Gastgewerbe Gedankensplitter



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Freitag, Juni 29, 2007

Mobile-Tagging.

Wie funktioniert Mobile-Tagging? An Produkte, Objekte wie z.B. touristischen Sehenswürdigkeiten, Gaststätten und Hotels oder auch Werbeplakaten, praktisch allem, was man bedrucken kann oder mit einem Druck (Schild, Aufkleber usw.) versehen kann, wird ein zweidimensionaler Barcode aufgedruckt oder angebracht. Mit einem Handy kann man diesen Barcode scannen und bekommt dann weiterführende Information zu diesem Objekt auf dem Display des Handys angezeigt. Es handelt sich anders ausgedrückt um für Handys lesbare physische Hyperlinks.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, z.B.
  • kann man seinen Kunden Produktinformationen anbieten, die über die Beschreibung auf der Verpackung hinausgehen, z.B. Nährwertangaben, Verwendungsmöglichkeiten, Hilfeseiten, Reparaturanleitungen. Die Abbildung Hamburger-qr-code.jpg zeigt z.B. eine Hamburger-Verpackung mit einem solchen Code.
  • gelangt man zur Website des gastgewerblichen Betriebs, um sich über diesen Betrieb zu informieren oder z.B. auch eine Reklamation, Kommentar zu hinterlassen.
  • kann man sich Meinungen von Gästen über diesen Betrieb anschauen.
  • Auf Werbemitteln, z.B. Plakaten und Flyern kann man dem Leser zu weiterführenden Informationen leiten.
Mehr über "Mobile-Tagging" im Online-Lexikon Wikipedia, in einem einführenden Artikel "Mobile-Tagging - Durchbruch des mobilen Internets", in: gründerszene vom 28. Juni 2007, und im Blog mobile-tagging (via "Newcomer (61): mobile-tagging-blog" von Best Practice Business Blog.

Das klingt alles nach Zukunftsmusik, ist aber in Japan schon weit verbreitet und wird wohl auch in Deutschland in wenigen Jahren üblich sein. Die ersten Handys mit vorinstallierten Readern sind bei Nokia in der N-Serie erschienen, heißt es in dem einführenden Artikel.

Eine spezielle Anwendungsmöglichkeit bietet Semepedia. Man kann sich dort einen Barcode erstellen lassen, der zu einem Artikel des Online-Lexikons Wikipedia führt. Sie können das etwa für die Bamberger Brauereigaststätte und Brauerei Schlenkerla ausprobieren:
  • Den Artikel über das "Schlenkerla" in Wikipedia suchen und die URL ermitteln, in diesem Fall http://de.wikipedia.org/wiki/Schlenkerla.
  • Dann lassen Sie sich auf der Seite http://www.semapedia.org/community/learnmore den Barcode generieren. Das Ergebnis Semapedia_Schlenkerla.pdf ist ein PDF, das man auf Papier, besser noch auf Etiketten, ausdrucken kann.
  • Diese Etiketten kann man dann an allen Objekten anbringen, die man mit einem von Handys lesbaren Link zu diesem Wikipedia-Artikel versehen möchte, z.B. Speisekarten, Speisekartenaushang, Flyer, Hinweisschildern.
Über Ihren Betrieb gibt es noch keinen Wikipedia-Artikel? Den können Sie selbst erstellen. Aber Wikipedia ist ein Lexikon, verlangt also nach redaktionellen Artikeln. Statt sich selbst zu loben, sollten Sie eher jemand mit dem Schreiben beauftragen, der aus der Sicht eines Außenstehenden Ihren Betrieb beschreiben kann, z.B. einen Journalisten.

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