Gastgewerbe Gedankensplitter



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Mittwoch, Juni 27, 2007

Rauchverbot im Saarland.

Tobias Hans, der Referent des Saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (CDU), hat gegenüber dem Hamburger Abendblatt ("Saarland stellt sich gegen generelles Rauchverbot", in: Hamburger Abendblatt vom 27. Juni 2007) geäußert, im Saarland dürften auch nach Einführung eines gesetzlichen Rauchverbots
"rein inhabergeführten Kneipen, die kein abhängiges Personal beschäftigen"
selbst über ein Rauchverbot entscheiden.

Von dieser Ausnahmeregelung profitieren nur ganz wenige Betriebe, in denen ausschließlich Familienangehörige mitarbeiten (wo die verwandtschaftlichen Grenze zu ziehen ist, wäre auszuloten) oder Schwarzarbeiter. Mit einer solchen Ausnahmeregelung zeigt die saarländische CDU nur, daß sie von der Gastronomie wenig Ahnung hat und die Existenz vieler kleinen Gastronomie bewußt gefährdet.

Eine Möglichkeit, diese Ausnahmeregelung kreativ zu nutzen, wäre, den gastronomischen Betrieb aufzuteilen, etwa in die Gaststätte und einen weiteren Betrieb, z.B. für das Catering. Die Mitarbeiter würde man dann beim Caterer beschäftigen; die Gaststätte selbst bleibt ohne abhängiges Personal - zumindest auf dem Papier.

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Kommentare:
Ob kleine Kneipen davon profitieren ist fraglich, verlieren sie doch viele Gäste an die rauchfreien Kneipen.

Mit der Regelung wäre dann ja sogar das rauchen in Mini-Eisdielen, oder Dönerläden erlaubt.

Abgesehen davon das die Ausnahmeregelung wirklich niemandem hilft (nichtmal denen, die sie nutzen), ist sie nicht juristikabel, und bei einem Gang vor Gericht z.B. durch Nicht Inhabergeführte Kneipen, Diskotheken oder Restaurants leicht zu fall zu bringen.
 
Der Wirt der Kneipe "Spandau" fordert ein Rauchverbot ohne Ausnahmen, komisch warum das Saarland daran festhält wenn dies selbst die Kneipen die von den Ausnahmen betroffen wären, nicht wollen:

http://op-spandau.blogspot.com/2007/06/nachtrag-zum-thema-hausverbot-fr.html
 
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