Gastgewerbe Gedankensplitter


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Sonntag, Januar 21, 2007

Massive Umsatzruckgaenge in schottischen Pubs nach Einfuehrung eines gesetzlichen Rauchverbots.

"Scottish pubs suffer under ban", in: Morning Advisor vom 9. Januar 2007. Das im Frühjahr 2006 in Kraft getretene gesetzliche Rauchverbot in Schottland hat nach einer Untersuchung der International Epidemiological Association in den schottischen Pubs zu einem Umsatzrückgang von 10% und einem Rückgang der Zahl der Gäste in Höhe von 14% geführt.

In den USA hatten ähnliche Untersuchungen immer behauptet, es habe dort langfristig keine negativen Effekte auf die Umsätze in der Gastronomie gegeben. Die Autoren der Studie führen das abweichende Ergebnis für Schottland darauf zurück, daß Pubs in Schottland gesellschaftlich anders genutzt werden:
"However, differences in the social use of public houses in Great Britain in comparison with the US may lead to different findings."
Auch der von vielen fanatischen Nichtrauchern in Deutschland behauptete Zustrom von Nichtrauchern in die nunmehr rauchfreien Pubs ist ausgeblieben:
"The short-term impact of the ban did not lead to more customers coming into pubs due to the smoke-free atmosphere, and presumably did not lead smokers to spend more money on drink or food instead of smoking."

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Kommentare:
Nun ja, eigenartigerweise die einzige Studie die angebliche Rückgänge orakelt. Komischerweise wünschen sich weder Gäste, noch Wirte den Rauch zurück, da es praktisch keine Rückgänge gegeben hat, da man in der Studie lediglich irgendwelche Querstudien mit England gemacht hat, anstatt einfach die Umsätze in Schottland vor, und nach dem Verbot zu vergleichen, die ja sogar leicht gestiegen sind.

Nur zum Hinweis: Im letzten Jahr sanken die Umsätze der getränkeorientierten Betriebe in Meck-Pomm um 10% (!) - das konnten auch die Rauchfanatiker nicht aufhalten. Stellt sich die Frage ob es mit Angeboten für Nichtrauchern dort nicht schon wieder zu einem Plus gereicht hätte, wahrscheinlich ist es. So hat Minister Sellering recht, wenn er meint, das diese drastischen Umsatzrückgänge dort u.a. auch auf das nicht-existente Angebote für 75% der Bevölkerung zurückzuführen sind, weil eben die Raucher immer weniger werden, selbige weniger Geld zur verfügen haben, und immer weniger Kneipen von Kettenraucher die den ganzen Abend am 1,50E Bier hängen, leben können.
 
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