Bundesländer widersetzen.
Von den verkündeten Zielen Bürokratieabbau, Beitragssenkung und Teilnahme auch der gesetzlich Krankenversicherten am medizinischen Fortschritt hat man sich schon verabschiedet.

Betriebe, die sich sympathisch oder unsympathisch sind.

Pablo Jensen von der Ecole Normale Supérieur de Lyon hat im Fachblatt "Physical Review E" das Wechselspiel verschiedener Einflußfaktoren bei der Standortwahl von Geschäften analysiert ("Network-based predictions of retail store commercial categories and optimal locations" (Zusammenfassung, der Artikel selbst ist nur Abonnenten zugänglich).

Aus Daten der Handelskammer von Lyon ermittelte er, ob sich Geschäfte einer Branche eher "sympathisch" oder "unsympathisch" sind, also ob sie eher gleichmäßig über die Fläche verteilt sind oder Cluster bilden, Zusammenballungen von Geschäften gleicher Branchen. Buchläden und Friseure gehören zu der einen Gruppe, kleine Metallwarengeschäfte und Fleischereien zu der anderen (via "Wie Geschäfte ihre Umgebung prägen", in: Scienceticker vom 26. September 2006.

Siehe dazu auch meine früheren Beiträge

20 Prozent Trinkgeld.

Yakup Ulutas ist ein ehemaliger Kellner, der den Verein Fairtip.org gegründet hat. Dessen Ziel ist es, zu erreichen, daß die amerikanischen Restaurantbesitzer in ihre Preise 20% vom Umsatz als Entgelt für den Service einkalkulieren. Bislang sind die Bedienungen auf freiwillige Trinkgeldzahlungen ihrer Gäste angewiesen. Eine Ausnahme macht bislang nur das französische Restaurant "per se" von Thomas Keller in New York, wo den Gästen ein Trinkgeld in Höhe von 20% in Rechnung gestellt wird. Siehe dazu: "What, No Tip? Service Charge Faces Struggle at Restaurants" von Patrick McGeehan, in: New York Times vom 15. August 2005 (via "20%" von Robert Bickell, in: Bickell's Blog vom 18. September 2006).

In den USA gilt bundesweit ein gesetzlicher Mindestlohn von 5,15 US-Dollar. Ausgenommen sind jedoch die Bedienungen, die Trinkgeld erhalten. Für sie gilt ein Mindestlohn von 2,13 US-Dollar. Sie sind auf Trinkgeld angewiesen.

Siehe auch unseren früheren Beitrag "Trinkgeld-Usancen" über die Trinkgeldgewohnheiten in verschiedenen Ländern, einige wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Trinkgeld und Tipps für Service-Mitarbeiter, wie sie ihre Trinkgelder steigern können.

Standortwechsel und Zweitbetrieb.

In der gerade erschienen Ausgabe des Newsletters des Restaurant Reports hat Miriam Silverberg einen Beitrag veröffentlicht über die Probleme, die sich ergeben können, wenn ein gastronomischer Betrieb seinen Makro-Standort verlagert: "Running Your Business: Moving a Restaurant".

Sie richtet den Blick auf die unterschiedlichen Standortbedingungen, inbesondere die unterschiedlichen Kostenniveaus von Stadt und Land.

Die Chancen, daß die bisherigen Stammgäst den Wechsel mitmachen, schätzt sie als gering ein. Deshalb müsse man an dem neuen Standort mit Anlaufverlusten rechnen:
"Don't think you'll have instant name recognition. True, you had a restaurant in a bedroom community of your old city so now you assume the people who dined in your old place will follow you here. Don't be too sure. You might have to start fresh as the new kid on the block. Do you have enough money to do that?"
Man müsse sich die Frage stellen, ob das bisherige Team den Wechsel mitmache. Wenn man selbst nicht seinen Wohnort wechsle, müsse man viel Zeit für die Fahrten zum Arbeitsplatz ansetzen.

Am größten erscheint mir die von ihr Schwierigkeit, den neuen Standort wirklich gut kennenzulernen.

Nicht behandelt Miriam Silverberg den Fall, daß ein Zweitbetrieb eröffnet wird. Bei wachsenden gastronomischen Unternehmen, wenn sich die Gründer zunehmend aus ihren Objekten zurückziehen, etwa um weitere zu eröffnen, besteht die Gefahr, daß die Qualität leidet (vor allem: fehlende Sauberkeit, Qualität der Speisen, Service-Schnelligkeit und -freundlichkeit). Um diese Qualitätsmängel zu vermeiden, muß eine hierarchische Ebene zwischen der Front und den Gründern eingeführt werden (leitende Angstellte) und/oder die Mitarbeiter müssen geschult und angewiesen werden, qualitätsvolle Arbeit zu leisten. Die kostet zwar Geld, aber weniger als die Folgen mangelnder Qualität wie Nacharbeit, Ausschuss, Kulanz wegen Mängeln, Verlust an Stammgästen. Siehe dazu unsere Seite über Qualitätsmanagement.

Sinkende Loehne in Deutschland.

Dient es wirklich den Interessen der Gewerkschaftsmitglieder, wenn ihre Funktionäre mit ihrer Mindestlohn-Kampagne die Transparenz auf dem Arbeitsmarkt verbessern und den Blick darauf lenken, daß die Löhne in Deutschland insbesondere im Bereich der ungelernten und angelernten Arbeitskräfte sinken? So verweist die Gewerkschaft ver.di in einem aktuellen Beitrag auf sinkende Löhne bei einem Tiefkühlkost-Einzelhändler: "Tarifflucht durch die Hintertür". Beteiligungsgesellschaften des Tiefkühlhändler Bofrost , so wird behauptet, würden mit Knebelverträgen aus dem Tarifvertrag aussteigen und böten umgerechnet nur noch 6,50 Euro pro Stunde.

Wellness - Balsam fuer die Bilanz.

Cover Betriebsvergleich Hotellerie & Gastronomie Deutschland 2006Im soeben erschienenen 38. Jahrgang des bekannten BBG-Branchenvergleiches "Hotellerie & Gastronomie Deutschland 2006" werden erstmals Wellnesseinrichtungen in Verbindung mit Hotels betriebswirtschaftlich unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse übertreffen selbst optimistische Einschätzungen.

So bewegt sich der Cash-flow von Wellnesseinrichtungen je nach Betriebsgröße zwischen 17% und 24%. Entscheidend ist aber die Auswirkung auf den Hotelbetrieb. Wellness-Hotels verzeichnen gegenüber vergleichbaren Objekten ohne eine solche Einrichtung einen um 19 bis 56% höheren RevPAR (Erlös pro verfügbarem Zimmer).

Dieser resultiert sowohl aus höheren Netto-Raten als auch einer höheren Auslastung. Berücksichtigt man weiterhin zusätzliche F&B-Erträge, die die Steigerung variabler Kosten im Logisbereich weitgehend kompensieren, kommt dies nahezu einer Verbesserung des Reinertrages in entsprechender Höhe gleich.

Sofern die Wirtschaftlichkeit von Wellnessanlagen in Frage zu stellen ist, so kann man dies in den meisten Fällen auf unkontrollierte Baukosten zurückführen. Während für Hotels Richtwerte pro Zimmereinheit bestehen, werden Wellnesseinrichtungen noch immer freihändig geplant und ohne neutrale betriebswirtschaftliche Absicherung und Kostenkontrolle umgesetzt.

Weitere Schwachpunkte des Wellness-Sektors sind vielfach unzureichende betriebswirtschaftliche Abgrenzungen gegenüber dem Hotelbetrieb und mangelnde Kennziffernbildung wie z.B. Zahl und Art der verabreichten Anwendungen, Besucherzahlen etc. um so aussagefähige Produktivitätskennziffern bilden zu können.

Gleichwohl ist der Trend ungebrochen und bietet der Branche neue Perspektiven. Insbesondere hat sich der Hotelsektor sichtlich erholt und durch konsequente Rationalisierung die Grundlagen für zukünftige Ertragssteigerungen geschaffen. Um es mit den Worten von Geschäftsführer K.H. Kreuzig auszudrücken,
"wer jetzt noch klagt ist selber schuld."
Nicht nur, dass sich die Wiederbelebung der Hotellerie in ersten Zahlen dokumentiert, so war auch zu hoffen, dass sich der im mittelständischen Bereich aufgelaufene Investitionsstau im Zuge der für 2007 vorgesehenen Basel II Regularien und des dadurch gegebenen größeren Kreditvolumens auflösen würde. Dies ist, wie schon vor einem Jahr berichtet, durch die US Bankenaufsicht in Frage gestellt. Diese moniert, dass die mit Basel II von den Instituten verfolgte Reduzierung der Eigenkapitalhinterlegung dem angestrebten Ziel einer Stabilisierung des Bankensystems zuwider läuft und blockiert derzeit das Verfahren.

Verhaltener ist dagegen die Entwicklung von Restaurationsbetrieben. In diesem Bereich wird die Marktbereinigung weiter fortschreiten, wobei kleine und mittlere Betriebe ohne klares und marktgerechtes Profil am stärksten gefährdet sind.

Ein weiterer Themenschwerpunkt des führenden Branchenvergleiches ist in diesem Jahr die Wertermittlung von Hotelimmobilien. Wie der Report deutlich werden lässt, werden die wenigsten Wertgutachten werder der Rechtssprechung noch den Grundsätzen der Immobilienbewertung gerecht. Zum einen werden Pachten fälschlicherweise dem Unternehmensertrag gleichgesetzt, zum anderen wird der Nachhaltigkeit bzw. der Restnutzungsdauer von Hotelimmobilien nicht angemessen Rechnung getragen.

Insofern ist die Lektüre der soeben erschienen Ausgabe 2006 sowohl für den Unternehmer, als auch für den Investor und Finanzier wiederum spannend wenn nicht unerlässlich.

Zu beziehen ist die 148 Seiten umfassende Publikation entweder direkt unter der bekannten Anschrift BBG-CONSULTING, GAP 15, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-864 000, Fax. 0211-132724 oder über den Fachbuchhandel unter dem CIP-Kurztitel ISSN 0940-8193 der Deutschen Bibliothek.

Wertermittlungen ohne Wert

Cover Betriebsvergleich Hotellerie & Gastronomie Deutschland 2006In dem soeben erschienen "Betriebsvergleich Hotellerie & Gastronomie Deutschland 2006" befassen sich die Experten der BBG-Consulting, Düsseldorf, u.a. mit dem Thema Wertermittlung von Hotelimmobilien.

Ihr Fazit ist wenig schmeichelhaft. Nach Feststellung der Düsseldorfer Fachleute ist die Methodik eines Großteils an Hotel- und Restaurations-Bewertungen mangelhaft und bedingt zwangsläufig eine fälschliche Wertfeststellung.

Gleichgültig ob der Bewertung eine Kauf-Transaktion, eine Unternehmer-Nachfolge oder eine Kreditaufnahme zugrunde liegt, wird in jedem Falle zunächst der Verkehrswert erfragt. Entgegen höchstrichterlicher Rechtssprechung, die für Hotel- und Restaurations-Immobilien das Ertragswertverfahren bzw. den betrieblichen Ertrag zum Ausgangspunkt der Wertermittlung macht, wird statt dessen vielfach die Pacht zur Grundlage der Bewertung erhoben.

Eine Pacht ist willkürlich bestimmt und kann sowohl zu hoch als auch zu gering sein. Keinesfalls aber entspricht sie dem betrieblichen Ertrag, sondern ist lediglich eine Teilmenge desselben. Die Kernfrage, ob der Betrieb überhaupt einen Betreiber wirtschaftlich trägt und ob die Pacht angemessen ist, wird damit einfach ausgeklammert. Möge der Betreiber doch zusehen, wie er zurecht kommt. Andererseits führt die Bemessungsgrundlage Pacht oder gar einer zu geringen Pacht zwangsläufig zu einem zu geringen Verkehrswert.

Obgleich die Rechtsprechung erkannt hat, dass es sich bei einem Hotel primär um ein Unternehmen mit unterschiedlichsten Einflussgrößen handelt, wird vielfach mit gutachterlichem Pathos versucht, Hotelbetriebe anhand z.T. fiktiver Pachten nach standardisierten Mietwertverfahren für Universalimmobilien zu bewerten. Auf diese Weise lassen sich Schrott-Immobilien schön rechnen, während ertragsstarke Hotels weit unter Wert taxiert würden.

Ebenso blauäugig wird mit dem für die Wertfestsetzung maßgeblichen Faktor der Nachhaltigkeit des Ertrages bzw. der Restnutzungsdauer der Anlage umgegangen. Obwohl ein Hotel und seine Ausstattung aus einer Vielzahl von Teilen unterschiedlichster Nutzungsdauer besteht, wird vielfach in Anlehnung an Standard-Immobilien lediglich die Restnutzungsdauer der statischen Elemente des Gebäudes zugrunde gelegt. Dem Grunde nach wird nicht nur höchstrichterliche Rechtsprechung negiert, sondern damit auch gegen elementare Grundsätze der Wertermittlung verstoßen.

Eine weitere beliebte Methode, Nachhaltigkeit zu suggerieren, besteht darin, eine fünf- oder zehnjährige Ertragsvorschau zu erstellen, die die fünf Wirtschaftsweisen als kurzsichtige Buchhalter erscheinen lässt. Bei genauer Betrachtung wird man feststellen, dass es sich nicht um eine fundierte Berechnung der nachhaltigen Entwicklung betrieblichen Ertrages handelt, sondern lediglich um eine vage Annahme möglicher inflationärer Tendenzen. Dies geschieht dergestalt, dass man alle Erlös- und Kostenpositionen gleichermaßen mit einer beliebigen Inflationsrate extrapoliert. Sofern der inflationsbedingte Gewinnzuwachs überhaupt von Bedeutung ist, wäre der Aussage besser gedient, diesen selbst hochzurechnen. Das Aneinanderreihen umfangreicher Zahlenkolonnen ist dagegen reine Augenwischerei.

Gänzliche Unkenntnis des Metiers Hotel offenbart sich, wenn versucht wird, die Mindererlöse und Ertragsschmälerungen einer Anlaufphase im Zuge einer Fünf- oder Zehn-Jahresvorschau ausschließlich über eine Anpassung der Frequenz zu errechnen, während die Kosten der jeweiligen Umsatzbasis angeglichen werden. Dies wäre nicht nur Selbsttäuschung.

Der nun 38. Jahrgang des führenden Branchenbarometers ist aber nicht nur für Immobilien- und Finanzexperten von Interesse, sondern auch für Unternehmer, Projektentwickler und Investoren. Das 148 Seiten umfassende Werk dokumentiert nicht nur die aktuellen Benchmarks aller gastgewerblichen Betriebsarten, sondern untersucht erstmals auch die Wirtschaftlichkeit von Wellnesseinrichtungen, räumt mit der Mär von zwanzigjährigen Pachtverträgen auf und beinhaltet viele wertvolle Tipps zur wirtschaftlichen Gestaltung von Hotelanlagen.

Zu beziehen ist die Publikation entweder direkt unter der bekannten Anschrift BBG-CONSULTING, GAP 15, 40213 Düsseldorf, Tel. 0211-864 000, Fax. 0211-132724 oder über den Fachbuchhandel unter dem CIP-Kurztitel ISSN 0940-8193 der Deutschen Bibliothek.

(Quelle: Pressemitteilung der BBG Consulting).

Montag, September 25, 2006

Apfeltranger Bier.

Demnächst eröffnet Thomas Petrich in 87674 Apfeltrang die Gasthausbrauerei "Apfeltranger Bier". Auf der Website steht, man wolle voraussichtlich ein "naturtrübes, obergäriges helles Bier sowie um eine naturtrübes Hefeweizen" brauen. Ich frage mich, ob man sich vertippt hat und "untergärig" meint oder wirklich eine Art Kölsch oder Ale oder Dampfbier brauen wird?

Nachtrag vom 25. September 2006, 19:53 Uhr. Der brauende Kollege Thomas Petrich hat sich netterweise gleich gemeldet und die Geschichte erzählt, wie es dazu gekommen ist, daß er ein helles, obergäriges Bier braut:
"Bei unserem obergärigen Hellen (naturtrüb) handelt es sich um ein Bier, das zuerst bei den ersten Brauversuchen entstanden ist. Der Kühlanlagenbauer hatte damals eine Woche Verspätung und so braute ich aus Gerstenmalz ein obergäriges helles Bier. Das ist so gut angekommen, dass ich es nun immer braue :-)."

Vortragsmanuskripte fuer Existenzgruender.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat anlässlich der START-Messe in Essen ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm auf seinem Informationsstand angeboten. Eine Auswahl der Vortragsmanuskripte.

Besonders interessiert hat mich: "Nomen est Omen - Rechtslage und Gefahren beim Unternehmensnamen" (PDF) von RA Markus Kreuzkamp, Kreuzkamp & Partner, eine auf 41 Seiten konzentrierte Einführung in alle wichtigen Aspekte des Namensrechts, die Existenzgründer bedenken sollten (Name nach § 12 BGB, Firmenname nach §§ 17 ff. HGB, Geschäftliche Bezeichnung nach § 5 Absatz 1 Markengesetz, Marke nach § 3 Markengesetz, Werktitel nach § 5 Absatz 1 und 3 Markengesetz, sonstige Unternehmenskennzeichen, insbesondere Geschäftszeichen nach § 5 Absatz 2 Markengesetz, geographische Herkunftsbezeichnungen).

Schall und Rauch.

Jörg Holzmüller vom Saftblog bzw. der Kelterei Walther überlegt ernsthaft den Namen der 1927 gegründeten Familienbetriebs Kelterei Walther in "Saftblog" umzubenennen: "Nobody is perfect - auch das ZDF nicht", in: Saftblog vom 25. September 2006.

Seine Gründe sind nachvollziehbar:
  • Als Gastronom verwechselt man zwar hoffentlich nicht Kelterei und Kellerei, aber ob einem Endverbraucher der Unterschied klar ist?
  • Walther ist zwar ein schöner Familienname, aber der Name Saftblog ist bereits nach 9 Monaten Betriebszeit des Blogs viel bekannter.
In der Gastronomie macht man sich zumeist zu wenig Gedanken, was bei der Namenswahl gastronomischer Objekte zu beachten ist. Siehe dazu auch unseren früheren Beitrag "Namen gastronomischer Betriebe".

Ich habe auch eigene, zwiespältige Erfahrungen mit der Namenswahl. So haben wir 1983 unsere Gaststätte in Bamberg Café Abseits genannt:
  • "Abseits", weil das Objekt außerhalb der damaligen Kneipenstraße Sandstraße seinen Standort hat, und
  • "Café", weil eine Szene-Gaststätte mit Tagesbetrieb in Bamberg gefehlt hat und es überhaupt en vogue gewesen ist, Ganztagesbetriebe zu eröffnen mit Frühstückstücksangebot, Kaffeespezialitäten im Stile Wiener Kaffeehäuser, die dennoch abends als Kneipe geführt werden konnten. Wir waren uns sicher, daß die Kneipe am Abend laufen würde, machten uns aber Sorgen über die Auslastung am Tage und positionierten das Objekt deshalb werblich als "Café", um deutlich auszusprechen, daß wir (auch) tagsüber geöffnet haben.
Alternativ hatten wir uns den Namen "Jenseits" überlegt, aber er erschien uns denn doch zu klerikal. Jahre später hat sich ein Café, in dem die katholische Kirche Jugendsozialarbeit macht, so genannt.

Umgangssprachlich wurde der Name "Café Abseits" im Laufe der Jahre von uns selbst, aber auch von den Gästen, immer häufiger verkürzt als "Abseits" ausgesprochen.

Das hat mich dann 1998 dazu verführt, die zufälligerweise noch freie Domain "Abseits" zu registrieren, ohne die Region bzw. den Namen der Stadt in den Domainnamen aufzunehmen, was aus Sicht des Suchmaschinenmarketings besser gewesen wäre. Diesen Fehler habe ich dann 2002 korrigiert, mir die Domain Abseits-Bamberg.de gesichert und beide Websites voneinander abgegrenzt:
  • Abseits.de ist nunmehr ein deutschsprachiges, internationales Gastgewerbe-Portal (wir haben auch viele Leser aus der Schweiz, aus Österreich und anderen Ländern).
  • Abseits-Bamberg.de ist die Website unserer lokalen Klitsche.
  • Außerdem gibt es seit 2005 Abseits-Catering.de, die Website unseres Catering- und Partyservices.
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Bauchlandung.

Für kommenden Donnerstag hatten die Bundestagsabgeordneten Carola Reimann, Margrit Spielmann und Lothar Binding angekündigt, ihren Gruppenantrag "Schutz vor Passivrauchbelastung" (PDF) mit einem gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie zur Abstimmung bringen zu wollen. Man hat auf die Einbringung verzichtet. Was wenig verwundert, denn es hätte sich gezeigt, daß nicht einmal die angeblich 140 Unterstützer ihre Hand dafür erhoben hätten.

Siehe dazu auch:

Labels:


Stiftung Warentest: Gekuehlte Orangen- und Blutorangensaefte.

Die Stiftung Warentest hat je 7 gekühlte Orangensäfte und Blutorangensäfte getestet: "Nur vier 'Gute'":
"Die Vermutung, dass die gekühlten Säfte deutlich besser schmecken, bestätigt der Test nicht. Jeder zweite der Orangen- und Blutorangensäfte aus dem Kühlregal ist 'mangelhaft'. Nur vier sind 'gut'."
Die Testergebnisse werden in der Ausgabe Oktober 2006 der Zeitschrift "test" veröffentlicht.

Feeds in Websites einbinden.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Tools, mit denen man eigene oder fremde Atom- oder RSS-Feeds in eigene Webseiten recht einfach einbinden können. Ich habe drei dieser Tools ausprobiert und eigene Feeds auf jeweils anderen, aber eigenen Webseiten eingebunden:
  • Den Feed der aktuellen Beiträge meiner Online-Fachbuchhandlung Gastgewerbe-Fachliteratur.de habe ich in die rechte Spalte der Website meines Bamberger Café Abseits eingebunden, gewissermassen als Eigeninserat. Dazu habe ich das Tool Grazr benutzt. Mehr darüber: "News-Feeds elegant einbinden mit Grazr", in: Dr. Web Weblog vom 24. September 2006.
  • Auf der Startseite der Website Abseits.de habe ich mithilfe des Tools My Timelines die aktuellen Beiträge des Blogs "Gastgewerbe Gedankensplitter", das Sie gerade lesen, eingebunden. Das Ergebnis illustriert die Aktualität der Beiträge in der Weise, daß die Daten der Veröffentlichung als Zeitleiste dargestellt werden, verbraucht jedoch recht viel Platz. Siehe dazu auch: "Widgets: Baukästen für Web-Entwickler", in: Dr. Web Weblog vom 19. September 2006.
  • Im Blog Gastgewerbe Gedankensplitter, das Sie gerade lesen, habe ich ein Badget von Feedburner (Feedburner nennt das Feature Headline Animator) verwendend, aktuelle Buchbesprechungen unserer Online-Fachbuchhandlung Gastgewerbe-Fachliteratur eingebunden, gewissermaßen als dynamisches Inserat. Die einzelnen Beiträge des Feeds werden nacheinander (als animiertes GIF) eingeblendet. Diese Lösung ist platzsparend und verzichtet zudem auf einen Link auf die Website des verwendeten Tools.
Bei der Einbindung fremder Feeds ist wegen des Rechts des Urhebers an seinen Texten vorher zu prüfen, ob der Herausgeber eine Zweitveröffentlichung seines Feeds explizit erlaubt.

Alle drei Tools führen natürlich zu einer Verzögerung beim Laden der Seiten, in die Feeds eingebunden werden, da der einzubindende Inhalt zusätzlich aufgerufen werden muß.

Sonntag, September 24, 2006

Xing.

"Xing" ist der Name eines Restaurants und Lounges mit 70 Plätzen in New York (9th avenue), das im Februar 2005 eröffnet worden ist. Er bedeutet "Stern".

Der neue Küchenchef Lulzim Rexhepi bereitet eine authentische, chinesische Küche zu, unter anderem Nudelgerichte, aber auch pan-asiatische Rezepte. Der gebürtige Albanier hat in der italienischen Küche der Restaurants seiner Mutter in New York und Westchester gelernt. Danach bildete er sich am berühmten Culinary Institute of America fort, trainierte in Frankreich und arbeitete danach in einigen New Yorker Restaurants.

New York ist nicht zuletzt wegen der großen chinesischen Community voll von Restaurants mit chinesischer Küche. Das "Xing" versucht sich davon positiv abzuheben durch eine imponierende Einrichtung und eine Aufwertung der Gerichte weg vom fritierten Einerlei. Natürlich darf ein Aquarium mit Fischen, das den Raum teilt, dennoch nicht fehlen.

Live von der Hogatec.

Gastro-Blogger Alexander Hänsler berichtet in seinem Feinschmeckerblog am 25. September 2006 von der Hogatec in Düsseldorf: "Besuch auf der Hogatec in Düsseldorf". Hauptberuflich ist er Gastronomiedirektor im Lindner Grand Hotel Beau Rivage in Interlaken.

Ich selbst bin zu faul gewesen für die Hogatec vom 24. bis 28. September 2006 in Düsseldorf. Vom Gastronomie-Report, mit dem zusammen wir die Gastro News (über 15.500 Auflage, wöchentlich, kostenlos) herausgeben, wird aber die für die Gastro News und den Internetauftritt des Gastronomie-Reports verantwortliche Mitarbeiterin die Hogatec besuchen und in den Gastro News berichten.

Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit.

Bis neue, zeitgemäße Ausbildungsberufe geschaffen werden, vergehen Jahre. Grund ist das extrem bürokratische Verfahren des Berufsinstitut für Berufsbildung (BIBB) und die Vielzahl der Bedenkenträger, die dabei mitmischen.

So hat das Bamberger Unternehmen BI-LOG AG jahrelang kämpfen müssen, bis seit August 2006 endlich zwei neue Ausbildungsberufe ("Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing" (dreijährig) und "Service-Fachkraft für Dialogmarketing" (zweijährig)) zugelassen worden sind. Hunderte von Menschen hätten bereits ausgebildet werden können, doch die Mühlen des BIBB mahlen unsäglich langsam. Siehe dazu: Ausbildungsberufe im Dialogmarketing kommen - Initiative von BI-LOG zum Erfolg geführt", Pressemitteilung der BI-LOG AG vom 3. November 2005.

Dies zeichnet sich auch ab für den geplanten neuen Ausbildungsberuf "Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit". Für den 27. September 2006 ist eine öffentliche Sitzung des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages geplant. Die Liste der zu hörenden Sachverständigen umfaßt:
  • Armin Brysch, Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
  • Dieter Hahnel, Ausbildungsnetzwerk Altmark e.V.
  • Jürgen Heinrich, Geschäftsführer tuk Touristik und Kontakt International GmbH
  • Jens Vojta, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di -
  • Georg Normann, Vertreter des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • Karl Heinz Jesberg, Kultusministerkonferenz

Samstag, September 23, 2006

Trend: Essen zum Mitnehmen nicht mehr so gefragt.

"Trend: Essen zum Mitnehmen nicht mehr so gefragt", in: Gourmet-Report vom 22. September 2006, mit einem Verweis auf die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH als Quelle.

Das CREST-Verbraucherpanel der Intelect Marktforschung GmbH, Nürnberg, ergab einige interessante Entwicklungen im Bereich der Schnellverpflegungsbranche (Schnell-Restaurants, Imbissbuden, Metzgerimbiss, Coffee-Bars, Tankstellen-Raststätten und Cafeterias in Kaufhäusern):
  • Der Anteil von Schnellrestaurants und Imbissbuden ist von 36 Prozent im Jahr 2003 auf 34 Prozent im Jahr 2005 gesunken.
  • Die Bedeutung von Take-Away bei Schnellrestaurants hat etwas abgenommen: von 50 auf 46 Prozent.
  • Der Anteil von Bringdiensten blieb mit 11 Prozent konstant.
  • Der Autoschalter hat auf 7 Prozent zugelegt.
  • Die Anzahl der Besucher ist um 2 Prozent auf 2,86 Milliarden gestiegen.
  • Der Anteil der Frauen hat zugenommen. Der Männeranteil ist von 59 auf 54 Prozent gesunken.

Trinkblog.

In seinem Trinkblog erzählt Lars Möhlenbruch seit dem 19. Juli 2006 vor allem aus einem Getränkehandel in Wuppertal, wo er seit dem 26. Juli arbeitet, weist aber auch auf Neuigkeiten in der Getränkebranche hin hin (via Basic Thinking Blog). Lars Möhlenbruch blogt privat schon seit September 2005.

Im "Trinkblog" setzt er sich selbst Grenzen: "Wieviel darf ich eigentlich in diesen Blog schreiben?". Wer meine Blogs wie Café Abseits kennt, weiß, daß ich mir selbst ähnliche Regeln auferlege, um die Privatsphäre von Gästen, Mitarbeitern und Lieferanten, aber auch meine eigene, zu schützen. Alternativ kann man aber auch kein Blatt vor den Mund nehmen wie der ShopBlogger oder anonym bloggen wie die Buchhändlerin Miriam (Blog "Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn", die nicht verrät, in welcher Buchhandlung sie arbeitet, oder der Hotelblogger, der nicht verrät, in welchem Hotel er Rezeptionist ist.

Persönlich schätze ich im Trinkblog besonders die Produktbesprechungen.

Tagesaktuelle und gründlich recherchierten Informationen zum Thema Getränke bietet der Fachjournalist Herbert Latz-Weber mit seinem hlw infodienst. Zielgruppe ist die Getränkewirtschaft. Er finanziert sich seit zwölf Jahren zum einen über Abonnements seines kostenpflichtigen, tagesaktuellen Newsletters (zur Zeit 121 Euro per anno) und über Sponsoring und Inserate eines kostenlosen, monatlichen Newsletters sowie der online gestellten News. Diese News werden nach Getränkegruppen differenziert: Bier, alkoholfrei, Spirituosen, Mischgetränke, Wein & Sekt. Ausserdem gibt es eine Rubrik "Branche" mit kunterbunten Meldungen aus der und für die Getränkewirtschaft.

Gastronomie und Getränkefachhandel sind benachbarte Branchen. Der Getränkefachgroßhandel beliefert sowohl die Gastronomie als auch den Getränkefacheinzelhandel und betreibt selbst Getränkefacheinzelhandelsläden. Die Getränkeindustrie konzentriert sich auf einen der beiden Vetriebskanäle (wie etwa die Sektkellerei Geldermann oder die Kaffeerösterei Burkhof) oder bedient beide (wie etwa Granini), meist aber
  • mit getrenntem Aussendienst,
  • unterschiedlichen Gebinden (etwa Bier in 0,33 l-Flaschen für die Gastronomie und 0,5 l-Flaschen für den Handel, etwa bei Jever, oder Säfte in 0,2 l-Mehrweg-Flaschen für die Gastronomie und 1-Liter-Einwegflaschen für den Handel)
  • unterschiedlichen Preisen (niedrige Preise im Handel, Wucherpreise (Ganterpreise) für Gastronomen) und
  • unterschiedlichen Werbematerialien.
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Top-Ausbilder des Jahres: Jetzt bewerben.

Zum fünften Mal suchen die Fachzeitschrift KÜCHE und der Verband der Köche Deutschlands die TopAusbilder des Jahres und rufen Ausbilder und Betriebe dazu auf, ihre Ausbildungsleistung auf den Prüfstand zu stellen und sich zu bewerben. Einsendeschluss: 8. Dezember 2006

Gesucht wird der jeweils beste Ausbildungsbetrieb/Ausbilder in den folgenden vier Kategorien:
  • Individual-Gastronomie (Restaurants, Gaststätten, Gasthöfe)
  • Hotel-Gastronomie (Hotelrestaurants)
  • Betriebs-Gastronomie (Betriebsrestaurants in Wirtschaft und Industrie, Verwaltung und Behörden, Mensen etc.)
  • Sozial-Gastronomie (Krankenhäuser, Kliniken, Heime & Co.)
Die Teilnahmebedingungen: Bewerben um den Titel TopAusbilder 2007 können sich alle deutschen Ausbildungsbetriebe und Ausbilder, die im Berufsfeld Koch/ Köchin nach der aktuell gültigen Ausbildungsverordnung vom 13. Februar 1998 ausbilden. Die Gewinner des Preises (also die TopAusbilder 2003, 2004, 2005, 2006) sind von der erneuten Teilnahme ausgeschlossen. Und: Wer sich bereits zweimal hintereinander um den Titel beworben hat (z.B. 2005 und 2006), muss seine erneute Bewerbung für ein Jahr aussetzen.

Die Jury: Vertreter des Verbandes der Köche Deutschlands und seines Fachausschusses Berufliche Aus- und Weiterbildung, Prüfungs- und Seminarwesen, die TopAusbilder des Jahres 2006 sowie die Chefredaktion KÜCHE bewerten die eingehenden Bewerbungen nach einem detaillierten Bewertungsschema. Die Jury ermittelt so zunächst die drei besten Einsender in jeder Kategorie und fällt ihr endgültiges Urteil nach Besuchen vor Ort in den nominierten Betrieben.

Die Preise: Die vier TopAusbilder 2007 erhalten Urkunden und repräsentative goldene TopAusbilder-Clochen. Beides kann im Ausbildungsbetrieb als Nachweis bzw. Erkennungszeichen für vorbildliche Ausbildungsqualität im Beruf Koch/Köchin öffentlichkeitswirksam präsentiert werden. Die Preisträger werden in KÜCHE ausführlich vorgestellt. Alle Ausbildungsbetriebe / Ausbilder, die in ihrer Wettbewerbskategorie die Runde der letzten Drei erreichen, erhalten Nominierungsurkunden.

Ausschreibung (PDF).

(Quelle: Pressemitteilung des Verbands der Köche Deutschlands).

Schulmensa als Erlebnisgastronomie.

(aid) - Die Zahl der übergewichtigen Kinder bei Einschulungsuntersuchungen steigt jedes Jahr . Da die Familien allein oft nicht in der Lage sind, diesem Problem zu begegnen, werden die Schulen vermehrt dazu aufgerufen, hier entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Aber können das Lehrerinnen und Lehrer überhaupt noch leisten?

Um es kurz zu machen: Ja, sie können. Bei der Lehrerfachtagung des Netzwerks Gesunde Ernährung am 16. September in Essen ging es nicht darum, ein neues theoretisches Konzept "am grünen Tisch" zu entwickeln, sondern es wurden praktisch umsetzbare Modelle und Aktivitäten vorgestellt. Dabei standen ganzheitliche Ansätze und bewährte Strategien im Mittelpunkt.
"Ernährungs- und Gesundheitsbildung muss in einer Schule geschehen, die nicht Lernwissen, sondern Erfahrungswissen und Lebensführungskompetenzen vermittelt"
so Dr. Margret Büning-Fesel für das Netzwerk Gesunde Ernährung.

In einer gesundheitsfördernden Schule geht es neben einer aktiven Beteiligung aller Schüler besonders auch um das Wohlbefinden der Lehrer in ihrer Leitbildfunktion und um die Unterstützung und Mitarbeit der Eltern.
"Insbesondere das Gesundheitsbewusstsein der Lehrerinnen und Lehrer, ihre Motivation, ihr Vorbild und nicht zuletzt ihre Gesundheit und Berufszufriedenheit sind der Schlüssel für eine gesundheitsfördernde Schule"
betonte Büning-Fesel.

Wie das in der Praxis funktionieren kann, erläuterte Martina Moritz, Lehrerin an der Offenen Schule Kassel-Waldau sehr anschaulich. Die Geschichte dieser Schule begann Ende der 60er Jahre: Ein viereckiger Klotz wurde auf grünem Rasen abseits der Innenstadt gebaut. Für 1200 Schüler, mit Klassenräumen, die 35 bis 40 Schüler aufnehmen müssen und teilweise kein Tageslicht haben. Die Flure sind eng, das Lehrerzimmer voll und rauchgeschwängert.

Dass aus diesen wohl leider auf viele deutsche Schulen übertragbaren Voraussetzungen eine beispielhafte Schule werden konnte, wird viele überraschen.

Als Beispiel für einen gelungenen ganzheitlichen Ansatz beschrieb Moritz unter anderem das Angebot in der Mittagszeit. Um möglichst alle für ein gesundes Mittagessen in der Schule zu bewegen, wurden Umfragen und Workshops mit den Schülern zur Verbesserung des Mittagessens veranstaltet. Das Ergebnis war der Wunsch nach einer Art von "Erlebnisgastronomie", wie die Schüler sie aus den Einkaufspassagen kennen. Zur Umsetzung dieser Idee wurde ein Mensaverein gegründet und es fand eine intensive Information der Schulgemeinde mit Aufklärung, Angebot und Preiskalkulation statt. Ein schönes und offensichtlich wirksames Element war auch das Erstellen eines eigenen Essens-Ausweises mit persönlichem Foto durch die Foto-AG der Schule, mit dem sich jeder Schüler zum Essen per Scanner registriert.

Inzwischen gibt es drei unterschiedliche Essensangebote:
  • Die von einem Bio-Caterer betriebene Mensa mit eigenem Essensausschuss (2/3 aller Essensteilnehmer),
  • eine Caféteria und
  • ein von Schülern der Jahrgänge 9 und 10 betriebenes Bistro.
Zusätzlich werden die Schüler klassenweise mit Aufgaben beim Essensbetrieb betraut, auch die Eltern helfen und Lehrer organisieren mit. Der Erfolg gibt in diesem Fall Recht. 800 von 860 Schülern nehmen das Essensangebot an und zunehmend kommen auch Eltern und Großeltern mittags zum Essen und ganz nebenbei verändert sich auch die Esskultur. Martina Moritz:
"Pro Tag werden jetzt weniger als 10 Bleche Pizza ausgegeben, in der Anfangsphase waren es noch 25."
Parallel stieg die Nachfrage nach Salaten und frisch zubereitetem Gemüse aus dem Wok.

Einen solchen Idealzustand erreicht sicherlich nicht jede Schule. Wie sich Vieles auch mit kleineren Schritten erreichen lässt, wurde den 240 Teilnehmern der Fachtagung in insgesamt 17 Workshops vorgestellt. Zusätzlich stellten über 20 Institutionen ihre Projekte vor und zeigten, dass es vielfältige Möglichkeiten auf dem Weg zu einer Gesunden Schule gibt.

Weitere Informationen unter: www.netzwerk-gesunde-ernaehrung.de. Veranstalter ist das "Netzwerk Gesunde Ernährung", das aus dem aid infodienst, der Verbraucherzentrale NRW und dem Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung Deutschland e.V. besteht. Dieses Expertengremium hat sich zum Ziel gesetzt, langfristig und nachhaltig die Ernährungs- und Gesundheitssituation von Kindern zu verbessern.

(Quelle: Presseinformation des aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.).

Freitag, September 22, 2006

Manipulationsmoeglichkeiten bei Online-Hotel-Bewertungen.

Hans Gasser ließ sich gestern auf den Reise-Seiten der "Süddeutschen Zeitung" über die Manipulationsmöglichkeiten auf Hotelbewertungsportalen aus: "Die Rache des Gastes".

Donnerstag, September 21, 2006

Man spricht Deutsch.

Wieviel intelligentes Leben von der Erde verschwinden würde, wenn der Deutsche Bundestag sich in Schall und Rauch auflösen würden, vermag ich nicht zu sagen. Allzu groß dürfte der Verlust für die Menschheit aber nicht sein. Am 22. Juni 2006 haben die Intelligenzbestien beschlossen, die Deutsche Nationalbibliothek solle künftig das komplette deutsche Internet archivieren - und zwar jede einzelne Seite: "Bibliothek soll deutsches Internet archivieren", in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 20. September 2006.

Mal abgesehen davon, daß es ein schwieriges Unterfangen ist, festzulegen, welche Teile des Internets deutsch seien (siehe dazu meinen Beitrag "Ausländische Suchmaschinen"), wird die der Deutschen Nationalbibliothek aufgehalste Arbeit seit vielen Jahren vom Internetarchiv erledigt - für den deutschen Steuerzahler kostenlos. Zudem arbeitet gerüchteweise Google an einer Alternative, da das Internetarchiv von Amazon aufgekauft worden ist. Man kann zwar darüber streiten, ob die vom Internetarchiv gewählte Lösung gut ist, aber ob jemand anders - von Google vielleicht abgesehen - es besser machen kann?

Alter Simpl, Erlangen.

Für das Restaurant "Alter Simpl" in Erlangen wurde ein Video auf dem Portal Google Video online gestellt, produziert von wolfrum kommunikationslogik in Erlangen.

Auch bei Google Video kann man Videos mit Begriffen beschreiben. Das nennt sich aber nicht "tag" wie allgemein üblich, sondern "label". Ich habe dem Video des "Alten Simpl" mal das label "GastgewerbeVideos" hinzufügt und schon wird es gelistet, wenn man sich alle Videos mit dem label "GastgewerbeVideos" anzeigen läßt.

Siehe zum Thema Videos von gastgewerblichen Betrieben auch unsere früheren Beiträge:

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Wellness und Weiterbildung

Die 11. Internationalen Gastwirtinnentage, veranstaltet von GastroPower, finden dieses Jahr vom 12. bis 17. November 2006 im Vital-Wellness-Hotel "Birkenhof" im Bayrischen Wald statt.

Die bewährten Bausteine der Wirtinnentage, u.a. von der Trainerin Franziska Schumacher geleitet, können einzeln oder als günstiges Gesamt-Arrangement gebucht werden.

Zu den Programmpunkten der diesjährigen Weiterbildung für Wirtinnen gehören neben Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen vier aktuelle Seminare für Frauen in Führungspositionen:
  • Gastronomie der Sinne
  • Mitarbeiterführung
  • Gesundheit, Gedächtnisleistung und Fitness
  • Erfolgreicher Umgang mit sich selbst.
Danach fühlen Sie sich fit für das kommende Jahr!

Detaillierte Infos und Anmeldung: Gastropower.

Mittwoch, September 20, 2006

Wurstfontaene, Darmstadt.

Jens Scholz wundert sich,
"wozu eine Wurstbude eine Philosophie, Marketingsprech über Eventcatering, einen Newsletter und einen Onlineshop braucht. Verpackt auf einer ordentlich aufwändigen Flashsite."
Nun ja, vielleicht braucht da eine coole Agentur eine coole Referenz oder hat einfach Heißhunger auf Curryworscht mit Wasserweck. Schließlich hat man für die Wurstfontäne in Darmstadt das komplette Erscheinungsbild gestaltet mit Wagenbeklebung, Geschäftsausstattung, Website und Werbemittel.

Auch wenn ich Flash-Websites nicht empfehle, weil sie per Yellowpipe nicht so gut rüberkommen (d.h. so ein Zeug ist nichts für Suchmaschinen), macht es Spaß, sie anzuschauen.

Doener-Buden in Duesseldorf.

Über den "Preiskampf der Döner-Buden" in Düsseldorf berichtet Jürgen Stock in der "Rheinischen Post" vom 20. September 2006.

Saftkelterei Walther im Fernsehen.

Meine Wette, daß es nicht mehr bis zum Jahresende dauert, bis man im Fernsehen Bilder von der Saftkelterei Walther zu sehen bekommt, dürfte ich gewinnen: "Große Aufregung: Das Fernsehen kommt!", in: Saftblog vom 20. September 2006.

Wobei sich die Frage stellt, ob das ZDF in Dresden einfach nur die nächst gelegene Saftkelterei ausgewählt hat oder über das Saftblog gestolpert ist.

Sinkende Loehne.

In einem Interview der Netzeitung ("'Arbeit darf nicht entwürdigen'" vom 20. September 2006) bestätigt Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft Ver.di, daß die Löhne in einer ganzen Reihe von Branchen "im freien Fall" seien. Diese Entwicklung könne mit tariflichen Mitteln nicht mehr aufgehalten werden.

Der getreue SPD-Soldat und Minderheitswirtschaftsweise Prof. Dr. Peter Bofinger hatte zuvor einen gesetzlichen Mindestlohn von 4,50 Euro je Stunde vorgeschlagen: "Bofinger will Geringverdiener entlasten", in: Netzeitung vom 15. September 2006.

Siehe dazu auch unsere früheren Beiträge "Marktgerechte Loehne in der Koelner Gastronomie" und "Tarifkonflikt in Bayern".

Verpackungen mit codierten Naehrwertangaben bei McDonald's Japan.

"Japan: Verpackungen bei McDonald's mit codierten Ernährungswerten" von Heike Scholz, in: Mobile Marketing vom 18. September 2006. McDonald's läßt in Japan Quick-Response-Codes auf die Verpackungen vieler Produkte drucken. Gäste können diese QR-Codes mit ihrem Mobiltelefon scannen und erhalten dann die Nährwertangaben des Produkts angezeigt. Heike Scholz gibt einen Artikel von Sarah White wieder ("McDonald's tags food with high-tech nutrition information", in: CalorieLab), aus dem das folgende Zitat stammt:
"Scanning the QR Code on any of 19 sandwiches, eight sides and five salads brings up a URL, which will take customers to the nutritional information for the food they are eating. Customers will be able to view the amount of calories in their meal, as well as the amount of sodium, fat, protein and carbs. Information is available both for individual items and meals. Customers can also find out about allergy information, though it might be a little too late by the time you've already purchased your meal."
Heike Scholz ist Unternehmensberaterin für Mobile Business. Ihr Blog hat Nico Zorn empfohlen: "Mobile-Marketing: Die besten Weblogs".

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Dienstag, September 19, 2006

GastgewerbeFotos V: Meyer-Buenne.

Ich habe versprochen, ausgewählte Fotos in der Online-Community Flickr, die mit dem Begriff "GastgewerbeFotos" getaggt werden und die Gastronomen bzw. Objekte, die dahinter stehen, in diesem Blog vorzustellen. Seit der bislang letzten Vorstellung in dieser Reihe: "GastgewerbeFotos IV: Zoigl, Kaufbauren" haben gleich mehrere Kollegen diese Chance ergriffen.

Heute möchte ich Ihnen die Kollegenfamilie Meyer-Bünne bzw. die Meyer-Bünne Restaurantbetriebe GmbH in Dinklage vorstellen, die einen Landgasthof mit Catering betreibt. Als Flickr-Profi (also mit einem gebührenpflichtigen Account) darf man mehr als drei Sets einrichten und nutzt dies auch geschickt aus, die Fotos thematisch zu ordnen. Gleich 107 Fotos mehrerer Sets wurden mit dem Begriff "GastgewerbeFotos" versehen. Eine kleine Auswahl:Man sollte gegen solche Sammlungen historischer Fotos nicht stänkern, wen das denn interessiere. Leider gibt es viel zu wenig historische Fotos im Netz, mit denen Journalisten, Wissenschaftler usw. durchaus etwas anfangen können. Man sollte sie dafür möglichst genau beschreiben. Aber zugegeben, dies übersteigt in der Regel die Zeit und Energie von Menschen, die das nebenbei erledigen. Professionell wird sowas natürlich von Museen, Bibliotheken und Archiven gelöst. Siehe dazu z.B. einen früheren Beitrag über "Historische Aufnahmen von Restaurants".

Vorbildlich nutzt die Familie Meyer-Bünne die Möglichkeit, auf der Profil-Seite Angaben zum Unternehmen zu machen und legt offen, was man damit bezweckt:
"Auf dieser Flickr Seite erlauben wir uns, Ihnen unseren Landgasthof und dessen Geschichte, sowie Bilder vom kleinen Ort Bünne ( o.k. eigenlich ist es eine Bauernschaft die zum Ort Dinklage gehört) zu präsentieren. Bünne liegt ziwschen den Orten Dinklage Badbergen. Im Südoldenburger Münsterland, an der Grenze zum Artland. Wir würden uns freuen wenn Sie unsere Informationen zu den Bildern kommentieren und ergänzen würden. Wenn Sie uns noch mehr Bildmaterial zur Verfügung stellen können, würden wir uns über eine Nachricht freuen."

Zeitungen, die nicht gefunden werden wollen.

Unsereiner verdient sein Geld damit, gut gefunden und viel gelesen zu werden. Andere geben gar viel Geld dafür aus, ihre Webseiten suchmaschinentauglich zu gestalten, Suchmaschinen zu spammen oder Google AdWords zu schalten, um gefunden zu werden. Belgische Zeitungen hingegen schieben Anwälten und der Justiz Geld in den Arsch, um Google daran zu hindern, ihre Webseiten zu verzeichnen: "Google soll eine Million Euro pro Tag zahlen", in: Spiegel vom 18. September 2006. Warum verklagen Sie nicht mal Stadtplan- und Telefonbuchverlage, Reiseführer oder gar die Gemeinden mit ihren Straßenschildern, wenn sich wieder einmal ein Gast in Ihre Gaststätte verirrt?

Coca-Cola-Konturflasche wird 90 Jahre alt.

Berlin, 19. September 2006 - In diesem Jahr feiert die Coca-Cola Konturflasche ihren 90. Geburtstag. Seit Ihrer Erfindung ist die Konturflasche ein Symbol für Innovation, mit dem sich das bekannteste Erfrischungsgetränk der Welt von allen anderen Produkten unterscheiden lässt. Sie ist eine von wenigen Verpackungen, die jemals ein Warenzeichen vom Patent- und Markennamt der Vereinigten Staaten erhalten haben.

Historie

Im Jahre 1916, als die meisten Getränke in generische, glatte Glasflaschen abgefüllt wurden, wollte die Coca-Cola Company eine Packung einführen, die man leicht als Coca-Cola Flasche erkennen konnte. Sie sollte in der Dunkelheit ertastet werden können und so geformt sein, dass sie selbst bei Bruch als solche erkennbar wird. Ausgehend von der Abbildung einer Kakaobohne mit ihrer gewölbten Form und Rillen über die vertikale Länge der Hülse, schufen Alexander Samuelson und Earl R. Dean von der Root Glass Company in Terre Haute, Indiana, den ersten Prototypen der Konturflasche. Dieser Prototyp wurde von Samuelsons am 16. November 1915 zum Patent angemeldet. Danach gewährte das Patent- und Markenamt der USA der The Coca-Cola Company das Warenzeichen, um so das einzigartige Design für unbestimmte Zeit zu schützen.
"Die Konturflasche ist einer der Faktoren, die Coca-Cola so besonders machen"
erläutert Beatrice Guillaume-Grabisch, Chefin von Coca-Cola Deutschland.
"Sie sorgt für eine einzigartige visuelle Identität der Marke, die genauso geschätzt wird wie das Getränk selbst."
Weltweite Bekanntheit

Im Laufe der Jahre hat die Company den Bekanntheitsgrad, der mit der Konturflasche begründet wurde, genutzt, um die Innovation der Marke Coke voranzutreiben. Alle Coca-Cola Marken, die global vermarktet werden - von Coca-Cola Light (1982) bis Coca-Cola Zero (2006) - werden in Konturflaschen abgefüllt. Sogar die Filmindustrie zeigte immer wieder Interesse an der besonderen Flasche: Im Film "Die Götter müssen verrückt sein" geht ein Stamm von Buschmännern davon aus, dass die Coca-Cola Konturflasche eine Botschaft des Himmels ist, was zu einem absoluten Chaos führt. Die Konturflasche trat neben einer Reihe von Hollywood-Stars in Filmen wie "A Walk on the Moon", "Allein gegen Alle" und "Catch Me if You Can" auf.

Auch in der der Welt der Kunst hatte die Konturflasche eine große Anziehungskraft. Mit der Kunst des täglichen Lebens haben die "Grünen Coca-Cola Flaschen" von Andy Warhol den Platz der Konturflasche in der Popkulturgeschichte gesichert. Andere Künstler wie Howard Finster, Tom Wesselmann, Ulrich Walter und Carlos Vergar haben die Konturflasche in ihren Kunstwerken verewigt.

Die Werbung für die Konturflasche wurde stets an den sich ändernden Zeiten orientiert. In den vergangenen fünf Jahrzehnten war die Originalkonturflasche bei weitem die am häufigsten verwendete Packung von Coca-Cola in Fernsehspots weltweit. Von der Verbindung der Flasche mit Santa Claus bis zu den neueren Spots der Kampagne "Live on the Coke Side of Life", zeigt die Werbung die Patent geschützte Flasche als Teil einer Story Line, die Emotionen bei den Verbrauchern hervorruft und sie daran erinnert, warum sie Coke mögen.

Entwicklung über die Zeit

Die technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen führten zu mehreren Weiterentwicklungen des Designs der Konturflasche in den 50er Jahren. Die Verbraucher verzehrten größere Mengen des Produktes, so dass die Company in den USA "King-Size"-Varianten der ursprünglichen 6,5 Unzen-Flasche einführte. 1955 wurde das Angebot um 10, 12, 16 und 26 Unzen-Flaschen erweitert. 1961 führte Coca-Cola, um das Leben der Verbraucher einfacher zu machen, die ersten Einweg-Glasflaschen ein. Um gebührend auf die Verbrauchernachfrage reagieren zu können, wurde 1993 in den USA eine 20 Unzen-Konturflasche aus Kunststoff entwickelt. In Deutschland gibt es die Konturflasche in allen vorhandenen Größen- und Packungsmaterialvarianten.

Die Konturflasche inspiriert auch weiterhin die Kreativität führender Designer. Im Jahre 2005 kooperierte Coca-Cola mit fünf der bekanntesten Designer der Welt, um die Coca-Cola M5-Sammlung von Kontur-Aluminium-Flaschen für junge Trendsetter zu entwickeln.
"Wir haben lediglich eine der Ikonen unseres Unternehmens genommen und diese in einer modernen Packung umgesetzt"
betont Eugenio Mendez, Global Group Brand Manager, Coca-Cola Franchise.
"Es ist bemerkenswert und inspirierend, wenn man bedenkt, dass unser Kulturerbe in einer einzigartigen Packung weiterlebt, aufgrund eines Designs, das vor 90 Jahren geschaffen wurde."
(Quelle: Pressemitteilung der Coca Cola GmbH Deutschland).

Print-on-Demand ohne fixe Kosten.

Über Print-on-Demand- bzw. Book-on-Demand-Verfahren haben wir in dieseem Blog schon mehrfach berichtet. Man kann damit z.B. Speisekarten herstellen lassen ("Speisekarten on demand"; "Speisekarte als Buch") oder Bücher herauszugeben, die inhaltlich auf Blogs basieren ("Friday Project").

Der deutsche Anbieter BoD hat den Nachteil fixer Kosten. Anders ausgedrückt: es rechnet sich nur, wenn mit einer gewissen Auflage zu rechnen ist. Wer dieses Risiko scheut oder von sehr kleinen Auflagen ausgeht, ist bei dem amerikanischen Wettbewerber LuLu besser aufgehoben. Dort fallen keine festen Gebühren an, sondern nur eine Verkaufsprovision in Höhe von 20 Prozent. Andererseits hat LuLu (noch) gewisse Nachteile:
  • Die Benutzeroberfläche ist noch nicht vollständig ins Deutsche übersetzt.
  • Bücher erhalten keine ISBN und werden deshalb nicht automatisch bei Online-Buchhändlern verzeichnet (was aber nicht bedeuten würde, daß es dann dort auch zu kaufen wäre). Es besteht jedoch die kostenpflichtige Möglichkeit, eine ISBN zu erhalten ("global distribution service").
  • Bücher werden ohne ISBN faktisch auch nicht im stationären Buchhandel bestellbar sein, denn die ISBN hilft Buchhändlern Verleger zu lokalisieren und Bücher zu bestellen, eine Arbeit, die sich kaum ein Buchhändler bei fehlender ISBN antut. Andererseits wiegt der Nachteil geringerer Reichweite nicht schwer, wenn man ohnehin davon ausgeht, daß die Absatzzahlen eher bescheiden sind und es eigentlich nur darum geht, etwa per Link von der eigenen Website, eine Bestellmöglichkeit anzubieten.
  • Die Herstellung und Belieferung aus den USA benötigt aus der Sicht deutscher Käufer mehr Zeit als bei einem deutschen Print-on-Demand-Anbieter. Mittlerweile wird dieser Nachteil aber durch eine Kooperation von LuLu und BoD, bei der in Deutschland gedruckt wird, aufgehoben.
  • Aus der Sicht der Käufer ist nachteilig, daß die Produkte nicht zurückgegeben werden können. Sie werden ja erst nach der Bestellung einzel hergestellt, so daß kein Lager existiert, in das sie zurückgenommen werden könnten. Werden beschädigte Exemplare geliefert, wird ein Ersatzexemplar zusätzlich geliefert.
Mehr dazu: "Mit Lulu das eigene Buch veröffentlichen", in: Das Literatur-Café vom 19. Juli 2006.

Man kann bei LuLu nicht nur Taschenbücher und gebundene Bücher herstellen lassen, sondern auch:
  • CDs,
  • DVDs,
  • Music-Downloads,
  • Datei-Downloads,
  • Broschüren,
  • E-Books,
  • Bilder.
Bei E-Books hat man die Option, ob man den Download kostenpflichtig oder kostenlos anbieten möchte.

Bereits jetzt gibt es bei LuLu in den Kategorien, die uns inhaltlich interessieren, einige Angebote, etwa Kalender Food & Wine oder Bücher Gesundheit & Ernährung oder Bücher Kochen, Essen und Trinken.

Siehe dazu auch: "Kostenlos zum eigenen Buch" von Ralf Sander, in: Stern vom 15. September 2006.

Montag, September 18, 2006

Wirtshaeuser als Nachrichtenboersen.

In dem Artikel "Ort des Saufteufels und der Demokratie" von Gerhard Meszaros, in: Die Presse vom 18. September 2006 (via Speisekarten-Seite.de von Thorsten Sommer), werden eine Reihe von Zitaten des Wiener Historikers Prof. Dr. Martin Scheutz über die Geschichte des Wirtshaus in der Neuzeit wiedergegeben.

In der "guten alten Zeit" sah die Welt noch etwas anders aus als heute:
"Die Wirte gehörten in der Frühen Neuzeit zur Oberschicht der Gesellschaft. 'Um ein Wirtshaus zu eröffnen, war viel Kapital notwendig, das musste man sich leisten können', so Scheutz. Der Einfluss der Wirte war auch der zentralen Rolle ihrer Unternehmen zuzuschreiben. 'Wirte waren immer besser informiert als die anderen.' Und das wussten sie für ihre persönliche Macht zu nutzen. Die Zusammensetzung der Stadträte war neben den Händlern und Kaufleuten stark von den Wirten geprägt. Scheutz: 'Das spiegelt, im Sinne von Max Weber, den Zusammenhang von ökonomischer Potenz und politischer Repräsentation wider.'
Lang, lang ist es her... Heute lassen sich die Gastronomen von Sesselfurzern und Politikern ins Bockshorn jagen.

Mehr über die "Zur Geschichte des Restaurants".