Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Juni 28, 2007

Frische Broetchen zum Fruehstueck.

Anke Brillen porträtiert den Existenzgründer Jörg Stulga aus Ochtrup und seinen Brötchenlieferdienst Broechenbursche: "Wie Brötchen Geld bringen", in: Handelsblatt vom 28. Juni 2007. Sein Service - Kundenzu akquirieren, Betellungen entgegenzunehmen, Touren zu planen und das Geld zu kassieren, zielt auf Bäckereien, die die Brötchen herstellen und ausfahren. Aus der Sicht der Bäckereien stellt sich dieses Konzept als Outsourcing dar, der es den Bäckereien erlaubt, sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren, statt mühsam Kunden zu acquirieren, Bestellungen anzunehmen und das Geld einzutreiben.

Ein Franchisegeber ist mein brötchen taxi von Benjamin Geck in Sundern, der - wenn ich das richtig sehe - sich vor allem auf Auslieferer als Franchisenehmer wendet. Mir ist aufgefallen, daß dieser Franchisegeber geschickt die kostenlose Insertionsmöglichkeit bei Kijiji nutzt, um regionale Inserate zu schalten, wie etwa "Bamberg - mein brötchen taxi bietet Partnerschaft".

Für die Gastronomie sind solche Brötchenlieferdienste:
  • potentielle Lieferanten an Sonn- und Feiertagen, falls der wochentägliche Lieferant nicht liefern mag.
  • Konkurrenten, die das häusliche Frühstück attraktiver machen und so eventuell Gäste motivieren, lieber zu Hause zu frühstücken als in der Gastronomie.
  • eine denkbare Möglichkkeit, einen eigenen Lieferservice, etwa für Pizza, zu nutzen, um ihn morgens auzuslasten.
Siehe dazu auch: "Fruehstueck ans Bett".

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