Gastgewerbe Gedankensplitter



« Home | Branchenprobleme beidseits des Atlantiks. » | Baden-Wuerttembergs Entwurf fuer ein gesetzliches ... » | Wider den missionarischen Eifer, mit dem Raucher v... » | Netkellner. » | Prost - das Fachjournal fuer Oesterreichs Gastrono... » | Wiener Wuerstchen sind langweilig. » | Rauchverbot - Benachteiligung des Gastgewerbes. » | Zielvereinbarung für mehr Nichtraucherangebote in ... » | SternTV thematisiert Rauchverbot. » | Brainstorming fuer das Gastgewerbe. »


Mittwoch, Februar 28, 2007

Widerstand gegen ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie.

Freiraucher ist ein neues Blog, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie zu verhindern und - falls es dennoch dazu kommen sollte - sich darüber Gedanken zu machen, wie im Falle eines Totalverbots sinnvoll und legal Widerstand geleistet werden kann.
"Absurd ist das Gegenargument der Hardliner: diese Regelung würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ein Wirt entscheidet sich also, sein Lokal als Raucherlokal zu führen, da er keinen Nichtraucherbereich abtrennen kann, und sein Laden läuft. Die Konkurrenz um die Ecke tut das Gegenteil, der Laden läuft schlecht. Was ist die Folge hier in Deutschland: wir schützen den Wirt, der die schlechtere unternehmerische Entscheidung getroffen hat vor seinem Konkurrenten, der den Markt richtig eingeschätzt hat."
Ein kleines Beispiel aus meiner Heimatstadt Bamberg belegt dies. Christian Merz, der Inhaber der Brauerei Spezial hat in seiner Brauereigaststätte in der Mittagsessenszeit ein Rauchvebot verhängt. In Folge ist bereits ein Stammtisch in die gegenüber liegende Brauereigaststätte Fässla gewechselt, wo Raucher und Nichtraucher fröhlich vereint ihren Stammtisch halten können.

Kommentare:
"Absurd ist das Gegenargument der Hardliner: diese Regelung würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Ein Wirt entscheidet sich also, sein Lokal als Raucherlokal zu führen, da er keinen Nichtraucherbereich abtrennen kann, und sein Laden läuft. Die Konkurrenz um die Ecke tut das Gegenteil, der Laden läuft schlecht. Was ist die Folge hier in Deutschland: wir schützen den Wirt, der die schlechtere unternehmerische Entscheidung getroffen hat vor seinem Konkurrenten, der den Markt richtig eingeschätzt hat."

Was ist das für ein Schwachsinn? Viele Raucherkneipen gehen derzeit Pleite? warum sollte nicht beide Lokale ALLE Gäste ansprechen können mit einem Rauchverbot? Dann gibt es keine Wettbewerbsverzerrung. Die Mehrheit der Wirte will ja rauchfrei gehen (60% der bayerischen wirte fordern ein Rauchverbot für alle) kann es aber nicht solange es ein paar Hardcoreraucher gibt die immer ins nächste Lokal abwandern. Dann verlieren nämlich beide Lokal: das Raucherlokal das NR verliert, und das NR-Lokal das raucher verliert. bei einem rauchverbot könnten beide Lokale beide Gruppen ansprechen niemand wäre benachteiligt.

Und Fakt ist doch das nicht nur viele Raucherkneipe zusehens immer leerer werden, sondern auch dass dort wo es Raucher/NR Bereiche gibt kaum jemand im Raucherbereich sitzt, und der nur unnötig Platz wegnimmt. Wie scheinheilig die Diskussion ist, zeigt doch das in vielen Lokalen/Kneipen die Angestellten die einzigen sind die rauchen. So schafft man sich sein eigenes Grab, die Gäste bleiben aus...
 
Rauchverbot schön und gut aber ein uneingeschränktes ist lächerlich.
Kein Mensch wird sich aufregen wenn im Restaurant aufs Rauchen verzichtet werden soll. Aber für Ein-Raum-Lokale in Wohngebieten, speziell am Abend, ist das Verbot oft der Ruin. Ich weiss wovon ich spreche da ich betroffen bin. Kinder haben zu später Stunde nichts in Discos, Bars o.ä. zu suchen und so sollte der Wirt selbst entscheiden dürfen (wie z.B. in Spanien) ob Raucher oder Nichtraucher Lokalität.
Nadine
 
Kommentar veröffentlichen