Gastgewerbe Gedankensplitter


Kostenlose Gastro News - wöchentlich, über 19.500 Abonnenten

Powered by KBX7

« Home | Mehr Gaeste und Uebernachtungen im Norden. » | Orale Begruessung. » | Starkes Wachstum der Gastronomie in China. » | Fingerfood vom Land. » | Schoen, dass wir darueber geredet haben - Reklamat... » | 40 Stunden feiern. » | Die Schokodinatorin. » | Leute, die ich noch nicht kenne, aber kennenlernen... » | Malheur Brut Réserve. » | Ueber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos... »


Montag, April 23, 2007

Pro Rauchfrei distanziert sich von Morddrohung.

Wegen einer Morddrohung gegen mich in einem Kommentar zu meinem Posting "Revolution im Cafe Hawelka" hatte ich den Verein Pro Rauchfrei e.V. angeschrieben, mit der Bitte, mir die Adresse des angeblichen Vereinsmitglieds zu nennen.

In einer Antwort des stellvertretenden Vereinsvorstands Axel Napolitano distanziert sich Pro Rauchfrei e.V. sich von dieser Drohung:
"Wir teilen Ihre Ansicht, dass Äußerungen in dieser Form untragbar und unhaltbar sind. Sie dürfen sich sicher sein, dass es nicht dem Niveau von Pro Rauchfrei entspricht, sich in dieser Form an Personen und Unternehmen zu wenden. Selbstverständlich distanzieren wir uns daher mit Nachdruck von derartigen Äußerungen und sehen uns im Gegenteil durch Herrn Edelkötter verleumdet.

Herr Edelkötter war ein registrierter Nutzer der Internet-Plattform Pro Rauchfrei. Auf Grund ähnlicher Äußerungen und nachhaltiger Beleidigungen gegenüber anderen Nutzern haben wir zuletzt den Zugang zu unserem Angebot für ihn vollständig gesperrt. Mitglied des Vereins war er zu keinem Zeitpunkt."
Leider weigert sich dieser Verein aber dennoch, mir die Adressdaten mitzuteilen. Man werde aus Datenschutzgründen "erst auf Grund einer richterlichen Anordnung tätig werden können".

Labels: ,


Kommentare:
Dann sollen hier doch bitte auch die Adressdaten des Rauchers freigegeben werden der Nichtrauchern direkt körperliche Gewahlt androhte.
 
Viel Erfolg, Herr Schoolmann!!!
 
Naja, ich denke dass man sich auch nach deutschen Gesetzen strafbar macht, wenn man Verbindungs- oder Adressdaten "einfach so" rausgibt.

An Deiner Stelle würde ich sowieso eine Strafanzeige gegen den Kommentator ins Auge fassen. Dann wäre auch die Geschichte mit der Identität des Kommentators schnell mal gelöst...
 
Sehr geehrte Leser,

es ist zwar für mich in Ordnung, dass Herr Schoolmann Auszüge aus einer persönlich an ihn adressierten Email veröffentlicht. Von gutem Stil zeugt es aber nicht, dies ohne Rücksprache zu tun.

Uns wurde der Kommentar von Herrn Edelkötter zur Kenntnis gegeben. Wir finden in der Tat, das dieser Kommentar mehr als rechtlich bedenklich ist - eine "Morddrohung" daraus ableiten zu wollen, ist jedoch m.E. grotesk.

Ich frage Herrn Schoolmann, was er nun unternommen hat?

Sofern er ihn angezeigt hat und die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufnimmt, wird sie bei geeigneter Informationslage ohnehin an uns als Verein herantreten und im Zweifelsfall eine Herausgabe der uns bekannten Adressdaten anordnen. Damit ist das Problem für Herrn Schoolman faktisch nicht existent.

Das wir uns unbekannten Personen nicht einfach Adressdaten herausgeben können (unabhängig davon, ob wir sie überhaupt noch besitzen, da es Löschfristen gibt), sollte einleuchten und frei von Kritik sein.

Unsere Empfehlung an Herrn Schoolmann lautet: Zeigen Sie Herrn Edelkötter an, sofern Sie sich bedroht oder beleidigt fühlen und tun sie es bald, da es Fristen für so etwas gibt. Dafür brauchen Sie keinen Anwalt, sondern nur den Willen. Anderenfalls stellt sich für mich die Frage, was das alles soll, da es Ihnen dann offenbar nicht wirklich wichtig war.

Und beim nächsten mal, sofern es denn eins gibt: Fragen Sie einfach nach, ob Sie Mails an Sie veröffentlichen dürfen - denn im Zweifelsfall kann auch eine solche Veröffentlichung rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn Sie an den Falschen geraten.

Beste Grüße,

Axel Napolitano
 
Sie versuchen, auf einen Nebenkriegsschauplatz auszuweichen.

Zur Frage des Rechts zur Veröffentlichung von Mails, sollten Sie sich z.B. die Ausführungen auf der Seite
http://de.wikipedia.org/wiki/E-Mail
anschauen.

Zudem kann ich als Herausgeber eines Blogs davon ausgehen, dass wenn ich einen Verein um eine Stellungnahme bitte, er diese Stellungnahme im Wissen abgibt, dass diese zur Veroeffentlichung bestimmt ist.
 
Kommentar veröffentlichen