Gastgewerbe Gedankensplitter


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Donnerstag, April 26, 2007

Energieeinsparverordnung.

Die Bundesregierung hat ein Arbeitsbeschaffungsprogramm für Architekten, Bausachverständige und Energieberater beschlossen, die Energieausweise für Gebäude erstellen dürfen. Verschämt nennt sie dies Energieeinsparverordnung (EnEV), obwohl durch das Drucken und Beschmieren von Papier keine Energie eingespart wird - ganz im Gegenteil.

Mieter und Pächter müssen sich ab 2008 auf höhere Nebenkosten einstellen. Besonders teuer wird es für Mieter in Wohngebäuden mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1977 gebaut wurden und den Standard der Wärmeverordnung nicht erreichen. Denn für diese Gebäude muss ein besonders aufwendiger "Bedarfsausweis" erstellt werden.

Mehr darüber: "Energiepass für Gebäude" von Bundesregierung.de.

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Kommentare:
ich verschwende meine Energie hier auch nicht, um einen ausführlichen Kommentar abzugeben

aber mich würde doch sehr interessieren, warum die Nebenkosten steigen sollen ab 2008
 
Bei gewerblichen Miet- und Pachtvertraegen wird in der Regel vereinbart, dass der Mieter und Pächter sämtliche, dem Objekt zurechenbare Kosten zu tragen hat.

Beim Mietwohnungen hängt es natürlich von der konkrten Verträgen ab. In der Regel können die sogenannten Betriebskosten überwälzt werden. Darunter sind alle Kosten zu verstehen, die dem Eigentümer durch das Eigentum am Grundstück oder durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes, der Anlagen, Einrichtungen und des Grundstücks laufend entstehen. Da die Energiepässe laufend aktualisiert werden müssen (in zehnjährigem Zyklus) handelt es sich nicht um einmalige Investitionskosten sondern um laufende Betriebskosten.

Selbst wenn es in konkreten Mietverträgen anders geregelt sein sollte (etwa in Form einer expliziten Liste der zu überwälzbaren Nebenkosten) ist oder sich in der Rechtsprechung ergeben sollte, daß die Kosten für den Energiepass nicht als Betriebskosten von den Mietern zu tragen wären, führt eine Kostenbelastung, die alle Mietobjekte betrifft, zu einem Anstieg der Kosten auf Seiten der Vermieter und damit zu einemr sich insgesamt änderndem Angebotsverhalten. Ob volkswirtschaftlich gesehen, dann alle Kosten dieses Energiepasses überwälzt werden, hängt zwar auch vom Nachfrageverhalten ab. Aber meist wird bei allgemeinen, alle Anbieter treffenden Kostensteigerungen davon ausgegangen, daß sie überwälzt werden.
 
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