Gastgewerbe Gedankensplitter



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Samstag, Juni 16, 2007

Weltweit gefragte Technologie made in Germany.

Gut 36.000 Besucher (2006: 36.260) erwartet die BRAU Beviale 2007 vom 14. bis 16. November im Messezentrum Nürnberg. Sie kommen aus rund 100 Ländern, um sich auf dem herbstlichen Branchenfest der europäischen Getränkewirtschaft umfassend zu informieren – natürlich in erster Linie an den Ständen der über 1.400 (2006: 1.437) Aussteller in den ebenso hochkarätig wie dicht besetzten neun Messehallen. Fachforen, Sonderpräsentationen, Seminare und – besonders geschätzt – das persönlichen Gespräch mit Kunden, Zulieferern, Kollegen, Wettbewerbern vertiefen den Informationsaustausch.

Neben Getränkerohstoffen, Logistik und neuen Vermarktungsideen gilt das Hauptinteresse der Getränketechnologie mit Maschinen und Anlagen für die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken, der technischen Ausstattung von Betrieb und Labor sowie energietechnischen Anlagen; letztere zwei Segmente in den Hallen 4 und erstmals in der neuen Tageslicht-Halle 4A. Etwa die Hälfte der Firmen stellt im Technologie-Segment aus, allen voran natürlich die Weltmarkt führenden deutschen Unternehmen. Gut vertreten sind ebenso Hersteller u. a. aus Italien beispielsweise mit Getränkeverpackungsmaschinen, Abflüllanlagen oder Filtrationstechnik, aus Österreich mit Verschließmaschinen für Bügelflaschen oder technischer Ausstattung für Gasthausbrauereien, aus der Schweiz mit Preform- oder Reinigungstechnik, aus den Niederlanden mit Tankanlagen oder Kontrolltechnik.

Wachsende Investitionsfreude auch wieder in Deutschland und internationale Geschäfte, die unverändert auf vollen Touren laufen, garantieren beste Stimmung während der drei Messetage. Damit ist die BRAU Beviale 2007 erste Wahl, um notwendige Investitionsentscheidungen fachlich fundiert in angenehmer Atmosphäre vorzubereiten.

Starke Wachstumsimpulse für den internationalen Getränkemarkt

Die Welt-Bevölkerungsuhr tickt schnell. Täglich zeigt sie 220.862 Geburten an. Bevölkerungswachstum findet ausschließlich in den Entwicklungsländern statt. Die Vereinten Nationen (UN) schätzten im März 2007 das Wachstum der Weltbevölkerung von heute rund 6,7 auf 9,2 Milliarden Menschen im Jahr 2050. Diese Zunahme und die steigende Zahl von Megastädten mit über 10 Millionen Einwohnern stellen enorme Anforderungen an Infrastruktur und Versorgung. Das gilt auch für ländliche Gebiete, in denen laut UN-Wasserbericht heute mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat und auf verpacktes Wasser angewiesen ist.

Vor diesem Hintergrund sagen alle relevanten Marktforschungsinstitute einen steigenden Konsum abgefüllter Getränke voraus, die größten Zuwachsraten werden für abgefülltes Wasser erwartet. Der Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen im VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Frankfurt), der die Getränketechnik einschließt, rechnet für die gesamte Branche mit starken Wachstumsimpulsen aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Gleichzeitig sorgen Produktinnovationen, unterschiedliche Verpackungsgrößen und -formen in den Industrieländern für eine stabile Investitionstätigkeit auf hohem Niveau.

Der Weltmarkt für Verpackungsmaschinen hatte 2005 ein Volumen von 20,1 Mrd. EUR (VDMA). Im vergangenen Jahr dürfte dieser Wert währungsbereinigt leicht gestiegen sein. Dieser Trend wird sich auch 2007 fortsetzen. Deutschland ist mit weitem Abstand vor den USA und Italien das größte Herstellerland für Verpackungsmaschinen.

Rekorde für deutsche Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen

Schon im ersten Quartal 2007 haben Auftragseingang und Produktionswert der deutschen Hersteller prozentual deutlich zweistellig zugenommen. Für das Gesamtjahr rechnet der VDMA-Fachverband mit 12 % Plus beim Produktionsvolumen. Damit wird 2007 der Produktionsrekord von 2006 erneut eingestellt. Im vergangenen Jahr kletterte das Produktionsvolumen um rund 7 % auf 9,3 Mrd. EUR (2005: 8,7 Mrd. EUR). Innerhalb von fünf Jahren ergibt sich damit eine Steigerung um mehr als 18 %.

Das Produktionsvolumen der rund 650 deutschen Unternehmen mit 57.500 Beschäftigten verteilt sich annähernd zur Hälfte auf Nahrungsmittelmaschinen einschließlich Getränkeherstellungsmaschinen und auf Verpackungsmaschinen einschließlich eines starken Anteils von Getränkeabfüll- und Getränkeverpackungsmaschinen.

Exportmotor läuft nach wie vor rund

Mit fast 14 % Plus stellte der Fachverband Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, der zu den größten Sektoren innerhalb des VDMA zählt, 2006 auch beim Export einen Rekord auf. Es wurden Maschinen und Anlagen für knapp 6,6 Mrd. EUR (2005: 5,8 Mrd. EUR) exportiert. Besonders glänzen hier die Verpackungsmaschinen, die zwei Drittel dieses Ausfuhrvolumens auf sich vereinigen. Stärkster Markt für die deutschen Verpackungsmaschinenhersteller sind nach wie vor die Vereinigten Staaten. Auf dem zweiten Platz steht Russland gefolgt von Großbritannien, Frankreich, Spanien und China.

Die Getränketechnikanbieter beliefern neben ihrer Stammbranche auch die Industriezweige Nahrungsmittel, Pharmazie, Chemie und Kosmetik. Nach einer Absatzdelle zeigten diese Unternehmen 2006 überdurchschnittliche Zuwachsraten. Ohne Montagen und Reparaturen kamen Getränke-herstellungs- und Getränkeverpackungsmaschinen zusammen auf rund 1,8 Mrd. EUR (2005: 1,6 Mrd. EUR) Produktionsvolumen. Der Teilbereich Getränkeherstellungsmaschinen legte um fast 23 % auf 409 Mio. EUR zu (2005: 333 Mio. EUR); die Getränkeverpackungsmaschinen einschließlich Abfüllmaschinen um gut 14 % auf 1,425 Mrd. EUR (2005: 1,247 Mrd. EUR). Zur Kerngruppe in der Getränketechnik zählen rund 100 Unternehmen mit etwa 15.000 Mitarbeitern. Diese Spezialisten erzielen im Schnitt 80 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands.

Hochmoderne Technik + exzellenter Service

Wie die BRAU Beviale vom 14. bis 16. November 2007 in Nürnberg zeigen wird, bekommen neben den technischen Ansprüchen an die Flexibilität bei der Umstellung auf andere Behälterformen und Ausstattungen Faktoren wie Service, Wartung und Nachrüstung für die gesamte Lebensdauer einer Anlage immer mehr Gewicht. Um die Abfüllanlagen rationell und damit kostengünstig nutzen zu können, müssen die Maschinen mit möglichst geringen Unterbrechungen laufen. Neben dieser hohen Verfügbarkeit der Anlagen rücken intelligente Lager- und Logistiklösungen mehr und mehr ins Blickfeld.

(Quelle: Pressemitteilung der NürnbergMesse).

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