Gastgewerbe Gedankensplitter



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Dienstag, Juli 31, 2007

Befuerchtungen am Vorabend des gesetzlichen Rauchverbots in der Gastronomie Balingens.

Der "Schwarzwälder Bote" hat sich bei Gastronomen in Balingen umgehört, welche Erwartungen sie hegen, wenn morgen in Balingen und im Rest von Baden-Württemberg das gesetzliche Ruchverbot in der Gastronomie in Kraft tritt: "Rauchverbot: Ärger ist vorprogrammiert" vom 31. Juli 2007.

Nicht so recht verstehe ich, warum die Balinger Kollegen keine Aschenbecher mehr aufstellen. Das Raucherdrangsalierungsgesetz beinhaltet keine Vorschrift, die Einrichtungsgegenstände und Accesoires vorschreibt oder verbietet. Auch der Verkauf von Rauchwaren an der Theke bleibt erlaubt. Zigarettenautomaten dürfen weiter hängen.

Auch ist es keineswegs so, dass ein Gast, der trotz Verbot raucht, gemeldet werden muß. Eine theoratisch denkbare Anzeige scheitert in der Regel allein schon daran, daß der Gastwirt die ladungsfähige Adresse eines Gastes nicht kennt und auch den Namen gar nicht oder nur einen Spitznamen. Der Gastronom ist auch nicht berechtigt, zu verlangen, daß der Gast sich ausweist. Er darf ihn nicht festzuhalten, bis ein evtl. alarmierter, zur Personenfeststellung berechtigte Amtsperson seine Identität festgestellt hat. Auch die Intensität, mit der Gäste ermahnt werden sollen, ist gesetzlich nicht festgelegt. Es genügt, ein Schild im Eingangsbereich anzubringen.

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Kommentare:
Tja Herr Schoolmann, die Gastronomen in Balingen handeln halt PRAGMATISCH, stellen einfach keine Ascher auf und haben damit das Rauchproblem gelöst. Da Sie persönlich ja noch 500 Ausführungsbestimmungen, und ein 200-Seitigen Kontroll-, Rechts-, und Strafenkatalog haben wollen, was solls! Jeder sollte doch bedenken können das es nicht sonderlich schlau ist einen Ascher unter einem Raucher aufzustellen und diesem im zweiten Satz zu sagen das er diesen nicht benutzen darf.

Es brauchen eben nicht alle Wirte alles vorgetippelt zu bekommen um z handen. In Balingen versteht man es auch so, und auch in Balingen weiß man das Ascher zum rauchen animieren also stellt man logischerweise keine auf.

Das Sie ein Gesetz fordern das auch das aufstellen von Aschern explizit regelt (obwohl man sich das denken kann) ist nicht neu aber traurig. Warum muss man so einfache Sachen verkomplizieren?

Warum kompliziert und bürokratisch wenns auch einfach geht wie Balingen zeigt?
 
Der Artikel von Herrn Schoolmann ist so derart bescheuert, daß eigentlich jeder Kommentar zu schade dafür ist.

Dazu fallen mir nur Zitate aus der Vorschul- oder Grundschulzeit ein:
"Aber du hast nicht gesagt, daß ich keine Keule in die Hand nehmen darf, und die ist mir dann einfach nur runtergefallen" wenn Mutti sagt, daß man seinen kleinen Bruder nicht schlagen soll, oder "Aber du hast mir nicht verboten, auf dem Gehweg zu laufen", wenn das Kind völlig unaufmerksam direkt in ein Auto gelaufen ist, das in eine Einfahrt einbiegt, usw. usw. usw.

Wenn der Artikel nicht so hirnverbrannt kindisch wäre, könnte man ja noch andeuten, daß er klare Andeutungen bzgl. Versuchen zur Umgehung von Gesetzen zur Sicherung der Menschenrechte enthält - aber jetzt noch weiter auf den Inhalt dieses Artikels einzugehen, käme mir nur noch lächerlich vor.

Aber was erwartet soll man auch von einem vernebelten Hirn erwarten...
 
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