Gastgewerbe Gedankensplitter



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Sonntag, Juni 10, 2007

Der Teufel steckt im Détail.

Im Zuge des Entwurfs von gesetzlichen Regelungen für ein Rauchverbot in der Gastronomie dämmert es den beteiligten Ministerien und den Landtagsabgeordneten, die dafür ihren Kopf herhalten sollen, langsam, daß der Teufel im Détail liegt: So ist bislang nicht geregelt, ob auch Flure oder Toiletten von einem Rauchverbot betroffen sein sollen. Siehe dazu: "Die Feinheiten des Rauchverbots", in: HNA Online vom 10. Juni 2007. Scherzhaft habe ich in meinem früheren Beitrag "Nichtraucher-Pissoir: links, rechts oder in der Mitte" dezent auf diese Problematik hingewiesen.

Angesichts der sehr unterschiedlichen räumlichen Verhältnisse in Hunderttausenden von Gaststätten findet sich häufig ein Bereich, der dem Rauchverbot ein Schnippchen schlägt. Neben den Fluren und der ungeklärten Problematik, was denn justiziabel unter Nebenzimmern zu verstehen ist, bieten offene, überdachte Zonen auch gute Chancen, z.B. wintergartenähnliche Terrassen, deren Außenwände sich mehr oder weniger öffnen oder schließen lassen.

Vor diesem Hintergrund ist verständlich, daß in Niedersachsen vorerst keine wirksamen Kontrollen eingeplant werden:
"Die Bußgeld-Vorschriften sollen laut Koalition später als zum 1. August wirksam werden. Man müsse Zeit für bauliche Änderungen einräumen und die Betroffenen erst an die Verbote gewöhnen."

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