Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Mai 22, 2007

Innereien.

Prof. Dr. Peter Oberender, Direktor der Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth, Direktor des "Instituts für angewandte Gesundheitsökonomie" (IaG) sowie Inhaber und Seniorpartner der Unternehmensberatung "Oberender & Partner", eines auf Gesundheitsökonomie und Krankenhausmanagement spezialisierten Beratungsunternehmens, hat für seinen Vorschlag, arme Menschen sollten sich selbst vermarkten können, zuletzt vom Schockwellenreiter Keile bekommen: "Wer arm ist, soll sich verstümmeln lassen". Prof. Oberender hat gesagt:
"Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben."
(Quelle: "Wir brauchen einen regulierten Markt für Organe", in: Deutschlandradio vom 22. Dezember 2006), .

Angesichts der aufgeregten Debatte kann ich nur darauf verweisen, daß der irische Satiriker Jonathan Swift bereits 1729 einen weitergehenden Vorschlag unterbreitet hat, wie sich das Problem hungernder Armer lösen läßt: "A Modest Proposal". Davon würde auch die Gastronomie profitieren:
"This food would likewise bring great custom to taverns; where the vintners will certainly be so prudent as to procure the best receipts for dressing it to perfection, and consequently have their houses frequented by all the fine gentlemen, who justly value themselves upon their knowledge in good eating: and a skilful cook, who understands how to oblige his guests, will contrive to make it as expensive as they please."
Mehr darüber in dem Buch "Vom Menschsein und vom Gefressenwerden. Eine illustrierte Geschichte des Kannibalismus".