Gastgewerbe Gedankensplitter



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Donnerstag, Juni 21, 2007

Raus aus den Klamotten, rin in die Klamotten.

Sehr lustig:
"Afri-cola will sich verstärkt in der Szene-Gastronomie etablieren."
Quelle: "Szene-Scouts promoten Afri-cola", in: Allgmeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung vom 21. Juni 2007.

Da hat der Mineralbrunnen Überkingen nach dem Erwerb der Marke Afri-Cola jahrelang alles getan, das Image eines Szene-Getränk abzustreifen:
  • Der Koffeingehalt wurde runter gesetzt.
  • Statt Afri-Cola nur in der Gastro-Flasche vertreiben, füllte man es in Einheitsflaschen ab.
  • Statt mit dem Drogen-Motiv zu kokettieren, wurde es als Produkt für die kinderreiche Familie verharmlost.
  • Statt die Szene-Gastronomie zu hofieren, lieferte man sich der Einkaufsmacht des Einzelhandels aus.
Nachdem die Marke jetzt reif für die Zielgruppe der Seniorenheimbewohner ist und andere begonnen haben, mit den Marken Fritz-Cola oder Premium-Cola die Nische der Szene-Gastronomie zu besetzen, besinnt man sich eines Besseren. Siehe dazu auch: "Die echte afri-cola ist zurueck. Mit vollem Koffeingehalt".

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