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Sonntag, Februar 18, 2007

Beauftragte der Bundesregierung.

Wider Erwarten muß ich die fette, deutsche Bundesregierung einmal in Schutz nehmen. Die Blätter sind voll mit der falschen Behauptung, die Bundesregierung überlege ein Rauchverbot in Autos. Tatsächlich hat nur Sabine Bätzing, die Drogenbeauftrage der Bundesregierung, am falschen Platz eine Büttenrede gehalten und wahrheitswidrig behauptet, die Bundesregierung überlege ein Rauchverbot in Autos.

Tatsächlich sind Beauftragte der Bundesregierung alles andere als beauftragt, für die Bundesregierung zu sprechen. Beauftragte, sei es nun der Bundesregierung oder des Bundestags, sind vielmehr weniger als nichts. Diese völlig überflüssigen Stellen wurden nur für solche sesselfurzenden Hinterbänkler geschaffen, die für die zahlreichen Jobs der Minister, parlamentarischen Staatssekretäre und Vorsitzenden der Bundestagsausschüsse zu wenig Ahnung in der Sache haben und für die Jobs der Fraktionsvorstände im Bundestag und parlamentarischen Geschäftsführer mangels Führungsqualitäten nicht in Frage kommen. Unter den Beauftragten des Bundestage stehen in der Hierarchie der Parlamentarier nur noch die Vorsitzenden fraktioneller und interfraktioneller Arbeitsgruppen und die Putzfrauen. Es geht bei der Besetzung der Jobs der Beauftragen der Bundesregierung nur darum, daß jeder Abgeordnete - und sei er auch noch so überflüssig - etwas hat, was er nach vier Jahren als Hamster im Rad seinen Wählern vorzeigen kann.

P.S.: Heute nachtmittag ab 14.11 Uhr nimmt Sabine Bätzing an einem Karnevalsumzug in Altenkirchen teil. Dort gehört sie auch hin.

Kommentare:
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
 
Interessante Feststellung zur Funktion der Bundesbeauftragten. Dazu eine Meldung von Sabine Bätzings Website: 05.10.2007 - ...
Die Entwicklung in Birma gibt Anlass zu großer Sorge. Meine Dienstreise als Drogenbeauftragte am Ende des Monats in diese Region wird wohl ausfallen müssen.


Was wollte Bätzing denn in Birma? Propaganda machen für ein Rauchverbot in Eckkneipen? Die Tatsache, dass die Dienstreise dem Rauch der kämpferischen Auseinandersetzungen zum Opfer fällt, ist eine gesundheitliche Katastrophe.
 
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