Gastgewerbe Gedankensplitter



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Montag, Juni 11, 2007

Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen: Faellt die FDP wieder um?

In Nordrhein-Westfalen wehrt sich die FDP gegen ein gesetzliches Rauchverbot in der Gastronomie: "Rauchverbot in NRW: Dicke Luft in Koalition" von Frank Uferkamp, in: WZN vom 11. Juni 2007:
"Die FDP sieht das völlig anders. Sie will bei den Kneipen Wahlfreiheit für die Wirte und hält die Entwicklung für einen Rückfall der CDU in den Regulierungswahn. Mehrfach hat das Papke der Union deutlich gemacht, heute hofft er auf den Durchbruch. Klar ist nur: Es muss eine Entscheidung her. Das Thema soll vor der Sommerpause vom Tisch."
Da die CDU laut Koalitionsvertrag ohne die FDP keinen Antrag für ein gesetzliches Rauchverbot in den Landtag einbringen darf bzw. einem von anderer Seite eingebrachten Antrag gegen den Willen der FDP nicht zustimmen darf, könnte sich die FDP entspannt zurücklehnen. Es muß - insoweit irrt der Journlist Frank Uferkamp - keine Entscheidung geben. Bereits nach der geltenden Rechtslage kann sich jeder Gastronom, der will, für ein Rauchverbot in seinen Räumen entscheiden.

Doch leider hat sich die FDP immer wieder als Umfaller-Partei profiliert, zuletzt in Baden-Württemberg: "Baden-Wuerttemberg: FDP faellt um beim Nichtraucherschutzgesetz". Typisch FDP: Große Klappe, weiche Eier.

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Kommentare:
Tja, was heißt umfallen; die FDP hat sich letztlich auf Ihre Liberalität besonnen, um Gästen, Angestellten sowie Wirten größtmögliche Freiheit zu bieten. Wirte können Nebenräume einrichten, Raucher diese nachfragen, Angestellte müssen nicht mitrauchen, und Nichtraucher sich frei bewegen.
 
Liberal bedeutet freiheitlich. Es fällt mir schwer zu erkennen, welche Freiheit hier befördert werden soll, wenn ein Drittel der Bevölkerung und mindestens die Hälfte der Gastronomiegäste ausgesperrt werden. Verbote haben nichts mit Freiheit gemein, sondern mit Unfreiheit.
 
Lieber "freiraucher".

Es wird kein einziger Gast ausgesperrt, jeder Gast, jeder Raucher, auch Sie sind herzlich willkommen. Das derzeitige Atemverbot hingegen schloss 80% der Gäste aus da diese, anders als beim rauchen, atmen nicht draussen können.

So hat nun jeder die freie Wahl eine Kneipe aufzusuchen.

Es ist nicht freiheitlich wenn ein einziger "freiraucher" meint alle anwesenden in einer Kneipe bevormunden zu müssen.
 
Lieber "freiraucher".

Es wird kein einziger Gast ausgesperrt, jeder Gast, jeder Raucher, auch Sie sind herzlich willkommen. Das derzeitige Atemverbot hingegen schloss 80% der Gäste aus da diese, anders als beim rauchen, atmen nicht draussen können.

So hat nun jeder die freie Wahl eine Kneipe aufzusuchen.

Es ist nicht freiheitlich wenn ein einziger "freiraucher" meint alle anwesenden in einer Kneipe bevormunden zu müssen.
 
90% in meiner Stammkneipe sind Raucher und viele werden zu Hause bleiben und unsere Wirtin raucht übrigens auch
 
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