Gastgewerbe Gedankensplitter


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Sonntag, März 25, 2007

Rauchverbot in der hessischen Gastronomie: Gastwirte als Denunzianten.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die hessische Gesundheitsministerin interviewt ("'Ich bin überzeugt von der Vernunft'", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25. März 2007).

Auf die Frage, wie man sich die Kontrolle des geplanten gesetzlichen Rauchverbots vorstellen müsse, ob "freiwillige Polizeihelfer" abends mit Meßgeräten durch die Kneipen ziehen und Knöllchen an die Wirte verteilen, wenn die Werte zu hoch sind, antwortete Silke Lautenschläger:
"Die Raucher wissen künftig, dass 'normale Gaststätten und Restaurants' künftig rauchfrei sind. Die Wirte wissen, dass sie die Verantwortung für die Einhaltung tragen. Ich bin fest überzeugt von der Vernunft der Menschen - ein freundlicher Hinweis wird in den weitaus meisten Fällen sicher genügen."
Mein Kommentar:
  • Den Weg, durch Messungen festzustellen, ob in einer Gaststätte geraucht worden ist oder nicht, hätte das österreichische Gesundheitsministerin gerne beschritten. Man hat aber feststellen müssen, daß solche Geräte nicht existieren. Siehe dazu: "Naseweis". Ich habe meine Zweifel, ob eine solche Messung überhaupt möglich ist. Man müßte zwischen verschiedenen Quellen einer Belastung unterscheiden und sie auch zeitlich zuordnen können. Z.B. dürfen Mitarbeiter der Gastronomie wie auch der Gastwirt, wenn der Betrieb geschlossen ist, rauchen soviel sie wollen, z.B. wenn sie nach Feierabend noch ein Bierchen gemeinsam trinken.

    Die geplanten Nichtraucherschutzgesetze schreiben keine maximale zulässige Belastung vor, sondern untersagen lediglich das Rauchen in den Gaststätten innerhalb der Öffnungszeiten.

    Auch ist die Luft insbesondere an viel befahrenen Straßen stark belastet und möglicherweise auf der Straße stärker belastet als im Innern der Betriebe, wo häufig leistungsfähige Filteranlagen in Betrieb sind. So hat mir ein Anbieter eines Raumfiltersystems erzählt, er habe selbst in einer Schwabinger Gaststätte gemessen und festgestellt, daß die Luft auf der Straße vor dem Lokal stärker belastet gewesen ist als im Lokal.
  • Gastwirte werden, ehe sie mit ihren Gästen darüber parlieren, ob die Gäste so nett sind, mit dem Rauchen aufzuhören, lieber gemeinsam mit ihren Gästen auf die Politiker schimpfen oder sich über sie lustig machen.

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Kommentare:
Ich plädiere dafür das Herr Schoolmann seinen Blog umbenennt, weil er ja lieber über den Rauch spricht, anstatt über die Gastronomie.

Zweitens würde ich Vorschlagen das wir Herrn Schoolmann einen Arzt zur Seite stellen, weil, wenn er sich noch weiter so echauffiert, auch das Herz bald nichtmehr mitspielt.

Palaber, palaber, palaber. Und die Gäste gucken in die Röhre, weil sich einige nörgelnde Wirte lieber über irgendwelchen Hypothetischen Dinge aufregen, Gäste rausekeln, anstatt zu schauen das Gäste sich wohlfühlen und das Angebot stimmt, und Raucher (Draußen) sowie NR (drinnen) sich wohlfühlen.

Aber dazu denkt man wohl viel zu deutsch: opponieren, lamentieren, jammern, meckern, schwarz-malen, aufregen. Und in der Zeit trinkt man in Irland gemeinsam das nächste Guiness.
 
Es ist meine Sache, den Titel und den redaktionellen Schwerpunkt dieses Blogs festzulegen. Sie koennen gerne einen eigenen Blog herausgeben wie Sie auch gerne eine Nichtrauchergaststaette aufmachen koennen. Fuer beide Ziele wuensche ich Ihnen Erfolg.

Um meine Gesundheit brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Lachen haelt gesund.

Die Debatte um das Rauchverbot in der Gastronomie geht nicht von unserer Branche aus, sondern wurde ihr aufgezwungen. Wenn wir uns erfolgreich wehren, nicht gleich das Heulen anfangen!

Ich habe wahrlich nichts dagegen, wenn die Gesetzesentwuerfe in den Papierkorb wandern, mich wieder anderen Themen zuzuwenden. Doch bis dahin ist noch einiges zu tun...
 
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