Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Mai 27, 2007

Jugendschutzgesetz ueberteuert per Cold Call.

Im Magazin der Wochenzeitung "Die Zeit" vom 24. Mai 2007 berichtet Günter Wallraff von seinen Erfahrungen in Call-Centern, die denen er natürlich anonmy gearbeitet hat: "Günter Wallraff ist zurück". Unter anderem soll er Gastronomen verarschen:
"Mein Job soll es sein, Auszüge des Jugendschutzgesetzes an Kneipiers, Wirte und Imbissbudenbesitzer zu verkaufen. Das Papier mit dem aktuellen Jugendschutzgesetz wird von .... in einen Ikea-Rahmen gesteckt, der 4,50 Euro kostet, und per Barnachnahme für 69 Euro an den Käufer geschickt. Dass man sich den Text im Internet kostenlos herunterladen kann, wissen die wenigsten Wirte."
Wer auf so etwas hereinfällt?
"Bei türkischen Dönerbuden-Besitzern, griechischen Tavernen-Inhabern und italienischen Eisverkäufern funktioniert die Masche von ..... besonders gut. Viele der Angerufenen haben sprachliche Defizite, sind leicht zu verunsichern und glauben, es mit einer Behörde zu tun zu haben, deren Anordnungen sie Folge leisten müssen."
Sie können einen aushangpflichtigen Auszug aus dem Jugendschutzgesetz billiger im DEHOGA-Shop kaufen oder kostenlos z.B. auf der Website der IHK Berlin.

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Den aktuellen Auszug aus dem Jugendschutz Gesetz findet man(n) und Frau auf der Webseite vom Deutschen Jugendschutz.
http://deutscher-jugendschutz.de
 
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