Gastgewerbe Gedankensplitter


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Montag, Februar 05, 2007

Low-Budget-Kneipe am Strassenrand.

Im Spiegel Online Forum gibt ein Teilnehmer seine Erfahrungen mit einem gesetzlichen Rauchverbot zum Besten:
"Ich lebe in einem der europaeischen Laender, wo das Rauchverbot eingefuehrt wurde. In den oertlichen beruehmten irischen Gaststaetten herrscht, im Gegensatz zu vorher, nun totenstille. Ausserdem sind die Pubs alle hell erleuchtet, was ebenfalls das Klima stoert.

Hier stehen nun 40% der Gaeste draussen dicht gedraengt in "smoking areas", zusammen mit Nichtrauchern, und trinken dort ihr Bier unter Heizstrahlern. Wenn es das ist, was euch vorschwebt, dann viel Spass."
Vielleicht ist es eine clevere Geschäftsidee, auf die Kneipe an sich zu verzichten und sich ersatzweise mit einer Raucherzone auf der Straße zu begnügen? Das Bier wird in einem Fahrzeug am Straßenrand vom Faß gezapft. Die Musikbeschallung kommt vom Autoradio. Autoscheinwerfer beleuchten die Szene. Die Gäste pinkeln um die Ecke. Statt einer hohen Pacht und Pachtnebenkosten braucht man nur ein wenig Sprit für den laufenden Motor und im Winter Gas fuer die Heizstrahler. Der Müll mitsamt der ungelesenen Forderungsbescheide für die Umsatzsteuer landet in den öffentlichen Papierkörben und die Reinigung der "Gastrofläche" überläßt man nach getaner Arbeit der Straßenreinigung...

Kommentare:
"Ich lebe in einem der europaeischen Laender, wo das Rauchverbot noch nicht eingefuehrt wurde. In den oertlichen beruehmten deutschen Gaststaetten herrscht oft totenstille, nur ein paar Raucher sind anwesend, meist sogar ohne zu konsumieren. Ausserdem sind die Kneipen oftmals dunkel, was ebenfalls das Klima stoert. Kommt man in eine der immer weniger werdenden Eckkneipen dann ist da kaum noch etwas los, die Wirte werden, ob der immer weniger werden Raucher als Gäste, auch immer lustloser, und selbst dann wenn die Schließung droht, bewegt sich nichts.

Hier sitzen nun wenige Gaeste, wenig gedraengt, in ihren "smoking areas", ohne die Nichtraucher, die ihr Bier daheim trinken. Die Raucher bleiben qualmend unter sich, während die Umsätze langsam, aber stetig bergab streben, man aber trotzdem die Hälfte der Gäste aussperrt Wenn es das ist, was euch vorschwebt, dann viel Spass."

Man sollte sich also mal fragen ob man eine Rauch-Ideologie will, oder Raucher und Nichtraucher glücklich zusammen wie in Irland, wo natürlich keine Massen vor den Türen stehen (sondern einfach ab und zu mal ein Raucher der eben raustritt).
 
Einer der das aussagt was wahrscheinlich viele denken....
Wenn das Gesetz sich durchsetzt dann gute Nacht....
Als ob es keine anderen Probleme geben würde.
Mir tun die Wirte jetzt schon leid
 
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