Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Juni 13, 2007

Fette Koalition bleibt auslaenderfeindlich.

Die Koalition von CDU/CSU/SPD im Deutschen Bundestag beharrt auf ihrer ausländerfeindlichen Politik. Trotz einem Mangel an Fachkräften, in der Gastronomie z.B. an Köchen ethnischer Gastronomie, soll es keine niedrigeren Zuzugsschwellen für hoch qualifizierte Ausländer geben: "Koalition besteht auf Deutschpflicht", in: Financial Times Deutschland vom 13. Juni 2007.

Nach der bestehenden Regelung zum Zuzug hoch qualifizierter Ausländer müssen diese rund 84.000 Euro per anno verdienen, viel zu viel Geld für Köche. Letztes Jahres kamen auf diesem Weg nur 800 Menschen nach Deutschland.

Die Vorstellung, man könne arbeitslose, deutsche Köche qualifzieren, scheitert allein schon daran, daß es keine arbeitslosen deutschen Köche gibt, die man einstellen könnte.

Die sture Weigerung, Köche z.B. aus Entwicklungsländern in Deutschland einstellen zu dürfen, schadet den Herkunftsländern nicht nur, weil ihnen dann keine Devisen zufließen in Form von Unterhaltszahlungen der Köche an ihre Angehörigen. Auch die Chancen, Produkte aus diesen Ländern nach Deutschland zu exportieren, etwa Lebensmittel für die ethnischen Restaurants, werden geschmälert. Nicht zuletzt sind ethnische Restaurant immer auch Botschafter der heimischen Lebensmittelwirtschaft, Tourismuswirtschaft und Kultur.

Doch so sind die Pharisäer: In Heiligendamm schwafeln, man wolle Afrika helfen, und dann afrikanischen Köchen die Einreise verweigern.

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